Webseiten Ladezeiten optimieren

Ich glaube, wir alle kennen das Problem irgendwo her. Du suchst bei Google nach etwas und siehst eine vielversprechende Website. Der Meta-Text spricht dich an, der Titel sieht so aus, als hättest du gefunden was du suchst und du klickst. Obwohl du einen schnellen Computer und eine ziemlich gute Internetleitung hast, passiert erstmal eine Weile nichts und du siehst nur eine weiße Seite. Langsam baut sich ein Textblock auf, die Farbe kommt dazu und zu guter Letzt laden noch zwei Bilder. Leider könntest du das mit den Bildern gar nicht mehr wissen, weil du schon lange zuvor weggeklickt hast.

Die Website Ladezeiten sind nicht nur für den Nutzer wichtig, sondern spielen auch noch bei anderen Dingen eine entscheidende Rolle. Ich verrate dir heute 7 Tipps, wie du es schaffst, deine Webseiten Ladezeit zu optimieren / minimieren.

Wofür ist die Ladezeit wichtig?

Die Ladezeit spielt auf der einen Seite für den Nutzer eine Rolle und andererseits ist sie auch für das Ranking von Google relevant. Deshalb solltest du dafür sorgen, dass die Ladezeit deiner Webseite nicht allzu lang ist und man sie problemlos und möglichst flüssig bedienen kann.

Ranking von Google

Wenn du in den Suchergebnissen weiter oben aufgeführt sein willst, dann solltest du über die Optimierung deiner Webseiten Ladezeit nachdenken. Das hat damit zu tun, dass das Ranking die User-Experience miteinbezieht. Je schneller deine Website lädt, umso besser sind das Ranking. Und das ist so, weil…

Hohe Nutzerfreundlichkeit

Wenn man es nun wie eben in Fachsprache sagen möchte, dann könnte man von einer guten User-Experience sprechen. Das bedeutet, dass der User sich nicht durch die Ladezeiten gestört fühlt. Schon nach 3 Sekunden springen fast die Hälfte aller Nutzer ab. Außerdem wirkt sich eine lange Ladezeit negativ auf die Verweildauer und die Rate der „Wiederkehrer“ aus.

Umsätze gehen verloren

Studien haben gezeigt, dass zu lange Wartezeiten sogar dafür sorgen können, dass Umsätze ausbleiben. Es wurde herausgefunden, dass ganze 7 % Conversion verloren geht, wenn die Seite zu langsam lädt. Wenn man sich diese Rate mal an einem Beispiel verdeutlicht, dann wird klar, dass es „nur“ 7 % sind, die aber ab einem gewissen Umsatz wirklich ins Gewicht fallen können. Dieser Verlust ist einfach unnötig und sollte Anreiz genug sein die Webseiten Ladezeit zu optimieren.

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Wie lang sollte deine Seite laden dürfen?

Diese Frage kann man nicht so pauschal beantworten, denn die Anforderungen an jede Website sind unterschiedlich. Als Richtwert kannst du jedoch 2 Sekunden nehmen. Dort befindet sich circa die Schwelle, ab der die User-Experience negativ beeinflusst wird.

Externe Faktoren – dafür kannst du nichts

Webseiten Ladezeiten optimieren funktioniert dann nicht, wenn der langsame Aufbau der Seite durch externe Faktoren bedingt wird. Wenn die Bandbreite des Suchenden einfach zu gering ist, dann ist klar, dass die Seite nicht schnell laden kann. Das ist aber weniger dramatisch, da derjenige dann schon an die längeren Warteseiten gewöhnt sein wird. Außerdem kannst du wenig am Browsercache machen – dieser kann bei den Nutzern unter Umständen schon lange nicht mehr geleert worden sein, was dazu führt, dass der Seitenaufbau massiv langsamer abläuft.

Nun zu meinen 7 Tipps die Webseiten-Ladezeit-Optimierung

Jetzt verrate ich dir die 7 einfachen Tricks, mit denen du besser rankst, mehr Umsatz machst und eine höhere Nutzerzufriedenheit erreichst!

1. Bilder optimieren

Das vergessen sehr viele Leute und dabei ist es eigentlich so einfach. Je nachdem, wie viele Bilder du auf deiner Seite unterbringen willst, kann da unbearbeitet schon mal eine größere Datenmenge zusammenkommen. Dabei gibt es mittlerweile unterschiedliche Programme (oder auch Online-Anwendungen), die die Größe deiner Bilddateien massiv verringern, wobei sehr wenig Qualität verloren geht. In der Ansicht auf der Webseite wird das gar nicht auffallen und doch muss der User deutlich weniger Datenmenge laden, bevor die Website angezeigt wird.

2. CSS und JavaScripte minimieren

Vor allem in CSS und JavaScripten gibt es zunehmen Leerzeichen und Zeilenumbrüche, die einfach nicht benötigt werden. Oft kann man durch Whitespaces getrennte Zeilen zusammenlegen. Das mag im Einzelfall zwar nur wenig ausmachen, wird aber in der Gesamtheit der Seite aufsummiert doch in der Ladezeit spürbar. Du musst das nicht alles per Hand machen. Es gibt spezielle Tools, die dir dabei zur Hand gehen sollen. Ein Beispiel wäre YUI Compressor!

3. Serverseitiges Caching verwenden

Durch diese Methode wird ein HTML Dokument zwischengespeichert. Dieses enthält die wichtigen Elemente der Website – so zu sagen die Basics. Besucht der potentielle Kunde oder Interessent nun ein zweites Mal deine Seite, so werden die Daten nicht erneut vom Server geladen, sondern können aus dem Zwischenspeicher bezogen werden. Das geht deutlich schneller.

4. Dedizierte Server kaufen

Wenn du deine Website bei einem Hoster laufen hast, dann kann es passieren, dass auf ein und demselben Server mehr als 50 Websites laufen. Dass sich das – besonders bei einem hohen Anfragevolumen – negativ auf die Ladezeit auswirkt ist klar. Wenn du auf einem dedizierten Server hostest, dann kannst du die Hardware an die Bedürfnisse deiner Website anpassen.

5. Griff ins Leere vermeiden

Wenn jemand auf deine Seite zugreift und ein Dokument, ein Bild oder irgendetwas anderes öffnen, will was aber nicht vorhanden ist, dann führt das zu einer Kette von verschiedenen Abläufen, die als Ergebnis haben, dass die Ladezeit deiner Website negativ beeinflusst wird.

Diese Bad Requests kannst du einfach vermeiden, indem du die fehlerhaften Dateien durch Richtige austauschst und für eine klare Struktur sorgst.

6. CSS-Stylesheet nutzen

Mit der CSS Formatierung lassen sich unterschiedliche Parameter regeln. Wenn du aber in jedem HTML-Code aufs neue CSS Befehle integrierst, dann wird für jedes Element eine neue Abfrage benötigt, was Ladezeit in Anspruch nimmt, die nicht nötig wäre.

Es ist deutlich einfacher und effizienter alle CSS-Dateien in ein Stylesheet zu verlegen.

7. Priorisierung

Last but not least macht es Sinn die Inhalte seiner Seite zu priorisieren. Das bedeutet, dass du zuerst intern das Laden solltest, was unbedingt nötig ist (inline im HTML Code). Alles darüber hinaus kann nach und nach aufgebaut werden, sodass nach kurzer Zeit zumindest im sichtbaren Bereich alles bzw. das wichtigste angezeigt wird.

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