Mit dem (Unternehmens-)Namen zum Erfolg

Julien Christ / pixelio.de

So ziemlich jeder Gründer zerbricht sich zu Beginn seiner Gründungsphase den Kopf darüber, mit welchem innovativen Geschäftsmodell oder Produkt er an den Markt gehen möchte. Das ist natürlich völlig legitim, da dies das Fundament jedes Geschäftserfolges darstellt und auf keinen Fall vernachlässigt werden sollte.

Wurde das markteigene Produkt oder die Dienstleistung erst einmal fertiggestellt, muss noch schnell ein Name, Slogan und Design für das Unternehmen festgelegt werden um „endlich“ an den Markt gehen zu können.

Doch Vorsicht ist geboten, denn allein ein übereifriger oder nicht durchdachter Unternehmensname kann schon fatale Folgen nach dem Markteintritt mit sich bringen.

Was diese Fehler sein könnten?

Es liegt natürlich im Interesse jedes Gründers, der noch nicht über einen festen Kundenstamm oder etablierten Firmennamen verfügt, sein Business weiter auszuweiten und möglichst viele potenzielle Kunden anzusprechen.

Dies gelingt neben einem überzeugendem Unternehmensangebot vor allem durch den Firmennamen, denn dieser kann sich in den Köpfen der Kunden fest verankern oder eben das Interesse potenzieller Kunden wecken.

Doch wenn schon der Firmenname von Beginn an nicht überzeugt oder schwer zu merken ist, gehen die Streuungseffekte verloren und somit ein wichtiges Werkzeug um Kunden zu akquirieren.

Damit dies nicht passiert, zeigen wir Ihnen die 3 wichtigsten Tipps, wie Sie Ihren optimalen Firmennamen finden:

1.Kurz und knapp sollte er sein
Kunden prägen sich am besten kurz und knackig auszusprechende Namen ein und die im Idealfall einfach zu buchstabieren sind.
Genau diese Attribute führen dazu, dass Kunden in kürzesten Momenten auf den Namen zurückgreifen und deshalb wieder auf Ihr Business zurückkommen oder es einem Atemzug weiterempfehlen können.

2.Den Namen auf das Kundenumfeld anpassen
Die zu stellenden Fragen sollten sein:

  • Welche Sprache spricht meine Zielgruppe?
  • Wie sieht es mit der Aussprache aus?
  • Funktioniert der Name auch im Ausland?

Spricht Ihr Business lediglich den deutschsprachigen Raum an, dann sollte der Name am besten auch auf dieser Sprache sein.

Richtet sich die Vermarktung jedoch auf den Weltmarkt aus, dann sollten Sie wirklich auf die möglichen unterschiedlichen Bedeutungen des Firmennamens eingehen und sorgfältig im Voraus analysieren.

Die Autoindustrie gilt dabei als der Falschmacher schlechthin!
Nur einige Auszüge untermauern dies:

Toyota Fiera (Fiera =“scheußlich)
Chevrolet Nova ( No va = „Geht nicht“)
Mazda Laputa (La puta = „Die Hure“)

Und viele weitere Verwechslungsgefahren folgten…

Vergewissern Sie sich lieber vorher über mögliche Verwechslungsgefahren, wenn Sie Ihr Business global etablieren möchten, denn diese können zu Umsatzeinbußen führen.

Und dies nur wegen eines Namens, wäre natürlich mehr als ärgerlich.

3.Klarheit im Namen schaffen
Der Name sollte für genau das stehen, was es verspricht und nicht zu viel oder gar zu wenig.

Allein ein Wortbaustein wie „international“ suggeriert meist ein international agierendes Unternehmen mit vielen Mitarbeitern und langjährigem Knowhow.

Dies kann natürlich Interesse wecken, jedoch auch zu hohen Anforderungen der Kunden, welche sehr wahrscheinlich nicht erfüllt werden können und kein gutes Licht auf das Unternehmen wirft.

Zudem sollten sich z.B. Sanitäranbieter auch mit dem Namen als solche ausweisen und nicht nur „Bäder Meier“ heißen.

Im Allgemeinen gilt halt, dass die Kunden gerne schon beim Lesen des Namens wissen möchten, was dahinter steckt und nicht irregeführt werden wollen.

Fazit:

Es gibt somit also viele Faktoren zu beachten, wenn es um den eigenen Firmennamen geht.
Dieser kann nämlich potenzielle Kunden ködern und zu einer schnellen Weiterempfehlung führen, aber auch in die Irre leiten oder bei sprachlichen Verwechslungen auch abschrecken.

Schauen Sie jedoch nicht erst nach einer Weile, wie der Name bei den Kunden ankommt, sondern fragen Sie doch einfach schon vorher Freunde und Verwandte, was diese von dem Namen halten.
So erhalten Sie direktes Feedback und möglicherweise auch direkte Verbesserungsvorschläge.

Mit besten Grüßen,

Fabian Strohdiek
Content Manager Gründer.de

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