Die Food-Startup-Show auf VOX geht in die zweite Runde

„Die leckerste Idee Deutschlands“-Folge 2: Currystreichwurst, Gemüsechips und andere Köstlichkeiten

Nach fast einem Jahr Wartezeit ist es endlich wieder so weit: VOX und Rewe wollen Food-Startups unter die Arme greifen und machen sich auf die Suche nach der leckersten Idee Deutschlands. Denn jeder Platz im Supermarktregal ist hart umkämpft. In einer spannenden neuen Folge erhielten 10 Startups die Möglichkeit ihre Produkte vorzustellen. Welches Produkt hat es dieses Mal in die Supermarktregale geschafft? In diesem Artikel findest du alle Informationen zu Teilnehmern, Jury und Gewinnern von Folge 2 von Die leckerste Idee Deutschlands!

Auch in Folge 2 von „Die leckerste Idee Deutschlands“ mit Amiaz Habtu trafen Entwickler aus dem Bereich Food wieder auf 100 Supermarktkunden aus verschiedenen Zielgruppen. Diese mussten die Jungunternehmer bei Verkostungen von ihrer Lebensmittel-Innovation überzeugen. Im Verlauf der Show galt es für die Startups, sich gegen andere neuartige Speisen und Getränke durchzusetzen, um letztlich als Gewinner der belieben Startup-Show hervorzugehen. Bewertet wurden die Produkte zusätzlich durch ein Promi-Panel bestehend aus Jana Ina Zarella, Tim Mälzer, Mirja Boes, Inka Bause und Ines Quermann. Das Sieger-Produkt ist nun ab Dienstag, den 23.08.2022, bundesweit in den Regalen der REWE-Märkte erhältlich. Doch in der neuen Folge der TV-Show ging es dieses Mal nicht nur um den Geschmack. Zeitgleich wurde auch unter allen Produkten das nachhaltigste Produkt der Show gekürt.

Letztes Jahr konnte in Folge 1 der Gastronom Hani Alhay mit seiner Kartoffeldöner-Bratwurst überzeugen. Wer es wohl dieses mal geschafft hat?

Quelle: RTL / Frank W. Hempel
Der Moderator Amiaz Habtu ist aus der Höhle der Löwe bekannt.

Die leckerste Idee Deutschlands: Folge 2 im Überblick

Es folgt nun ein Überblick über die 10 Kandidaten und ihre Produkte aus „Die leckerste Idee Deutschlands“-Folge 2:

  • Frühstück: Carsten Heinz Richter mit seinem Körri Streich versus Robin Simsa mit Revo Lachs
  • Lunchbreak: Marc Jungglas vom Hofgut Stöcken mit Juppie versus Aymann Azzawi und Mahmoud Sultan von RefuEat mit Tiefkühl-Falafel
  • Snacks: Daniela Sepp mit Better Bites versus Gordon Prox von El Origen mit Quinoa Bites
  • Dinner: Daniel Anthes Knärzje Brot-Bier versus Petra und Sven Siegner mit Roggen-Henner blöde Ziege
  • Party: Tante Tomates HindiRock-Chips versus Joshua van Dijk von Tausendkraut mit Guayusa

Diese 10 Startups kämpften in Folge 2 um Platz 1

In diesem Abschnitt möchten wir euch nun die Kandidaten von Folge 2 von „Die leckerste Idee Deutschlands“ näher vorstellen.

1. Körri Streich von Curry Heinz

Carsten Heinz Richter trat im Food-Duell als Erster vor die Jury. Der Imbiss-Inhaber aus dem Ruhrpott liebt Currywurst. Unter seinen Kunden ist der Unternehmer übrigens als „Curry Heinz“ bekannt. Seine „Körriwurst“ wurde 2010 zur „Besten Currywurst Deutschlands“ ernannt. Nun möchte der findige Unternehmer die Currywurst frühstückstauglich mach. Daher stellte er der Jury sein neustes Produkt, die „Körri-Streich-Wurst“, vor.

2. Revo Lachs

Robin Simsa will mit seinem Produkt Revo Lachs ein Zeichen gegen die Überfischung der Meere setzen. Denn er ist überzeugt: Ohne gesunde, vielfältige Ozeane ist ein gesundes Leben auf der Erde nicht möglich. Er ist Gründer und Geschäftsführer von Revo Foods. Gemeinsam mit seinen Mitarbeitern möchte er die Lebensmittelindustrie aufrütteln und Konsumenten gesunde und pflanzliche Alternativen zu herkömmlichen Fisch bieten. Dafür schlagen sie moderne und unkonventionelle Wege ein: Denn Revo Lachs kommt aus dem 3D-Drucker.

3. Juppie

Marc Jungglas sieht nicht unbedingt wie ein typischer Landwirt aus. So ungewöhnlich ist auch der Name deines Produktes: Juppie heißt das Bio-Rinder-Rahmgeschnezeltes aus dem Hofgut Stöcken. Es handelt sich bei dem Gericht von Marc und seinem Team um eine Neuinterpretion des Schweizer Klassikers. Die Zutaten haben Bioqualität. Mit wenigen Minuten in der Mikrowelle oder durch Erhitzen im Kochtopf wird aus Juppie ein leckeres Gericht daraus, das gut zu Röstis oder mit Baguette schmeckt.

4. Tiefkühl-Falafel von RefuEat

Gegen Juppie gehen Aymann Azzawi und Mahmoud Sultan mit ihren Tiefkühl-Falafeln ins Rennen. RefuEat wurde 2016 von Aymann Azzawi gegründet. Er wollte Arbeitsplätze für Flüchtlinge schaffen und so zudem Integration von Flüchtlingen voran bringen. Die größte Spezialität von RefuEats sind die hausgemachten Falafel. In der Show werden die Falafel aus der Tüte vorgestellt, die als Tiefkühlprodukt erhältlich sind. Die veganen, laktose- und glutenfreien Bällchen sollten gefroren in die Friteuse gegeben und dort 4 bis 5 Minuten fritiert, oder einfach in der Pfanne goldbraun angebraten werden.

Quelle: RTL / Frank W. Hempel
Aymann Azzawi und Mahmoud Sultan von „RefuEat“ schaffen Arbeitsplätze für Flüchtlinge.

5. Better Bites von Best Foodies

Best Foodies-Gründerin Daniela Sepp liebt ihren Hund Püppi. Nicht nur deshalb entwickelte sie Better Bites. Der Snack ist für Hund aber auch Mensch genießbar. Der Snack besteht aus schonend frittierten Hülsenfrüchten und Kartoffelnwürfeln. Doch das Beste kommt noch: Ein Teil des Erlöses geht an Cats & Dogs in Not e.V.

6. Quinoa Bites

Gepuffter Quinoa, knusprig, ummantelt von Schokolade und mit einem Hauch Maca. Das alles vereint Quinoa Bites – eine proteinreiche und leckere Alternative des Statups El Origin und Gründer Grodon Prox. Das Food-Startup aus Hamburg verarbeitet beste Bio-Rohstoffe aus Ecuador und möchte damit die globale Wirtschaft fairer und nachhaltiger gestalten. Neben den Quinoa Bites hat das Hamburger Startups übrigens auch Bananenchips und Maniok im Angebot. Die veganen und fair hergestellten Snacks helfen somit lokalen Farmern und fördern biologische Landwirtschaft in Südamerika.

7. Knärzje

Daniel Anthes und Ralf Wagner sind beste Kumpels seit Jahren und setzen sich gegen Lebensmittelverschwendung ein. Gemeinsam haben sie daher das erste Zero-Waste-Bier in Bio-Qualität hergestellt. Unter „Knärzje“ versteht man im Hessischen das Endstück eines Brotlaibs, das woanders auch „Knäppchen“, „Knust“ oder „Rindl“ heißt. Je eine Scheibe aussortierten Brotes wird nach eigenen Angaben je Flasche vor der Tonne gerettet. Ein vermeidlicher Abfallstoff wird so zum zentralen Rohstoff eines neuen Produktes.

8. Roggen-Henner blöde Ziege

Hinter dem Roggen-Henner steht das Team des Kasseler Restaurants „Zum goldenen Lauch“, das traditionelle und gehobene Küche, sowie Events vom Krimi- bis zum Escape-Dinner bietet. Die Gründer Petra und Sven Siegner mussten wie viele andere Gastronomen ihr Restaurants kurz nach Eröffnung wegen der Corona-Pandemie vorübergehend schließen. Doch das Ehepaar hatte eine zündende Idee: Der Roggen-Henner. Der Henner besteht aus hausgemachtem Roggen-Sauerteig, bestrichen mit herzhaftem Schmand und belegt mit herzhaften und frischen Zutaten. Er ist die hessische Mitte zwischen Flammkuchen und Pizza. 

9. Tante Tomate

Zum qualitätsverliebten Team von Tante Tomaten gehören 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Allen gemein ist vor allem eines: Die Lust an der Herstellung und dem Verkauf leckerster Spezialitäten. Denn Tante Tomate-Gründerin Renate Thesing ist leidenschaftliche Unternehmerin. Hinter ihrem Snack HindieRock verstecken sich geniale bio-Gemüse Chips, die mit wenig Kalorien glänzen.

10. Guayusa Bio-Energy-Tee

Matchachin wurde 2016 ins Leben gerufen und ist eine Kooperation der Tausendkraut GmbH und einem Entwicklungshilfe-Projekt in Ecuador. Matchachin, ein offiziell gefördertes Entwicklungshilfeprojekt (develoPPP), dass sich für den Erhalt des Regenwaldes und der Kichwa Kultur einsetzt. Die dort heimischen Quichua-Indianer trinken seit Generationen einen sehr effektiven Energy-Tee, den sie Guayusa nennen, was übersetzt „Nachtwächter“ heißt. Guayusa ist ein ursprünglich wild wachsender Baum aus dem Amazonas-Dschungel, den die Indianer schon vor hunderten von Jahren kultivierten, denn die Blätter des Guayusa Baumes haben es in sich! Joshua van Dijk, CEO von Tausendkraut, stellte den Energie-Drink in der letzten Duellrunde vor.

Die leckerste Idee Deutschlands: Diese Kandidaten haben in Folge 2 gewonnen!

Zunächst konnten sich diese Startups einen der hart umkämpften Plätze im Finale sichern:

  1. Carsten Heinz Richter mit seinem Körri Streich (41%)
  2. Marc Jungglas vom Hofgut Stöcken mit Juppie (69%)
  3. Gordon Prox von El Origen mit Quinoa Bites (74%)
  4. Petra und Sven Siegner mit Roggen-Henner blöde Ziege (60%)
  5. Joshua van Dijk von Tausendkraut mit Guayusa (56%)

In der letzten Abstimmung haben die Supermarktkunden 3 Stimmen. Das Produkt mit den meisten Stimmen gewinnt. Letztlich schafft es Gordon Prox mit Quinoa Bites in der finalen Abstimmung auf Platz 1 mit 74 Prozent. Auf Platz 2 und 3 schafften es Juppie mit 69 Prozent und Roggen-Henner blöde Ziege mit 60 Prozent.

Das nachhaltigste Produkt der Show: Knärtzje

Den Nachhaltigkeitspreis konnte letztlich das Brot-Bier von Knärzje für sich Gewinnen. Knärzje wird in den Rewe-Onlineshop aufgenommen, erhält 20.000 Euro und ein Werbepaket und darf sich zudem in Zukunft das eaternity-Nachhaltigkeitssiegel auf die Verpackung drucken.

Häufige Fragen (FAQ) zu Die leckerste Idee Deutschlands Folge 2

Wann wird die leckerste Idee Deutschlands ausgestrahlt?

Die VOX-Show „Die leckerste Idee Deutschlands“ wurde bisher in zwei Folgen am 12. September 2021 und am 22. August 2022 um 20:15 Uhr ausgestrahlt. Weitere Folgen sind je nach Quoten möglich.

Wie funktioniert die leckerste Idee Deutschlands?

Die Food-Startups müssen bei der leckersten Idee Deutschlands 60 Testesser und eine prominente Jury überzeugen. Der Sieger darf sein Produkt schon am nächsten Tag in 3.600 REWE-Märkten bewundern.

Welche Food-Startups sind bei der leckersten Idee Deutschlands dabei?

Insgesamt gibt es bei der leckersten Idee Deutschlands fünf Kategorien, wie zum Beispiel Snacks und Dinner. Dort treten jeweils zwei Startups gegeneinander an, wie zum Beispiel die Kartoffeldönerbratwurst gegen den Patty Bunte Burger.

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Über den Autor

Autorenprofil: Luisa Kleinen

Luisa Kleinen

Luisa wurde 1996 in Bonn geboren und studierte nach ihrem Abitur Rechtswissenschaften mit Abschluss des ersten Staatsexamen (Schwerpunkt Internationales Strafrecht und Medienstrafrecht) an der Universität zu Köln. Parallel zu ihrem Studium war sie einige Jahre als Studentische Hilfskraft in der Forschungsstelle für Medienrecht an der TH-Köln tätig. Dadurch erhielt sie einen tiefen Einblick in das Medien-, IT- und Datenschutzrecht und sammelte erste redaktionelle Erfahrungen. Später arbeitete sie als Assistenz der Geschäftsführung in einem Gastronomiebetrieb und erweiterte hier ihre Kenntnisse im Personal- und Projektmanagement. Nach ihrem Praktikum in der Redaktion von Gründer.de, ist sie seit Juli 2022 als Junior Legal Managerin bei Digital Beat und Gründer.de tätig.

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