Ein WordPress Hosting Anbieter muss gut gewählt seinQuelle: IB Photography - stock.adobe.com

Es gibt viele verschiedene Anbieter für das WordPress Hosting – auch in Deutschland gibt es viele WordPress Hoster.

Kein Online-Business ohne eigene Webpräsenz. Allerdings erscheint die Zugangsschwelle vielen Menschen höher, als sie eigentlich ist. Ein eigener Blog, eine eigene Webseite – dafür muss man doch programmieren können und topfit in IT-Fragen sein – so denken zumindest viele. Doch tatsächlich ist das Erstellen einer eigenen Webpräsenz einfacher, als man sich es vielleicht vorstellt. Baukastensysteme wie WordPress bietet hier vielfältige Möglichkeiten, wie man sich einfach seine eigene Webseite aufbauen kann – und das kostenlos. Hier ist es jedoch wichtig, einen passenden Hoster für WordPress zu finden, welcher die technische Pflege der eigenen Webseite übernimmt. Wir verraten dir, wie du den passenden Hoster für deine Webseite finden kannst.

Was ist WordPress Hosting?

Ohne Webhosting kann im Grunde keine Webseite bestehen. Denn der Begriff bezeichnet das Bereitstellen von Speicherplatz im Internet und das Ablegen von Internetseiten auf dem Server des Providers. Das gleiche gilt auch für WordPress. WordPress Hosting bezeichnet damit also Hosting-Angebote, die auf WordPress Webseiten spezialisiert sind. Hier wird häufig auch das sogenannte Managed WordPress Hosting angeboten. Das bedeutet, dass der Anbieter auch die technische Pflege der WordPress Webseite übernimmt. Somit kann sowohl die Sicherheit, als auch die Geschwindigkeit der Seite optimiert werden. Zudem bietet WordPress Hosting den Vorteil, dass man sich bei Problemen an den WordPress Hoster wenden kann und dieser einen spezialisierten Support bereit hält.
Damit deine WordPress Webseite also optimal läuft und die Performance, Sicherheit und Erreichbarkeit deiner Seite gewährleistet ist, ist ein geeigneter WordPress Hoster im Grunde unverzichtbar.

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WordPress Hosting: Webspace, Domain & Co.

Gründer.de läuft seit Jahren erfolgreich mit WordPress und bietet so vielfältige Möglichkeiten bei der Gestaltung. Während WordPress in der Basis-Version als minimalistischer Blog daherkommt, lässt es sich nämlich mit zahlreichen, oft kostenlosen Plugins erweitern und auf individuelle Bedürfnisse anpassen. Mit vorgefertigten Themes kannst du deiner WordPress-Seite schließlich das entsprechende ansprechende Layout geben. Wenn du dein Corporate Design bereits ausgearbeitet haben solltest, ist es auch möglich, eine/n Webdesigner/in mit dem Entwerfen eines persönlichen Themes zu beauftragen. Zeitgemäße WordPress-Themes sind zudem darauf ausgelegt, auch auf Smartphone-Bildschirmen gut auszusehen. Das ist heutzutage, in der immer mehr Personen über das mobile Internet surfen sehr wichtig.

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Unterschied zwischen WordPress.org vs. WordPress.com

Wenn du nun im Internet nach dem Begriff „WordPress“ suchst, wirst du feststellen, dass es zwei Seiten zum selben Unternehmen gibt: WordPress.com und WordPress.org

WordPress.org

Bei WordPress.org kannst du dir eine kostenlose Open-Source Version der WordPress-Software herunterladen. Hierbei benötigst du aber zusätzlich ein Hosting-Paket und eine Domain, damit du WordPress auf deinem Webspace installieren und nutzen kannst. Somit ist diese selbst-gehostete Variante ein bisschen komplizierter einzurichten, als die von WordPress.com.

Der Vorteil der WordPress.org Variante ist aber, dass du neben den Plugins auch jedes beliebige Theme installieren und somit die Optik deiner Webseite individuell verändern. Andererseits bist du bei dieser Variante auch für die Sicherheit deiner Webseite selbst verantwortlich. Das heißt, dass du regelmäßige Backups einrichten und Sicherheitheits-Plugins installieren musst.

WordPress.com

Bei WordPress.com kannst du eine WordPress-Seite einrichten, die auch direkt dort gehostet wird. Dies ist auch direkt der Hauptunterschied zu der WordPress.org Seite: Die Webseite wird für dich gehostet, sodass du dich nicht selbst um das Webspace und die Domain kümmern musst. Jeder Nutzer, der sich bei WordPress.com registriert, bekommt automatisch eine Subdomain für seine Webseite und 3 GB Webspace zur Verfügung gestellt, um Fotos, Videos und Audiodateien hochladen zu können.

Der Nachteil ist hier, dass du keine keine Plugins installieren kannst. Es gibt einige standardmäßige Funktionen, wie beispielsweise Bildergalerien und Widgets, die du verwenden kannst, aber du kannst keine individuellen Plugins verwenden. Auch die Auswahl an Themes ist bei WordPress.com begrenzt.

Empfehlenswert ist es in den meisten Fällen, die WordPress.org Variante zum Selbstinstallieren zu wählen und sie unter deiner eigenen Domain an anderer Stelle zu hosten. Wirfst du einen Blick auf das WordPress-Angebot, leuchtet auch sofort ein warum: Was nichts kostet, ist auch nichts – oder zumindest eher etwas für ambitionslose Blogneulinge, die das Medium einmal antesten wollen. In der Low-Budget-Version stehen Nutzern schließlich nicht alle Möglichkeiten, das Design anzupassen, zur Verfügung. Und solltest du auf deinem Blog Werbung platzieren oder Google Analytics verwenden wollen, kommt eigentlich auch nur das Business-Angebot von WordPress für 24,92€ monatlich in Frage. Es gibt aber natürlich noch die Möglichkeit, auf andere Hoster zurückzugreifen.

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8 mögliche WordPress-Hosting Anbieter

Da WordPress eines der beliebtesten und benutzerfreundlichsten Content-Management-Systeme ist, hat sich tatsächlich ein ganzer digitaler Wirtschaftszweig um die Anwendung gebildet. Das schlägt sich auch in der Anzahl an Hosting-Diensten nieder, die für deine Seite in Frage kommen. Wir stellen dir an dieser Stelle acht Anbieter für WordPress Hosting und ihre günstigsten Angebote vor – davon auch viel aus Deutschland.

Bluehost

Das US-amerikanische Unternehmen gibt auf seiner Seite an, seit mehr als zehn Jahren mit WordPress zusammen zu arbeiten. Es wird als eine Art offizieller WordPress-Host gehandelt. Für 3,58 Dollar gibt es dort derzeit 50 GB Platz für eine Webseite, eine Domain plus 25 Subdomains. Dabei gibt es keine Bandbreitenbegrenzung und die von Bluehost gestellte Backup-Funktion. Zudem können die Funktionen problemlos geupgraded werden.

DreamHost

Der Hosting-Dienstleister DreamHost ist seit 1997 am Markt und bietet unterschiedliche Pakete für WordPress-Seiten an. Das günstigste ist das „Shared Hosting“-Paket für derzeit 3,95 Dollar monatlich. Auch hier gibt es keine Bandbreitenbegrenzung. Zusätzlich gibt es unbegrenzten Speicherplatz. Ein SSL-/TSL-Zertifikat ist im Preis inbegriffen. Eine neue Domain ist für das erste Jahr kostenfrei.

1&1

Ein WordPress Hosting Anbieter aus Deutschland ist 1&1. Dieser bietet mehrere Hosting-Pakete an. Das Günstigste, das Starter-Paket, kostet im ersten Jahr 2 Euro im Monat und ab dem 13. Monat dann 4 Euro. Dafür gibt es 25 GB Webspace für eine Domain bzw. eine WordPress-Seite. SSL-Zertifikat und Managed WordPress (dazu unten mehr) sind dabei inbegriffen.

One.com

Der 2002 gegründete Webhosting-Service aus Dänemark lockt Kunden derzeit mit einem im ersten Jahr kostenlosen Starter-Angebot. Ab dem zweiten Jahr kostet dieses 1,79€. Dafür gibt es 15 GB bei One.com, ein SSL-Zertifikat sowie eine Domain und eine Datenbank. Das Angebot ist ein wenig spartanisch, aber auch die nächsten Preisstufen mit mehr Speicherplatz und weiteren Leistungen sind mit derzeit 2,64 Euro, 3,65 Euro und 6,24 Euro monatlich durchaus bezahlbar.

All-inkl.com

Der WordPress Hosting Anbieter und Provider aus Deutschland, All-inkl.com, bietet für 4,95€ monatlich drei Domains plus 150 Subdomains und 50 GB Speicherplatz auf seinem Server. Die ersten drei Monate sind gratis. Das SSL-Zertifikat gibt’s bereits im „Privat“-Paket, wie das Günstigste der insgesamt vier Webhosting-Pakete heißt. Ein Analyse-Tool und Kundensupport innerhalb bestimmter Zeiten sind in der günstigsten Version ebenfalls enthalten.

Strato

Ebenfalls ein WordPress Hosting Anbieter aus Deutschland ist die Telekom-Tochter Strato. Strato bietet Kunden derzeit ebenfalls vergünstigte Einstiegspreise für die ersten 12 Monate und zwei auf WordPress-Seiten zugeschnittene Angebote, WP Starter und WP Plus. Diese gibt es den ersten Monat kostenlos und danach für jeweils 4 und 10 Euro. Die Einrichtung kostet einmalig 10 Euro. Im Starter-Paket enthalten sind drei Domains, 200 Subdomains, 25 GB Webspace, das SSL-Zertifikat, ein Monitoring-Tool und automatische Backups.

Host Europe

Auch der Hosting-Dienst Host Europe hat spezielle Angebote für Kunden, die ihre WordPress-Seite bei ihm unterbringen möchten. Bei allen drei entfällt die Einrichtungsgebühr von 14,99 Euro bei einer Mindestvertragslaufzeit von 12 Monaten. Das Einsteigerpaket ist für 4,99 Euro monatlich zu haben. Das für ambitioniertere WordPress-Seiten geeignetere Paket kostet 9,99 Euro im Monat. Das Basic-Angebot beinhaltet 25 GB Webspace und 100 MB für die Datenbank. Eine Caching-Funktion ist hier bereits enthalten, um die Seite schneller zu machen.

RAIDBOXES

Das WordPress Hosting Unternehmen RAIDBOXES aus Deutschland bietet Kunden ab 9 Euro im Monat einen Platz, um ihre WordPress-Seite zu hosten. Bei allen drei Tarifen sind SSL und schneller SSD-Festplattenplatz sowie automatisches Caching für schnellere Ladezeiten inbegriffen. Kunden, die sich für den Mini-Tarif entscheiden, bekommen 2 GB Speicherplatz, in den anderen beiden Preisklassen gibt es 5 GB exklusiv auf dem eigenen Server. Umzugsgebühren und Einrichtungskosten werden von RAIDBOXES nicht berechnet. Der Hostingdienst setzt auf Geschwindigkeit und Nutzerfreundlichkeit.

1-Klick-Installation – Ist einfacher immer besser?

Alle vorgestellten Optionen bieten in unterschiedlichem Rahmen Kundensupport. Auf höheren Preisebenen ist es auch nicht unüblich 24/7 für seine Kunden erreichbar zu sein. Die meisten Anbieter haben auch im günstigsten Angebot auf SSD umgerüstet, was die Performance hinsichtlich der Geschwindigkeit verbessert. Host Europe und Strato bieten eine vereinfachte WordPress-Installation an, ebenso Bluehost, DreamHost, 1&1, One.com, RAIDBOXES und All-inkl.com. Bei Letzteren ist stets von der „1-Klick-Installation“ die Rede.

Der Vorteil bei der 1-Klick-Installation liegt ganz klar auf der Hand: Du musst dich nicht ganz so weit in WordPress einlesen und je nach Anbieter werden dir unterschiedliche Dinge abgenommen. Gehören Updates dazu, kann es allerdings sein, dass er sich damit Zeit lässt, was im Bezug auf das ein oder andere Plugin und die Sicherheit lästig sein kann. Sollbruchstellen gibt es auch bei den Schreibrechten bei manchen Verzeichnissen und Dateien. Wer nicht von Anfang an einen gewissen Überblick und eine gewisse Kontrolle hat, muss sich dann länger mit der Materie auseinandersetzen, als ihm vielleicht lieb war.

Es stellt sich auch die Frage, ob es nötig ist, sich die Installation einer Anwendung vereinfachen zu lassen, die selbst mit der Möglichkeit einer 5-Minuten-Installation wirbt. Wie es bei Werbeversprechen so ist, dauert die Inbetriebnahme natürlich etwas länger als das. Das Angebot an Tutorials ist allerdings derart groß und die Community derart hilfsbereit, dass du keine Berührungsängste zu haben brauchst. Der Vorteil an der niedrigen Zugangsschwelle von WordPress ist immerhin auch, dass man bei der Arbeit damit beständig weiterlernt.

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Managed WordPress Hosting – Betreutes Wohnen für Deine Seite

Viele Anbieter haben vereinfachtes WordPress inzwischen als Nische entdeckt und bieten Managed WordPress Hosting. Hier übernimmt der Hosting-Dienst je nach Leistungsumfang Updates, Geschwindigkeitsoptimierung, Sicherheitsvorkehrungen, Backups und umfassenden Support. Das ist bequem, außer dem Support bekommt man die entsprechenden Leistungen aber auch über Plugins – und das oft kostenlos. Während 1&1 schon in seinem günstigsten WordPress-Hosting-Angebot managed, verlangen andere Dienstleister dafür einen entsprechenden Aufpreis. Managed WordPress Hosting kostet bei Bluehost mindestens 19,99 Dollar und bei DreamHost 16,95 Dollar im Monat. RAIDBOXES bietet es für 30 Euro im Monat an. Damit ist Managed WordPress Hosting zwar durchaus bezahlbar, aber nur bedingt bootstrapping-kompatibel.

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Die Hosting-Frage ist auch eine Kostenfrage

Die jeweils günstigsten Angebote sind den 3 GB, die es von WordPress zwischen 0 und 2,99 Euro gibt, in Sachen Speicherplatz überlegen. Dennoch sind viele davon vielleicht noch etwas zu einfach, wenn du damit den Webauftritt deines Business gestalten willst. Ob du dich für einen den der in diesem Beitrag vorgestellten Hosting-Anbieter entscheidest, hängt davon ab, was du brauchst. Legst du Wert auf Support in deiner Sprache? Willst du bei deinem WordPressHosting mit dem „Serverstandort Deutschland“ werben? Wie viele Domains brauchst du? Bringst du eine eigene Domain mit? Wird ein für dich zufriedenstellender E-Mail-Service zum Webspace mitgeliefert? Wie schnell ist der Server, wie viel Sicherheit bietet er und wie viele Datenbanken brauchst du?

Vorsicht ist bei Einrichtungs- und Umzugsgebühren geboten. Bei vergünstigten Angeboten und Mindestlaufzeiten sind die mittel- und langfristigen Kosten zu berücksichtigen und auch eine eigene Domain kann für zusätzliche Kosten sorgen.

Zusammengefasst:

WordPress ist ein sehr hilfreiches Tool. Doch die eigene WordPress Webseite bei WordPress selbst zu hosten, ist nicht immer die optimale Lösung. Nun kennst du acht der größeren Hosting-Dienste, die sich für deine WordPress-Seite lohnen könnten und hast nun einen guten Überblick über deine Hosting-Möglichkeiten.

Dabei stellt man fest, dass nicht einfach nur Websprache für WordPress-Blogs geboten wird. Anbieter haben sich inzwischen auf die Betreiber von WordPress-Seiten spezialisiert und kommen ihnen mit Vergünstigungen und Features wie Sicherheitsprotokolle oder schnellere Festplatten entgegen. Der Trend geht dahin, den Kunden rundum zu betreuen und ihm möglichst viel Arbeit abzunehmen. Während die 1-Klick-WordPress-Installation den Einstieg erleichtert, selbst wenn sie einem die Auseinandersetzung mit dem Thema nicht komplett abnimmt, ist Managed WordPress Hosting für den Anfang bei den meisten Dienstleistern zu teuer. Geschwindigkeit und Sicherheit lassen sich schließlich auch mit Plugins optimieren und dadurch, dass Du Deine WordPress-Version regelmäßig updatest.

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