Die Tesla-Aktie stieg am Dienstag auf über 900 Dollar an

Die Tesla-Aktie ist 2020 auf einem Höhenflug und überschritt zwischenzeitlich sogar die 900-Euro-Grenze. – Bild: pixabay

Um sich frisches Kapital zu besorgen nutzt der amerikanische E-Autohersteller Tesla die Höhenfahrt seiner Aktie und will neue Aktien im Wert von mehr als 2 Milliarden ausgeben. Dabei hatte Firmenchef Elon Musk erst vor wenigen Tagen eine Kapitalerhöhung noch ausgeschlossen.

Mit der Ausgabe neuer Tesla-Aktien könnte der E-Auto-Vorreiter inklusive Mehrzuteilungsoption bis zu 2,3 Milliarden Dollar einnehmen. Dies teilte Tesla am Mittwochnachmittag vor US-Börsenstart mit. Musk will das frische Kapital für allgemeine Unternehmenszwecke einsetzen, aber auch um die Bilanz des Konzerns zu stärken. Denn der Schuldenberg von Tesla beläuft sich derzeit auf satte 13,4 Milliarden Dollar. Das Geld kann Tesla zudem ebenfalls für den Bau der neuen Fabrik in Brandenburg gebrauchen.

Im Januar hatte Musk eine Kapitalerhöhung noch abgelehnt. „Es macht keinen Sinn, frisches Geld einzusammeln“, so lauteten seine Worte damals. Nun sieht die Welt anders aus und der Tesla-CEO will sich selbst mit bis zu 10 Millionen an der Kapitalerhöhung beteiligen. Nach der Bekanntgabe rutschte die Tesla-Aktie um 4,5 Prozent ab und lag am Donnerstagnachmittag bei 722 Dollar. Zur Spitzenzeit im Januar lag sie bei 969 Dollar.

Quelle: boerse.ard.de

Wegen Coronavirus: Tesla-Aktie bricht um 17 Prozent ein

Artikel vom 06.02.2020

Nach dem rasanten Wachstum der Tesla-Aktie in den letzten Tagen geht es jetzt wieder abwärts. Grund dafür ist der Coronavirus, der in vielen Teilen Chinas wütet. Dieser beeinträchtigt die Auslieferung der dort produzierten Autos.

Nachdem die Tesla-Aktie am Dienstag auf über 900 Dollar angestiegen ist, geht es jetzt wieder bergab: 17 Prozent Verlust musste die Aktie am Mittwochabend verzeichnen. Die Wertpapiere des Elektroauto-Herstellers fielen auf 734,70 Dollar, zwischenzeitlich gab es sogar ein Minus von 20 Prozent. Damit ist dieser Einbruch der größte Verlust der Tesla-Aktie seit acht Jahren. Trotzdem liegt sie mit ihrem jetzigen Wert immer noch mit circa 75 Prozent über dem Niveau vom Jahreswechsel.

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Produktion der Autos in Shanghai bisher nicht wieder aufgenommen

Als Hauptursache gilt der Coronavirus-Ausbruch in China. Tesla teilte mit, dass sich die Auslieferung der Fahrzeuge aufgrund des Virus verzögern dürften. Laut eines Berichts des Nachrichtensenders CNBC hat die Gigafactory in Shanghai ihren Betrieb auch nach dem Neujahrsfest am 25. Januar nicht wieder aufgenommen. 2020 sollten in dieser Fabrik rund 150.000 Autos produziert werden. Die Investmentbank Canaccord Genuity hatte zuvor bereits die Sorge geäußert, dass sich die Produktion der Autos im Tesla-Werk in Shanghai durch den Coronavirus verzögern könnte. Intern hatte sie das Ranking der Aktie deswegen bereits gesenkt.

Auf das ganze Jahr gesehen konnte Tesla nach wie vor Gewinne erzielen. Die Absatzzahlen blieben aber weiterhin vergleichsweise niedrig. Sofern sich die Lage in den chinesischen Werken bald wieder verbessert, ist es aber durchaus möglich, dass das Unternehmen 2020 den ersten Jahresgewinn der Unternehmensgeschichte verkünden kann. Dafür stellte Tesla eine Auslieferung von erstmals mehr als 500.000 Autos in Aussicht.

Quelle: Sueddeutsche

Tesla-Aktie kommt der 1.000-Dollar-Marke näher

Artikel vom 05.02.2020

Anfang der Woche war die Aktie noch um die 700 Dollar wert. Diese stieg am Dienstag dann auf über 900 Dollar an. Damit ist das Unternehmen rund um Elon Musk mittlerweile mehr wert als Daimler und VW zusammen.

Am Monat waren die Wertpapiere des Unternehmens bereits um knapp 20 Prozent auf 786 Dollar gestiegen und haben somit den größten Tagesgewinn seit 2013 verbucht. Am Dienstag schoss die Aktie an der Technologiebörse Nasdaq dann erneut um 20 Prozent nach oben. Zeitweise hatte sie damit einen Wert von 921 US-Dollar.

Tesla ist mehr wert als VW und Daimler zusammen

Zusammen mit der Aktie kletterte Tesla auch mit seinem Börsenwert nach oben: 157 Milliarden Dollar ist Tesla nun wert. Damit ist es aktuell höher bewertet als die deutschen Autohersteller Volkswagen und Daimler zusammen.

Auslöser für diesen starken Aufschwung war am Montag das Analysehaus Argus Research. Dieses erhöhte das Kursziel der Aktie von 556 Dollar auf 808 Dollar. Begründet wurde diese optimistische Erhöhung mit den zu erwartenden Umsätzen der Tesla-Modelle S und X sowie der Nachfrage nach dem Model 3. Trotz früherer Probleme werde Tesla von seiner dominierenden Position im Bau von Elektroautos profitieren, schrieb zudem der Analyst Vill Selesky.

Weiteres Wachstum oder baldiger Absturz: Tesla spaltet die Meinungen

Schon seit Anfang des Jahres befindet sich das Unternehmen Tesla mit seinem Aktienwert im Aufwärtsschwung. Dieser begann ursprünglich mit den veröffentlichten Auslieferungszahlen, die im vergangenen Jahr ebenfalls stark angestiegen sind.

Der Analyst Gordon Johnson, Chef der Investmentfirma GLJ Research, bezeichnet Tesla hingegen als „Bitcoin auf Rädern“. Laut ihm sei das Unternehmen völlig überbewertet. „Wir glauben, dass das Jahr 2020 für sie eine Katastrophe werden wird“, sagte er weiterhin.

Tesla war schon immer ein Unternehmen, dass die Meinungen spaltete. Mittlerweile haben mit dem hohen Börsenwert der Tesla-Aktie auch Experten unterschiedliche Meinungen, wie die Entwicklung des Elektroauto-Herstellers weitergehen wird. Um der erfolgreichste Autohersteller der Welt zu werden, ist es jedoch immer noch ein weiter Weg. Momentan hält diese Position der japanische Hersteller Toyota mit einem Börsenwert von 230 Milliarden Euro. Um diesen Wert einzuholen, müsste die Tesla-Aktie noch auf gut 1.280 Dollar steigen.

Mit Elon Musk in 3 Schritten zum Unternehmenserfolg

 

Quelle: Nasdaq / FAZ

Tesla-Aktie im Januar 2019: Neuer Rekord bei der 600-Dollar-Marke

Die Tesla-Aktie bricht neue Rekorde

Die Tesla-Aktie brach neue Rekorde: Zum zweiten Mal in Folge verzeichnete das Unternehmen einen Quartalsgewinn – Bild: Tesla.com

Artikel vom 30.01.2020

Der US-amerikanische Elektroautobauer Tesla schafft zum zweiten Mal in Folge einen Quartalsgewinn. Grund dafür sei die hohe Nachfrage des Herstellers in Europa und China. Bereits in den letzten drei Monaten schrieb das Unternehmen schon schwarze Zahlen. Zudem übersprang die Tesla-Aktie die 600-Dollar Marke.

Tesla konnte seine Einnahmen im Vergleich zum Vorjahr um zwei Prozent erhöhen. Damit betrugen die Einnahmen im letzten Geschäftsjahr rund 7,4 Milliarden Euro. Der Gewinn liegt dabei im vierten Quartal bei 105 Millionen Dollar, wodurch das Unternehmen das zweite profitable Quartal in Folge verzeichnen kann.

Auch bei den Anlegern kamen diese Zahlen gut an. Die Tesla-Aktie übersprang zum ersten Mal die 600-Dollar-Hürde und kostet nun 654 Dollar. Damit verzeichnet sie einen Wertzuwachs von 13 Prozent und ist somit höher bewertet als Volkswagen, General Motors und Ford.

Tesla Model Y: Erste Auslieferungen schon im März

Das Unternehmen ist weiterhin optimistisch, dass 2020 mehr als 500.000 Fahrzeuge ausgeliefert werden können. Zum Vergleich: Im letzten Jahr waren es 367.000 Autos. Zu diesen Zahlen könnte die Veröffentlichung des neuen Tesla Models Y beitragen. Ursprünglich sollte der Kompakt-SUV im Herbst 2020 an die ersten Kunden ausgeliefert werden. Dies revidierte das Unternehmen nun und kündigt an, dass es bereits dieses Jahr im März soweit sein soll.

Wie beim vorherigen Model 3 wird auch das Model Y zunächst an die US-amerikanische Kunden ausgeliefert. In Deutschland müssen die Kunden wohl noch bis Anfang 2021 warten. Elon Musk erwartet, dass die Nachfrage nach dem Modell Y alles in den Schatten stellen wird.

Die ersten Varianten des Models Y sollen laut Tesla 60.000 Dollar kosten, das sind umgerechnet um die 54.000 Euro. Günstigere Varianten sollen später folgen, wie es auch schon beim Model 3 der Fall war. Zudem soll die endgültige Reichweite der Langstreckenversion von 450 Kilometer auf 505 Kilometer erhöht werden. In Zukunft baut Tesla das Model Y nicht nur in dem Tesla-Werk in Fremont in Kalifornien, sondern ebenfalls mit dem Model 3 zusammen in Berlin. So der Plan des US-amerikanischen Elektroautobauers.

Quelle: Tesla / Reuters

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