Heute präsentieren wir Ihnen einen sehr guten Gastartikel der Autorin Jasmin Schmidt von Overnightprints. Wir von Gründer.de wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen!

Der Gastartikel

© Handsatz (Willi Heidelbach./Flickr, CC BY 2.0)

© Handsatz (Willi Heidelbach./Flickr, CC BY 2.0)

In einer digitalen Welt existieren digitale Unternehmen, die sich des Mediums Internet bedienen, um auf sich und ihr Angebot aufmerksam zu machen. Werbung und Marketing erfolgen größtenteils online, was eine Menge Vorteile bietet. Der Kunde kann sich bereits zuhause über das Sortiment informieren, was wiederum vergebene Mühe und Zeit spart. Jedoch verbringt nicht jeder Mensch seine Zeit am Computer und es könnte Kundengruppen geben, die nur mit digitaler Präsenz nicht erreicht werden können. Um dies zu vermeiden, empfiehlt sich das Kombinieren von Online-Marketing mit dem herkömmlichen Mix an Marketinginstrumenten.

Vom Start-up zur Marke

Keine Phase verlangt mehr Aufmerksamkeit als das ins Leben rufen bzw. der Start eines Unternehmens. Hier erfolgt die Grundsteinlegung der wesentlichen Bestandteile, die das Unternehmen charakterisieren und ausmachen. Der Weg vom Start-up zur Marke ist steinig und gefährlich, jedoch ein voller Erfolg, wenn er gelingt.

Corporate Design und ein ausgewogener Marketing-Mix bilden das Wesentliche einer Marke, die auf den Märkten und in den Köpfen der Kunden und Kundinnen grassiert.

Der erfolgreiche Start ins Unternehmertum und das Herzstück der Gründung liegen darin, die zukünftigen Kunden neugierig zu machen, zu informieren und letztendlich zu überzeugen. Mit einem gut durchdachten und strikt konzipierten Konzept sowie einem realistischen Businessplan steht der Gewinnung neuer Kunden nichts mehr im Wege.

Ab ins Antiquariat oder unerlässliches Marketingmittel?

Klassisches Marketing via Visitenkarte, Flyer, Prospekt oder einem Firmenstempel scheint passé und altmodisch. Social Media und Blogs dominieren die Welt des digitalen Marketings, das von Profis organisiert wird, die versuchen die Unternehmenswelt mit spannenden und kreativen Lösungen und Strategien in der digitalen Welt zu bereichern.

Videos auf YouTube, Blogeinträge, gut durchgestylte Facebook-Auftritte und die Präsenz auf Twitter garantieren die Omnipräsenz der Marke und lenken das Interesse potenzieller Kunden auf das Unternehmen und seine Produkte oder seine Dienstleistungen.

Fast scheint es, als wären Flyer & Co vergessen und ins Hintertreffen geraten. Dem ist aber nicht so.
Der Mensch ist ein soziales Wesen und trotz Affinität zur digitalen Information zeigt er weiterhin Interesse an Visitenkarten und lässt sich von Firmenstempeln oder schickem Briefpapier beeindrucken.

Es existiert außerdem auch noch eine Generation, die noch nicht vollständig digitalisiert wurde, und die noch ohne Computer lebt. Ältere Menschen, die für die Wirtschaft ebenfalls eine wichtige Rolle spielen, sind nicht mit dem Medium Computer und Internet aufgewachsen und reagieren positiv auf Printmarketing oder Werbung im Fernsehen oder Radio.

Visitenkarten

Die guten alten Visitenkarten sind ein kleiner Werbeträger, auf dem die Adress- und Kontaktdaten vermerkt sind. Werden sie bei einem Gespräch übergeben, können sie ein Gespräch ins Laufen bringen, indem sie die Aufmerksamkeit des Gegenübers erwecken.

Zum Beispiel kann eine Ärztin auf ihrer Visitenkarte ein Pflaster ankleben und so die Info mit einem zusätzlichen Nutzen verknüpfen. Ein Mehrwert kann auch dadurch erreicht werden, indem sich auf der Karte eine Karikatur, ein Bild, ein Zitat oder ein Slogan befindet.

Briefpapier

Ein vorgedrucktes Briefpapier unterstreicht das Corporate Design eines Unternehmens und verleiht dem gesamten Schriftverkehr eine Struktur und ein ansprechendes Erscheinungsbild.

Mittlerweile haben sich digitale PDF-Briefpapiere entwickelt, die hervorragend ihre Funktion erfüllen.

Firmenstempel

In den meisten Unternehmen ist der Firmenstempel noch nicht von der Bildfläche verschwunden. Für viele Selbstständige, kleinere Unternehmen oder auch große Konzerne erfüllt er noch immer eine wichtige Funktion. Er erspart nämlich viel Schreibarbeit und kann bei eingehender Post einen wichtigen Datumsvermerk leisten. Vor allem aber verleiht er signierten Schriftstücken eine amtliche und seriöse Note.

Von den Kosten her, stellt er eine günstige Alternative zum Adressaufkleber dar und schont die Umwelt, weil er aufgrund des reduzierten Papierbedarfs nachhaltiger wirkt.

Werbeflyer

Der Klassiker unter den Printmarketingmöglichkeiten existiert seit Ewigkeiten und hat nichts an seiner Beliebtheit eingebüßt. Er fungiert als praktischer Überbringer von Information und Werbung. Kurz und prägnant bringt er die Information gekonnt auf den Punkt und kann in jeder Branche und sogar in Ämtern zum Einsatz kommen. Er eignet sich für kurzfristige und spontane Aktionen und zeichnet sich durch eine kostengünstige Herstellung aus.

Der Flyer wird in den Briefkasten geworfen, liegt der Postsendung bei oder liegt im eigenen Laden aus, wo er aufgrund seiner Handlichkeit sofort Platz in der Tasche findet und bequem mitgenommen werden kann. Wenn dem Flyer noch Gutscheine, die Teilnahme an einem Gewinnspiel oder eine Antwortkarte beiliegen, wird der Erfolg der Marketingmaßnahme sogar messbar.

Man sollte den Vorteil auch nicht unterschätzen, dass der Konsument immer, auch wenn er offline ist, jederzeit einen Blick auf den Flyer werfen kann und nicht an digitale Medien gebunden ist.

Autorenprofil

Jasmin Schmidt ist Redakteurin bei Overnightprints. Recherchen zu Branchenentwicklungen im Druckbereich, neue Drucktechnologien sowie Marketingstrategien mit Printmedien und klimaneutraler Produktion gehören zu den bevorzugten Themengebieten. Overnightprints.de als Online Druckerei legt dabei Schwerpunkte auf ein kleines aber sorgfältig ausgewähltes Sortiment hochwertiger Printprodukte.

Wir hoffen Ihnen hat dieser Gastartikel gefallen und wir freuen uns auf Ihre zahlreichen Kommentare!

Mit besten Grüßen,
Simon Seidl
Projekt Manager Gründer.de

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