WordPress Agentur sinnvoll

Viele Gründer und Selbstständige träumen von der eigenen Webseite. In Zeiten von WordPress und Baukastenanbietern liegt es doch Nahe, die Umsetzung selbst zu erledigen, oder? Keine Frage, eine Webseite bekommen die Meisten soweit online, dank ansprechender Designs für schmales Geld dürften die sogar gut aussehen, aber reicht das? Oder anders gefragt: Unter welchen Umständen lohnt sich für dich eine WordPress Agentur?

Warum entscheiden sich so viele für WordPress?

30 % aller Webseiten sollen laut Statistiken über WordPress laufen. Das ist ohne jede Frage eine enorm hohe Menge, die viele Vorteile mit sich bringt: Wo es ein breites Interesse gibt, gibt es ein breites Angebot. Du bekommst für WordPress so ziemlich alles an praktischen Plugins, ob es nun also nur eine klassische Firmenseite werden soll oder ein Shop kann dir dank WordPress egal sein. Deine Webseite wächst stehts mit dir, andere CMS dagegen bieten oft nur eine deutlich geringere Auswahl an Erweiterungsmöglichkeiten.

Doch so groß der Markt auch ist, so groß ist teilweise die Herausforderung dahinter. Du kannst zum Beispiel nicht einfach einen Onlineshop aufsetzen, du brauchst entsprechende Erweiterungen wie Zahlungsschnittstellen, einen dem deutschen Recht entsprechenden Kaufabschluss und vieles Mehr.

Ist das Design passend und zeitlos?

Bei dem gigantischen Markt an Designs lässt man sich sehr schnell von Effekten und großen Bildern begeistern, doch passt es auch wirklich zu deiner Zielgruppe? Insbesondere technische Spielereien sehen zwar oft nett aus, lenken deine Kunden aber vielleicht sogar ab.

Doch auch die Wahl der richtigen Schriftart, die Größe der jeweiligen Texte und Designelemente, die einem kurzzeitigen Trend folgen (und dann nicht ersetzt werden), können langfristig schnell falsch wirken.

Hier ist eine zweite Meinung sehr wichtig, damit dein Design auch wirklich deine Zielgruppe anspricht und auch in den nächsten Jahren zeitlos wirkt.

Sieht die Seite auf dem Handy gut aus?

Weitere Probleme, vor denen auch erfahrenere Leute stehen ist die Darstellung auf dem Handy. Klar, die meisten Templates sehen in der Demo auf dem Handy super gut aus, doch mit deinen Inhalten ändert sich das gerne. Hier musst du dann oft auch mal zu Veränderungen via CSS greifen.

Neben der generellen Frage nach „responsive“ muss nun auch geschaut werden, ob es auch bei unterschiedlichen Bildformaten gut aussieht. Auch Tablets darfst du dabei nicht vergessen. Zwar ist der Anteil aktiver Tabletnutzer eher gering, darf aber dennoch nicht unterschätzt werden.

Auf gar keinen Fall darfst du die Optimierung fürs Handy mit „was solls“ abstempeln, hier handelt es sich wirklich nicht um eine Option sondern vielmehr um einen der wichtigsten Aspekte für den langfristigen Erfolg deiner Seite.

Welche Plugins benötige ich auf jeden Fall?

Jeder, der schon die eine oder andere Seite aufgebaut hat weiß, dass man bestimmte WordPress Plugins „braucht“: SEO, Cache, Spam, Backup und andere Punkte, die man als Einsteiger so vielleicht einfach nicht kennt und deswegen überhaupt nicht drüber nachdenkt. Hier findest du jedoch oft Listen im Internet, die dir die richtige Auswahl erleichtern. Achte aber stehts darauf, dass diese Listen auch noch aktuell sind und aus einer seriösen Quelle stammen, ansonsten kann es für deine Seite ein nicht unerhebliches Sicherheitsrisiko darstellen.

Wie schnell muss die Seite laden?

Hast du schon von „mobile first“ gehört? Ganz einfach gesagt geht es darum, dass Webseiten auf dem Handy besonders schnell laden sollen und besonders passend aussehen müssen. Dabei geht es nicht wie beim vorigen Punkt nur ums Design, sondern viel mehr um das „Feeling“ beim Nutzen auf dem Handy. Damit deine Seite schnell lädt, gibt es aber viel zu beachten: Neben komprimierten Bildern solltest du ein geeignetes Caching-Plugin nutzen und per „Minify“ CSS- und JS-Anfragen reduzieren. Mit ein wenig Erfahrung bekommst du schon einiges an Performance aus der Seite raus, ein Profi kennt aber oftmals noch weitere Tricks, die die Performance nochmals verbessern. Ein echter Mehrgewinn für deine Kunden.

SEO selbst erledigen?

Mindestens genauso wichtig wie die Seite selbst ist die Auffindbarkeit. Immer mehr kleine Webseiten probieren, in Google ganz oben mitzuspielen. Natürlich kannst du dich ewig in SEO einlesen, doch du wirst sicher schnell merken, dass es unglaublich viel auch neben der Aussage „Content is King“ zu beachten gibt. Hier mal ein paar Beispiele:

  • Unterstützt mein Server http/2
  • Ist meine Seite via SSL verschlüsselt
  • Sind meine Bilder richtig komprimiert
  • Sind meine Überschriften korrekt strukturiert
  • Wie hoch ist meine Keyworddichte
  • Habe ich SearchConsole und Analytics richtig eingerichtet
  • Sind interne Links gesetzt / wird der LinkJuice richtig verteilt
  • Ist mein Crawling-Budget richtig verwaltet

Insbesondere bei umkämpften Begriffen kommst du „nur“ mit Inhalt heute nicht mehr besonders weit. Ein Profi kann hier auf jeden Fall weiterhelfen. Gutes SEO zahlt sich übrigens schnell aus: Schau doch mal nach, was du für die Klicks bezahlen müsstest, wenn du die über Google Ads buchen würdest?

Übrigens: Es ist immer sinnvoll, SEO von der gleichen Agentur machen zu lassen, die auch die Seite selbst gemacht hat. Der Vorteil ist, dass die Agentur den technischen Aufbau deiner Seite perfekt kennt und sich nicht erst zeitaufwendig reinarbeiten muss.

Vorteile einer Agentur

Jetzt mal Hand aufs Herz: Wie lange würdest du brauchen, ob die oben genannten Punkt zu beherrschen? Die Zeit, die du dafür aufwenden müsstest, ist in deinem eigenen Business ganz klar besser aufgehoben. In einer Agentur sitzen Leute, die Webseiten nach Kundenwunsch anfertigen, aber eine gewisse Grundroutine mitbringen. Bedeutet für dich: Wo du dich lange einlesen musst, weiß der Experte direkt, was zu tun ist. Ein Blick auf eine WordPress Agentur ist daher auf jeden Fall lohnenswert: Es kommen zwar anfangs ein paar Kosten auf dich zu, aber neben der Zeitersparnis für dich selbst ist es vor allem ein Investment in den Erfolg deiner Selbstständigkeit.

 

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