Vision Board für Traumverwirklicher

Wie bleibe ich motiviert, um meine Ziele zu erreichen? Und woher weiß ich eigentlich, welche Ziele ich mir setzen sollte? Ein Vision Board hilft dir, deine Vorhaben greifbar zu formulieren und sie vor allem auch im Blick zu behalten. Wie häufig denken Menschen: „Irgendwann schreibe ich mal einen Roman“ oder „In zwei Jahren mache ich mich selbstständig“, doch das Vorhaben verläuft immer wieder im Sande? Mit einem Vision Board bleibst du am Ball.

Wie sieht ein Vision Board aus?

Auf den ersten Blick ähnelt das Vision Board einer Wandzeitung oder einer Collage, wie sie Schüler im Unterricht zusammenstellen, wenn sie sich einem neuen Thema oder Problem nähern sollen. Diese pädagogische Erarbeitung funktioniert ausgezeichnet, denn durch die kreative Auseinandersetzung mit einem Gegenstand eröffnen sich völlig neue Ideen und Möglichkeiten.

Die selbstentwickelten Lösungen bleiben leichter im Gedächtnis dank der visuellen Unterstützung durch Bilder, Farben und besondere Anordnungen. Dieses Prinzip kannst du für dein Vision Board nutzen. Halte darauf deine beruflichen Ziele mit grafischen Elementen fest und hänge es direkt über deinem Schreibtisch auf – so kommst du deiner Vision Schritt für Schritt näher. Du kannst dein Vision Board entweder online drucken lassen oder selbst händisch zusammenkleben.

Jetzt das Gratis-Ebook "Dein digitales Business" anfordern:
Ich erkläre mich damit einverstanden, dass meine Daten zu Versandzwecken verarbeitet werden und ich weitere Informationen per e-Mail erhalten werde. Lies dazu hier bitte unsere Datenschutzerklärung.
 

Was bringt mir ein Vision Board?

  • Du nimmst dir Zeit, deine Ziele einmal auszuformulieren.
  • Du bist gezwungen, dich endlich auf deine Ziele festzulegen.
  • Du fühlst dich motivierter, wenn du deine Vision vor Augen hast.
  • Du kannst wichtige Aufgaben, die dich deinen Zielen näherbringen, von unwichtigen Aufgaben besser unterscheiden. So wirfst du Ballast im Arbeitsalltag ab.
  • Du kannst konkrete Maßnahmen ableiten, die du umsetzen wirst, um deine Vorhaben zu erreichen.

Wie finde ich gute Ziele für mich?

Tatsächlich können viele Menschen gar nicht konkret sagen, wie ihr berufliches Ziel aussieht. Bevor du mit der Zusammenstellung deines Boards beginnst, musst du also deine Vorstellungen konkretisieren:

  • Wie sieht deine Ausgangslage aus?
  • Was macht dich unzufrieden?
  • Wenn du dich in 5 Jahren vorstellst, was möchtest du bis dahin erreicht haben?
  • Wird sich bis dahin deine Situation maßgeblich verändern (z.B. weil du Kinder bekommst oder in eine neue Stadt ziehst)?
  • Wie ist die Markt-Situation?
  • In welchem Bereich solltest du dich verbessern?
  • In welchen Bereichen solltest du eine neue Herangehensweise finden?
  • Worin liegen deine Stärken?

Während du dir über diese Fragen klar wirst, stellst du Schritt für Schritt fest, wie dein zukünftiger Weg aussehen soll und deine Ziele werden greifbarer.

Beispiele für deine Ziele

  • Umsatzerlöse
  • Anzahl an Mitarbeitern
  • Neukundengewinnung
  • Kostensenkung
  • Erhöhung des Marktanteils
  • Umweltschonende & faire Produktion
  • Hoher Qualitätsstandard
  • Verringerung von Ausschuss
  • Erhöhung Mitarbeiterzufriedenheit

Lege für deine Ziele eine konkrete Zeitspanne fest, in der du sie erreichen möchtest. Empfehlenswert ist ein Zeitrahmen von wenigen Monaten, auch wenn dir das im ersten Moment unrealistisch erscheinen mag. Tatsächlich ist es aber so, dass wir in einer kurzen Zeitspanne ebenso viel schaffen können wie in einer langen, wir blähen die Erreichung des Ziels aber nicht unnötig auf, sondern konzentrieren uns auf das wenigste.

Timothy Ferris empfiehlt in seinem weltberühmten Bestseller „Die 4-Stunden-Woche: Mehr Zeit, mehr Geld, mehr Leben“ einen Zeitraum von 6 Monaten. Ein halbes Jahr sei kurz und man schiebe seine Ziele nicht hinaus, sondern gehe sie direkt an. Die sogenannte OKR-Methode steckt die Zeitspanne sogar noch kürzer und veranschlagt 3 Monate.

Maßnahmen ableiten mit der OKR-Methode

Neben den Zielen gehören auf ein professionelles Vision Board auch konkrete Maßnahmen. Eine bewährte Methode, um sich Ziele zu stecken und auch zu erreichen, ist die sogenannte Objectives and Key Results-Methode (kurz: OKR). Dabei steckst du dir maximal fünf konkrete Ziele, die du bis zu einem bestimmten Zeitpunkt erreicht haben möchtest.

Auf deinem Vision Board bringst du deine Ziele zum Beispiel im oberen Abschnitt an – in Kombination mit einem griffigen Bild, das dein Ziel visualisiert. Ausgehend von diesen Zielen kannst du darunter Maßnahmen festhalten, die dich näher zum Ziel hinführen werden. Wenn du ein Unternehmen leitest, solltest du alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen mit ins Boot holen und ihr überlegt gemeinsam, welche Schritte euch den Zielen näherbringen.

Der Vorteil der OKR-Methode liegt darin, dass man sich aufs Wesentliche konzentriert. Auf einem Vision Board verewigt wird die Methode dich immer daran erinnern, was du erreichen möchtest und was du noch dafür in Angriff nehmen solltest. Nach der festgesetzten Zeitspanne setzt du dich erneut mit dem Board auseinander und schaust, welche Ziele du erreichen konntest und welche vielleicht nicht.

Wie gestalte ich mein (analoges) Vision Board?

Du kannst entweder ein analoges oder ein digitales Vision Board erstellen. Wenn du dich für die manuelle Variante entscheidest, brauchst du Bildmaterial, das deine Ziele und den Weg dahin verbildlicht. Entweder du suchst die Bilder aus Zeitschriften heraus oder du druckst dir einfach Bilder aus, die du online finden konntest.

Als Trägermaterial kannst du ein großformatiges weißes oder farbiges Blatt wählen oder, wenn es wertiger aussehen soll, eine Leinwand. Besonders praktisch ist auch eine Pinnwand, da du dein Vision Board auf dieser immer wieder updaten kannst.

Wie sieht ein digitales Vision Board aus?

Vision Board

Abb2. Unternehmensziele-Visionen (Quelle: pixabay.com/de/illustrations/gesch%C3%A4ft-idee-wachstum-3736926/)

Wenn du lieber am Rechner arbeitest, kannst du dein Vision Board auch digital zusammenstellen. Verschiedene Tools helfen dir dabei. Profis nutzen zum Beispiel Adobe Indesign oder Photoshop, aber du kannst auch einfach Microsoft Word verwenden oder kostenlose Online-Tools wie Fotor oder Canva. Mit diesem lassen sich im Handumdrehen ansprechende Collagen zusammenstellen.

Wenn du dein Vision Board am PC oder in einer App zusammengestellt hast, drucke es als Poster aus, damit du den Ausdruck präsent in deinem Büro anbringen kannst. Ein PDF auf deinem Desktop schaust du dir nämlich in der Regel nicht noch einmal an. Der Vorteil eines Vision Boards ist aber gerade, dass du immer wieder an deine Vorhaben und den Weg dahin erinnert wirst, wenn es in dein Blickfeld gerät.

Klebe deine Erfolgsgeschichte auf ein Vision Board

Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht. Im Unternehmen sind es häufig E-Mails, Telefonate und immer wiederkehrende To-Dos, die sich ständig zwischen dich und deine Ziele drängeln. Das Vision Board hilft dir dabei, dran zu bleiben. Wähle emotionale Bilder, die dich inspirieren und die dich aus deinem Arbeitstrott herausholen.

Dank Vision Board fragst du dich immer wieder: Zahlt das, was ich hier gerade tue, auf meine Ziele ein? So trennst du die Spreu vom Weizen und machst den Weg frei für deine eigene Erfolgsgeschichte.

Artikel bewerten