Klimaaktivistin Greta Thunberg möchte den Slogan markenrechtlich schützen lassen

Fridays for Future soll zur Marke werden

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Die Klimabewegung „Fridays for Future“ lockt seit Monaten Tausende Schüler und Klimaaktivisten zur Demonstration auf die Straßen. Nun möchte die junge Schwedin und Initiatorin der Bewegung Greta Thunberg den Slogan zur Marke machen. Der Antrag dafür ist Ende des vergangenen Jahres beim Amt der Europäischen Union eingegangen.

Der Antragsteller ist die Stockholmer Stiftung „Greta Thunberg und Beata Ernman Foundation“, die bisher noch nicht bekannt ist. Diese ist nach Greta und ihrer Schwester benannt und erst kürzlich gegründet worden, um vor allem transparente Spenden zu ermöglichen. Ziel der Stiftung ist die Förderung ökologischer, klimatischer und sozialer Nachhaltigkeit. Mit dieser Stiftung versucht Thunberg jetzt das Markenrecht für den Slogan „Fridays for Future“ zu sichern.

Markenschutz für Fridays for Future

Durch den Antrag beim Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum soll der Slogan als Wortmarke in verschiedenen Sektoren geschützt werden. Dies bedeutet, dass in den Bereichen der Werbung, Bildung, Wissenschaft und Finanzen andere Unternehmen davon abgehalten werden, den Slogan „Fridays for Future“ zu nutzen oder ihn in der Öffentlichkeit zu verwenden. Auch Kombinationen oder ähnliche Bezeichnungen sind dann geschützt. Der Markenschutz dieser Wortmarke dient Gretas Stiftung vor allem hinsichtlich der Werbung zur Förderungen von Themen wie Nachhaltigkeit, soziale Projekte, Umwelt und Menschen – als auch Tierrechten.

Es gibt noch einen weiteren Antragsteller

Neben Greta Thunberg möchte auch Janine O’Keeffe, eine Unterstützerin Thunbergs, die Markenrechte für den Slogan „Fridays for Future“ sichern. Ihren Antrag reichte sie bereits im November 2019 ein. Ihr Hauptaugenmerk liegt dabei besonders auf dem Markenschutz für Produkte wie Taschen, Rucksäcke oder Kleidungsstücke. Die Absicht des Antrags, der mit Greta Thunberg abgesprochen ist, sei jedoch nicht aus kommerziellen Zwecken, sondern um den Namen „Fridays for Future“ vor Missbrauch zu schützen. Ob die beiden mit den Anträgen durchkommen, gilt abzuwarten. Momentan befindet sich das Verfahren in der dreimonatigen Widerspruchsphase.

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Über den Autor

Autorenprofil: Lisa Goldner

Lisa Goldner

Nach ihrem Abitur 2013 entschied sich Lisa für ein Studium des Journalismus als auch der Unternehmenskommunikation und konnte durch den nahen Praxisbezug ein breit gefächertes Repertoire an Kenntnissen beider Branchen sammeln. Während des Studiums arbeitete sie als Assistenz der Öffentlichkeitsarbeit in einem öffentlich-rechtlichen Kulturbetrieb und erlernte somit auch essenzielle Aufgaben des Eventmanagements. Im Anschluss begann sie in Kiel den Masterstudiengang ”Angewandte Kommunikationswissenschaft“, in dem sie ihre Erfahrungen durch Projekte und wissenschaftliche Arbeiten besonders in den Bereichen Journalismus und Marketing ausbauen konnte. Seit Januar 2020 ist Lisa Volontärin in der Online-Redaktion von Gründer.de.

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