Berufliche Perspektiven oder eine unmittelbare Selbstständigkeit im Internet gilt für immer mehr Menschen als das Synonym für E-Commerce. Doch welchen Weg möchte jeder für sich gehen? Es muss nicht immer nur ein Shop oder eine Software sein, um im Internet Geld zu verdienen. Ein Beruf, der auch für die digitalisierten Märkte von Bedeutung ist, ist der des Unternhmensberaters.

Im Überblick:

Der Beruf des Unternehmensberaters erfreut sich gemeinhin großer Beliebtheit, verbindet man doch damit ein gehobenes Einkommen, welches aufgrund der freiberuflichen Tätigkeit flexibel erwirtschaftet werden kann.

In der Tat ist es so, dass Management Consultants zu der größten Gruppe der Freiberufler zählen.

Zählt man noch die Partnergesellschaften hinzu, vertreten ca. 80.000 Unternehmensberater deutschlandweit die Interessen ihrer Kunden.

Etwa 0,8% der Wirtschaftsleistung der BRD wird von Unternehmensberatungen erwirtschaftet.

Was auf den ersten Blick nicht viel zu sein scheint, ist doch ein zweistelliger Milliardenbetrag. Consulting lohnt sich also definitiv.

Unternehmensberater ist kein klassischer Lehrberuf. Meist handelt es sich dabei um eine Zusatzausbildung, der eine Grundausbildung vorausgeht. Diese kann im handwerklichen Bereich genauso wie aus Handel, Dienstleistung usw. stammen. Häufig sind auch Akademiker als Unternehmensberater tätig, die aus der IT-Branche, aus Naturwissenschaften oder Ingenieurwissenschaften, aus Medizin und Chemie und ähnlichen Segmenten stammen.

Die Belange der Unternehmen erfordern heute jedoch mehr als nur gezieltes „Inselwissen“. Meist arbeiten Consultants im Team an mehreren Projekten, so dass wichtige Kenntnisse auch aus anderen Bereichen der Wirtschaftslehre unabdingbar sind. In diesen Bereichen haben jedoch viele Consultants Wissenslücken, die es aufzufrischen gilt.

Dazu zählen einerseits Kenntnisse aus den betriebs- und volkswirtschaftlichen Grundlagenbereichen.

So ist das externe Rechnungswesen mit der Buchhaltung und dem Jahresabschluss sowie Know-how der Steuerlehre heute ein zentraler Bereich in jedem Unternehmen.

Erweitert wird dies um das interne Rechnungswesen, die Kosten- und Leistungsrechnung oder kürzer auch Controlling genannt, die wichtige Hintergrundinformationen zur Entwicklung des Unternehmens beiträgt.

Die Rechnungslegung wird dabei auch immer wichtiger unter internationalen Gesichtspunkten, so dass IFRS und US-GAAP Standards sind, die nicht mehr aus dem betrieblichen Alltag wegzudenken sind.

Auch rechtliche Basiskenntnisse aus dem privat- und wirtschaftsrechtlichen Fach sind bedeutsam für Unternehmen und deren Berater.

Zwar darf die Rechtsberatung nur von staatlich zugelassenen Beratern wie Rechtsanwälten übernommen werden, die Zusammenhänge sollten jedoch auch Nicht-Juristen verstehen können.

Die Vermittlung strategischer Vernetzungen, Basiskenntnisse aus dem Bereich des Projektmanagements und des Marketings sowie des Change-Managements sind ebenfalls Bestandteile, die hochrelevant im betrieblichen Alltagsprozess sind.

Zwar kann man sich dieses Wissen vielfältigerweise aneignen, eine gezielte und fundierte Ausbildung ist jedoch hier von Vorteil.

Die GS-UB bietet speziell für die Bedürfnisse angehender und schon tätiger Unternehmensberater einen Lehrgang an, indem die zahlreichen Facetten der Unternehmensberatung vor dem Hintergrund einer praktisch verwertbaren Arbeit vermittelt werden.

Erfahrene Senior-Consultants erläutern dabei in Seminaren die teils komplexen Wirkungszusammenhänge und vermitteln auf der Basis von Lehrbriefen den Studierenden das nötige Business-Know-How.

Mit freundlichen Grüßen,
Unternehmensberater Golfmannn/Stahlberger