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JobRad: So funktioniert das Leasingmodell für Mitarbeiter und Arbeitgeber

JobRad statt Dienstauto: Seit einiger Zeit ist das dienstliche Fahrrad dem dienstlich benötigten Wagen fast gleichgestellt. Steuervorteile und Bezug über den Arbeitgeber sind für Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen attraktive Möglichkeiten, zu einem neuen Fahrrad zu kommen. Das Leasingmodell kommt mit einer Vollkaskoversicherung, die sogar Diebstahl einschließt.

Das JobRad Bikeleasing ist vor allem für Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen interessant, die eher kürzere Wege zum Arbeitsplatz haben, für die sich das Auto nicht lohnt. Mit dem Rad zur Arbeit fahren hält fit, regt schon morgens vor Arbeitsbeginn den Kreislauf an und sorgt so auch noch für bessere Konzentration. Und wer das Fahrrad auch privat zum Einkaufen, für Ausflüge und die ein oder andere sportliche Tour am Wochenende nutzen will, darf das natürlich tun.

JobRad über den Arbeitgeber beziehen

Auf Arbeitgeber oder Arbeitgeberin kommt nicht viel Arbeit zu: Das Rad wählt der Mitarbeiter oder die Mitarbeiterin im Fahrradfachhandel aus. Die Bestellung wird also nicht vom Arbeitgeber aufgegeben. Nach Aufgabe der gewünschten Bestellung erhalten Mitarbeiter oder Mitarbeiterin ein Angebot, das sie im JobRad-Portal hochladen. Erst jetzt kommt der Arbeitgeber ins Spiel: Er muss das Angebot im JobRad-Portal freigeben. Ist das passiert, wird das Fahrrad ausgeliefert, nicht vorher.

Leasing über das JobRad-Portal ist also nicht an einen bestimmten Hersteller oder eine bestimmte Art Fahrrad gebunden. Von Mountainbike über Cityrad bis hin zu E-Bike ist alles möglich – Arbeitnehmer/-innen sollen sich mit ihrem neuen Rad schließlich wohl fühlen. Der einschlägige Fachhandel ist für alle Bedürfnisse gerüstet. Übrigens muss das JobRad nicht nach Hause geliefert werden: Eine Lieferung zu Service-Partnern oder einem Fachhändler ist natürlich auch möglich. Das macht insofern Sinn als dass Fahrräder erst noch auf die Größe des Besitzers oder der Besitzerin eingestellt werden müssen.

Mit der Auslieferung ist es für Arbeitnehmer/-innen noch nicht ganz getan: Sie müssen noch eine Übernahmebestätigung ausfüllen. Damit hat der Arbeitgeber/die Arbeitgeberin wiederum nichts zu tun. Die Übernahmebestätigung ist so etwas wie die endgültige Inbesitznahme des Rads durch Arbeitnehmer oder Arbeitnehmerin: Ab jetzt lässt sich die Bestellung nicht mehr rückabgewickeln.

Finanzierung über das Gehalt

Fahrräder sind kostenintensiv und können im Preis inklusive Zubehör an die Kosten eines älteren Gebrauchtwagens heranreichen. Es ist völlig verständlich, dass man sich so etwas nicht einfach leisten kann. JobRad ermöglicht Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen, ein beruflich genutztes Fahrrad über attraktive monatliche Raten zu finanzieren, die vom Bruttolohn abgezogen werden. Für Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen ergeben sich dadurch steuerliche Vorteile.

Arbeitgeber oder Arbeitgeberin entstehen mit dem JobRad keine Kosten, denn das Rad lässt sich komplett über den Bruttolohn finanzieren. Wer seine Belegschaft unterstützen will, kann aber auch finanziell unterstützen. Es handelt sich beim JobRad um ein Leasingmodell, das sich über die Gehaltsumwandlung (Sachbezug) finanzieren lässt. Der Steuervorteil entsteht daraus, dass der Sachlohn (der Teil des Bruttolohns, der für das Leasing genutzt wird) pauschal nach der 0,25 Prozent-Regel bewertet wird. Das ist also auch für Arbeitgeber eine attraktive Lösung.

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Lockdown und Kurzarbeit sind kein Hindernis

Lockdown und Kurzarbeit stehen dem JobRad nicht im Weg: Auch während der Pandemie-geschuldeten Einschränkungen im April 2021 können Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen ein JobRad leasen. Immerhin gilt es jetzt mehr denn je, die öffentlichen Verkehrsmittel möglichst zu meiden – da ist ein Fahrrad ideal! Zubehör wie beispielsweise Taschen für den Gepäckträger und Anhänger sind ebenfalls Leasing-fähig und können im JobRad inklusive sein. Dabei spielt es keine Rolle, ob Arbeitnehmer/-innen das Zubehör privat oder beruflich nutzen.

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