Alle Angebote für Deutschland und die Kosten im Vergleich

Einsteiger aufgepasst! Das sind die 6 besten Print on Demand-Anbieter 2022

Print on Demand gehört nicht umsonst zu den beliebtesten Business-Modellen, denn damit kannst du nebenbei und ohne hohes Startkapital ein erfolgreiches Online Business aufbauen. Klingt erstmal super, oder? Doch die zahlreichen Angebote sind dabei tatsächlich schwer zu überblicken. Denn oft bleibt unklar, welcher Print on Demand-Anbieter nun welche Dienstleistungen bereitstellt und worauf Verkäufer bei Print on Demand in Deutschland überhaupt achten sollten. Der folgende Artikel bietet dir deshalb einen Überblick und zeigt dir die sechs besten Print on Demand-Anbieter 2022. Mit ihrem jeweiligen Angebot, den Kosten der PoD-Anbieter, sowie Vor- und Nachteilen. Hinzu kommen Tipps zur Auswahl eines Print on Demand-Anbieters in Deutschland mit verschiedenen Faktoren und dem Fokus Nachhaltigkeit. Die beste Vorbereitung also, um dein eigenes Online Business zu starten!

Was ist Print on Demand?

Damit du dein eigenes Print on Demand-Business starten kannst, solltest du erst einmal den Begriff näher betrachten. Denn Print on Demand (POD) bedeutet übersetzt „Druck auf Abruf“ und setzt eine Zusammenarbeit mit externen Lieferanten und den besten Print on Demand Anbietern voraus. Ziel ist es dabei also, sogenannte White-Label-Produkte durch eigene Designs individuell zu gestalten und sie dann über deine eigene Marke zu verkaufen. Dazu gehören zum Beispiel Tragetaschen oder T-Shirts, aber auch Bücher lassen sich so über PoD-Anbieter in Deutschland produzieren.

Wichtig für dich ist: Erst nach dem Auftrag eines Kunden und der Zahlungsvereinbarung, wird ein bestimmtes Print on Demand-Produkt finalisiert. Das bedeutet wiederum, dass du für das Produkt erst bezahlst, nachdem du es tatsächlich verkauft hast. Ist das nicht praktisch? Damit ist es nämlich nicht mehr notwendig, selbst Produkte in großen Mengen einzukaufen oder Lagerbestände anzulegen. Außerdem werden bei Print on Demand in Deutschland alle Abläufe nach dem Verkauf – vom Druck bis zum Versand – ebenfalls von einem externen Lieferanten abgewickelt.

Ist Print on Demand profitabel?

Völlig logisch, dass du nur ein Online Business starten möchtest, dass sich auch finanziell für dich lohnt. Denn wenn du schon Arbeit in dein Business steckst, soll am Ende für dich natürlich auch etwas dabei rauskommen. Doch ob ein Geschäftsmodell profitabel ist oder nicht, hängt von zahlreichen Faktoren ab, so ist es auch bei Print on Demand. Dabei lautet die gute Nachricht allerdings: Mit den richtigen Maßnahmen und guten Print on Demand-Anbietern ist es möglich, ein profitables Business aufzubauen.

Zu diesen Maßnahmen gehört zu Beispiel eine passende Marge bei einem Produkt. Diese Marge ist der Unterschied zwischen dem Einkaufspreis plus laufende Kosten und dem Verkaufspreis. In diesem Fall ist der Einkaufspreis der WhiteLabel-Preis der Print on Demand-Anbieter. Generell ist es dabei sinnvoll, ca. 30 Prozent als Gewinnmarge im Vergleich zum Verkaufspreis auf der Plattform zu berechnen. Doch den genauen Preis kannst du natürlich selbst festlegen, er sollte deine Kosten abdecken und trotzdem ein profitables Business ermöglichen. Schau doch mal auf die Preise bei konkurrierenden Print on Demand-Shops und vergleiche sie, um nicht zu teuer und nicht zu günstig zu erscheinen.

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Whitepaper: Print on Demand

Die 6 besten Print on Demand-Anbieter für Deutschland im Vergleich

Ein Print on Demand-Business kann sich also lohnen, jetzt brauchst du nur noch den passenden Anbieter. Doch was macht einen guten Anbieter aus? Grundsätzlich bietet ein guter Anbieter für Print on Demand-Services in Deutschland eine umfassende Leistung für einen fairen Preis an. Die Entscheidung ist nicht einfach, denn auf den ersten Blick unterscheiden sich viele Services der PoD-Anbieter nur in wenigen Punkten. Deshalb hilft dir der folgende Überblick der sechs besten Print on Demand-Anbieter 2022 für Deutschland, um deine Entscheidung zu vereinfachen:

1. Printful

Das Angebot für Deutschland:

Vom Anbieter Printful hast du vielleicht schon gelesen, denn dieser gehört zu den größten Print on Demand-Anbietern für Deutschland. Und bietet dementsprechend eine große Auswahl an Print on Demand-Produkten an. Von Kleidung über Handyhüllen bis hin zu Haushaltswaren ist alles dabei. Zudem lässt sich der sogenannte Printful Online-Mockup-Generator für die verschiedenen Designs besonders benutzerfreundlich und einfach anwenden. Eine Besonderheit dieses Print on Demand-Shops ist darüber hinaus auch die Auswahl der Druckverfahren, die je nach Artikel dann wiederum die Druckqualität erhöhen kann. Das ist natürlich praktisch, wenn du eine bestimmte Qualität erwartest. Durch die Partnerschaft mit zahlreichen weltweiten Versanddienstleistern, lassen sich die Artikel des PoD-Anbieters in Deutschland zudem innerhalb weniger Tage versenden.

Die Kosten für Deutschland:

Der Print on Demand-Anbieter Printful nutzt ein gängiges Modell bei den Preisen, denn er unterscheidet zwischen den Printful-Kosten und den Versandkosten, die dann deine Gesamtkosten ergeben. Dabei sind günstige Artikel, wie zum Beispiel Stoffbeutel, schon ab 5 Euro erhältlich. Das bedeutet, dass der Anbieter diesen Preis für die Produktion des Artikels verlangt. Jedoch rät Printful dazu, mindestens 30 Prozent als Gewinnspanne oben drauf zu rechnen, um dann den Verkaufspreis im Onlineshop ermitteln zu können. Somit würdest du den Stoffbeutel für 6,50 Euro in deinem Print on Demand-Shop anbieten. Bei den Versandkosten hingegen gibt es verschiedene Modelle und Flatrates, um diese möglichst gering zu halten. Deshalb startet der Versandkostenpreis bei diesem PoD-Anbieter für Deutschland auch aktuell bei 3,69 Euro pro Artikel.

Die Vorteile des Anbieters für Deutschland:

  • sehr großes Angebot für Deutschland mit über 250 verschiedenen Artikeln
  • jedes Produkt lässt sich durch kleine Beipackzettel, Aufkleber oder Notizen individualisieren
  • übersichtliche und einfach strukturierte Benutzeroberfläche des PoD-Anbieters
  • einfache Integration des Print on Demand Anbieters in gängige Shopsysteme

Die Nachteile des Anbieters für Deutschland: :

  • vergleichsweise hohe Preise für die Print on Demand-Produkte in Deutschland
  • Versandmöglichkeiten und -preise sind für Einsteiger schwer zu durchschauen, dort bieten sich Tutorials für den PoD-Anbieter an

2. Redbubble

Das Angebot für Deutschland:

Neben Printful möchten wir dir noch Redbubble vorstellen, denn dabei handelt es sich nicht um einen typischen Print on Demand-Anbieter. Dieser fokussiert sich auf Künstler und Designer, die dort ihre eigenen Kreationen verkaufen können, was den besonderen Reiz ausmacht. Dafür bietet Redbubble in Deutschland einen eigenen Marktplatz mit über 70 Print on Demand Produkten an, die sich allerdings nicht in andere Onlineshops integrieren lassen. Für etablierte Onlineshop-Besitzer ist der Anbieter deshalb zwar nicht ganz so attraktiv. Aber wenn du ein Künstler bist, der individualisierte Produkte über einen PoD-Anbieter in Deutschland verkaufen möchte, kann dir Redbubble dir bei den ersten Verkäufen helfen. Denn somit muss dein Print on Demand-Shop nicht erst über Google gefunden werden und gleichzeitig lässt sich eine große Community erreichen.

Die Kosten für Deutschland:

Eine gute Nachricht zu den Kosten: Wenn du beim Print on Demand-Anbieter Redbubble ein Produkt verkaufen möchtest, fallen keine Gebühren für den Uploads deines Designs an. Jedoch Kosten für die Produktion der Artikel. Diese starten ab 5 Euro für Accessoires, wobei deine Gewinnspanne dann noch addiert wird und den Gesamtpreis ergibt. Allerdings wirbt Redbubble damit, die sogenannte „Künstlermarge“ nicht zu berechnen, da die Rechte für das Design auf dieser Plattform bei jedem selbst liegen. Dadurch sollen die angebotenen Produkte des PoD-Anbieters insgesamt günstiger sein. Hinzu kommen aber trotzdem die Versandkosten pro Artikel, die durchschnittlich bei 3 bis 8 Euro liegen.

Die Vorteile des Anbieters für Deutschland:

  • große Plattform für Künstler und Designer, die sich möglichst viele Kunden gleichzeitig präsentieren möchten
  • Filterfunktion nach Künstlernamen möglich, um die eigene Community anzusprechen
  • auch nach dem Druck über den PoD-Anbieter liegen die Rechte am Design bei dir
  • der Print on Demand-Anbieter setzt auf Nachhaltigkeit, Transparenz und faire Arbeitsbedingungen

Die Nachteile des Anbieters für Deutschland:

  • keine Integration in gängige Shopsysteme
  • über 700.000 verfügbare Künstler sorgen bei dem PoD-Anbieter für große Konkurrenz

3. Amazons KDP

Das Angebot für Deutschland:

Sind wir mal ehrlich, wenn sich jemand mit Büchern auskennt, dann der Versandriese Amazon. Deshalb ist nicht verwunderlich, dass Amazon mit Kindle Direct Publishing (KDP) auch als Print on Demand-Anbieter für Deutschland für Bücher und eBooks auftritt. Als Autor kannst du dabei die Buchbeschreibung sowie die Kategorie festlegen und auch den Verkaufspreis selbst bestimmen. Außerdem wirbt Amazon als PoD-Anbieter damit, dass die Veröffentlichung weniger als fünf Minuten dauert und das Buch dann innerhalb von 24 bis 48 Stunden in Kindle-Shops weltweit erscheint.

Die Kosten für Deutschland:

Generell ist die Veröffentlichung bei Amazon als Print on Demand-Anbieter zwar kostenlos, aber es fallen für dich bestimmte Provisionen pro Verkauf an. Dabei arbeitet das Unternehmen mit Honorarmodellen, die sich unter anderem durch den Verkaufspreis erreichen lassen. Wenn du also dein eBook teurer verkaufst und weitere Vorgaben einhältst, bekommst du mehr vom Gesamtgewinn. Dabei sind in Deutschland 35 Prozent als Autorenhonorar möglich oder aber bis zu 70 Prozent, je nachdem, für welches Modell du dich entscheidest. Welche Richtlinien für welches Modell als PoD-Anbieter in Deutschland gelten, lässt sich detailliert bei Amazon nachlesen.

Die Vorteile des Anbieters für Deutschland:

  • Amazon ist der größte Onlineshop weltweit und bietet daher eine enorme Reichweite
  • durch Amazon Prime ist der Versand oftmals kostenlos möglich
  • einfache und gut erklärte Schritte bis zur Veröffentlichung

Die Nachteile des Anbieters für Deutschland:

  • die Bücher und eBooks sind nur über Amazon und im Kindle-Shop verfügbar
  • komplizierte Provisionsmodelle erschweren den Einstieg bei diesem PoD-Anbieter für Deutschland

4. Gooten

Das Angebot für Deutschland:

Auch wenn der Name für dich als Einsteiger vielleicht etwas merkwürdig klingt, aber Gooten gehört bei den Print on Demand-Anbietern für Deutschland zu den Marktführern. Und bietet neben den gängigen Produkten auch zum Beispiel individualisierte Hundebetten und Weihnachtskugeln an. Damit setzt Gooten auf eine Mischung aus Standardprodukten und ungewöhnlichen Artikeln, die teilweise nur zu bestimmten Jahreszeiten angeboten werden. Darüber hinaus übernimmt das Unternehmen auch alle Fulfillment-Services für dich und bietet besonders viele Shopsysteme an, in die sich der Print on Demand-Anbieter integrieren lässt.

Die Kosten für Deutschland:

Wie viele andere Print on Demand-Anbieter für Deutschland, verlangt auch Gooten zum Glück keine Anmeldegebühr und berechnet zunächst nur den produzierten Artikel. Dort starten die Preise ab 2,50 Euro für beispielsweise einen Teelichthalter. Zusätzlich fallen für dich noch Versandkosten an, die zwischen 3 und 6 Euro pro Artikel liegen. Insgesamt lassen sich die einzelnen Kosten bei Gooten jedoch gut planen und überblicken, da ein detaillierter Kostenkatalog für alle Verkäufer angeboten wird. Damit unterscheidet sich dieser Print on Demand-Anbieter von der Konkurrenz, da dort die Preise nie übersichtlich in einem Katalog für Kunden zugänglich sind.

Die Vorteile des Anbieters für Deutschland:

  • Integration bei führenden und kleineren E-Commerce-Plattformen möglich
  • automatisierte Lösungen zur Auftragsverfolgung über den PoD-Anbieter
  • große Auswahl an verschiedenen Designs
  • übersichtlicher Kostenkatalog für die eigene Planung vorhanden

Die Nachteile des Anbieters für Deutschland:

  • es gibt keine ausführlichen Tutorials oder Anleitungen für Einsteiger
  • die Preise für ungewöhnliche Artikel sind bei diesem PoD-Anbieter sehr hoch

5. Printify

Das Angebot für Deutschland:

Bei unserem fünften Anbieter handelt es sich um Printify und dieser Print on Demand-Anbieter gehört ebenfalls zu den etablierten Marktteilnehmern, außerdem wirbt er mit seinem internationalen Liefernetzwerk. Dabei kannst du als Kunde neben den gängigen Produkten auch auf besondere Artikel zurückgreifen, wie beispielsweise Schmuck, Uhren, Schuhe und Wasserflaschen. Außerdem bietet auch Printify Fulfillment und Dropshipping für deine Produkte an – manuell oder direkt über die Verbindung zu deinem Onlineshop. Darüber hinaus ist der Aufbau eines Print on Demand-Angebots über Printify kostenlos und pro Konto sind bis zu fünf Onlineshops und eine unbegrenzte Anzahl von Designs möglich.

Die Kosten für Deutschland:

Für Einsteiger ist Printify eigentlich ideal, denn Printify bietet einen kostenlosen Einstieg an, der die Grundfunktionen des Print on Demand-Anbieters mit einschließt. Wenn du allerdings deine Produkte in alle gängigen Shopsysteme integrieren möchtest, benötigst du dafür den Premium-Plan für umgerechnet knapp 24 Euro pro Monat. Dort sind dann zum Beispiel auch Rabatte auf Großbestellungen möglich. Zudem gibt es auch noch Firmenangebote, die sich individuell vereinbaren lassen. Grundsätzlich sind diese Pläne für Firmenkunden gedacht, die eine große Anzahl monatlicher Verkäufe und Conversions anstreben. Außerdem kommen bei jedem Verkauf über Printify auch noch die Versandkosten hinzu, die bei 6 bis 13 Euro liegen und damit eher hoch angesetzt sind.

Die Vorteile des Anbieters für Deutschland:

  • großes Liefernetzwerk in Deutschland für schnellen Versand
  • etablierte Verkäufer bekommen 20 Prozent Rabatt auf alle Produkte
  • einfache und gut strukturierte Oberfläche des PoD-Anbieters

Die Nachteile des Anbieters für Deutschland:

  • der Kundensupport braucht mehrere Tage für eine Antwort
  • die Starterpakte besitzen Einschränkungen, um die Kunden von der Premiumvariante zu überzeugen
  • vergleichsweise hohe Versandkosten bei diesem PoD-Anbieter

6. Shirtigo

Das Angebot für Deutschland:

Unser sechster und letzter Anbieter, den wir dir vorstellen möchten, heißt Shirtigo. Dieser ist beim Print on Demand Deutschland ebenfalls ein zuverlässiger Partner. Dabei hat sich Shirtigo als Anbieter aus Deutschland auf individuelle Textilprodukte spezialisiert, bietet jedoch auch andere Print on Demand-Produkte an. Mit dabei sind zum Beispiel T-Shirts, Sweatshirts, Poloshirts und Taschen, aber auch Poster und Fußmatten. Besonderen Fokus legt Shirtigo zudem auf das sogenannte Whitelabeling, wodurch alle Bestellungen unter der eigenen Marke versendet werden. Außerdem sind auch spezielle Branding-Möglichkeiten und eine individuelle Verpackung für Print on Demand möglich, weshalb Shirtigo zu den besten Anbietern gehört.

Die Kosten für Deutschland:

Auch Shirtigo bietet ebenfalls einen kostenlosen Einstieg an, der die Grundfunktionen des Print on Demand-Anbieters mit einschließt. Generell wirbt dieser Anbieter aus Deutschland damit, dass Nutzer risikolos mit Print on Demand starten können, was schon einmal gut klingt. Dabei starten die Preise für den Druck bei knapp 5 Euro für ein Poster und enden bei über 30 Euro für einen Hoodie. Hinzu kommen aber optional noch weitere Angebote, wie zum Beispiel ein Etikett mit der eigenen Marke für 1,79 Euro oder eine plastikfreie Versandverpackung für 71 Cent.

Die Vorteile des Anbieters für Deutschland:

  • schneller Versand in ein bis zwei Tagen innerhalb Deutschlands
  • zahlreiche Shop-Integrationen sind bei diesem Print on Demand-Anbieter möglich
  • eigenes Branding bei Etiketten sorgt für ein durchdachtes Konzept

Die Nachteile des Anbieters für Deutschland:

  • vergleichsweise hohe Gebühren beim Druck
  • die Kosten für Print on Demand sind durch unterschiedliche Preisangaben schwer zu überblicken
  • die Auswahl ist im Unterschied zu anderen Print on Demand-Anbietern kleiner

Tipps für die Auswahl eines Print on Demand-Anbieters

Wenn du nun vor der Auswahl eines passenden und besten Print on Demand-Anbieters in Deutschland stehst, solltest du zunächst deine eigenen Bedürfnisse für deinen Shop definieren. Also dir sollte klar sein, was dir bei deinen Produkten wirklich wichtig ist. Möchtest du unbedingt so viele Kosten wie möglich einsparen? Oder ist für dich eine große Produktauswahl entscheidend? So lassen sich dann einige Anbieter für Deutschland schon aussortieren. Außerdem macht es Sinn, sich immer einen Probeartikel über mögliche Anbieter zu bestellen. Denn dann erkennst du verschiedene Qualitätsmerkmale und kannst den Anbieter persönlich besser einschätzen. Generell lohnt es sich, die folgenden Fragen zu beantworten:

  1. Sind deine bevorzugten Artikel vorhanden?
  2. Besitzen die Produkte und Druckmethoden eine hohe Qualität?
  3. Ist der Versand für Deutschland beim Print on Demand schnell und zuverlässig?
  4. Sind die Produkt- und Versandkosten bei dem Print on Demand-Anbieter noch angemessen?
  5. Kannst du Produkte über deine Online-Kanäle verkaufen?

Letztendlich darfst du bei deiner Wahl auch niemals die Steuern vergessen, die auf jeden Verkauf über einen Print on Demand-Anbieter anfallen. Deshalb lohnt sich ein detaillierter Finanzplan, der alle Ausgaben und steuerlichen Abgaben bei einem PoD-Anbieter mit einkalkuliert.

Wie sicher ist die Nachhaltigkeit für Print on Demand-Anbieter?

Völlig zurecht steht das Thema Nachhaltigkeit aktuell in vielen Branchen im Fokus. Deshalb können wir es gut nachvollziehen, wenn auch du auf diesen Faktor achtest. Oder dann auch PoD-Anbieter aus Deutschland auswählst, um große Wege zu vermeiden. Besonders vorteilhaft beim Print on Demand ist glücklicherweise, dass Produkte nur bedruckt und versendet werden, wenn sie eine Bestellung erhalten. Dadurch sinkt das Risiko eines fehlerhaften Auftrags, was eine Überproduktion verhindert.

Viele Anbieter von Print on Demand in Deutschland und weltweit setzen sich jedoch auch bewusst für mehr Umweltschutz ein. Zum Beispiel durch die Nutzung von wasserbasierter Tinte ohne Schwermetalle und anderer toxischen Substanzen. Oder aber auch durch Ökostrom, das Anbieten zertifizierter Textilien, plastikfreier Verpackungen oder klimaneutralen Versands. Wenn du darauf Wert legst, solltest du diese Faktoren vor der Entscheidung für einen PoD-Anbieter unbedingt berücksichtigen.

Fazit für PoD-Anbieter in Deutschland

Das waren unsere Fakten rund um die Anbieter – jetzt bist du dran! Nun kannst du die Angebote vergleichen und deinen passenden und besten Print on Demand-Anbieter 2022 auswählen. Dabei helfen auch Erfahrungsberichte anderer Shop-Betreiber oder Informationen auf den Anbieter-Webseiten. Denn natürlich brauchst du kein Profi sein, um mit deinem eigenen Print on Demand-Shop erfolgreich durchstarten zu können. Wenn du jetzt noch weitere Infos brauchst und wichtige Details rund um Print on Demand wissen möchtest, schau dir einfach unser kostenloses Webinar an und starte noch heute mit deinem Online Business:

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Häufige Fragen (FAQ) zu Print on Demand-Anbieter

Was ist Print on Demand?

Print on Demand (POD) bedeutet übersetzt „Druck auf Abruf“ und setzt eine Zusammenarbeit mit Print on Demand-Anbietern voraus. Ziel ist es, sogenannte White-Label-Produkte durch eigene Designs zu gestalten und sie dann über eine eigene Marke zu verkaufen.

Welche sind die besten Print on Demand-Anbieter?

Zu den besten Print on Demand-Anbietern gehören Printful, Redbubble und Amazons KDP.

Wie wähle ich einen passenden Print on Demand-Anbieter aus?

Zuerst die eigenen Bedürfnisse und das Budget für einen Print on Demand-Anbieter festlegen. Außerdem macht es Sinn, sich immer einen Probeartikel über mögliche Anbieter zu bestellen.

Wie hoch sind die Kosten für einen Print on Demand-Anbieter in Deutschland?

Der Print on Demand-Anbieter Printful unterscheidet beispielsweise zwischen den allgemeinen Kosten und den Versandkosten, die dann deine Gesamtkosten ergeben. Dabei sind günstige Artikel, wie zum Beispiel Stoffbeutel, schon ab 5 Euro erhältlich. Jedoch rät Printful dazu, mindestens 30 Prozent als Gewinnspanne oben drauf zu rechnen, um dann den Verkaufspreis im Onlineshop ermitteln zu können.

Über den Autor

Autorenprofil: Insa Schoppe

Insa Schoppe

Direkt nach dem Abitur entschied sich Insa für ein „Multimedia Production“-Studium in Kiel, danach folgten praktische Erfahrungen in einer Fernsehproduktionsfirma. Anschließend startete sie ein Volontariat in der Redaktion eines Radiounternehmens und wurde als Redakteurin übernommen. Zu ihren Aufgaben gehörten neben der Recherche und Texterstellung auch tägliche Nachrichten sowie die Verantwortung für mehrere Magazine. Im März 2020 wechselte Insa von der Radio-Redaktion in die Online-Redaktion von Gründer.de. Seit März 2022 verantwortet sie als Projektmanagerin die Kongress-Awards, moderiert unsere Online-Kongresse und schreibt weiterhin hin und wieder für das Magazin von Gründer.de.

5 Antworten

  1. Für mich als Grafikerin und Illustratorin ist dies ein interessanter Artikel. Aber ich vermisse ein paar Hinweise über die Nachhaltigkeit. Drucken ist ein aufwendiger Prozess und hat einen hohen Material und Energieaufwand. Darum wäre es sehr schön zu erfahren, wie sehr sich die einzelnen POD-Anbieter um umweltfreunliche Energie, nachhaltige Materialien (Baumwolle, Recyclingpapiere etc.), Farben und Produktionsabläufe bemühen. Dieses Thema wird für den Verbraucher immer relevanter und kann ausschlaggebend bei der Entscheidung für oder gegen einen POD-Anbieter sein.

  2. Hallo,

    nachdem ich einen sehr kritischen Kommentar über diesen Artikel geschrieben habe, möchte ich gerne was dazu beitragen, denn wir haben nach intensiver Recherche unseren Anbieter gewechselt und ich kann diesen sehr empfehlen:

    shirtee.cloud
    – Ein deutsches nachhaltiges Unternehmen mit Sitz in Köln.
    – Gute Integration der Plugins für die Betreibung eines eigen Shops (wir haben uns für WooCommerce von WordPress entschieden)
    – Schnelle Bearbeitung und Versand durch DHL. (Von der Bestellung bis zur Lieferung 3 Tage bei einem Test-Shirt)
    – Gute Verarbeitungsqualität
    – Transparente Kosten und großes Produktportfolio
    – Simpler aber funktionaler Designer

    Könnte noch mehr aufzählen, sollte aber reichen. Gerne mal testen und berichten.

    Freundliche Grüße
    Howly Newman

  3. Hallo,

    ich betreibe seit einigenMonaten mit zwei weiteren Leuten einen Shop mit einem PoD-Anbieter und zwar printful. Nach einigen schlechten Erfahrungen mit diesem Anbieter habe ich mich dann auf die Suche gemacht und Ihren Artikel gefunden.
    Leider ist der Artikel sehr oberflächlich und der Titel sehr irreführend, wenn man dann den Artikel selber aufmerksam liest.
    Für Einsteiger ist printful ein sehr schlechter Anbieter. Die meisten Produkte sind nur außerhalb der EU erhältlich und selbst wenn man in den Einstellungen angibt, dass man nur Hersteller aus der EU möchte auf Grund der hohen Versandzeiten, passiert es öfter dass dann trotzdem auf einen Nicht-EU-Hersteller (meist USA) ausgewichen wird. Darauf hat man laut Support keinen Einfluss. Dann dauert der Versand fast immer 4-5 Wochen und landet sogar seit dem 01.07.21 beim Zoll, da die Freigrenze aufgehoben wurde und für ein Shirt noch über 10€ nachzahlen muss. Somit vergrault man sich gerade als Einsteiger seine Kunden und das geht schnell rum.

    Warum werden in Ihrem Artikel nicht deutsche Unternehemn bewertet bzw. welche die auch einen deutschen Sitz haben? Ich weiß, danach muss man suchen, aber da gibt es einige gute, wie ich inzwischen herausgefunden habe. Die Auswahl ist vielleicht nicht so groß, aber die Preise sind okay und sogar teilweise günstiger als bei den anderen.

    Auch die anderen Anbieter in Ihrem Artikel sind nur große Namen, die schnell gegooglet sind. Mit echter Recherche hat das leider nicht viel zu tun.

    Freundliche Grüße
    Howly Newman

    1. Hallo Howly,
      danke für dein konstruktives Feedback. Ich werde deine Anmerkungen prüfen und bei der nächsten Überarbeitung des Artikels mit einbeziehen.

      Wünsche dir noch einen schönen Tag und viele Grüße,
      Insa

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