Alle Angebote für Deutschland und die Kosten im Vergleich

Einsteiger aufgepasst! Das sind die 5 besten Print on Demand-Anbieter 2021

Mit Print on Demand kannst du nebenbei und ohne hohes Startkapital ein erfolgreiches Online Business aufbauen. Doch die zahlreichen Angebote sind dabei schwer zu überblicken. Denn oft bleibt unklar, welcher Print on Demand-Anbieter nun welche Dienstleistungen bereitstellt und worauf Verkäufer achten sollten. Der folgende Artikel bietet dir deshalb einen Überblick und zeigt die fünf besten Print on Demand-Anbieter 2021, mit ihrem jeweiligen Angebot, den Kosten, sowie Vor- und Nachteilen.

Was ist Print on Demand?

Print on Demand (POD) bedeutet übersetzt „Druck auf Abruf“ und setzt eine Zusammenarbeit mit externen Lieferanten und den besten Print on Demand Anbietern voraus. Ziel ist es dabei, sogenannte White-Label-Produkte durch eigene Designs individuell zu gestalten und sie dann über deine eigene Marke zu verkaufen. Dazu gehören zum Beispiel Tragetaschen oder T-Shirts, aber auch Bücher lassen sich so produzieren. Allerdings wird erst nach dem Auftrag eines Kunden und der Zahlungsvereinbarung ein bestimmtes Print on Demand-Produkt finalisiert. Das bedeutet, dass du für das Produkt erst bezahlst, nachdem du es tatsächlich verkauft hast. Damit ist es nicht mehr notwendig, selbst Produkte in großen Mengen einzukaufen oder Lagerbestände anzulegen. Außerdem werden bei Print on Demand alle Abläufe nach dem Verkauf – vom Druck bis zum Versand – ebenfalls von einem externen Lieferanten abgewickelt.

Die 5 besten Print on Demand-Anbieter

Ein guter Anbieter für Print on Demand Services bietet eine umfassende Leistung für einen fairen Preis an. Doch die Entscheidung ist nicht einfach, denn auf den ersten Blick unterscheiden sich viele Services nur in wenigen Punkten. Deshalb hilft dir der folgende Überblick der fünf besten Print on Demand-Anbieter 2021 für Deutschland, um deine Entscheidung zu vereinfachen:

1. Printful

Das Angebot:

Printful gehört zu den größten Print on Demand-Anbietern und bietet dementsprechend eine große Auswahl an Print on Demand-Produkten an. Von Kleidung über Handyhüllen bis hin zu Haushaltswaren ist alles dabei. Zudem lässt sich der sogenannte Printful Online-Mockup-Generator für die verschiedenen Designs besonders benutzerfreundlich und einfach anwenden. Eine Besonderheit des Anbieters ist darüber hinaus auch die Auswahl der Druckverfahren, die je nach Artikel dann wiederum die Druckqualität erhöhen kann. Durch die Partnerschaft mit zahlreichen weltweiten Versanddienstleistern lassen sich die Artikel zudem innerhalb weniger Tage versenden.

Die Kosten:

Der Print on Demand-Anbieter Printful unterscheidet zwischen den Printful-Kosten und den Versandkosten, die dann deine Gesamtkosten ergeben. Dabei sind günstige Artikel, wie zum Beispiel Stoffbeutel, schon ab 5 Euro erhältlich. Das bedeutet, dass der Anbieter diesen Preis für die Produktion des Artikels verlangt. Jedoch rät Printful dazu, mindestens 30 Prozent als Gewinnspanne oben drauf zu rechnen, um dann den Verkaufspreis im Onlineshop ermitteln zu können. Somit würdest du den Stoffbeutel für 6,50 Euro in deinem Shop anbieten. Bei den Versandkosten hingegen gibt es verschiedene Modelle und Flatrates, um diese möglichst gering zu halten. Deshalb startet der Versandkostenpreis aktuell bei 3,69 Euro pro Artikel.

Die Vorteile:

  • sehr großes Angebot für Deutschland mit über 250 verschiedenen Artikeln
  • jedes Produkt lässt sich durch kleine Beipackzettel, Aufkleber oder Notizen individualisieren
  • übersichtliche und einfach strukturierte Benutzeroberfläche
  • einfache Integration des Print on Demand Anbieters in gängige Shopsysteme

Die Nachteile:

  • vergleichsweise hohe Preise für die Print on Demand-Produkte
  • Versandmöglichkeiten und -preise sind für Einsteiger schwer zu durchschauen, dort bieten sich Tutorials an

2. Redbubble

Das Angebot:

Redbubble ist kein typischer bester Print on Demand-Anbieter, denn dieser fokussiert sich auf Künstler und Designer, die dort ihre eigenen Kreationen verkaufen können. Dafür bietet Redbubble einen eigenen Marktplatz mit über 70 Print on Demand Produkten an, die sich allerdings nicht in andere Onlineshops integrieren lassen. Für etablierte Onlineshop-Besitzer ist der Anbieter deshalb zwar nicht ganz so attraktiv. Aber wenn du ein Künstler bist, der individualisierte Produkte verkaufen möchte, kann dir Redbubble dir bei den ersten Verkäufen helfen. Denn somit muss dein Onlineshop nicht erst über Google gefunden werden und gleichzeitig lässt sich eine große Community erreichen.

Die Kosten:

Wenn du beim Print on Demand-Anbieter Redbubble ein Produkt verkaufen möchtest, fallen keine Gebühren für den Uploads deines Designs an, jedoch Kosten für die Produktion der Artikel. Diese starten ab 5 Euro für Accessoires, wobei deine Gewinnspanne dann noch addiert wird und den Gesamtpreis ergibt. Allerdings wirbt Redbubble damit, die sogenannte „Künstlermarge“ nicht zu berechnen, da die Rechte für das Design auf dieser Plattform bei jedem selbst liegen. Dadurch sollen die angebotenen Produkte insgesamt günstiger sein. Hinzu kommen aber trotzdem die Versandkosten pro Artikel, die durchschnittlich bei 3 bis 8 Euro liegen.

Die Vorteile:

  • große Plattform für Künstler und Designer, die sich möglichst viele Kunden gleichzeitig präsentieren möchten
  • Filterfunktion nach Künstlernamen möglich, um die eigene Community anzusprechen
  • auch nach dem Druck liegen die Rechte am Design bei dir
  • der Print on Demand-Anbieter setzt auf Nachhaltigkeit, Transparenz und faire Arbeitsbedingungen

Die Nachteile:

  • keine Integration in gängige Shopsysteme
  • über 700.000 verfügbare Künstler sorgen für große Konkurrenz

3. Amazons KDP

Das Angebot:

Wenn sich jemand mit Büchern auskennt, dann der Versandriese Amazon. Deshalb ist nicht verwunderlich, dass Amazon mit Kindle Direct Publishing (KDP) auch als Print on Demand-Anbieter für Bücher und eBooks auftritt. Als Autor kannst du dabei die Buchbeschreibung sowie die Kategorie festlegen und auch den Verkaufspreis selbst bestimmen. Außerdem wirbt Amazon damit, dass die Veröffentlichung weniger als fünf Minuten dauert und das Buch dann innerhalb von 24 bis 48 Stunden in Kindle-Shops weltweit erscheint.

Die Kosten:

Generell ist die Veröffentlichung bei Amazon als Print on Demand-Anbieter zwar kostenlos, aber es fallen bestimmte Provisionen pro Verkauf an. Dabei arbeitet das Unternehmen mit Honorarmodellen, die sich unter anderem durch den Verkaufspreis erreichen lassen. Wenn du also dein eBook teurer verkaufst und weitere Vorgaben einhältst, bekommst du mehr vom Gesamtgewinn. Dabei sind 35 Prozent als Autorenhonorar möglich oder aber bis zu 70 Prozent, je nachdem, für welches Modell du dich entscheidest. Welche Richtlinien für welches Modell gelten, lässt sich detailliert bei Amazon nachlesen.

Die Vorteile:

  • Amazon ist der größte Onlineshop weltweit und bietet daher eine enorme Reichweite
  • durch Amazon Prime ist der Versand oftmals kostenlos möglich
  • einfache und gut erklärte Schritte bis zur Veröffentlichung

Die Nachteile:

  • deine Bücher und eBooks sind nur über Amazon und im Kindle-Shop verfügbar
  • komplizierte Provisionsmodelle erschweren den Einstieg

4. Gooten

Das Angebot:

Gooten gehört bei den Print on Demand-Anbietern zu den Marktführern und bietet neben den gängigen Produkten auch zum Beispiel individualisierte Hundebetten und Weihnachtskugeln an. Damit setzt Gooten auf eine Mischung aus Standardprodukten und ungewöhnlichen Artikeln, die teilweise nur zu bestimmten Jahreszeiten angeboten werden. Darüber hinaus übernimmt das Unternehmen auch alle Fulfillment-Services für dich und bietet besonders viele Shopsysteme an, in die sich der Print on Demand-Anbieter integrieren lässt.

Die Kosten:

Wie viele andere Print on Demand-Anbieter, verlangt auch Gooten keine Anmeldegebühr und berechnet zunächst nur den produzierten Artikel. Dort starten die Preise ab 2,50 Euro für beispielsweise einen Teelichthalter. Zusätzlich fallen noch Versandkosten an, die zwischen 3 und 6 Euro pro Artikel liegen. Insgesamt lassen sich die einzelnen Kosten bei Gooten jedoch gut planen und überblicken, da ein detaillierter Kostenkatalog für alle Verkäufer angeboten wird. Damit unterscheidet sich dieser Print on Demand-Anbieter von der Konkurrenz, da dort die Preise nie übersichtlich in einem Katalog für Kunden zugänglich sind.

Die Vorteile:

  • Integration bei führenden und kleineren E-Commerce-Plattformen möglich
  • automatisierte Lösungen zur Auftragsverfolgung
  • große Auswahl an Designs
  • übersichtlicher Kostenkatalog für die eigene Planung vorhanden

Die Nachteile:

5. Printify

Das Angebot:

Dieser Print on Demand-Anbieter gehört ebenfalls zu den etablierten Marktteilnehmern und wirbt mit seinem internationalen Liefernetzwerk. Dabei kannst du als Kunde neben den gängigen Produkten auch auf besondere Artikel zurückgreifen, wie beispielsweise Schmuck, Uhren, Schuhe und Wasserflaschen. Außerdem bietet auch Printify Fulfillment und Dropshipping für deine Produkte an – manuell oder direkt über die Verbindung zu deinem Onlineshop. Darüber hinaus ist der Aufbau eines Print on Demand-Angebots über Printify kostenlos und pro Konto sind bis zu fünf Onlineshops und eine unbegrenzte Anzahl von Designs möglich.

Die Kosten:

Printify bietet einen kostenlosen Einstieg an, der die Grundfunktionen des Print on Demand-Anbieters mit einschließt. Wenn du allerdings deine Produkte in alle gängigen Shopsysteme integrieren möchtest, benötigst du dafür den Premium-Plan für umgerechnet knapp 24 Euro pro Monat. Dort sind dann zum Beispiel auch Rabatte auf Großbestellungen möglich. Zudem gibt es auch noch Firmenangebote, die sich individuell vereinbaren lassen. Grundsätzlich sind diese Pläne für Firmenkunden gedacht, die eine große Anzahl monatlicher Verkäufe und Conversions anstreben. Außerdem kommen bei jedem Verkauf über Printify auch noch die Versandkosten hinzu, die bei 6 bis 13 Euro liegen und damit eher hoch angesetzt sind.

Die Vorteile:

  • großes Liefernetzwerk für schnellen Versand
  • etablierte Verkäufer bekommen 20 Prozent Rabatt auf alle Produkte
  • einfache und gut strukturierte Oberfläche

Die Nachteile:

  • der Kundensupport braucht mehrere Tage für eine Antwort
  • die Starterpakte besitzen Einschränkungen, um die Kunden von der Premiumvariante zu überzeugen
  • vergleichsweise hohe Versandkosten

Tipps für die Auswahl eines Print on Demand-Anbieters

Wenn du nun vor der Auswahl eines passenden und besten Print on Demand-Anbieters stehst, solltest du zunächst deine eigenen Bedürfnisse definieren. Möchtest du unbedingt so viele Kosten wie möglich einsparen? Oder ist für dich eine große Produktauswahl entscheidend? So lassen sich einige Anbieter schon aussortieren. Außerdem macht es Sinn, sich immer einen Probeartikel über mögliche Anbieter zu bestellen. Denn dann erkennst du verschiedene Qualitätsmerkmale und kannst den Anbieter persönlich besser einschätzen. Letztendlich darfst du bei deiner Wahl auch niemals die Steuern vergessen, die auf jeden Verkauf anfallen. Deshalb lohnt sich ein detaillierter Finanzplan, der alle Ausgaben und steuerlichen Abgaben mit einkalkuliert.

Fazit

Jetzt bist du dran! Nun kannst du die Angebote vergleichen und deinen passenden und besten Print on Demand-Anbieter 2021 auswählen. Dabei helfen auch Erfahrungsberichte anderer Shop-Betreiber oder Informationen auf den Anbieter-Webseiten. Denn natürlich brauchst du kein Profi sein, um mit deinem eigenen Online Business erfolgreich durchstarten zu können. Wenn du jetzt noch weitere Infos brauchst und wichtige Details rund um Print on Demand wissen möchtest, schau dir einfach unser kostenloses Webinar an und starte noch heute mit deinem Online Business:

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Über den Autor

Autorenprofil: Insa Schoppe

Insa Schoppe

Direkt nach dem Abitur entschied sich Insa für ein „Multimedia Production“-Studium in Kiel, danach folgten praktische Erfahrungen in einer Fernsehproduktionsfirma. Anschließend startete sie ein Volontariat in der Redaktion eines Radiounternehmens und wurde als Redakteurin übernommen. Zu ihren Aufgaben gehörten neben der Recherche und Texterstellung auch tägliche Nachrichten sowie die Verantwortung für mehrere Magazine. Im März 2020 wechselte Insa von der Radio-Redaktion in die Online-Redaktion von Gründer.de und unterstützt seitdem das Team als Junior-Online-Redakteurin.

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