So etablierte Dietrich Mateschitz den weltweit erfolgreichen Energy Drink

Red-Bull-Gründer: Eine Thailand-Reise führte zum Milliarden-Unternehmen

Wenn ein großes Sportevent stattfindet, dann ist Red Bull als Sponsor nicht weit. Für diese besondere Marketingstrategie ist der Energy Drink-Hersteller nicht nur weltweit bekannt, das Konzept machte die Red Bull-Gründer und Dietrich Mateschitz auch zu Milliardären. Heute ist Red Bull in über 170 Ländern erhältlich und mehr als 60 Milliarden Dosen wurden schon verkauft. Hinzu kommen zahlreiche Sportbeteiligungen und eigene Vereine. Der folgende Artikel verrät deshalb, wie die Geschäftsidee zur Red Bull-Gründung entstand, worauf es beim Red Bull Marketing ankommt und alles zum Vermögen der Red Bull-Gründer.

Dietrich Mateschitz
Bild folgt in KürzeQuelle: fotohansel - stock.adobe.com
Geburtstag
20.05.1944
Geburtsort
Sankt Marein, Österreich
Abschlüsse
Master of Business Administration
Beruf
Manager
Unternehmen

Red Bull

Website

redbull.com

Chaleo Yoovidhya
Bild folgt in KürzeQuelle: fotohansel - stock.adobe.com
Geburtstag
17.08.1927
Geburtsort
Phichit, Thailand
Abschlüsse
Einzelhandelskaufmann
Beruf
Verkäufer
Unternehmen

TC Pharmaceuticals (Pharmaunternehmen)
Red Bull

Website

redbull.com

Wie entwickelte sich die Geschäftsidee der Red-Bull-Gründer?

Eigentlich arbeitete Dietrich Mateschitz Ende der 1970er Jahr für die deutsche Firma Blendax, einem Produzenten für Hygiene-Artikel und Zahnpasta. Dort war er für das Zahnpasta-Marketing zuständig und im Jahr 1982 stand eine Geschäftsreise nach Thailand an. Weil er mit einem Jetlag vom langen Flug zu kämpfen hatte, probierte er dann einen für ihn neuen und unbekannten Energy Drink aus. Dieses Getränk stammte von der Firma Krating Daeng und bestand aus Wasser, Rohrzucker, Koffein, Taurin und Vitaminen. Auf dem Logo der Firma waren auch schon damals zwei Bullen vorhanden, denn Taurin wurde ursprünglich aus Stiergalle gewonnen. Das war also die Grundlage für das heutige Red-Bull-Unternehmen und den zukünftigen Red-Bull-Chef.

Da die Markteinführung in Thailand erfolgreich war, weitere Erfolge jedoch ausblieben, bot Dietrich Mateschitz dem Gründer Chaleo Yoovidhya eine Zusammenarbeit an. Im Jahr 1984 einigten sie sich schließlich auf eine Partnerschaft und gründeten die Red Bull GmbH und damit das Red-Bull-Unternehmen. Danach veränderte Dietrich Mateschitz als Red-Bull-Inhaber die Rezeptur allerdings noch, um sie an die westlichen Konsumenten anzupassen. Erst drei Jahre nach der Red-Bull-Gründung erfolgte die europäische Markteinführung, die durch eine besondere Strategie der Red-Bull-Erfinder beim Marketing auffiel.

Auf welches Konzept setzen die Red-Bull-Gründer beim Marketing?

Der große wirtschaftliche Erfolg von Red Bull und dem Red Bull-Chef ist zum größten Teil auf die besondere Strategie für das Red-Bull-Marketing zurückzuführen, die Dietrich Mateschitz entwickelte. Dieses Konzept stellt Eventmarketing und Sponsoring von Extremsport in den Fokus. Dabei schloss der Red-Bull-Gründer den ersten richtig großen Deal wenige Jahre nach der Markteinführung mit dem Motorsport-Unternehmen Sauber ab, das auch in der Formel 1 aktiv ist und das Red-Bull-Unternehmen somit international bekannter machte.

Hinzu kommen seitdem auch noch viele weitere Beteiligungen der Red Bull-Inhaber im Fußball und Eishockey des Red Bull-Unternehmens, wie zum Beispiel den eigenen Fußballclub RB Leipzig. Außerdem unterstützten die Red Bull-Gründer schon früh zahlreiche Extremsportler und treten als Sponsoren für Sport-Events auf. Als einer der größten Marketing-Coups seit der Red Bull-Gründung gilt dabei der Stratosphärensprung von Felix Baumgartner im Oktober 2012.

Die Beteiligungen im Sport haben bisher schon einige große Erfolge mit sich gebracht. Zwei Beispiele: In der Formel 1 wurde der Rennstall Red Bull durch Sebastian Vettel (2010 – 2013) und Max Verstappen (2021) bereits mehrfach Weltmeister in der höchste Motorsportserie. Im deutschen Profifußball gelang RB Leipzig innerhalb weniger Jahre der Durchmarsch von der Regionalliga in die Bundesliga, in der sie bereits zwei Mal Vizemeister wurden. Darüber hinaus stand der Fußballclub drei Mal im Finale des DFB-Pokals, welches er 2022 erstmals gewann.

Wie viele Mitarbeiter hat Red Bull?

Durch das sportliche Image, dass besonders bei Jugendlichen gut ankommt, gilt Red Bull als ein beliebter Arbeitgeber. Bis Ende 2021 beschäftigte das Red-Bull-Unternehmen insgesamt 13.610 Mitarbeiter aus 172 Ländern weltweit. Durch das Unternehmenswachstum seit der Red-Bull-Gründung und die steigenden Event-Kooperationen rund um das Red-Bull-Marketing, dürfte der Red-Bull-Gründer Dietrich Mateschitz bis zum heutigen Tag allerdings noch zahlreiche weitere Mitarbeiter eingestellt haben.

Wer ist der Besitzer von Red Bull?

Tatsächlich existiert seit der Red Bull-Gründung nicht ein einziger Red Bull-Besitzer, stattdessen teilen sich aktuell drei verschiedene Gesellschafter die Anteile der Red Bull GmbH. Je 49 Prozent halten Dietrich Mateschitz als Red-Bull-Chef über die Distribution & Marketing GmbH und die Hongkonger TC Agro Agrotrading Company Ltd., die im Besitz der Familie des Red-Bull-Erfinders Yoovidhya ist. Die übrigen zwei Prozent des Red Bull-Unternehmens besitzt der thailändische Unternehmer Chalem Yoovidhya, er ist der Sohn des bereits verstorbenen Red-Bull-Gründers Chaleo Yoovidhya.

Wie hoch ist der Umsatz von Red Bull?

Obwohl das spezielle Red Bull Marketing von Dietrich Mateschitz auch Kritik bekommt, weil dadurch viele Sportler lebensgefährliche Stunts ausführen, scheint das Konzept seit der Red Bull-Gründung insgesamt aufzugehen. Denn Red Bull erwirtschaftete im Jahr 2021 einen weltweiten Umsatz von rund 7,9 Milliarden Euro. Damit ist der österreichische Getränkehersteller eines der führenden Unternehmen im Bereich Energy Drinks. Die verkaufte Anzahl an Getränkedosen des Red-Bull-Unternehmens summierte sich auf betrug 9,8 Milliarden Stück.

Wie groß ist das Vermögen der Red-Bull-Gründer?

Bis zu seinem Tod am 12. März 2012 in Bangkok, besaß der Red-Bull-Gründer Chaleo Yoovidhya rund die Hälfte der Red Bull GmbH. Daher wurde sein Vermögen von der Forbes-Liste der Milliardäre auf 7,8 Milliarden US-Dollar geschätzt. Damit stand er auf Platz vier der reichsten Thailänder. Dietrich Mateschitz schafft es hingegen sogar auf Platz eins der reichsten Österreicher. Sein Vermögen beträgt laut der Forbes-Liste The World’s Billionaires von 2021 27,4 Milliarden US-Dollar. Neben seinen zahlreichen Sponsoring-Events nutzt der Red-Bull-Gründer sein Vermögen jedoch auch für soziale Projekte und Stiftungen. Seit 2012 spendete der Red-Bull-Chef beispielsweise 70 Millionen Euro für die Paracelsus Medizinische Privatuniversität (PMU) im österreichischen Salzburg.

Häufige Fragen (FAQ) zum Red Bull-Gründer

Wem gehört Red Bull?

Tatsächlich existiert nicht ein einziger Red Bull-Besitzer, stattdessen teilen sich aktuell drei verschiedene Gesellschafter die Anteile. Je 49 Prozent halten Dietrich Mateschitz und die Hongkonger TC Agro Agrotrading Company Ltd., die im Besitz der Familie Yoovidhya ist. Die übrigen zwei Prozent des Red Bull-Unternehmens besitzt der thailändische Unternehmer Chalem Yoovidhya, der Sohn des verstorbenen Red Bull-Gründers Chaleo Yoovidhya.

Wie hoch ist der Umsatz von Red Bull?

Red Bull erwirtschaftete im Jahr 2021 einen weltweiten Umsatz von rund 7,9 Milliarden Euro. Die verkaufte Anzahl an Getränkedosen des Red Bull-Unternehmens betrug im vergangenen Jahr rund 9,8 Milliarden Stück. Damit hat das Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 24,3 % erwirtschaftet.

Wie groß ist das Vermögen des Red Bull-Gründers Dietrich Mateschitz?

Der Red Bull-Gründer Dietrich Mateschitz steht auf Platz eins der reichsten Österreicher. Sein Vermögen beträgt laut der Forbes-Liste The World’s Billionaires von 2021 beachtliche 27,4 Milliarden US-Dollar (25,1 Milliarden Euro).

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Über den Autor

Autorenprofil: Insa Schoppe

Insa Schoppe

Direkt nach dem Abitur entschied sich Insa für ein „Multimedia Production“-Studium in Kiel, danach folgten praktische Erfahrungen in einer Fernsehproduktionsfirma. Anschließend startete sie ein Volontariat in der Redaktion eines Radiounternehmens und wurde als Redakteurin übernommen. Zu ihren Aufgaben gehörten neben der Recherche und Texterstellung auch tägliche Nachrichten sowie die Verantwortung für mehrere Magazine. Im März 2020 wechselte Insa von der Radio-Redaktion in die Online-Redaktion von Gründer.de. Seit März 2022 verantwortet sie als Projektmanagerin die Kongress-Awards, moderiert unsere Online-Kongresse und schreibt weiterhin hin und wieder für das Magazin von Gründer.de.

Eine Antwort

  1. hallo ich muss ein haus arbeit über das theme redbull machen
    aber ich hab bar fragen
    1 was heißt sortiment warum nur koffein (wie kann ich anderes formuliern )
    2 die redbüll verkazfen auch redbull wie kann ich das als überbegriff nehmen

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