Ohne Gastro-Erfahrung zum Erfolgsrestaurant

Vapiano-Gründer: Geh’s locker an

Mit der Eröffnung der ersten Filiale im Herbst 2002 begann für Vapiano eine wechselhafte Geschäftsgeschichte. Nach einigen Jahren verließ der Vapiano-Gründer das Unternehmen. In dieser Zeit entwickelte sich die Restaurantkette zu einem bekannten Gastro-System. Die Vapiano-Idee hingegen blieb unverändert. Was aber macht der Vapiano-Gründer seitdem? Das erfährst du im nachfolgenden Gründer-Verzeichnis.

Mark Korzilius
VapianoQuelle: Claudio Divizia - stock.adobe.com
Abschlüsse
Betriebswirtschaft
Beruf
Gründer und Unternehmer
Unternehmen

Vapiano (bis 2010)

&Ever (bis 2021)

Wer ist der Vapiano-Gründer?

Gründer der bekannten Restaurantkette ist Mark Korzilius. Ebenfalls auch oft als Vapiano-Gründer bezeichnet wird Gregor Gerlach. Sie eröffneten 2002 in Hamburg die erste Filiale. Bereits nach einem Monat trugen sie das Unternehmen als „Mark’s AG“ im Handelsregister in Form einer Aktiengesellschaft ein. Der Start war für den Vapiano-Erfinder nicht leicht, denn damals lehnten viele Banken seine Anfrage auf Finanzierung ab. Dennoch schaffte es Korzilius genug Investoren zu finden, um eine erste Filiale eröffnen zu können. Als einer der ersten Investoren beteiligte sich Gerlach und unterstützte Korzilius bei den ersten Schritten.

Was zeichnet die Idee des Vapiano-Erfinders aus?

Die Idee für das System, mit dem Vapiano bekannt wurde – Selbstbedienung, Zubereitung an der Theke – stammt von Korzilius. Zudem sollten hausgemachte Nudeln, Pizza und Salat das Angebot des Restaurants mit Bistro-Flair auszeichnen. Dieses System, das sich damals so von klassischen Restaurants wie auch von Fast-Food-Imbissen unterschied, wurde für Vapiano (grob übersetzt: „Geh’s locker an“) zum Markenzeichen. Das Interessante daran: Der Vapiano-Gründer kannte sich im Gastronomiebereich überhaupt nicht aus. „Ich wusste nichts über Restaurants, als ich mit Vapiano gestartet bin“, erklärte er rückblickend. Allerdings war das auch ein Vorteil, denn so hatte der Quereinsteiger einen frischen Blick auf die Dinge.

Wie lange arbeitete der Vapiano-Gründer noch im Unternehmen?

Mark Korzilius blieb bis 2010 im Unternehmen. In dieser Zeit schaffte es Vapiano, das von Ende 2003 bis 2008 als Vapiano AG und seitdem als Vapiano SE firmierte, knapp 100 Restaurants in verschiedenen deutschen Städten zu eröffnen. Dabei waren es teilweise eigene Filialen sowie Franchisenehmer und Joint-Venture-Partner. Außerdem begannen Korzilius und sein Team mit der Expansion ins Ausland. Gefragt nach den Gründen für seinen Rückzug erklärte der Vapiano-Gründer, es sei der richtige Zeitpunkt für ihn gekommen. Er merke, dass er keinen sinnvollen Beitrag mehr leisten könne und hätte außerdem den dauerhaft hohen Aufwand für das Business unterschätzt. Der Gastro-Branche blieb er aber weiterhin treu und probierte sich an mehreren anderen Restaurants – teils mit Erfolg, teils ohne.

Was macht der Vapiano-Gründer inzwischen?

2015 startete Vapiano-Gründer Korzilius eine neue Firma, den Indoor-Farming-Anbieter &Ever, der damals noch Farmers Cut hieß. Auch dieses wurde ein Erfolg. 2021 übernahm der börsennotierte US-Wettbewerber Kalera die komplette Mehrheit an Korizilius‘ Startup. Dem Vernehmen nach zahlte die amerikanische Firma dafür etwa 130 Millionen Euro. Der Erfinder von Vapiano hielt damals noch rund 28 % der Anteile, was etwa 36 Millionen Euro entspricht. Inzwischen beteiligt sich Korzillius gemeinsam mit Laura Schilling, Johannes B. Kerner und Christian Kästner am Aufbau der neuen veganen Fast-Food-Kette unfckd. Die erste Filiale eröffnete in Berlin in der Nähe des Alexanderplatzes, eine Ausweitung der Kette strebt das Gründungsteam an.

Wer hat Vapiano gegründet?

Die Idee für Vapiano lieferte Mark Korzilius, der die erste Vapiano-Filiale 2002 in Hamburg eröffnete.

Ist Vapiano pleite?

Im Frühjahr 2020 meldete Vapiano Insolvenz an. Im Juni desselben Jahres kaufte ein Konsortium 30 Restaurants von Vapiano auf.

Was macht der Vapiano-Gründer heute?

Mark Korzilius verließ Vapiano im Jahr 2010. Seitdem versuchte er sich an anderen Restaurants. 2021 verkaufte er den Infoor-Farming-Anbieter &Ever, bei dem er seit 2015 mitwirkte. Wenig später beteiligte sich der Vapiano-Gründer am veganen Fast-Food-Restaurant unfckd.

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Über den Autor

Autorenprofil: Andreas Fricke

Andreas Fricke

Andreas studierte 2013 nach seinem Abitur Journalismus & Unternehmenskommunikation in Köln. Parallel sammelte er Erfahrung bei den Redaktionen verschiedener Tageszeitungen. Nach dem Studium zog es ihn ins Online-Marketing, wo er mit dem Schwerpunkt auf SEO-Texte und Blogbeiträge fünf Jahre für verschiedenste Themen und Branchen schrieb. Seit März 2022 verstärkt er die Redaktion von Digital Beat und Gründer.de als Junior-Online-Redakteur.

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