Weshalb Empathie im Business wichtig ist

Empathie wurde lange Zeit als Schlüsselqualifikation betrachtet, wenn es darum geht auf menschlicher Ebene Erfolg zu haben. Im Geschäftsleben wurde dieser so genannte „Soft-Skill“ lange Zeit übergangen. Aber es hat sich eine Veränderung dahingehend feststellen lassen, dass immer mehr Menschen Empathie für sich und ihr Unternehmen nutzen, sodass sie zu einer Kern-Kompetenz eines jeden Geschäftsmannes geworden ist.

Empathie ist die Fähigkeit sich in das Gefühlsleben anderer Menschen hinzudenken und das zu fühlen, was sie fühlen. Wenn du weißt, was dein Gegenüber fühlt, kannst du deutlich taktvoller mit ihm umgehen und auch leichter seine Bedürfnisse erkennen. Und wie du sicher weißt, ist das Erkennen von Bedürfnissen eine Kompetenz, die im Geschäft über Leben und Tod entscheidet. Empathie ist sicher kein magisches Instrument, mit dem sich alle Probleme lösen lassen, aber sicher eines, welches dabei hilft Probleme zu vermeiden und sie im Fall der Fälle sogar in eine Win-Win-Situation umzuwandeln.

Deshalb folgen nun 4 Gründe, weshalb Empathie für dein Business so wichtig ist. Diese Aspekte sollten ein Anreiz für dich sein, dich mit dem Thema zu befassen!

1. Empathie erhöht die Verkaufszahlen, die Kundentreue und verbessert die Bewertungen

Jeder, der sich mit dem Verkaufen von Dingen auskennt, weiß, dass es darum geht die Bedürfnisse des Kunden zu erkennen und ihm anschaulich zu machen, wie das eigene Produkt dieses Verlangen stillen kann. Es geht darum zu verstehen, was dem Kunden Sorgen bereitet, wovor er Angst hat und was ihn in seinem innersten antreibt. Damit du das aber verstehen kannst, musst du dich – mit Hilfe von Empathie – in seine Lage versetzen können und mitfühlen.

Ergo: Wenn du den Kunden besser verstehst, dann wird es dir leichter Fallen Argumente für dein Produkt vorzubringen. Wenn der Kunde neue Bedürfnisse verspürt, dann wirst du es auch wissen, weil du seine Lage kennst. Du kannst auf die neuen Gegebenheiten besser reagieren und wirst somit die Kunden an dich binden. Diese Menschen wissen es zu schätzen, wenn man ihnen scheinbar die Wünsche von den Lippen ablesen kann.

Außerdem hilft dir Empathie dabei eigentlich negative Situationen zu wenden. Wenn sich beispielsweise eine Kunde über etwas beschwert, dann kannst du dich fragen, warum genau stört ihn das und was könnten wir (als Unternehmen) besser machen, damit er sich zufrieden fühlt. Zeige auch in deiner Kommunikation mit dem Kunden, dass du sein Problem verstanden hast und sei bereit ihm eine Lösung zu bieten – das würdest du dir ja selbst auch wünschen. Solche Aktionen erhöhen das Ansehen deiner Firma, bescheren dir einen weiteren glücklichen Kunden und steigern die Wahrscheinlichkeit, dass jener – einst unzufriedene Kunde – langfristig bei dir bleibt!

2. Bessere Zusammenarbeit und Vernetzung

Wenn du es schaffst Empathie in den Geschäftsalltag zu implementieren, dann werden sich nicht nur deine Verkaufszahlen verbessern. Wie bereits in der Einleitung erwähnt, hilft Empathie vor allem bei zwischenmenschlichen Beziehungen und diese wiederum sind ein fester Bestandteil des Geschäftslebens.

Egal ob du mit einem potentiellen Kunden oder in diesem Fall einem Geschäftspartner sprichst… Empathie wird dir immer dabei helfen Win-Win-Situationen zu kreieren und sind wir ehrlich: Jeder liebt es Geschäfte zu machen, bei denen beide Parteien gewinnen.

Wenn du es schaffst, dass du auf einer menschlichen Ebene mit Geschäftspartnern zusammenarbeiten kannst, dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass diese besser und härter für dich arbeiten, da sie verstanden haben, dass es auch für sie etwas bringt. Kennst du die Gefühle der anderen, so kannst du ihnen Anreize schaffen, die motivierend wirken. Die Möglichkeiten sind hier schier endlos und es ist fahrlässig diese einfach nicht zu nutzen.

3. Erhöhte Produktivität und neue Ideen durch Empathie

Dieser Tipp ist nicht direkt für dich. Es geht hier um deine Angestellten. Wenn du dich für einen neuen Angestellten entscheiden musst, dann zählen häufig die harten Fakten wie zum Beispiel der Abitur-Schnitt, die Ausbildung, das Studium und so weiter. Diese Faktoren sind natürlich alle wichtig, aber du solltest nicht vergessen, dass es wichtig ist, welche Art Mensch du einstellst.

Es hat sich gezeigt, dass Menschen, die über ein hohes Maß an Empathie verfügen besser und produktiv arbeiten. Gleichzeitig haben sie einen besseren Zugang zu innovativen Gedanken und können dein Unternehmen somit schneller voranbringen. Selbst die größten Firmen der Welt haben das verstanden und achten bei ihren Einstellungsverfahren sehr wohl auf solch bedeutende „Soft Skills“.

4. Statistiken zeigen: Empathie ist ein Erfolgsfaktor

Natürlich möchtest du mit deiner Firma erfolgreich sein. Natürlich möchtest du Gewinne einfahren und selbstverständlich möchtest du deine Konkurrenz übertreffen. Am Ende geht es im Geschäft um Zahlen, aber bevor man zu den Zahlen kommt, muss man „über die Menschen“.

Nicht umsonst zeigen Statistiken, dass die empathiefähigsten Firmen gleichzeitig auch die Erfolgreichsten sind. Nimm diesen Fakt als Beweis dafür, dass ein kleiner Soft-Skill kumuliert mit anderen Faktoren dafür sorgen kann, wer am Ende den höchsten Markt-Anteil oder den höchsten Umsatz bzw. Gewinn einfahren kann. Viel zu lange wurde die Empathie übergangen und heutzutage gehört hat sie sich von einem „Soft Skill“ regelrecht zu einer Kernkompetenz entwickelt!

Kleine Veränderungen können viel bewirken

Nun klingt das alles nun vielleicht ganz schön, aber man fragt sich doch, wie sich das alles so schnell im Alltag umsetzen lässt. Um ehrlich zu sein: Du wirst nicht vom einen auf den anderen Tag ein Meister was Empathie angeht. Das ist wie mit allem im Leben und als bestes Beispiel lässt sich hier wohl der Sport heranziehen. Du musst dich darin üben und wirst von Tag zu Tag besser werden. Deshalb solltest du mit Kleinigkeiten anfangen. Setze dich in einer ruhigen Minute an deinen Arbeitsplatz und mache dir einfach mal klar, was die Menschen um dich herum fühlen. Du wirst überrascht sein, welche Erkenntnisse diese vergleichsweise kleine Überlegung zu Tage bringt.

Mit der Zeit kannst du dann versuchen diese Gedankengänge soweit zu automatisieren, dass sie auch bei Gesprächen irgendwann ganz von alleine in deinem Unterbewusstsein ablaufen und zum richtigen Zeitpunkt in dein Bewusstsein treten, sodass du sie für dich nutzen kannst! Dann hast du es geschafft!