Die bayrische Hauptstadt ergattert Platz 10 des weltweiten Städte-Rankings

GTCI-Ranking: München ist attraktiv für globale Talente

Der Global Talent Competitiveness Index (GTCI) wertet aus, wie Länder und Städte Ressourcen einsetzen, um möglichst attraktiv für globale Talente zu sein. In der aktuellen Auswertung ist München unter den Top 10 der attraktivsten Metropolen der Welt und lässt Städte wie Düsseldorf und Berlin hinter sich.

Die siebte Ausgabe des jährlichen Benchmarking-Bericht GTCI beschäftigt sich mit dem Thema „globale Talente im Zeitalter der künstlichen Intelligenz“ und erstellt ein Ranking von Ländern und Städten hinsichtlich deren Fähigkeit Talente für sich zu gewinnen und zu halten. Somit können Länder anhand dieses Rankings die Höhe ihrer Attraktivität einsehen und mit diesem Strategien zur Anziehung von Talenten entwickeln.

Attraktiv für globale Talente: Wie erfolgt die Messung?

Der Index berechnet die Attraktivität der Länder und Städte anhand verschiedener Variablen. Diese werden jedes Jahr modifiziert, Neue hinzugefügt und Alte entfernt. Eine der wichtigsten des diesjährigen Berichts ist die Komponente der Übernahme von Technologien, welche die Bereitschaft zur Investition und Nutzung von neuen Technologien beschreibt. Allgemeinere Kategorien zur Bemessung sind Faktoren wie Bildung, Lebensqualität oder die Wirtschaftlichkeit.

Ergebnisse: Wer ist 2020 attraktiv für globale Talente?

Dem diesjährigen GTCI-Bericht entsprechend, steht an Platz 1 der attraktivsten Städte New York. Dieser Stadt folgen auf Platz 2 und 3 London und Singapur. München hingegen erzielt Platz 10 und lässt Metropolen wie Sydney, Toronto und Dublin hinter sich. Somit erreichen andere deutsche Städte wie Düsseldorf und Berlin nur die Plätze 37 und 39. Aus Sicht der Länder sind die drei attraktivsten Nationen die Schweiz, USA und Singapur. Deutschland kann hier nur auf Platz 11 des weltweiten Rankings klettern.

Zusätzlich legt der GTCI-Bericht die wachsende Kluft zwischen den Talent-Champions und dem Rest der Welt offen. Folglich ist eine große Kluft zu erkennen, die sich in den mangelnden digitalen Fähigkeiten der entwicklungsschwachen Ländern begründet. Zeitgleich liest sich heraus, dass auf den vordersten 25 Plätzen ausschließlich wohlhabendere Industriestaaten zu finden sind. Somit könnten sich zukünftig die Unterschiede aufgrund wachsendem Einfluss der künstlichen Intelligenz noch weiter verstärken.

Quelle: t3n.de / gtcistudy.com

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Über den Autor

Autorenprofil: Lisa Goldner

Lisa Goldner

Nach ihrem Abitur 2013 entschied sich Lisa für ein Studium des Journalismus als auch der Unternehmenskommunikation und konnte durch den nahen Praxisbezug ein breit gefächertes Repertoire an Kenntnissen beider Branchen sammeln. Während des Studiums arbeitete sie als Assistenz der Öffentlichkeitsarbeit in einem öffentlich-rechtlichen Kulturbetrieb und erlernte somit auch essenzielle Aufgaben des Eventmanagements. Im Anschluss begann sie in Kiel den Masterstudiengang ”Angewandte Kommunikationswissenschaft“, in dem sie ihre Erfahrungen durch Projekte und wissenschaftliche Arbeiten besonders in den Bereichen Journalismus und Marketing ausbauen konnte. Seit Januar 2020 ist Lisa Volontärin in der Online-Redaktion von Gründer.de.

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