Das innovative Kochsystem made in Köln.

Gründer-Geheimnis DeWok: Die Revolution für die eigene Küche

Der eine liebt es, der andere hasst es. Die Rede ist vom Kochen. Manchmal gibt es aber auch Hindernisse, um ordentlich zu kochen. Beim Camping, im Garten oder wenn die eigene Küche nicht optimal ist, fällt frisches Kochen schwer. Steve Müller, Gründer vom Kölner Startup DeWok, erzählt im neuen Gründer-Geheimnis, welche Innovation er entwickelt hat und welchen Top-Tipp er angehenden Gründern mitgeben will.

Kochen ist eine große Leidenschaft für viele Menschen. Egal, ob es schnell gehen soll oder komplizierte Gerichte gezaubert werden sollen, die Küche ist der wichtigste Ort dafür. Die Küche vermisst man umso mehr, wenn man zum Beispiel beim Camping, im Garten oder beim Picknick ist, und trotzdem etwas frisch gekocht werden soll. In manchen Fällen ist die eigene Küche aber auch nicht richtig geeignet, um bestimmte Gerichte zu kochen. Für all diese Situationen hat Steve Müller, Gründer der DeWok GmbH, etwas innovatives erfunden.

Das Kölner Startup hat mit ihrem ersten Produkt das bisherige Kochen revolutioniert. Sie haben ein Tischkochgerät entwickelt, der DeWok, das ohne Strom und Gas funktioniert. Damit ist es eine flexible Kücheninsel, die praktisch mitgenommen werden kann oder auch bequem in der eigenen Küche genutzt werden kann. Durch verschiedene Temperaturebenen ist gewährleistet, dass die Zubereitung vitamin- und nährstoffreich bleibt. Wie Steve Müller zu seiner Idee kam und welchen Top-Tipp er für angehende Gründer in petto hat, lest ihr in unserem neuen Gründer-Geheimnis von DeWok.

Phase 1: Ideenfindung

Wie genau entstand die Geschäftsidee für DeWok?

Das ist eine schöne Geschichte. Fast vier Jahre lang war ich beruflich als Prozessingenieur in Asien tätig und interessierte mich für das klassische jedoch komplexe Wok kochen. Eines Jahres erhielt ich um Weihnachten herum einen Anruf meines besten Freundes. Er erzählte von seinen Feiertagsplänen und beklagte sich über die immer wiederkehrende „Fondue-und Raclette-Kultur“ in Deutschland. Er erweckte in mir den Entwickler, den Drang etwas Neues zu kreieren, etwas Innovatives, ein Ganzjahres-Produkt am besten ohne Strom. Es muss flexibel sein, eine schonende Zubereitung von Nahrungsmitteln garantieren ohne Kochprofi zu sein, ein modernes Design musste es sein und Nachhaltigkeit bieten.

Wie lief die Namensfindung ab? Warum hast du dich für DeWok entschieden?

Nach vielen Stunden des Zeichnens, Rechnens und Ausprobierens war ein neues Kochsystem geboren aber ohne richtigen Namen, mein bester Kumpel und ich hatten als Idee „Woklette“ oder „Wooking“. Es sollte aber mehr als nur eine Alternative zu Raclette und Fondue sein. Als dann meine Frau um die Ecke kam, ein echtes kölsches Määdche und sagte: Dat ist ne kölsche Erfindung und wird in Köln hergestellt, das heißt „DäWok“. Der Ausdruck steht in der rheinländischen Mundart für „der Wok“, internationaler gedacht änderte ich nur noch das Ä in E und schon war „DeWok“ geboren.

Wie und wann hast du erkannt, dass es sich um ein lukratives Geschäftsmodell handelt?

Direkt nach der ersten Messe im Dezember 2019: wir kochten auf unserem Stand und konnten somit die Kunden vom Geschmack, Funktion und Qualität überzeugen. Familie und Freunde, die zuhause mit DeWok kochen, erkannten die Vielfältigkeit und gaben uns tolles Feedback. Nach und nach merkte ich, dass das Produkt im Markt angenommen wird und es auch ein Ganzjahresprodukt ist.

Phase 2: Planung

Wie hast du dich informiert? Wie hast du dich bei der Planung unterstützen lassen?

Ich habe natürlich eine Vision und den Drang meine eigene Produkte zu entwickeln und
zu vermarkten und somit war mir direkt klar, dass man sich kümmern und informieren muss.
Zu Gute kommt mir natürlich das technische Knowhow und meine Erfahrung in der Prozessoptimierung, denn damit konnte ich schnell einen Herstellungsprozess der einzelnen Komponenten generieren. Weitere Unterstützung in der Planung hatte ich nicht und wollte ich auch nicht, denn meine Erfahrung hat gezeigt, das man alleine dadurch lernt, an den Erfahrungen zu wachsen.

Wie hast du den Businessplan für DeWok erstellt?

Die Foodbranche boomt und oftmals muss man Abhilfe schaffen zu dem Althergebrachten und deswegen ist der Markt für unseren DeWok groß. DeWok ist für alle da – vom Studenten über den flotten Großstadt-Hipster bis hin zum eingefleischten Grillfan, Camper und Designverliebte – einfach ein Ganzjahresprodukt für alle. Einen richtigen Finanzplan gab es nicht, denn es flossen alle Überstunden und Spesen in meine Idee, Urlaube oder Investitionen standen erstmal hinten an. Herstellungskosten müssen natürlich von der Kleinserie bis zur Großserie analysiert werden, um einen guten VK-Preis zu generieren der auch auf dem Markt funktioniert. Die ersten Prototypen und Kleinserien habe ich in meiner Garage entwickelt und zusammengebaut. Wichtig ist, dass die Familie hinter einem steht und einem auch bei Niederschlägen wiederaufbaut, denn die werden kommen. Meine ersten Umsätze wurden in Werbung, Marketing und Markenaufbau gesteckt.

Welche Schritte standen noch an, bis deine Plattform online ging?

Eine Herausforderung war die Patentanmeldung und die Prüfung beim TÜV. Es halt viel Zeit und Geld gekostet, aber am Ende, wenn alles klappt, ist man natürlich stolz. Das Gefühl werden andere Gründer mit Sicherheit auch kennen.

Phase 3: Gründung

Wie viel Potenzial besitzt diese Branche, warum sollten angehende Gründer in diesem Bereich neue Konzepte entwickeln?

In jeder Branche gibt es Chancen. Den Markt muss man vorher prüfen und schauen, was es gibt und was man vielleicht besser machen kann. Allerdings muss man das Rad oftmals nicht neu erfinden, sondern nur optimieren und schon ist ein neues Produkt entstanden.

Welche Vorteile bietet ein Online-Business für dich als Gründer?

Gerade, wenn man ein neues Produkte auf den Markt bringt, das niemand kennt, ist das Online-Business wichtig in der Kommunikation. Wir erstellen Kochvideos, Anwendungsvideos und zeigen unser authentisches Team und das schafft man nur über verschiedene Online Plattformen und generiert daraus auch Verkäufe.

Welche Fehler hast du gemacht?

Gründen ist erstmal einfach, aber dann muss man auch abliefern und MACHEN. Hier zeigt sich dann, wer als Unternehmer geboren wurde und außerhalb der Komfortzone klarkommt. Fehler passieren tagtäglich im Business, aber das wichtigste ist doch, daraus zu lernen und diese in Zukunft zu vermeiden.

Vor welchen Herausforderungen standest du mit DeWok?

Für uns waren und sind Messen sehr wichtig, denn wir fingen mit DeWok Kochevents an. Hier zeigen wir, was DeWok alles kann und verköstigen unsere Kunden. Nach dem Start in den Markt fiel kurz danach die Möglichkeiten wegen Corona weg, war natürlich eine Herausforderung war. Wir mussten dann sofort agieren und das Messebudget für Online-Marketing einsetzen, damit wir im Spiel blieben.

Phase 4: Wachstum

Welche Meilensteine habt ihr mit DeWok schon erreicht?

  1. Gestartet bin ich aus der Garage heraus. Dann gings erst in eine größere Halle und 2 Jahre später nun in ein größeren Standort, wo wir jetzt Versand, Büro, Marketing und die Küche für Kochvideos alles in einem Gebäude haben um schnell zu reagieren.
  2. 2021 Gewinner des internationalen REDDOT Design AWARDS in 2 Kategorien
    – Innovation Products & Kitchen
    – Accessories & Equipmet.
  3. 2021 Vorstellung von DeWok in der Sendung „die Höhle der Löwen“ auf VOX.
  4. 2022 Gewinner „Innovator des Jahres“ von „die deutsche Wirtschaft“ und Sieger des Publikumpreises Innovator des Jahres von „die deutsche Wirtschaft“.

Was macht DeWok so besonders?

Darauf, wie man sich gut und gesund ernährt, legen – völlig zurecht – immer mehr Menschen Wert. Der Trend zu Bio, glutenfreier und vegetarischer Ernährung und die Verwendung frischer Zutaten nimmt weiter zu. Doch Essen soll nicht nur gesund sein, es soll auch Freude und Geselligkeit bieten. Kochen, das ist etwas für Leib und Seele.

Es ist ein neues Kochsystem für alle. Mein Team und ich bringen all das zusammen: eine geniale Idee, deutscher Ingenieurs-und Gründergeist und begeisterte Fans und Förderer. Das raffiniert-einfache System trendet gerade durch deutsche Küchen, Gastronomien, Schulen, Sport- und Leitungszentren.

Kochen mit einem Wok – das ist für hunderte von Millionen Menschen in der östlichen Welt tägliche Gewohnheit. Aber daraus ein tragbares, praktisches und überall einsetzbares Gerät zu machen – auf diese Idee kam ein Kölner.

Das neue Kochsystem ist Kochen ohne Strom und Gas, und das für Indoor oder Outdoor. Ob beim Brunchen das Rührei direkt am Tisch zubereiten, als Kücheninsel im Büro, oder zum Kochen zuhause vor dem Fernsehen, im Garten oder auf der Terrasse. Mit DeWok sind die Möglichkeiten einfach gegeben.

Welche Marketing-Kanäle habt ihr bisher genutzt? Was hat gut funktioniert?

Ein neues Produkt muss erzählt werden durch Videos, Fotos oder Podcasts. Unsere stärksten Kanäle sind derzeit Instagram, Facebook und Co. Dort bauen wir derzeit eine eigene Serie auf, in der wir Startups unterstützen wollen; alles natürlich bei einem leckeren DeWok Menü. Hierzu planen wir die Einbindung auf YouTube und Spotify.

Welche geheimen Tipps könnt ihr angehenden Gründern geben?

  1. Als Unternehmer durchläuft man mehrere Ebenen zum Erfolg. Wichtig ist…Weitermachen, auch wenn es schmerzt. Auch wenn man denkt, es geht nicht mehr. Weitermachen! Es ist eine Probe. Bist Du dafür gemacht?
  2. Die eigene Gesundheit darf man nicht vernachlässigen. Sie gibt die entsprechende Power, die man für den Erfolg und das Durchhalten braucht.
  3. Jeder Unternehmer braucht ein Motto, ein Mantra. Etwas woraus man Kraft schöpft.

Meine beiden Motto´s:

  • „Nur wer für etwas brennt kann auch entfachen“.
  • „Gesund bin ich und aus dem Rest muss ich was machen“.
Wer ist der Gründer von DeWok?

Der Gründer des Kölner Startups ist Steve Müller

Was ist DeWok?

DeWok ist ein Kochsystem, das ohne Strom und Gas auskommt und flexibel einsetzbar ist.

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Über den Autor

Autorenprofil: Lea Minge

Lea Minge

Lea ist bei Gründer.de für die täglichen News zuständig. Im Bereich Wirtschaft, Startups oder Gründer hat sie den Überblick und berichtet von den neuesten Trends, Entwicklungen oder Schlagzeilen. Auch bei der Sendung “Die Höhle der Löwen” ist sie eine wahre Expertin und verfolgt für unsere Leser jede Sendung. Damit kennt sie die wichtigsten DHDL-Startups, -Produkte und Informationen zu den Jurymitgliedern. Daneben hat sie immer einen Blick auf die neuesten SEO-Trends und -Anforderungen und optimiert fleißig den Content auf Gründer.de. Neue Ideen für Texte bleiben da nicht aus. Schon früh interessierte sie sich fürs Schreiben, weshalb sie ein Studium in Germanistik und Kommunikations- und Medienwissenschaft in Düsseldorf absolvierte. Nach Abschluss ihres Bachelors macht sie seit Oktober 2022 ihr Volontariat in der Online-Redaktion von Gründer.de.

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