Dieser Beitrag erschien ursprünglich am 21.02.2012:

Die wichtigsten Faktoren für ein sehr gutes Google-Ranking

Die wichtigsten Faktoren für ein sehr gutes Google-Ranking

Im World Wide Web existieren heutzutage bereits mehrere Milliarden Webseiten. Die Kunst für einen Webseiten-Betreiber besteht also darin, in diesem Dschungel erst einmal überhaupt gefunden zu werden. Wenn Internetnutzer bei einer Suchmaschine, wie z.B. Google, etwas suchen, geben sie ein oder mehrere Suchbegriffe oder sog. „Keywords“ ein. Das Problem für Sie als Unternehmer könnte nun darin bestehen, dass Ihre Webseite nicht unter den TOP-Ergebnissen der Suchanfrage angezeigt wird.
Das sollte aber für jeden Webseiten-Betreiber eine der wichtigsten Prioritäten sein, denn eine sehr gute Position bei den Suchergebnissen sorgt dafür, dass Sie die meisten Besucher auf ihrer Seite für ein bestimmtes Keyword erhalten. Mehr Besucher heißt nämlich auch mehr Umsatz.

Wovon hängt die Listung bei Google eigentlich ab?

Wie genau Google bei der Suche vorgeht, wird wohl für immer ein Geheimnis bleiben. Man kann jedoch experimientell eritteln, welche Faktoren die Suche beeinflussen.

Um überhaupt bei Google gefunden zu werden, sollten Sie ihre Webseite zunächst einmal bei Google registrieren. Das können Sie hier tun.
Doch leider ist das noch nicht genug, um Spitzenpositionen bei Suchanfragen zu erlangen. Im Folgenden möchten wir Ihnen die wichtigsten Faktoren nennen, welche die Position Ihrer Webseite beeinflussen.

1. Facebook und Social Media

Social Media Plattfomen, insbesondere Facebook, nehmen weltweit einen immer höheren Stellenwert im Privatleben vieler Verbraucher ein. Unternehmen haben dies schon lange erkannt und Nutzen diese Plattformen, um gezielt potenzielle Kunden anzusprechen. Es hat sich zudem herausgestellt, dass Unternehmer, welche regelmäßig Social Media nutzen, viel besser bei Suchmaschinen gelistet sind. Sie sollten also unbedingt Plattformen, wie Facebook, Twitter, Xing usw. als Instrument für Ihr Online-Business nutzen. Dabei ist es besonders wichtig, das Ganze professionell anzugehen und Fehler zu vermeiden. Für Unternehmen gelten nämlich gesonderte Regeln, die für private Nutzer nicht wichtig sind.

Ein beliebter Fehler ist es, auf Social Media Plattformen einfach nur Werbebotschaften zu posten, anstatt den Leser mit konstruktivem und nützlichem Inhalt auf den Geschmack seiner Produkte zu bringen. Weiterhin könnten Sie eine Gruppe zu einem für Ihr Produkt geeigneten Thema zu gründen und kontinuierlich Mitglieder gezielt(!) einzuladen. Auch hier gilt, dass Sie die Gruppe nutzen, um nützlichen Content zu verbreiten, anstatt blind Werbung zu machen.

2. AdSense-Werbung

Untersuchungen zu diesem Punt haben ergeben, dass Webseiten in besseren Positionen weniger Werbung über AdSense bzw. AdWords machen. Dies kann aber auch damit zusammenhängen, dass sehr bekannte Marken, wie z.B. BMW oder Sony auf den Top-Plätzen zu bestimmten Suchbegriffen gelistet werden. Vielleicht ist Ihnen auch aufgefallen, dass solche Unternehmen selten Werbebanner auf ihrer Homepage haben.
Affiliate-Programme dagegen scheinen keine negativen Auswirkungen auf das Ranking zu haben. Unser Tipp: Versuchen Sie, zu viel Werbung oder zu viel plumpe Werbung auf Ihrer Website zu vermeiden. So können Sie sicher gehen, dass die Besucher Ihrer Seite nicht von einer Überzahl von Werbebotschaften genervt werden.

3. Backlinks

Backlinks sind z.B. Verlinkungen auf Ihrer Webseite, die wiederrum auf eine fremde Webseite verweisen. Wenn Sie z.B. einen Blog-Artikel auf Ihrer Webseite (www.aaa.de) verfassen und dort auf eine andere Webseite (www.bbb.de) verweisen, die auch zu diesem Thema passt, so haben Sie einen Backlink auf die Seite www.bbb.de gesetzt.

Doch es nützt Ihnen natürlich nur dann am meisten, wenn sehr viele Backlinks auf Ihre eigene Website verweisen – und zwar am besten von den Seiten, die selbst ein hohes Ranking bei Google besitzen. Google interpretiert dies nämlich so, dass der Link, der auf einer beliebten Seite gesetzt wird, dementsprechend auch beliebt sein muss. Dies führt wiederrum zu einer erhöhten Linkpopularität. Sorgen Sie also dafür, dass möglichst viele bekannte Webseiten auf Ihre eigene verweisen.

Hier sollte auch das Stichwort „virales Marketing“ fallen. Wenn Sie ein innovatives Produkt oder eine sensationelle Geschäftsidee haben, können Sie sicher sein, dass viele Blogs über dieses Produkt/diese Idee berichten werden. Auch bei Facebook & Co. Wird so etwas gerne verbreitet, ohne dass Sie aktiv Marketing betreiben müssen.
Leider bleibt virales Marketing die Ausnahme für die meisten Unternehmer. Sie sollten sich deshalb aktiv um die Generierung von Backlinks kümmern.

4. Markenbekanntheit

Optimal für jeden Webseiten-Betreiber wäre es, wenn die Marke Ihrer Produkte an Bekanntheit gewinnt. Es ist aktuellen Studien zufolge nicht mehr entscheidend, ob ein bestimmtes Keyword im Titel oder in der Überschrift einer Webseite steht. Lange Zeit wurde nämlich vermutet, dass Schlüsselwörter in der H1-Überschrift zur Positionierung bei Google beitragen. Doch in Wahrheit fand man nun heraus, dass bekannte Marken in den Top-Ergebnissen auftauchen, obwohl diese Internetseiten nicht zu 100% auf Keywords optimiert sind.

Sie sollten deshalb versuchen, eine Marke zu schaffen und die Bekanntheit dieser möglichst weit zu erhöhen. Eine Wort- und/oder Bildmarke anzumelden, geht heute ganz einfach und kostet etwa 400€, je nachdem wie weit der Schutz greifen soll. Weitere Informationen zu Marken finden Sie auf der Webseite des Deutschen Patent- und Markenamtes. Wenn Sie dort im oberen Menü auf „Marke“ klicken, können Sie sich genauer informieren.

Wenn Sie für Ihre Webseite ein Logo erstellen möchten (was dringend zu empfehlen ist), so können Sie das beispielsweise auf 12designer.com sehr günstig in Auftrag geben.

5. Domain-Name

Der Domain-Name bleibt weiterhin ein entscheidender Erfolgsfaktor, um bei Google gute Positionen im Ranking einzunehmen. Untersuchungen haben nämlich ergeben, dass die Webseiten, die Schlüsselsuchbegriffe in der Domain enthalten (z.B. www.gruender.de) besser gelistet sind als die Seiten, welche beliebige Bezeichnungen in der Domain haben. Keywords, welche in der weiteren URL (z.B. www.gruender.de/google-ranking) zu finden sind, spielen dabei eine geringere Rolle.
Achten Sie also bei der Anmeldung Ihrer Domain, dass diese wichtige Keywords enthält, es sei denn, Sie möchten mit einer neuen Idee einen neuen Markt schaffen, wie z.B. wenn Sie ein innovatives Produkt entwickeln, dass ein konkretes Problem löst, wonach aber (noch) niemand sucht. Hier macht es mehr Sinn, die Marke als Domain-Namen zu benutzen.

Mit besten Grüßen,

Thomas Klußmann
Geschäftsführer Gründer.de

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