Im Internet kann YouTube keiner anderen Plattform in Sachen Werbung etwas vormachen. Schließlich gehört YouTube seit Jahren zu den wirksamsten und wichtigsten Werbebereichen und hat schon dem einen oder anderem Unternehmen zum Erfolg verholfen. Ein bewegtes Bild wirkt stark auf Kunden und fördert somit die Markenbildung und -bindung. Zu diesem Ergebnis kamen unzähligen Marketingstudien. Durch einfache und kurze YouTube-Clips kannst du dein Unternehmen hervorragend im Internet präsentieren. Außerdem kannst du auf YouTube eine enorme Reichweite erreichen. Wir möchten dir in diesem Ratgeber zeigen, wie du YouTube-Werbung effektiv schalten kannst und dein Unternehmen im Internet noch stärker repräsentierst.

Ein Werbekanal bei YouTube

YouTube bietet dir die Möglichkeit Werbung zu schalten. Diese Option ist nicht nur ??? und existiert bereits seit vielen Jahren. Damit du diese Chance wahrnimmst, benötigst du ein Account auf YouTube. Außerdem ist ein passendes YouTube-Video unausweichlich. Letztendlich möchtest du deine Kunden ansprechen –  da ist es angebracht beispielsweise unter einem Audi-Testdrive-Video  Werbung für dein Autohaus zu schalten. Des Weiteren kommst du an einem Account auf Google AdWords nicht vorbei. Darüber wird die Werbebuchung abgewickelt und ein Konto auf Google Adwords bringt für dich auch Vorteile mit sich. So bekommst du zum Beispiel umfangreiche Statistiken und Auswertungen der aktuellen Klickraten angezeigt. Diese Informationen helfen dir, deine Werbung besser zu analysieren und geben dir zu verstehen, wo sich Reklame am effektivsten zeigt.

Bei YouTube erfolgt die Werbebuchung innerhalb von wenigen Minuten und gestaltet sich als nicht sonderlich schwer. Dir stehen außerdem verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, so kannst du zum Beispiel die Zielgruppe und das Targeting auswählen und deiner Werbung anpassen. Das ist ein großer Vorteil für dich, so kannst du YouTube-Werbung für deine Zielgruppe nach Alter, Geschlecht, Standort und Interessen festlegen. Auf diese Weise wird dein Marketing effektiver als je zuvor, denn nur die eigentlichen Interessenten bekommen die Werbung geschaltet und folglich verkauft sich dein Produkt beziehungsweise deine Dienstleistung besser.

Warum lohnt sich Werbung auf YouTube?

Diese Frage können wir dir aufgrund der aktuellen Fakten und Zahlen zu der Plattform beantworten. Laut Google schauen sich mehr als 68 Prozent der potenziellen Onlinekäufer verschiedene YouTube-Videos (Produktbeschreibungen, sowie Produktvorstellungen im Selbstversuch oder Unboxings) an, um aufgrund dieser Informationen eine endgültige Kaufentscheidung zu treffen. YouTube entwickelt sich immer mehr in den letzten Jahren zu einer Produktsuchmaschine. Gemäß Google suchen 64 Prozent der Nutzer auf YouTube gezielt nach Produkten, die sie später kaufen. Pro Monat verzeichnet YouTube etwa 35,4 Millionen User.

Folglich lohnt es sich für ein Unternehmen auf YouTube Werbung zu schalten. Diese kann bestehende Kunden abholen und neue Zielgruppen erschließen. Heutzutage sind Videoclips der neue Contentking und das ist nicht nur bei YouTube der Fall. Die bewegten Bilder können bei den Kunden mehr Emotionen auslösen und eignen sich somit perfekt Werbung zu machen. Außerdem sind die Nutzerzahlen bei YouTube in den vergangen drei Jahren deutlich angestiegen.

Welche Möglichkeiten der Werbeschaltung gibt es auf YouTube?

YouTube bietet seinen Usern verschiedene Möglichkeiten der Werbeschaltung. Es liegt in deiner Hand, für welche Variante du dich entscheidest. Wir möchten dir in dieser Angelegenheit zur Seite stehen und dir jede Möglichkeit vorstellen, damit du deine Entscheidung besser treffen kannst.


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TrueView (Videoanzeigen In-Stream):

Bestimmt kennst du Werbeclips, die entweder vor, während oder nach einem Video abgespielt werden. Der Nutzer hat die Möglichkeit nach fünf Sekunden den Werbeclip zu überspringen, wenn er keine Lust hat, diesen zu Ende zu schauen. Du kannst solche Marketingclips sowohl auf Partnerwebsites als auch auf YouTube-Wiedergabeseiten oder im Displaynetzwerk von Google schalten. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Nutzer ein Mobilgerät, Desktop-PC, Spielekonsole oder ein Smart-TV benutzt, um YouTube-Videos zu schauen. Die Werbeclips können auf allen Endgeräten geschaltet werden.

Der Vorteil für dich als Werbetreibender ist, dass du nur für Anzeigen zahlst, die vom Kunden auch nach der fünf-Sekunden-Regel nicht übersprungen wurden. Du zahlst nur für Anzeigen, die den Kunden auch tatsächlich erreicht haben.

Doch wie sieht das Ganze für den YouTube-Nutzer aus? Der User auf YouTube schaut sich ein Video an. Nach zum Beispiel zehn Minuten bzw. je nach Gesamtlänge des Videos schaltet sich eine Werbeanzeige dazwischen. Links in der unteren Ecke kann der YouTube-Nutzer sehen, wie lange der Werbeclip dauert und von wem dieser geschaltet wurde. Zum Beispiel kann dort folgendes stehen: Anzeige 0:42 (Länge) XYZ-Bank.de. Nach fünf Sekunden erscheint in der unteren rechten Ecke des Bildschirm der Button „Überspringen“. Wenn dem YouTube-Nutzer nun der Werbeclip nicht interessiert und auf die Überspringen-Fläche klickt, fallen dir keine Kosten für die geschaltete Werbeanzeige an.

Es gibt aber immer noch Werbeclips, die von dem YouTube-Nutzer nicht übersprungen werden können. Die Betonung liegt auf „noch“, denn die Verantwortlichen von YouTube überlegen schon lange diese Art von Anzeige aus dem Angebot zu entfernen. Wir werden aber in diesem Ratgeberartikel vollständigkeitshalber diese Anzeigevariante mit auflisten, da sie zurzeit noch existiert. Letztendlich weiß nur YouTube, wann solche Werbeanzeigen eingestellt werden. Die Anzeigen, die nicht übersprungen werden können, bringen YouTube das meiste Geld ein, entsprechend kann es noch einige Zeit dauern, bis die Werbeanzeigen von YouTube ganz verschwindet. Bei den Anzeigen wird der Nutzer gezwungen, sich die Anzeige bis zum Ende anzuschauen, damit das ausgewählte Video abgespielt werden kann.

Die In-Stream-Videoanzeigen können insgesamt bis zu 30 Sekunden lang sein, damit für den YouTube-Nutzer die Möglichkeit besteht, die Werbeanzeige zu überspringen. Folglich ist es am effektivsten solche Reklame zu schalten, wenn du nur Kunden ansprechen willst, die sich tatsächlich für dein Produkt oder deine Dienstleistung interessieren. Alle anderen Nutzer können nach fünf Sekunden deine Anzeige überspringen und du sparst etwas Geld und erreichst somit nur die wahren Interessenten.

TrueView-Video-Discovery-Anzeigen

Hinter diesem ungewöhnlichen Namen verbergen sich die Displayanzeigen. Das Gute an diesen ist: Sie werden nicht direkt im YouTube-Player angezeigt, sondern zum Beispiel rechts neben dem Player oder in der Liste „ähnliche Videos“. Allerdings gibt es auch andere Stellen, an denen die Anzeigen auftauchen. Zum Beispiel können sie in den YouTube-Suchergebnissen oder auf der YouTube-Startseite erscheinen. Außerdem können sie als ein Overlay auf einer YouTube-Wiedergabeliste in einem Format von 468 x 60 oder 728 x 90 Pixel angezeigt werden. Darüber hinaus kannst du diese Art von Anzeigen auf Videowebsites verlinken oder in diversen Apps von Partnern in einem Displaynetzwerk.

TrueView-Video-Discovery-Anzeigen bestehen aus Thumbnails des eignen Videos und einem kleinen Text, der sich unter der Anzeige befindet. Sollte ein YouTube-Nutzer auf die Anzeige klicken, gelangt er entweder zum eigentlichen YouTube-Video oder auf die Playlist deines Kanals. Je nach Platzierung kann die Größe der Annonce variieren. Außerdem gestaltet sich die Bezahlung der Anzeige sehr praktisch. Auch hierbei bezahlst du nur, wenn der Interessent auf die Anzeige klickt. Ansonsten bleiben dir Kosten erspart.

Möchtest du mit deinem eigenen Videocontent eine Reichweite erreichen, eignet sich dieses Anzeigenformat bestens. Folglich kannst du neue YouTube-Nutzer direkt auf deinen Kanal, deine Playlist oder dein Video ziehen. So kann der User deine Marke beziehungsweise dein Produkt besser kennenlernen.

Bumper-Anzeigen

Aus dem Englischen übersetzt bedeutet „Bumper“ Stoßstange. Hierbei besteht die Anzeige aus einem sehr kurzen Werbeclip. Dieser verweist auf deine Marke oder dein Produkt. Der YouTube-Nutzer wird verleitet, sich dein Produkt etwas näher anzuschauen. Daher leitet sich auch der Name Bumper ab: Der Kunde wird im übertragenen Sinne wie von einer Stoßstange abprallen und zum beworbenen Produkt geleitet.

Bumper-Anzeigen sind sehr kurz und dürfen nicht länger als sechs Sekunden lang sein. Allerdings kann solches Marketing vom Nutzer nicht übersprungen werden. Bumper-Anzeigen können entweder vor, während oder nach dem Video erscheinen. Dabei sieht die Anzeige genauso aus wie der In-Stream-Werbeclip. Der einzige Unterschied liegt darin, dass die Anzeige keinen Überspringen-Button hat und somit vom Nutzer zu Ende geschaut werden muss.

Mit der Bezahlung sieht es hier ein klein wenig anders aus als bei den vorherigen zwei Anzeigearten. Hier bezahlst du auf der Basis von Impressionen. Das heißt, du zahlst für beispielsweise 1.000 Anzeigen, die für potentielle Kunden sichtbar waren. Die Zahlungseinheit wird fällig, wenn die Anzeige 1.000 sichtbare Impressionen erreicht hat.

Somit kannst du dir dein Budget genau einplanen und weißt immer, wie oft deine Anzeige angeschaut wurde. Du weißt auch immer, wofür du bezahlt hast und hast immer die Möglichkeit, die Größe der Impressionen zu erhöhen oder zu senken.

Targeting auf YouTube – wie läuft das?

Youtube Werbung

Wie auch andere bekannte Plattformen, bietet dir YouTube die Möglichkeit, deine Zielgruppe präzise einzugrenzen. Wie bereits erwähnt, kannst du zwischen Alter, Geschlecht, Haushaltseinkommen, Region, Interessen und Elternstatus unterteilen. Hier geht es um die Reichweite deiner Anzeigen und die bestmögliche Performance. Du kannst zum Beispiel Bastler, Heimwerker, Bürokaufleute oder Nachrichteninteressierte ansprechen.

Sollte es sich bei deinem Produkt oder deiner Dienstleistung um Verkauf handeln, kannst du direkt Return on Investment (ROI) auswählen, also den Verkauf. ROI wird prozentual berechnet zwischen erwirtschaftetem Gewinn und eingesetztem Kapital. Somit kannst du herausfinden, ob sich die Investition gelohnt hat. Auch bei diesem Punkt fallen die Einstellungsmöglichkeiten vielfältig aus. Hier kannst du zum Beispiel auswählen, ob es um Fahrzeuge, Computer oder Babyartikel geht.

Der Sinn von den vielen Einstellungsmöglichkeiten ist, dass du genau die Zielgruppe erreichst, die sich auch tatsächlich für deine Werbung interessiert. Folglich wird die passende Zielgruppe garantiert deine Produkte kaufen oder sich zumindest deine Werbung anschauen und dein Kanal oder dein Unternehmen merken.

YouTube-Werbung – so sollte sie aussehen!

Der Sinn von Videocontent ist bei einem YouTube-Nutzer eine Interaktion auszulösen. Das heißt, du möchtest sicherlich mit deiner Werbung, die du auf YouTube schaltest, dafür sorgen, dass der Kunde dein Produkt kauft. Dafür musst du deine Zielgruppe involvieren und ihr einen echten Mehrwert bieten. Eine bloße Produktpräsentation wird nicht erreichen Kunden zu überzeugen. Die Information sollte über den direkten Verkauf stehen. Wenn du zum Beispiel zu deinem Produkt eine relevante und ehrliche Information lieferst, wirst du reelle Chancen haben, dass der Kunde dir Glauben schenkt und sich für dein Produkt interessiert. Deine Chancen stehen dann gut, dass der Kunde noch mehr über dein Produkt erfahren möchte und vielleicht deine Webseite oder deinen Kanal besucht.

Tipp – erstelle gute Ratgeber

Solltest du dir nicht sicher sein, ob die User genug über dein Produkt Bescheid wissen, musst du  auf diesen Punkt näher eingehen. Es gibt immer Neulinge in deiner Zielgruppe, die an das Thema herangeführt werden müssen. Es gibt auch andere User aus deiner Zielgruppe, die sich bereits besser mit dem Thema identifizieren. Daher darf dein Content sich auch nicht nur den Neukunden widmen, denn ansonsten läufst du Gefahr, dass deine vorhandene Zielgruppe sich langweilt.

Das Beste ist, du liefest gleich viel Content für beide Zielgruppen – nämlich für Neu- und Bestandskunden. Dafür kannst du deine Anzeigen zwischen den beiden Usergruppen unterscheiden. Die neu hinzugekommenen Kunden bekommen die Basics erklärt und die bereits bestehenden User erhalten Anzeigen, die sich an die Fortgeschrittenen wenden. Mit dieser Taktik zeigst du deinem Publikum, dass du dich für ihre Bedürfnisse interessierst und dich um sie kümmerst. Das erweckt ein Vertrauensgefühl und zahlt sich für dich aus.

Lass deine Zielgruppe verstehen, dass du ein echter Problemlöser bist und deine Marke oder dein Produkt tatsächlich für Qualität steht.

So erstellst du eine effektive Werbekampagne für YouTube-Videos

Wir möchten dir eine Schritt-für-Schritt-Anleitung geben, die dir dabei helfen soll, eine effektive Werbekampagne auf YouTube zu starten. Dabei wurden nur die relevantesten Punkte berücksichtigt und diese werden dir ausführlich vorgestellt, damit dir am Ende keine Fragen offen bleiben.

1.) Kampagne anlegen

Der erste Schritt beginnt, nachdem du dich bei Google Adwords (www.adwords.google.com/video) eingeloggt hast. Nun wählst du eine YouTube-Kampagne und einen passenden Namen dafür aus. Nutze einen Titel, der deinem Produkt oder deiner Dienstleistung gleich zugeordnet werden kann. So behältst du immer den Überblick, auch wenn du mehrere Werbekampagnen führst. Wenn du bereits alte Werbekampagnen durchgeführt hast, kannst du die Einstellungen von alten Kampagnen nutzen. Das erspart dir die Zeit beim Erstellen einer neuen Werbung, vorausgesetzt die alte Werbung ähnelt deiner neuen. Du kannst auch das tägliche Budget für die Werbeclips festlegen. Allerdings werden die einzelnen Klickpreise zu einem späteren Zeitpunkt festgelegt.

Du kannst auch jetzt Werbenetzwerke auswählen. Hier wird zwischen folgenden Möglichkeiten unterschieden:

  • YouTube-Videos
  • Google-Display-Netzwerk
  • YouTube-Suche

Du kannst frei entscheiden, auf welchen Plattformen die Werbeanzeigen geschaltet werden sollen.

2.) Geografische Ausrichtung definieren

Bei diesem Schritt wählst du aus, in welchen Regionen oder Ländern die Werbeanzeige erscheinen wird. Standardmäßig schlägt dir Google dein Land vor. Du kannst aber eine Änderung vornehmen und die Werbeanzeige auf internationale Gebiete erweitern. Somit wird dir die Möglichkeit gegeben, deine Werbung in den Ländern anzuzeigen, in den sie die höchste Reichweite erlangen kann. Auch für regionale Werbung kann das sehr interessant sein, denn du kannst deine Reklame nur auf eine bestimmte Region einschränken. Hierbei wird die Auswahl ganz leicht per Land, Stadt, Postleitzahl oder Regin vorgenommen.

Im Anschluss wählst du die Sprache deiner Zielgruppe aus. Wenn du aus Deutschland kommst, ist die Sprache standardmäßig auf Deutsch eingestellt. Du kannst sie auch auf Englisch, Französisch oder Spanisch einstellen.

3.) Video auswählen

Jetzt ist endlich die Zeit gekommen, um das Video einzustellen, welches als Werbeclip dienen soll. Hier bist du in deinen Möglichkeiten frei und kannst dein Video selbst erstellen. Alternativ steht es dir frei, nach Videos zu einem bestimmten Schlagwort zu suchen, die du später für deine eigene Werbekampagne verwenden kannst. Du bist sehr flexibel bei der Erstellung deiner eigenen Werbekampagne und kannst auf fast jedes Video auf YouTube zurückgreifen.

Es kann jedoch noch einfacher werden, wenn du die URL zum Video eingibst. Die Suche arbeitet zwar sehr präzise und schnell, aber das erspart dir noch zusätzlich die Zeit.

Nun folgt der Schritt, bei dem du zwischen In-Display- und In-Stream-Anzeigen wählst ­- also den Typ deiner Werbeanzeige. Wir möchten dir diese beiden Werbeanzeigen etwas genauer vorstellen, damit dir bei der Erstellung deiner Kampagne keine Fragen offen bleiben.

In-Display-Anzeigen

Eine In-Display-Anzeige kann sowohl aus Text als aus Bild bestehen und unterschiedlich dargestellt werden. Die Anzeige kann bei den YouTube-Videos oder auf einer Webseite angezeigt werden. Die Bezahlung erfolgt nur dann, wenn ein Nutzer auf die Anzeige klickt. Die Bezahlung erfolgt nach dem „Pay per Click“-Prinzip, also nach einer Bezahlung nach Klicks. Dabei wird das reine Anschauen der Anzeige („Views“) nicht in Rechnung gestellt.

Bei der In-Display-Anzeige wählst du einen Thumbnail für die Vorschau aus und gibst den Anzeigentitel in die Beschreibungszeile ein. Des Weiteren gibt es die Option, dass die Anzeige den User auf deinen YouTube-Channel oder zu einem YouTube-Video weiterführt.

BFF Banner

In-Stream-Anzeigen

Bei der In-Stream-Anzeige handelt es sich um eine auftretende Anzeige, die vor Beginn eines bestimmten YouTube-Videso gezeigt wird, die von dem Nutzer nach einigen Sekunden wieder weggeklickt werden kann. Diese kennst du bestimmt selbst zu genüge, wenn du auf YouTube unterwegs bist. Du bezahlst deine Werbung nur in dem Fall, wenn ein Nutzer sich den Werbeclip bis zu Ende anschaut. Aber Achtung: Wenn dein YouTube-Werbeclip länger als 30 Sekunden dauert, musst du für ihn auch dann Geld bezahlen, wenn er übersprungen wird. Sollte dein Werbeclip kürzer sein als 30 Sekunden und nicht zu Ende angeschaut werden, zahlst du nichts.

Für die In-Stream-Anzeige hast du die Möglichkeit eine URL einzugeben. Zum Beispiel kannst du einen Link zu Amazon eingeben, der auf dein Produkt verweist.

Ferner kannst du ein eigenes Bild hochladen. Google empfiehlt dir auch passende Fotos, die du ebenfalls verwenden kannst, ohne ein eigenes erstellen und hochladen zu müssen. An dieser Stelle empfehlen wir das von Google vorgeschlagene Bild zu nehmen, da es einfach einfacher ist. Menschen mögen Bilder, sie mögen es nicht, wenn sich jemand hinter einer grauen Schattenwand versteckt. Dafür sind die Bilder ein hervorragendes Marketing-Instrument.

4.) Auswahl der Geräte

Bei diesem Schritt nimmst du die Auswahl der Geräte vor. Dabei wird berücksichtigt, auf welchen Endgeräten deine Anzeigen angezeigt werden und auf welchen sie nicht angezeigt werden sollen. Standardmäßig wird die Einstellung bei „allen verfügbaren Geräten“ liegen. Allerdings können hiervon Smartphones und Tablets , wie Apple-Geräte, ausgeschlossen sein. Wenn du möchtest, dass deine Werbeclips auch auf Smartphones und Tablets angezeigt werden, dann empfehlen wir eine Erhöhung des Budgets. Dies kannst du bequem einstellen in einem vorgesehenen Feld, welches dazu genutzt werden kann, um das Budget anzupassen.

Außerdem kannst du deine Werbeanzeigen zeitlich planen und hast du Chance, den Erfolg der Werbekampagne noch zielgerechter steuern.

5.) Gebote festlegen

Hast du die grundlegenden Einstellungen für deine YouTube-Werbeclips vorgenommen, geht es im nächsten Schritt um die Festlegung der Gebote. Hier musst du auch die Zielgruppe genauer definieren. Dieser Punkt ist sehr wichtig, denn er dient dem Erfolg deiner gesamten Werbekampagne. Die Gebote liegen im Schnitt zwischen 0,06 und 0,57 Euro pro Gebot. Du musst die Gebote als den maximalen Wert vorstellen, denn der tatsächliche Wert kann von dem vorgegebenen deutlich abweichen und somit unter dem vorgegebenen Wert liegen. Wir veranschaulichen es dir anhand eines Beispiels:

Du gibst das Höchstgebot von 1 Euro pro Klick für ein bestimmtes Wort. Deine Mitstreiter haben aber nur 90 Cent dafür ausgegeben. Aller Wahrscheinlichkeit nach bekommst du den vorrangigen Werbeeffekt, da du bereit bist, dafür auch mehr zu bezahlen.

Darum solltest du bei den Kampagnen eine gute Vorarbeit leisten, damit du auch damit den gewünschten Erfolg erzielst. Hast du die falsche Zielgruppe angesprochen, ist dein Geld womöglich falsch angelegt.

6.) Zielgruppe auswählen

Jetzt kannst du die Ausrichtung der Werbekampagne sehr genau auswählen. Es beginnt mit der Zielgruppe, die nach Alter und Geschlecht sortiert wird. Auch der Elternstatus sollte berücksichtigt werden (Kinder oder keine Kinder), denn damit legst du fest, ob deine Werbung für Eltern oder für kinderlose Menschen relevant ist. Mit dem Festlegen der demografischen Werte kannst du die genaue Zielgruppe sehr gut auswählen und diese perfekt an deine Werbung abstimmen.

Außerdem kannst du das Interesse der Nutzer festlegen. Zum Beispiel kannst du deine Werbung an fußballbegeisterte Nutzer anpassen und diese Informationen zum Thema Fußballschuhe einspielen. Folglich ergibt das mehr Sinn, denn die fußballbegeisterte Zielgruppe wird sich viel wahrscheinlicher Fußballschuhe kaufen als jemand, der Fußball nicht mag und viel lieber Modellautos sammelt.

7.) YouTube-Kanal verknüpfen

Der letzte Schritt befasst sich mit der Verknüpfung des YouTube-Kanals mit dem AdWords-Konto. Das kann nur funktionieren, wenn du einen eigenen Kanal mit Werbung bespielen möchtest. Der Grund dafür liegt in der Bestätigung, die du mit deinem YouTube-Kanal abgeben musst. Im Vorfeld wird eine Verknüpfungsanfrage gesendet, die anschließend mit einem Klick bestätigt wird. Nun kann die eigene YouTube-Werbekampagne online gehen und die Zielgruppe mit abgestimmter, interessanter und vor allem effektiver Werbung versorgen werden.

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