Das Coronavirus sorgt für erste Vertriebsanpassungen

Startup Kraut und Korn setzt trotz Corona auf kleine Händler

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Das Startup Kraut und Korn steht noch ganz am Anfang, musste aber trotzdem schon die erste große Krise meistern. Denn eigentlich setzt das Food-Startup beim Vertrieb der Wildkräuter-Produkte auf kleine inhabergeführte Läden. Doch durch das Coronavirus stellte sich das junge Unternehmen um und will dabei trotzdem seinem Grundprinzip treu bleiben.

Mit Kraut und Korn hat sich der Gründer Hendrik Dockhorn aus der Eifel einen Lebenstraum vom eigenen Startup erfüllt. Denn damit konnte er seine Überzeugungen für die Einzigartigkeit der Wildkräutern sowie zur Nachhaltigkeit vereinen. Seine Wildkräuter-Produkte beinhalten keine Zusätze, sind also komplett natürlich und 10 Prozent von jedem verkauften Glas investiert das Startup in nachhaltige Projekte. Dieses Prinzip ging schnell auf, denn schon kurz nach dem Firmenstart entstand eine Kooperation mit 50 Händlern.

Die erste Krise durch das Coronavirus

Doch dann kam der erste Corona-Lockdown und sorgte direkt für große Probleme. „Corona hat alle aus dem Alltag gerissen und vor große Herausforderungen gestellt. Auch uns bei Kraut und Korn. Beim ersten Lockdown Anfang des Jahres standen wir noch sehr frisch auf den Beinen und schauten uns staunend die Welt um uns herum an“, erinnert sich Hendrik Dockhorn. Denn das Food-Startup hatte sich aus Überzeugung zunächst auf den Vertrieb über kleine inhabergeführte Läden aus der Bereichen Feinkost, Concept-Store, Hofladen fokussiert. Doch diese kleinen Läden hatten durch den ersten Lockdown plötzlich geschlossen. Für den Gründer war diese Zeit schwierig: „Klar hatten und haben wir einen Online-Shop, aber kern unseres Vertriebs ist die Kooperation mit unseren etwa 50 Händlern.“ Deshalb musste eine neue Strategie gefunden werden.

Kraut und Korn ändert die Vertriebsstruktur

Für Hendrik Dockhorn war klar, dass das Online-Geschäft nun besonderes Potenzial besaß. Kurzerhand organisierte er zusammen mit seinem kleinen Team eine Crowdfunding-Kampagne. Dadurch ließ sich der Onlineshop von Kraut und Korn sowie der Bereich Online Marketing weiter ausbauen. „Nach einer sehr spontanen Crowdfunding-Kampagne intensivierten wir unser Social Media Marketing und stärkten den Onlineshop. Doch nicht ohne dabei in engem Kontakt mit den Händlern zu bleiben.“ Denn für den Gründer ist klar, dass kein Startup seine ursprüngliche Motivation vergessen sollte. Trotz der Corona-Krise möchte Hendrik Dockhorn deshalb weiter die kleinen Händler unterstützen und seine zukünftigen Geschäfte mit den Wildkräuter-Gewürzmischungen an die aktuellen Beschränkungen anpassen.

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Über den Autor

Autorenprofil: Insa Schoppe

Insa Schoppe

Direkt nach dem Abitur entschied sich Insa für ein „Multimedia Production“-Studium in Kiel, danach folgten praktische Erfahrungen in einer Fernsehproduktionsfirma. Anschließend startete sie ein Volontariat in der Redaktion eines Radiounternehmens und wurde als Redakteurin übernommen. Zu ihren Aufgaben gehörten neben der Recherche und Texterstellung auch tägliche Nachrichten sowie die Verantwortung für mehrere Magazine. Im März 2020 wechselte Insa von der Radio-Redaktion in die Online-Redaktion von Gründer.de und unterstützt seitdem das Team als Junior-Online-Redakteurin.

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