Der Sodexo Restaurant Pass für Unternehmen Eins vorweg: Ich bin kein Steuerberater, aber ich bin ein Unternehmer, der tendenziell natürlich bedacht ist wirtschaftlich zu handeln. Wie bekannt ist, bekennt sich Gründer.de zum Standort Deutschland: Wir zahlen hier Steuern, schaffen Arbeitsplätze, behalten die Kundenzufriedenheit im Fokus und werden uns zukünftig auch sozial engagieren.

Dabei gibt es zentrale Herausforderungen für einen Unternehmer. Dazu zählt neben dem wirtschaftlichen Handeln aber auch die Mitarbeitermotivation, denn diese trägt maßgeblich zum Unternehmenserfolg bei. Komfortabel ist es natürlich, wenn sich die steigende Mitarbeitermotivation mit dem wirtschaftlichen Handeln über gewisse Steuerspar-Modelle kombinieren lässt. 2 davon möchte ich gerne vorstellen:

1. Es gibt eine monatliche Freigrenze in Höhe von 44,- EUR pro Mitarbeiter für Sachbezüge.

In § 8 Abs. 2 Satz 9 EStG heißt es dazu „Sachbezüge […] bleiben außer Ansatz, wenn die sich nach Anrechnung der vom Steuerpflichtigen gezahlten Entgelte ergebenden Vorteile insgesamt 44 Euro im Kalendermonat nicht übersteigen.“ Sachbezüge sind dabei „Einnahmen, die nicht in Geld bestehen“.

Es ist also nicht möglich, mit Bezug hierdrauf, dem Mitarbeiter 44 EUR in Geldform zu überweisen. Aber es ist möglich, Sachbezüge (also z.B. Wohnung, Kost, Waren, Dienstleistungen und sonstige Sachbezüge) von bis zu 44,- EUR steuerfrei zu gewähren.

Wie kann das konkret aussehen? z.B. indem Sie Gutscheine für bestimmte Dinge ausgeben. Das sollten optimalerweise Gutscheine sein, welche möglichst bei verschiedenen Geschäften einlösbar sind – oder von Online Shops wie Amazon, welche ein breites Sortiment anbieten. Neue Urteile aus diesem Jahr ermöglichen bzw. vereinfachen diesbezüglich auch die Ausgabe von Tankgutscheinen. Hier eignet sich also beispielsweise der „Shell Prepaid Professional“ Gutschein im Wert von 44,- EUR. Wer ein Auto fährt, wird wohl bequem für 44,- EUR im Monat bei Shell tanken können. Übrigens, bevor es Kritik gibt: Shell hat eine sehr gute Flächenabdeckung liegt beim Preisniveau im Mittelfeld. Außerdem lässt sich der 44,- EUR Gutschein mit weiteren Bonusprogrammen kombinieren – also z.B. der Shell ClubSmart-Karte oder dem ADAC-Tankrabatt

2. In Deutschland wird die Mitarbeiterverpflegung staatlich gefördert.

Arbeitgeber dürfen daher Essenszuschüsse gewähren, welche teilweise steuerfrei sind. 5,93 EUR Zuschuss kann so pro Tag gewährt werden, wobei ein Sachbezugswert von 2,83 € pauschal mit 25% versteuert werden muss. Auf die Anzahl an Arbeitstagen ergibt sich hier ein netter Steuerbonus.

Hier bietet es sich an, mit einem professionellen Dienstleister zusammen zu arbeiten, der entsprechend die Gutscheine zusendet und möglichst viele Akzeptanzstellen bündelt. Beispiel: Der Sodexo Restaurant Pass für Unternehmen. Zu beachten ist hier jedoch, dass der Essenszuschuss wirklich nur für Food-Artikel gedacht ist. Wenngleich also z.B. Sodexo Gutscheine für große Supermarktketten wie REWE oder Edeka ausstellt, so ist es steuerlich nicht korrekt, hierfür z.B. Alkohol, Tabakwaren oder Non-Food-Artikel wie Elektronik-Produkte zu kaufen. Außerdem darf nur 1 Scheck pro Arbeitstag verwendet werden und keine Übertragung an Dritte erfolgen – schließlich handelt es sich hier um einen Essenszuschuss.

Hinweis 1: Beide Programme sind miteinander kombinierbar.

Hinweis 2: Ich bin kein Steuerberater. Bevor Sie diese Tipps umsetzen, sollten Sie daher vorher Ihren Steuerberater kontaktieren.

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Viel Spaß beim Steuern sparen
Thomas Klußmann