Diese Conversion-Killer versauen dir den Erfolg deiner Landingpage

Conversion-Optimierung auf Landingpages: Die 10 größten Fehler

Eine Landingpage ist dein stärkstes Instrument, um deine Seitenbesucher zu einer bestimmten Aktion zu bewegen. Sie ist spezifisch darauf ausgerichtet, genau ein Problem anzusprechen und zu einer bestimmten Reaktion zu führen. Was in der Theorie einfach klingt, ist allerdings ein hartes Stück Arbeit. Denn allzu oft ist die Conversion bestenfalls mittelmäßig. Aber woran liegt das?
Damit deine Landingpage endlich richtig durch die Decke geht, musst du dich auf die Suche nach den versteckten Fehlern machen, die einer großartigen Conversion-Rate im Weg stehen.

Was muss deine Landingpage leisten?

Deine Landingpage muss vor allem eines: Klar und eindeutig kommunizieren. Anders als auf deiner Website geht es nicht darum, ein vielseitiges Angebot darzustellen. Stattdessen führst du die Seitenbesucher von der ersten Sekunde an bis zur gewünschten Aktion. Da sie sich nicht ständig entscheiden müssen, wie sie weitermachen, können sie sich ganz auf den Inhalt der Seite konzentrieren. Für dich bedeutet dies, dass jedes kleine Detail passen muss. Alles muss aufeinander abgestimmt sein, damit deine Besucher nicht ins Stocken geraten und abspringen. Es ist also nicht nur lohnenswert, sondern Grundbedingung, solange an deiner Conversion-Optimierung zu arbeiten, bis sie wirklich rund ist.

Diese 10 Fehler brechen dir das Genick

Wenn deine Landingpage nicht gut läuft und du dich dem Thema Conversion-Optimierung widmest, gehe strukturiert vor. Ansonsten erschaffst du am Ende nur neue Baustellen, ohne die bestehenden Probleme wirklich zu lösen.

Fehler #1: Du sprichst die Zielgruppe nicht an

Oder noch schlimmer: Du weißt gar nicht genau, wer deine Zielgruppe ist. Wenn du aber nicht weißt, wen genau du ansprechen willst, kannst du mit deiner Landingpage nicht überzeugen. Der allererste Schritt ist also, festzuhalten, wen und was du erreichen möchtest: Wer ist deine Zielgruppe, und was soll der CTA sein? Erst, wenn du diese Fragen beantwortet hast, geht es weiter.

Fehler #2: Der erste Eindruck stimmt nicht

Noch bevor deine Seitenbesucher auch nur ein Wort gelesen haben, entscheidet das Design der Landingpage, ob sie funktioniert oder nicht. Wirkt sie aufgeräumt und übersichtlich, oder herrscht das reine Chaos? Ist die Schrift gut lesbar oder brauchen deine Besucher eine Lupe? Passen die Farben, Grafiken und Fonts zu deinem Markenimage, oder versuchst du, ein seriöses Businessthema in zartem Pastellrosa und Mintgrün und verschnörkelter Schrift an den Mann zu bringen?
Egal, wie sehr du an dem Design auch hängen magst: Hinterfrage es kritisch und ändere alles, was nicht passt. Conversion-Optimierung heißt auch, radikal alles zu streichen, das nicht funktioniert. Hier ist auch die ehrliche Meinung von Außenstehenden hilfreich, da man selbst schnell betriebsblind wird.

Fehler #3: Die Erwartungshaltung der Besucher bleibt unerfüllt

Die Seitenbesucher, die auf deiner Landingpage landen, wissen zumindest ungefähr, was sie suchen. Sie sind einem Link oder Banner gefolgt, der sie inhaltlich auf die Landingpage vorbereitet hat. Wenn diese das Thema nun nicht aufgreift, springen die Besucher sehr schnell wieder ab. Wenn ein Link z. B. kostenlose Angebote verspricht, auf der Landingpage aber nur Verkaufsoptionen sind, passt dies nicht zusammen.
In den ersten Sekunden überfliegt dein Besucher die Landingpage. Du kannst die Conversion sehr wirkungsvoll optimieren, indem du die relevanten Schlagworte fett hervorhebst und aussagekräftige, kurze Überschriften nutzt. Sein Blick bleibt daran hängen und er sieht, dass du ihm bietest, was er sucht.

Fehler #4: Schlechte Texte

Auf deiner Landingpage musst du es schaffen, eine gewisse Begeisterung zu wecken. Zur Conversion-Optimierung gehört deshalb immer auch die Textoptimierung. Dass Rechtschreibfehler ein absolutes NoGo sind ist klar. Gleiches gilt für komplizierte Schachtelsätze und eine Inflation von Fremdwörtern. Wenn die Besucher deine Landingpage gescannt haben und beginnen, die Texte zu lesen, müssen diese leicht verständlich sein. Formuliere überzeugend, aber nicht reißerisch.
Nicht jeder Mensch ist gut darin, packende Texte zu schreiben. Wenn es dir absolut nicht liegt, überlege, einen Texter zu beauftragen.

Fehler #5: Du hast kein klares Angebot

Auf deiner Landingpage musst du klar sagen, worum es geht. Hier ist nicht der Platz, um zu viele Worte zu verlieren oder langatmige Erklärungen zu platzieren. Dein Seitenbesucher hat unbewusst vier Fragen, die du direkt und eindeutig beantworten musst:

  • Was hat er davon? Spart er Zeit oder Geld durch dein Angebot?
  • Was genau bietest du ihm an? Eine App, ein E-Book, einen Videokurs?
  • Welche Bedingungen gelten dafür? Zu welchen Preisen bekommt er dies? Ist das Angebot ein Leadmagnet, den er für seine Kontaktdaten erhält?
  • Wie genau erhält er es? Im CTA erklärst du, was er tun muss, wie z. B. sich in deinen Newsletter eintragen.

Fehler #6: Du kommunizierst die Vorteile deines Angebotes nicht

Deine Landingpage dreht sich um dein Produkt oder deine Dienstleistung – ja, aber auch nein!
Während die Konkurrenz ihr Produkt viel zu ausladend und umfangreich beschreibt und eine Unmenge an Texten auf der Landingpage zu finden ist, ist deine Seite so aufgebaut:
Du musst mit deiner Landingpage die Probleme deiner Besucher aufgreifen. Dabei soll deine Landingpage eine Lösung präsentieren und dem Kunden genau erklären, warum genau dein Produkt oder deine Dienstleistung das Leben deines potentiellen Kunden verbessert.
Denke im Vorfeld darüber nach, was der potentielle Kunde mit deiner Dienstleistung oder deinem Produkt erreichen möchte. Und genau das arbeite in deine Landingpage ein.
Die korrekte Formulierung auf deiner Landingpage:

Fehler #7: Du nennst zuerst die Produkteigenschaften

Natürlich sind die Eigenschaften deines Produkts wichtig. Für den Kunden sind sie aber zweitrangig. Was ihn interessiert, sind seine direkten Vorteile: Es ist egal, ob der Verschluss eines Kameragehäuses aus Edelstahl ist oder nicht. Er möchte wissen, dass der Verschluss belastbar ist und nicht verklemmt. Nenne zuerst die Vorteile für deinen Kunden, ehe du später die Eigenschaften von deinem Angebot aufführst.

Fehler #8: Du erschlägst deine Besucher mit Informationen

Konzentriere dich auf einige wenige Aussagen und hebe diese hervor. Nenne die drei bis maximal fünf großen Vorteile deines Angebots, statt krampfhaft eine möglichst lange Liste zu erstellen. Das wird nicht nur unübersichtlich, sondern ist auch wenig überzeugend.
Informationen sind wichtig für eine Kaufentscheidung. Wichtig ist, dass sie übersichtlich präsentiert und an der richtigen Stelle platziert werden.

Fehler #9: Du hast keine Testimonials

Warum ist das Bewertungssystem von Amazon so erfolgreich? Weil Kunden den Aussagen anderer Kunden viel eher vertrauen als den Versprechen des Anbieters. Binde deshalb Referenzen auf deiner Landingpage ein, im Idealfall mit einem Foto des jeweiligen Kunden. Je konkreter die Aussage in einem Testimonial ist, wie genau du einem anderen Kunden geholfen hast, desto überzeugender ist es.

Fehler #10: Du stellst dich selbst nicht vor

Deine Landingpage ist zuerst einmal eine ziemlich anonyme Seite. Wenn die Besucher aber einen persönlichen Bezug zu dir als Mensch herstellen, schafft dies Vertrauen und steigert die Conversion deutlich. Dafür ist nicht einmal eine ausführliche Vorstellung nötig; ein sympathisches Foto und zwei bis drei Sätze, weshalb genau du deinen Kunden wie helfen kannst, reichen schon vollkommen aus.

Fehler #11: Du machst keinen A/B-Test

Es gibt kein Patentrezept, das garantiert, dass eine Landingpage eine hohe Conversion-Rate hat. Um die Conversion optimieren zu können, musst du immer auch ein wenig experimentieren. Dafür ist ein A/B-Test sehr wertvoll: Du schaltest nicht nur deine Landingpage scharf (Version A), sondern auch eine leicht abgewandelte Variante davon (Version B). Auf diese Weise kannst du verschiedene Überschriften und Grafiken parallel testen und herausfinden, was am besten funktioniert.

Fehler #12: Du verfolgst nur ein Conversion-Ziel

Neben dem Plan A noch einen Plan B zu haben, ist in unserem Alltag oftmals eine gute Variante. Allerdings gilt diese Einstellung für deine Landingpage. Diese sollte nur EIN Conversion-Ziel, nur einen Plan verfolgen. Für dich heißt das, dass all deine Elemente der Seite dieses eine Conversion-Ziel verfolgen, unterstützen und hervorheben.
Du hast diesen Landingpage Fehler auf deiner Seite umgesetzt? Dann entferne die zu viel verwendeten „Pläne“ und passe deine Landingpage auf die „Nur-ein-Conversion-Ziel-Verfolgung“ an.
Dein Ziel mit der Landingpage ist es, ein Produkt zu verkaufen? Dann verzichte darauf, noch Follower für deine Social-Media-Auftritte zu „sammeln“. Lass das Motto „Wenn der Kunde schon mein Produkt nicht kauft, dann soll er mir wenigstens auf Facebook folgen“ Motto sein und lass den Kunden ziehen. Durch diese Kombination von Produkt und Follower-Sammeln kann unter Umständen bewirken, dass der Kunde überhaupt keine Handlung auf deiner Landingpage vornimmt.

Fehler #13: Es gibt kein Message-Match

Die Message Match ist sozusagen das Maß dafür, wie gut deine Landingpage zu der Anzeige, den Social-Media-Posts und anderen Links passt, über die die Besucher auf deine Seite gekommen sind. Das Auge des Besuchers scannt nach Anhaltspunkten, sucht nach etwas Vertrauten, einer Verbindung von der Landingpage zu den Social-Media-Posts oder der ursprünglich angeklickten Anzeige. Findet er die Message Match vor, ist das Risiko, dass der User die Landingpage irritiert verlässt, relativ gering. Für dich und deine Landingpage heißt das, dass du die gleichen grafischen Elemente und Texte in der Page als auch in deinen Anzeigen und Social-Posts verwendest.

Maximale Rendite (Buch)

Die Landingpage muss vollkommen losgelöst von deiner eigentlichen Webseite agieren und funktionieren. Das heißt, sie muss überzeugend sein! Aus dem Grund verwende Vertrauen bildende Elemente, die dem Besucher das Gefühl vermitteln, dass er für sich selbst und vor allem ganz alleine eine Entscheidung treffen muss. Deshalb binde in deine Landingpage Hinweise ein, dass auch andere Kunden dem Produkt oder deinem Unternehmen vertrauen – arbeite mit den so genannten Social Proofs.

Was sind Social Proofs?

  • Kundenrezensionen
  • Kundenreferenzen
  • Auszeichnungen
  • Vertrauenssiegel
  • Nutzerrückmeldungen (Social Signals)

Auch hier gilt – die Landingpage muss alleinstehend funktionieren, das heißt, ausgehende Links sind eine Todsünde. Merke: Keine Links auf die Webseite, zu den Social-Media-Kanälen oder zu anderen Ressourcen! Da sich dein Conversion-Ziel auf der Landingpage befindet, sind ausgehende Links sozusagen verboten – sie lenken nur vom Angebot ab!
Wenn du der Meinung sein solltest, dass deine Besucher eventuell weitere Informationen benötigt, dann suche einen Weg, diese Infos in die Struktur der Landingpage einzuarbeiten. Verlängere lieber deine Landingpage, wenn das als Mittel zum Zweck dient, den Kunden von deinem Angebot zu überzeugen.

Hinweis: Links, die in Deutschland aus rechtlichen Gründen platziert werden müssen, sind natürlich einzubauen (Impressum und die Informationen zum Datenschutz).

Fehler #16: Du setzt keine Testing-Tools ein

Ein Fehler, der vom User an sich nicht wahrgenommen wird – aber für dich ist es ein großer Fehler! Du hast in deiner Landingpage keinen Analyse- oder Testing-Prozess eingebunden. Was nützt dich eine vollkommen optimierte Landingpage und die beste Conversion, wenn du nicht die entsprechenden Analyse-Tool einsetzt.
Als mögliche Werkzeuge zur Auswertung von qualitativen, als auch quantitiven Werkzeugen kommen Crazy Egg oder Qualaroo in Frage.

Diese Tools sammeln unablässig Feedback von deiner Landingpage. Dieses Feedback gibt dir die Möglichkeit, deine Seite entsprechend aufzubauen, zu ändern und zu optimieren.

Bereit zur Landingpage-Optimierung?

Wenn du diese 10 Fehler aus deinen Landingpages entfernst, wirst du sehr schnell deine Conversionrate verbessern können. Solltest du auch abseits deiner Landingpage die Conversionrate optimieren wollen schau auch in unserem Artikel Conversion Rate Optimierung: Die 6 besten Tipps vorbei.

Themenseiten

Die besten Artikel & mehr direkt in dein Postfach!




* Ja, ich möchte den Newsletter. Die Einwilligung kann jederzeit im Newsletter widerrufen werden. Datenschutzerklärung.
Das könnte dich auch interessieren ...

Über den Autor

Frauke Bitomsky

3 Antworten

  1. Fehler #4 ist wohl das größte Problem. Dazu die ständig neuen angeblichen News bezüglich SEO. Keywords rein? Ja oder nein? Einen fähigen Texter zu finden, der zudem noch relativ günstig arbeitet, ist auch nicht so einfach. Interessanter Beitrag. Daumen hoch.

  2. Fehler #6 ist eine große Gefahr, zumal Kunden oft in die Produkteigenschaften vernarrt sind und diese ganz groß herausstellen möchten. Wir kämpfen dagegen an mit NUTZEN, NUTZEN, NUTZEN…

Du hast eine Frage oder eine Meinung zum Artikel? Teile sie mit uns!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Sitemap

schliessen



* Ja, ich möchte den Newsletter. Die Einwilligung kann jederzeit im Newsletter widerrufen werden. Datenschutzerklärung.

Die besten Artikel & mehr direkt in dein Postfach!




* Ja, ich möchte den Newsletter. Die Einwilligung kann jederzeit im Newsletter widerrufen werden. Datenschutzerklärung.