Apple ist heute die wertvollste Marke der Welt und hat Unternehmen wie Google oder Coca-Cola abhängen können. Die meisten von uns sind sich darüber einig, dass Steve Jobs zu seinen Lebzeiten einen hervorragenden Job als Gründer und CEO dieses höchst erfolgreichen Unternehmens gemacht hat.

In diesem Artikel soll es nun um die Frage gehen, was Gründer vom Unternehmen Apple bzw. Steve Jobs heute noch lernen können. Ich weiß, es gibt viele Kritiker, welche sich von Apple-Produkten aus verschiedenen Gründen distanzieren wollen, doch trotzdem gehört Steve Jobs wohl zu den herausragendsten Unternehmerpersönlichkeiten der letzten Jahrzehnte.

Große Herausforderungen steigern die eigene Motivation

Steve Jobs hat sich damals keine einfache Aufgabe vorgenommen, als er sein erstes Apple Produkt entwickeln und vermarkten wollte. Doch die Herausforderung, etwas Großes zu bewirken, hat es ihm ermöglicht, immer weiterzumachen und nicht aufzugeben. Je größer die Herausforderung, desto größer die Motivation.

Design spielt eine große Rolle

Viele Experten würden behaupten, dass der Preis das entscheidende Kriterium für den Produktverkauf ist. Doch Apple hat bewiesen, dass das Design (also das Aussehen) und die Benutzerfreundlichkeit eine wesentlich größere Rolle spielen. So war in der Vergangenheit zu sehen, wie sich die Menschen trotz des hohen Preises wie verrückt auf Apple Produkte stürzten.

Wert und Preis sind unterschiedliche Dinge

Was Steve Jobs mit seinen Produkte eindeutig bewiesen hat, ist, dass der WERT und der PREIS eines Produktes nicht das Gleiche sind. So gibt es eine sehr große Gruppe von Konsumenten, die sich mehr für den Wert eines Produktes interessieren.

Für diese Gruppe ist der Preis nebensächlich, denn wenn ein Produkt einen entscheidenden Mehrwert liefert (d. h. wenn ein Produkt/eine Dienstleistung einzigartig und wertvoll für den Endverbraucher ist), so rückt der Preis in den Hintergrund.

Erfolgreiche Gründer sollten ihr Produkt exzellent präsentieren können

Wer erinnert sich noch an die Präsentationen, die Steve Jobs noch zu Lebzeiten für die Vorstellung seiner neuesten Produkte gehalten hat? In blauen Jeans und einem Pullover stand er da und begeisterte das Publikum.

Genau dazu sollten alle erfolgreichen Gründer, die auch etwas verkaufen wollen oder auf der Suche nach Investoren sind, in der Lage sein. Wichtig bei einer Produktpräsentation ist die Einfachheit. Verzichten Sie dabei auf viel „Geschwafel“ und fesseln Sie Ihr Publikum mit einer bildhaften Sprache. „Spielen“ Sie mit den Emotionen Ihres Publikums und einem erfolgreichen Produkt-Launch steht nichts mehr im Wege.

Gründer, die etwas bewegen wollen, folgen keinem Trend

Alle innovativen Geschäftsideen, die ihre Spuren hinterlassen haben, sind nicht dadurch zustande gekommen, dass einem Trend nachgegangen wurde, sondern, indem starke Persönlichkeiten über den Tellerrand hinaus blickten.

Wäre Steve Jobs vor Jahren dem damaligen Trend gefolgt, so würden wir heute wahrscheinlich immer noch keine Smartphones mit Touchscreen nutzen, zumindest nicht in dem großen Ausmaß.

Der Glaube an den Erfolg und die Vision stehen an erster Stelle

Wenn man jemanden noch vor der Gründung von Apple gefragt hätte, ob ein seltsam aussehender Computer (das war zumindest in der Anfangszeit der Fall) mit einem Apfel als Logo die Chance hätte, auf dem Markt zu bestehen, so hätten nur die wenigsten zugestimmt.

Es war sicherlich auch keine einfache Zeit für Steve, bevor er mit seinem Unternehmen die ersten Erfolge erzielen konnte. Wichtig war aber, dass er an sich und seine Produkte glaubte.

Ähnliches trifft übrigens auch auf Microsoft-Gründer Bill Gates zu, dem kaum jemand wollte, dass der durchschnittliche Konsument zu Hause einen PC brächte.

Und was finden Sie besonders spannend am Unternehmen Apple oder Steve Jobs? Schreiben Sie uns doch einen kurzen Kommentar.

Mit besten Grüßen,

Thomas Klußmann
Geschäftsführer Gründer.de

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