Die 5 besten Tipps beim Werbeplakat gestalten

Plakatwerbung gestalten: Mit dieser Anleitung überzeugst du jeden Kunden

Auch wenn immer mehr Unternehmen online präsent sind, klassische Werbeplakate gehören weiterhin zu beliebtesten Marketingmöglichkeiten. Denn so lassen sich möglichst viele Kunden erreichen, gleichzeitig symbolisiert die kostspielige Plakatwerbung den Unternehmenserfolg und bleibt vielen Betrachtern langfristig im Gedächtnis. Doch um möglichst hohe Werbeeffekte zu erreichen, lohnt es sich ein paar Regeln bei der Plakatgestaltung zu beachten. Der folgende Artikel erklärt daher die Definition von Plakatwerbung und wie hoch die Kosten bei der Umsetzung ausfallen. Außerdem wird anhand von fünf einfachen Tipps beschrieben, wie sich Werbeplakate gestalten lassen.

Definition Plakatwerbung – Was genau sind Werbeplakate?

Die Plakatwerbung gehört zur Außenwerbung und bezeichnet damit Werbung an Straßen, Plätzen oder an für ein größeres Publikum zugänglichen Stellen mit öffentlichem Charakter. Dabei existieren drei beliebte Formate bzw. Formen für Werbeplakate. Der Klassiker ist das sogenannte 18/1-Großflächen-Plakat, das an Hauswänden und Fassaden befestigt wird. Daneben gibt es noch die City Light Poster (CLP), die sich vor allem an Haltestellen, in Durchgängen, an Bahnhöfen oder in Glaskästen an einer Fassade befinden. Wer es noch größer mag, setzt beim Plakatwerbung gestalten auf Megalight-Werbeplakate. Diese sind bis zu 356 Zentimeter breit und richten sich an den Durchgangsverkehr von Hauptstraßen, Landstraßen und Autobahnen. Zum Teil befinden sie sich auch prominent platziert an Bahnhöfen und Flughäfen.

Kosten beim Plakatwerbung gestalten – Wie hoch ist das Budget?

Um ein angestrebtes Werbeplakat umsetzen zu können, sollte zunächst geklärt werden, wieviel Budget hierfür zur Verfügung steht. Schließlich entstehen Kosten für die Planung und den Entwurf, die Buchung der jeweiligen Werbefläche, für den Druck, die Plakatierung sowie für eventuelle Reparaturen. Dabei hängt der konkrete Preis für die Werbeplakate letztendlich vom Standort,  der Präsenz der Konkurrenz, dem Format, der Dauer der Kontaktchance zum Kunden, der Beleuchtung sowie von der Gesamtanzahl der Werbeplakate ab.

Generell lassen sich Plakatflächen jedoch immer nur für zehn bis elf Tage mieten und liegen dabei preislich zwischen 4 bis 74 Euro pro Tag. Somit kann alleine der attraktive Standort schon bis zu 800 Euro in elf Tagen kosten. Die Druckkosten können sich hingegen auf 21 bis 39 Euro pro Plakat belaufen. Deshalb lohnen sich auch Komplettpakete für Plakatwerbung, die alle Vorgänge mit einschließen und bei 249 Euro starten.

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Plakatwerbung gestalten – 5 Tipps und eine einfache Anleitung

Wer Plakatwerbung gestalten möchte, sollte nicht einfach schnell das Logo auf ein Plakat drucken oder einen belanglosen Werbespruch verwenden. Viel wichtiger ist es, die Kernbotschaft auf dem Werbeplakat zu vermitteln, die Zielgruppe zu kennen und wichtige Wirkelemente bei der Gestaltung zu beachten. Die folgenden fünf Tipps geben eine einfache Anleitung für die Plakatgestaltung:

1. Tipp für Plakatwerbung: Den richtigen Aufbau beachten

Egal ob beim Plakatwerbung gestalten ein lokaler, regionaler, überregionaler oder nationaler Fokus vorhanden ist, der Aufbau muss bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Die folgenden Merkmale für ein Werbeplakat bieten sich dabei an:

  • Der Claim: Eine Aussage oder ein Slogan, der die Vorteile einer Leistung bzw. des Produkts besonders hervorhebt.
  • Der Eye-Catcher: Ein Gestaltungselement, wie beispielsweise ein Bild, welches die Aufmerksamkeit auf das Plakat lenken soll. Beliebte Themengebiete sind dabei zum Beispiel Augen, Babys, Erotik, Stars und Tiere.
  • Das Logo: Dies kann entweder eine reine Bildmarke bzw. ein Symbol sein, wie zum Beispiel der Apfel von Apple. Oder aber eine Wortmarke bzw. ein markanter Schriftzug, wie beispielsweise die markante Schreibweise von Coca-Cola.

Generell gilt das Motto: „Plakate werden nicht gelesen, sondern immer angeschaut“ – und das durchschnittlich nur drei Sekunden. Der folgende Aufbau der einzelnen Elemente kann deshalb ebenfalls für mehr Aufmerksamkeit sorgen:

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  • Das Hauptelement: Es sollte 40 Prozent der Formathöhe ausmachen.
  • Die Headline: Diese sollten 12 bis 15 Prozent der Formathöhe einnehmen.
  • Einfache Sprache: Immer möglichst einfache Formulierungen verwenden.
  • Richtige Rechtschreibung: Stets auf korrekte Ausführungen mit passenden Satzzeichen achten.

Da Werbeplakate einen hohen Wiedererkennungswert besitzen, lohnt es sich, auf zu viele Elemente zu verzichten. Eine Regel besagt, dass nie mehr als fünf optische Elemente auftauchen dürfen. Dazu zählen Texte, aber auch Fotos, eine Website-Domain oder ein QR-Code.

2.Tipp für Plakatwerbung: Die Blickrichtung des Kunden berücksichtigen

Ein Plakat wird grundsätzlich von links oben nach rechts unten gelesen. Schließlich werden Menschen im westlichen Kulturkreis daran gewöhnt, auf diese Art und Weise beim Lesen vorzugehen. Jedoch können Bilder und andere prägnante Elemente die Richtung der Aufmerksamkeit beeinflussen bzw. ablenken. Denn hier kommen die Eye-Catcher ins Spiel. Für die rasche Rezeption der einzelnen Wirkelemente ist es wichtig, dass der Blickverlauf des Betrachters gelenkt wird und sein Blick möglichst lange auf dem gewünschten Motiv verharrt. Beim Plakatwerbung gestalten ist eine Frage somit essentiell: Wohin soll der potenzielle Kunde als Erstes blicken und was folgt danach?

Da mit dem Eye-Catcher üblicherweise der Blickverlauf beginnt, platziert man diesen optimalerweise oberhalb bzw. oben links von der Hauptbotschaft – also dem Claim oder dem Produkt. So wird nach dem dargebotenen Lockreizes die Wahrnehmung des Betrachters auf die gewünschten Elemente gelenkt.

3. Tipp für Plakatwerbung: Die Farben bewusst auswählen

Die Farbwahl spielt beim Vermitteln einer positiven Grundstimmung und damit beim Plakatwerbung gestalten eine wesentliche Rolle. Klar ist, dass bunte und helle Farben die meiste Aufmerksamkeit erzeugen. Zudem sollte die Farbwahl immer zur Jahreszeit sowie dem Corporate Design der Firma bzw. der Werbekampagne passen. Zusätzlich ist es auch wichtig, die emotionale Wirkung der Farben bei Werbeplakaten zu beachten. Diese folgenden Assoziationen können dabei entstehen:

  • Weiß: Reinheit und Unschuld
  • Rot: Blut, Feuer, Gefahr, Hass, Leidenschaft, Liebe, Macht und Wut
  • Gelb: Eifersucht, Fröhlichkeit, Kreativität, Lebenskraft, Licht und Sonne
  • Grün: Gesundheit, Gift, Hoffnung, Jugendlichkeit, Lebendigkeit und Natur
  • Blau: Harmonie, Ruhe, Seriosität, Sicherheit, Treue und Vertrauen
  • Schwarz: Autorität, Distanz, Eleganz, Professionalität, Stärke und Trauer

Generell gilt beim Plakatwerbung gestalten: Rot- und Grüntöne sollten beim Design nur selten vorkommen, da eine beachtliche Anzahl von Menschen eine Rot-Grün-Schwäche besitzen. Übrigens ruft Blau international betrachtet am wenigsten negative Assoziationen hervor. Außerdem empfiehlt es sich, bei der Plakatwerbung kontrastreiche Farben zu verwenden, da diese für viel Aufmerksamkeit sorgen.

Beispiel Plakatwerbung gestaltenQuelle: Heorshe - stock.adobe.com
Das Beispiel für Plakatwerbung zeigt, dass nur wenige Elemente für eine klare Struktur sorgen.

4. Tipp für Plakatwerbung: Die Ränder immer einkalkulieren

Egal welches Werbeplakat am Ende gedruckt wird, Ränder sind immer vorhanden und sollten schon bei der Plakatgestaltung auftauchen. Denn rund um das Plakat verlaufen fünf Zentimeter, in denen das Plakat in einen ausgewählten Rahmen eingespannt ist. Dieser Platz sollte weiß oder frei vom Motiv sein. Außerdem ist bei der Plakatgestaltung wichtig zu bedenken, dass Werbeplakate über der Größe A1 aus mindestens vier Teilen bestehen, die separat in den Druck gehen. Deshalb ist es entscheidend, auch diese Übergänge mit einzuplanen, damit Buchstaben nicht plötzlich verschwinden.

Erfolgskongress

5. Tipp für Plakatwerbung: Die Druckqualität überprüfen

Was am Computer gut aussieht, muss nicht zwangsläufig auf einem großen Werbeplakat funktionieren. Daher sollten die gewählten Fotos, Logos oder die Schrift eine möglichst hohe Auflösung besitzen. Verschwommene Details, sichtbare Bearbeitungen oder schlechte Fotos wirken auf Plakatwänden negativ und können sich schlecht auf den Umsatz bzw. das Image auswirken. Wer online Werbeplakate erstellt, bekommt deshalb auch immer konkrete Angaben über zur Bild-Auflösung, die dringend eingehalten werden sollten. Noch sicherer ist es dabei mit einer Agentur zusammenzuarbeiten, die alle Dateien vorher sorgfältig prüft.

Das Fazit für Plakatwerbung gestalten

Werbeplakate sind nicht günstig und müssen zum Geschäftsmodell passen, doch generell eignen sie sich noch immer als wirksame Marketingmöglichkeit. Bevor du allerdings mit der Plakatgestaltung beginnst, vergleiche am besten viele verschiedene Angebote und schaue dir Beispiele der Konkurrenz an. Denn letztendlich soll dein Plakat zwar einzigartig sein, doch die einzelnen Merkmale beim Aufbau sind überall gleich und sie stellen eine wichtige Voraussetzung für deinen Erfolg beim Plakatwerbung gestalten dar.

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Über den Autor

Benedikt Voigt

2 Antworten

  1. Ich habe mich für das Bewerben unserer Firma für einen Stahlwerbeturm entschieden. Die großflächige Werbung über ein Plakat finde ich sehr zielführend. Vor allem ist sie auf dem riesigen Stahlwerbeturm von überall sehr gut sichtbar. Vielen Dank.

  2. Plakaten sind auf jeden Fall noch ein wichtiges Werbeinstrument. Die Maxime darüber kannte ich nicht, aber ist definitiv wahr. Plakate werden nicht gelesen, sondern immer angeschaut, deswegen ich glaube, dass das Design eine sehr wichtige Rolle spielt. Interessant, dass man bei Plakaten maximal 5 Wörter nutzen soll. Ich werde das im Kopf behalten, danke!

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