Konzern will in den USA die neue Zustellmethode testen

Amazon: Paketzustellung per Lieferdrohne

Inhaltsverzeichnis

  1. Amazon erhält Genehmigung der Luftfahrtbehörde
  2. Die Konkurrenz schläft nicht
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Zukünftig möchte der US-amerikanische Onlineversandhändler Amazon Pakete per Lieferdrohne zustellen. Und dies so schnell, dass die Drohnen innerhalb 30 Minuten die Pakete beim Kunden „abwerfen“ sollen. Damit möchte der Konzern die Logistik-Branche revolutionieren und erhielt dafür nun eine wichtige Genehmigung.

Amazon erhält Genehmigung der Luftfahrtbehörde

Amazon will in den USA nun mit der Testphase der Paketzustellung per Lieferdrohne starten. Gefehlt hatte bisher die Genehmigung für den Luftraum, doch nun stellte die Luftfahrtbehörde FAA dem Konzern die benötigte Genehmigung aus. Damit könne jetzt getestet werden, ob die jahrelange Planung der neuen Zustellmethode von Amazon umsetzbar ist. Obwohl die Genehmigung ein wichtiger Schritt ist, teilte Amazon direkt mit, dass es noch dauern würde, bis Pakete ganz regulär per Lieferdrohne den Kunden zugestellt werden können. Wie lange die Testphase dauert, konnte der Konzern noch nicht mitteilen.

Seit 2013 plant Amazon aktiv an Lieferdrohnen. Bereits damals stellte der Onlineversandhändler seine erste Drohne vor und arbeitete seitdem stetig an der Verbesserung der Flugobjekte. Jeff Bezos verkündete 2013 in einem Fernsehinterview, dass Drohnen bereits in fünf Jahren die Kunden beliefern würden. Das letzte Modell stellte Amazon im vergangenen Jahr vor, mit der Aussage, dass in wenigen Monaten diese Zustellmethode Realität werden sollte. Doch 14 Monate später ist dies immer noch nicht umgesetzt.

Die aktuelle Lieferdrohne ist elektrisch und kann mit ihren sechs Rotoren in etwa 24 Kilometer weit fliegen sowie ein Paket bis zu 2,2 Kilogramm befördern. Mittels Sensoren ist es der Drohne möglich, Hindernisse zu erkennen und auszuweichen. Dabei soll das Ziel sein, dass mit der „Prime-Air“-Flotte Pakete innerhalb von 30 Minuten beim Kunden ankommen und im Garten abgeworfen werden. Aufgrund dessen spricht der Konzern erst einmal nur von kleineren Haushaltartikeln. Geliefert werden sollen dann Produkte wie Zahnpaste oder Rasierer.

Die Konkurrenz schläft nicht

Amazon ist jedoch nicht der einzige Drohnenlieferant, der als Pionier die Lüfte erobern will, sondern der dritte, der von der FAA die notwendige Genehmigung bekam. Neben Amazon sind somit der Paketzusteller UPS und eine zu Google gehörende Firma an der innovativen Zustellmethode interessiert. Letztere testet die Lieferungen per Drohne zusammen mit der Drogeriekette Walgreens und dem Paketdienst FedEx.

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Über den Autor

Autorenprofil: Lisa Goldner

Lisa Goldner

Nach ihrem Abitur 2013 entschied sich Lisa für ein Studium des Journalismus als auch der Unternehmenskommunikation und konnte durch den nahen Praxisbezug ein breit gefächertes Repertoire an Kenntnissen beider Branchen sammeln. Während des Studiums arbeitete sie als Assistenz der Öffentlichkeitsarbeit in einem öffentlich-rechtlichen Kulturbetrieb und erlernte somit auch essenzielle Aufgaben des Eventmanagements. Im Anschluss begann sie in Kiel den Masterstudiengang ”Angewandte Kommunikationswissenschaft“, in dem sie ihre Erfahrungen durch Projekte und wissenschaftliche Arbeiten besonders in den Bereichen Journalismus und Marketing ausbauen konnte. Seit Januar 2020 ist Lisa Volontärin in der Online-Redaktion von Gründer.de.

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