Flugtaxis sollen in weniger als 15 Jahren auf den Markt kommen

Sebastian Thrun: Flugtaxis folgen den Roboterautos

Sebastian Thrun war erst mit dem Projekt betraut, die Roboterautos von Google voranzutreiben. Nun nimmt sich der deutsche Informatiker der Entwicklung von Flugtaxis an. Die Flugtaxi-Firma „Kitty Hawk“ gründete er zusammen mit dem Google-Mitbegründer Larry Page.

Mit der Entwicklung von Flugtaxis verfolgt Sebastian Thrun das Ziel, den Verkehr in den Großstädten zu revolutionieren. „Die Vision sind Taxis, mit denen man zur Arbeit fliegen wird, statt zur Arbeit zu fahren“, sagte Thrun auf der Innovationskonferenz DLD in München. Dabei betont er: „Das klingt verrückt – aber das ist es nicht.“ Vor über zehn Jahren wirkte der deutsche Informatiker Sebastian Thrun an den ersten Entwicklungen der Roboterautos von Google mit. Nun ist er CEO der Firma Kitty Hawk, die elektrische Flugmaschinen herstellt.

Flugtaxis: In 10 bis 15 Jahren sollen sie startklar sein

In weniger als 10 oder 15 Jahren sollen die Maschinen in Betrieb gehen. Die Zertifizierung für den Flugbetrieb dauert jedoch zwei bis drei Jahre. Momentan sei Kitty Hawk dabei, die Fertigung in den Griff zu bekommen und das ganze System der Flugmaschinen sicherer zu machen. Noch sind sie damit nicht bei der Sicherheitsstufe angekommen, welche die Luftfahrt-Branche fordert, äußerte sich Thrun.

Lebensdauer entscheidet, wie rentabel das Geschäftsmodell ist

Eine ganz zentrale Rolle bei dem Geschäftsmodell spielt die Langlebigkeit der Maschinen. „Wenn es ein Jahr lebt, sind die Kosten des Gerätes der absolut dominierende Faktor, wenn es zehn Jahre lebt, ist es relativ egal, was es kostet“, gab Thrun im Bezug auf die Flugtaxis zu bedenken. Zum jetzigen Zeitpunkt weist die Technik noch viele Einschränkungen auf. Durch die Eisbildung an den Maschinen, können diese momentan auf keinen Fall fliegen. Auch nicht durch Nebel oder Wolken.

Durch Flugtaxis könnten sich Städte vergrößern

Sobald die Flugtaxis zum Einsatz kommen, werden sie eine Entlastung für den Verkehr auf dem Boden darstellen. „Was vielleicht passieren wird, wenn das wirklich massiv eingesetzt wird, ist, dass die Städte größer werden“, so Thrun. Schließlich können mit den Flugtaxis größere Distanzen zurückgelegt werden. Wichtig seien deswegen viele Landeplätze in den Großstädten. Vorteil der Flugtaxis: Sie können senkrecht starten und landen.

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Über den Autor

Autorenprofil: Leoni Schmidt

Leoni Schmidt

Nach ihrem Abitur studierte Leoni an der Fachhochschule des Mittelstands in Köln Medienkommunikation & Journalismus. In diesem Studium sammelte sie durch Praktika bei der Rheinischen Post und bei Antenne Düsseldorf viele praktische, journalistische Erfahrung. Neben ihres Studiums arbeitete sie als Werkstudentin bei einem Online-Magazin. Bei diesem wurde sie nach ihrem Studium übernommen und arbeitete dort in der Online-Redaktion. Im Mai 2019 wechselte sie dann zu Digital Beat und Gründer.de und arbeitet seitdem dort als Junior-Online-Redakteurin.

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