Nervt es dich auch, dass du manchmal ewig warten musst, bis eine von dir aufgerufene Website vollst├Ąndig geladen ist und du sie endlich ansehen und nutzen kannst? Eine immer schnellere Internetverbindung mit Informationen, die wir sofort abrufen k├Ânnen, l├Ąsst uns zu ungeduldigen Menschen werden. Aber auch f├╝r das Ranking deiner Website bei Google oder anderen Suchmaschinen spielt die Ladezeit eine gro├če Rolle. Google beispielsweise ordnet Seiten sehr viel weiter hinten in den Suchergebnissen ein, deren Ladezeit einen bestimmten Zeitraum ├╝berschreitet. Die Ladezeit zu optimieren, bringt dir also ausschlie├člich Vorteile in Form von zufriedener Besucher und eines h├Âheren Rankings.

Wir geben dir ein paar Tipps, was du tun kannst, damit sich die Ladezeit deiner WordPress-Website verk├╝rzt. Mit ein paar kleinen Schritten l├Ądt die Seite wesentlich schneller als vorher.

Den richtigen Webspace w├Ąhlen

Wenn du eine Unternehmens-Website mit WordPress gestaltest, dann denke von Anfang an daran, dir den richtigen Webspace zu suchen. W├Ąhlst du einen Anbieter, bei dem du dir den Server mit einer riesigen Zahl von anderen Kunden teilen musst, sind Probleme mit der Ladezeit nahezu vorprogrammiert, vor allem zu Sto├čzeiten.

Informiere dich deshalb vor der Entscheidung f├╝r ein Hostingpaket ├╝ber die Gr├Â├če des zur Verf├╝gung stehenden Arbeitsspeichers und die CPU-Zeit. Gerade, um die WordPress-Ladezeiten optimieren zu k├Ânnen, ist es sinnvoll sich einen Anbieter zu suchen, der sich auf WordPress konzentriert. Hier k├Ânnte beispielsweise WPengine ein guter Ansprechpartner sein.

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Plug-Ins und was sie f├╝r die Ladezeit bedeuten

Mit Plug-Ins kannst du deine WordPress-Website zwar erweitern und mit neuen Funktionen versehen, allerdings k├Ânnen gerade schlecht entwickelte Plug-Ins auch die Ladezeit deutlich verl├Ąngern. Diese Gefahr besteht haupts├Ąchlich bei eher unbekannten Plug-Ins. In einer solchen Situation hilft dir das SQL-Query-Plug-In durch Z├Ąhlen der Datenbankzugriffe (deren steigende Zahl die Ladezeit erh├Âht), das verantwortliche Plug-In zu finden und durch ein besseres zu ersetzen. Ein wichtiges Stichwort bez├╝glich Ladezeit verk├╝rzender Plug-Ins sind sogenannte Caching-Plug-Ins. Es gibt eine Vielzahl solcher kleinen Helfer, in deren Datenbankdaten zwischengelagert und so nicht jedes Mal neu errechnet werden m├╝ssen, wenn der User sie aufruft. Wir nennen dir die bekanntesten Programme:

Nat├╝rlich gibt es noch sehr viel mehr Caching-Plug-Ins. Suche dir am besten die aus, die speziell dazu geeignet sind, die Ladezeitoptimierung bei WordPress voranzutreiben. Bei allen Vorteilen, die Plug-Ins mit sich bringen, solltest du dennoch darauf achten, dass du nicht zu viele verwendest. Letztlich wirkt sich ihre Anzahl immer auf die Ladezeit aus. Hier hei├čt es, eine gute Auswahl zu treffen und nur zuverl├Ąssige und affin arbeitende Plug-Ins zu nutzen. Unser Rat ist, alle anderen nicht zu benutzen.

Themes – wie du das Ladezeitproblem mit Designvorlagen l├Âst

Themes, also Designvorlagen f├╝r deine Website, sind zwar ebenfalls sehr n├╝tzlich, wenn es um die Websitegestaltung geht, allerdings k├Ânnen sie auch ├╝ber lange Ladezeiten verf├╝gen. In dieser Situation lohnt es sich meist, einen anderen Anbieter zu w├Ąhlen. Gut aufgehoben w├Ąrst du z. B. bei den Themes von StudioPress. Wichtig ist es zu kontrollieren, ob die verwendeten Themes nicht mit zu vielen, eigentlich ungenutzten Funktionen vollgestopft sind. Jede dieser unn├Âtigen Funktionen kann die Ladezeit einer WordPress-Website ein kleines bisschen verl├Ąngern.

Bilder f├╝r WordPress-Seiten optimieren

Die positive Eigenschaft von Bildern oder auch Grafiken ist es, dass sie eine Website auflockern, besser strukturieren und interessanter gestalten. Das Problem hingegen ist, dass sie meist falsch konfiguriert sind. Sie sind zu gro├č, weil die Bildma├če nicht angepasst beziehungsweise die Bilder vor dem Hochladen nicht richtig komprimiert wurden. Um deine Bilder und Grafiken mit den richtigen Ma├čen zu versehen, arbeite beispielsweise mit Imsanity und kraken.io.

Kraken.io

Beide Plug-Ins zusammen optimieren alle deine Bilder, indem sie von Imsanity zun├Ąchst auf die korrekte Themesgr├Â├če gebracht und dann von kraken.io einer letzten Optimierung unterzogen und schlie├člich auf dem Server abgelegt werden. Auch mit TinyPNG lassen sich Bilder und Grafiken f├╝r deine WordPress-Website optimieren und so die Ladezeit verk├╝rzen.

Externe Ressourcen beeinflussen die Ladezeit

Websites, die auf externe Dienste wie beispielsweise Analyse-Tracking-Tools von Google oder auf Web Fonts (Schriftvorlagen) zur├╝ckgreifen, weisen oft eine l├Ąngere Ladezeit auf. Grund daf├╝r ist, dass neben dem eigentlichen DNS-Lookup deiner Website zus├Ątzlich noch die jeweilige IP-Adresse der zuliefernden Servers aufzul├Âsen ist.┬áDadurch kommt es zu einer deutlich l├Ąngeren Ladezeit f├╝r Besucher. Diese Vorg├Ąnge kannst du z. B. durch DNS-Prefetch, Preload oder Preconnect beschleunigen. Dabei geht es letztlich darum, dass du deinen verwendeten Browser schon im Dokumentenkopf der WordPress-Seite (dem sogenannten HTML-Head) dar├╝ber informierst, welche zus├Ątzlichen Domains ben├Âtigt werden, um deine Website darzustellen. Prinzipiell kannst du die Ladezeit der WordPress-Website dadurch verk├╝rzen, dass du m├Âglichst wenige externe Dienst auf deiner Seite verwendest.

Scripte komprimieren spart Zeit

Manchmal ist es notwendig, Skripte wie JavaSript oder CS zu verwenden. JavaScript ist eine der wichtigsten Script-Sprachen bez├╝glich der Inhalte und Benutzeraktivit├Ąten auf Websites, w├Ąhrend CSS eine sogenannte Stylesheet-Sprache beziehungsweise Kernsprache f├╝r das Internet darstellt. Falls sich ihre Verwendung nicht vermeiden l├Ąsst, dann trag daf├╝r Sorge, dass sie zumindest komprimiert sind. Auch daf├╝r kannst du einige der oben genannten Plug-Ins benutzen. Durch die Komprimierung nehmen die Skripte nicht mehr so viel Platz weg, was die Ladezeit sehr verk├╝rzen kann. Um die Scripte f├╝r deine Zwecke zu optimieren, nutze die Plug-Ins Speed Booster Pack oder Autoptimize, die in der Lage sind, die genannten Scripte zu minimieren oder sie aus dem sogenannten Above-The-Fold-Bereich zu verlagern.

Fazit zur Ladezeitoptimierung f├╝r WordPress

Mit unseren Tipps schaffst du die Ladezeit f├╝r eine WordPress-Website zu optimieren und auf diese Weise nicht nur dein Ranking bei Google und Co. zu verbessern, sondern auch die Conversion Rate auf deiner Website zu steigern. Gerade als Betreiber einer gesch├Ąftlich genutzten Seite m├╝ssen dir diese beiden Dinge am Herzen liegen. Nur, wenn dich aufgrund eines guten Ratings m├Âglichst viele Kunden finden und mit der Ladezeit zufrieden sind, werden sie im Idealfall etwas kaufen und so die Conversion Rate in die H├Âhe treiben.

Die meisten der hier aufgef├╝hrten Ratschl├Ąge kannst du auch ohne gro├če Vorkenntnisse im Bereich Programmierung umsetzen. Die Plug-Ins sind gr├Â├čtenteils automatisiert, was bedeutet, dass sie ihre Aufgaben nach der Installation fast ohne dein weiteres Eingreifen ausf├╝hren.

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