So nutzen Unternehmen den viralen Trend der Hashtag-Challenge

Dolly-Parton-Challenge: Auch ein Trend für Unternehmen?

Das Phänomen der Hashtag-Challenges ist nicht neu. Meist initiiert eine bekannte Person eine Challenge, verknüpft sie mit einem Hashtag und bewirkt damit dann in kürzester Zeit einen viralen Trend. Dies gelang vor Kurzem der Country-Sängerin Dolly Parton mit einem Post auf Instagram, der eine Welle der Nachahmung auslöste. Auf diesen Zug sind nun auch Unternehmen gesprungen.

Mit #dollypartonchallenge laden seit geraumer Zeit viele Nutzer der Social Media-Plattformen Bildcollagen hoch, die sie selbst auf unterschiedliche Arten und verschiedenen Plattformen zeigen. Dahinter steht die Aussage, dass sich Personen je nach Social Media-Kanal anders präsentieren – von förmlich und professionell bis hin zu aufreizend und sexy. Allein unter dem oben genannten Hashtag befinden sich mittlerweile über 486.000 Beiträge. Darunter auch Posts von Prominenten und Unternehmen aus der ganzen Welt.

Dieser Post wurde zum viralen Trend

Mit diesem Beitrag begeisterte Dolly Parton die Social Media-Nutzer weltweit und startete den viralen Trend. Dieser zeigt sie auf unterschiedliche Arten, die die Vielseitigkeit der eigenen Präsentation auf den sozialen Netzwerke hervorhebt.

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Get you a woman who can do it all 😉

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Dass die 74-Jährige damit eine neue Hashtag-Challenge lostreten würde, auf die auch namenhafte Unternehmen eingehen, war zu Beginn nicht ersichtlich. Doch viele Firmen und Marken nutzten den viralen Hashtag, um mehr Reichweite zu erlangen und den Trend in ihrer Online Marketing-Strategie mit einzubinden. Denn ein entscheidender Vorteil der Teilnahme an der Challenge ist, dass unter einem bereits bestehenden Hashtag mit hoher Reichweite der eigene Post gesehen wird. Somit bietet der virale Trend Unternehmen die Möglichkeit, einfacher gefunden zu werden und auf mühsam selbst entwickelte Hashtags zu verzichten. Aufgrund dessen haben kürzlich Unternehmen in der ganzen Welt, darunter auch Deutsche, auf den viralen Trend mit einem eigenen Post geantwortet. So zeigen folgende Beispiele wie man erfolgreich auf die Dolly-Parton-Challenge reagiert, um damit mediale Aufmerksamkeit zu bewirken.

Dolly-Parton-Challenge: Nicht für jedes Unternehmen geeignet

Die Beispiele zeigen, dass Unternehmen erfolgreich auf virale Trends reagieren können. Wenn sie die Idee dahinter erkennen und gut umsetzen können. Doch nicht jedes Unternehmen eignet sich dafür. So gibt es auch negative Beispiele für Unternehmens-Posts. Als ein Beispiel für eine misslungene Interpretation der Dolly-Parton-Challenge, gilt das Unternehmen Sodastream aus Dänemark. Hier fehlt schlicht und einfach die Vielseitigkeit des Produkts, wodurch der Sinn hinter dem Beitrag nicht ersichtlich wird. Daher konnte das Unternehmen auch nur mäßigen Erfolg verzeichnen. Um dies zu umgehen, sollte im vorhinein klar sein, ob sich die Teilnahme mit eigenen Produkten und Dienstleistungen als kreative Kommunikation in den sozialen Netzwerken lohnt. Und ob damit der Sinn der Challenges erhalten bleibt. Falls nicht, sollten Unternehmen manche Trends einfach auslassen.

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Über den Autor

Autorenprofil: Lisa Goldner

Lisa Goldner

Nach ihrem Abitur 2013 entschied sich Lisa für ein Studium des Journalismus als auch der Unternehmenskommunikation und konnte durch den nahen Praxisbezug ein breit gefächertes Repertoire an Kenntnissen beider Branchen sammeln. Während des Studiums arbeitete sie als Assistenz der Öffentlichkeitsarbeit in einem öffentlich-rechtlichen Kulturbetrieb und erlernte somit auch essenzielle Aufgaben des Eventmanagements. Im Anschluss begann sie in Kiel den Masterstudiengang ”Angewandte Kommunikationswissenschaft“, in dem sie ihre Erfahrungen durch Projekte und wissenschaftliche Arbeiten besonders in den Bereichen Journalismus und Marketing ausbauen konnte. Seit Januar 2020 ist Lisa Volontärin in der Online-Redaktion von Gründer.de.

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