WordPress ist das weltweit am häufigsten verwendete Content Management System – damit kann jeder(r) erfolgreich online gehen. Das Geheimnis seines Erfolges liegt in der einfachen Bedienbarkeit, in den unzähligen Erweiterungen und in der mühelos zu realisierenden Optimierung für Suchmaschinen. Das Schöne an WordPress und WordPress SEO ist, du musst niemanden beauftragen, deine Seite für dich zu erstellen und zu optimieren. Das spart Ressourcen, die du an anderer Stelle einsetzen kannst. Wage also den Schritt und lerne die Grundlagen, wie man eine Seite erstellt, wenn du diese beherrschst, kannst du deine Inhalte mit WordPress SEO für Google (wir konzentrieren uns auf die wichtigste Suchmaschine) optimieren.

Warum WordPress SEO?

Google zeigt in der organischen Suche die Webseiten zuerst an, die möglichst relevant sind. Für die Bewertung der Relevanz von Seiten gibt es mehr als 200 Kriterien, und es gibt beinahe ebenso viele Möglichkeiten, wie du deinen Onlineauftritt für WordPress SEO optimieren kannst. Heute beginnen wir mit den Grundlagen – also los!

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Deine Grundlage – mit welchen Begriffen willst du gefunden werden?

Ich habe dir heute ein paar grundlegende Tipps zusammengestellt, mit denen deine Beiträge, Kategorieseiten oder Bilder in der Googlesuche schneller und besser an prominenter Stelle angezeigt werden. Ob es mit der ersten Seite klappt, hängt von deiner Konkurrenz ab, das ist jedoch das Ziel. Bevor du diese Tipps jedoch umsetzt, solltest du dir darüber klar werden, zu welchen Suchbegriffen du überhaupt gefunden werden willst, und wer genau dich finden soll. Dabei ist es wichtig, ein möglichst einheitliches Bild zu zeichnen und dich bei jeder Webseite auf eine Zielgruppe zu konzentrieren. Versuche auch, nicht zu viele Themen auf einer Seite anzusprechen, sondern positioniere dich lieber als Experte und gehe in die Tiefe. Dabei kannst du zu deinem Hauptkeyword, auf das du am besten deine Startseite optimierst, weitere relevante Begriffe bestimmen und zu diesen ebenfalls Seiten, Kategorien und Beiträge anlegen. Optimiere jede Seite/jeden Beitrag immer nur für ein Schlüsselwort. Es sollte ein Begriff sein, der weder zu umkämpft ist noch zu selten in der Suche auftaucht.

Bei keyword-tools.org kannst du recherchieren, wie häufig ein Begriff gesucht wird und welche verwandten Begriffe ebenfalls relevant sind. Optimiere deine Seite jedoch nur auf Schlüsselwörter, die mit deinem Angebot genau übereinstimmen. Enttäuschte Nutzer verlassen deine Seite sehr schnell wieder und signalisieren Google damit, dass dein Angebot nicht relevant ist.

Ein gutes Theme ist die Grundlage für SEO für WordPress

Ein SEO freundliches Theme ist schlank und sauber programmiert und punktet mit einer tollen Performance. Es lohnt sich, hier zu einem Premium-Theme zu greifen. Warum das für Google wichtig ist? Ein schneller und zuverlässiger Seitenaufbau und lange dauernde Besuche werden honoriert. Responsive Design ist bei WordPress selbstverständlich, deine Seite sieht auf allen Devices top aus. Das ist auch notwendig, denn der mobile Index wird zum Hauptindex. Das bedeutet, Google will demnächst immer zuerst die mobile Version von Seiten crawlen. Bedenke dies bei der Gestaltung deiner Seiten.

Ohne WordPress SEO Plugin läuft gar nichts 

Ohne ein gutes Plugin fischst du bei deiner Suchmaschinenoptimierung im Trüben, denn du weißt nie, ob du gerade das Richtige tust. Für den Anfang konzentriere dich auf ein universal einsetzbares Tool.

Die beliebteste Erweiterung in dieser Kategorie ist wohl YOAST, mit dem du alle wichtigen Werkzeuge in einem „Kasten“ bekommst, auch weit verbreitet ist das ebenfalls kostenlose All in One SEO Pack. Vergleiche die Leistungen der Tools und entscheide dich dann für eines. Mit dem All in One kannst du zum Beispiel auch deinen Shop für Google optimieren und es erzeugt automatisch Meta-Schlagwörter, während die Nutzer von YOAST besonders die Schnipsel-Vorschau und die XML Sitemap Funktion lieben. Ein ebenso mächtiges, aber kostenpflichtiges Tool ist wpseo.

Wenn du dein Tool installiert hast, mach dich mit den Funktionen vertraut. Es wird dir beim Erstellen von Content und der Strukturierung deiner Seite immer wieder nützliche Tipps liefern.

Beginnen wir ganz oben: wie sollen deine Beiträge erreichbar sein?

WordPress bietet dir verschiedene Optionen für den Aufbau der Permalinkstruktur deiner Beiträge. Standardmäßig wird eine Kombination aus Zahlen und Buchstaben angezeigt, die jedoch für deinen Besucher nicht sehr aussagekräftig ist. Lasse in der Url lieber den Namen deiner Posts anzeigen, das kannst du unter Menü → Einstellungen → Permalinks festlegen. Doch Achtung, diese Entscheidung solltest du am besten gleich beim Start deines Blogs treffen, denn eine nachträgliche Änderung kann dazu führen, dass Links, die auf deine Beiträge verweisen, ins Nichts führen. Hast du erst wenige Posts veröffentlicht, kannst du das Problem durch Weiterleitungen abfedern, ist deine Seite jedoch schon länger online, lasse deine Permalinks lieber so, wie sie sind und spar dir die Mühe.

Bilder sind wichtig für WordPress SEO

Die Bilder deiner Webseite sind einerseits ein wichtiges gestalterisches Mittel, um deine Besucher anzusprechen, und sie sind bei der SEO für WordPress von großer Bedeutung. Das perfekte Bild erfüllt mindestens die folgenden Kriterien:

  • Es darf nicht zu klein und nicht zu groß sein. Eine Seitenlänge von mindestens 300 Pixeln an einer Seite sollte es schon sein, große Bilder müssen ordentlich komprimiert werden, damit die Seite schnell lädt.
  • Der Name des Bildes muss dessen Inhalt so exakt wie möglich wiedergeben. Er wird von Google im Kontext der ganzen Seite erfasst. 
  • Das ALT Attribut beschreibt ebenfalls den Inhalt und enthält das Hauptkeyword.
  • Das Schlüsselwort sollte auch in der Url des Bildes zu finden sein.
  • Eine große Rolle spielt auch der Content, der um das Bild herum zu finden ist. Hier ist die thematische Relevanz entscheidend. Übrigens: Doppelter Content sollte unbedingt vermieden werden, Bilder können jedoch ruhig mehrfach auf einer Seite verwendet werden.

Die Vorteile optimierter Bilder für WordPress SEO:

  • Relevante Bilder werden in den SERPs angezeigt und locken Besucher auf die Seite.
  • Die Bildersuche wird ebenfalls gern genutzt, sodass relevante Pics die Sichtbarkeit der ganzen Seite fördern.
  • Optimierte Bilder steigern die Usability.

Wie kannst du deinen Content für WordPress SEO optimieren?

Erst optimierter Inhalt wird dich zum Erfolg bei Google führen können. Suche dir, wie bereits gesagt, für jede einzelne Seite, ob sie einen Beitrag, eine Kategoriebeschreibung oder einen Artikel enthält, ein passendes Schlüsselwort und erstelle dann deinen Inhalt. 

  • Strukturiere deinen Text, damit er leicht lesbar wird. Sei großzügig mit Zwischenüberschriften und verwende darin ab und an das Keyword.
  • Verzichte auf eine Spannungskurve. Die Aufmerksamkeitsspanne der meisten Nutzer ist klein. Schreibe das Wichtige also an den Anfang.
  • Behandle dein Thema erschöpfend und verwende dafür mindestens 300, besser 500 und optimalerweise ab 1000 Wörter.
  • Prüfe die Keyworddichte deines Inhalts mit einem Tool.
  • Welche anderen Begriffe tauchen auf anderen Seiten, die zu deinem Keyword sehr gut ranken, ebenfalls auf? Prüfe es anhand eines wdf*idf Werkzeugs und ergänze diese Begriffe, um deine Relevanz zu unterstreichen.
  • Sei großzügig mit internen Links. Das gefällt nicht nur Google, sondern kann auch deine Besucher länger auf deiner Seite halten.

Diese grundlegenden Tipps zum Thema WordPress SEO kann jeder Webmaster selbst umsetzen. Wird das konsequent gemacht, wird sich die Sichtbarkeit der optimierten Seite deutlich verbessern. Wenn du deine SEO jetzt noch mit SEA ergänzt und zudem Backlinks sammelst, kannst du dir ein dauerhaft gutes Ranking erarbeiten. Viel Erfolg!

WordPress SEO: Einfach und erfolgreich gefunden werden
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