Alle Startups aus DHDL Staffel 9 Folge 8 in unserer Übersicht

DHDL Staffel 9 Folge 8: Drei Löwen für Giulia Siegels digitale Kassenbons

Innovative Badekissen, ein flexibler Mehrwegdeckel und digitale Kassenbons – am gestrigen Abend  ging es bei der Höhle der Löwen wieder rund! Fünf Gründer versuchten in Staffel 9 Folge 8 die Jury mit ihren innovativen Geschäftsideen zu überzeugen. Doch nicht jedes Startup setzte dabei auf die richtige Strategie und scheiterte am strengen Urteil der Löwen. Unsere DHDL-Zusammenfassung zeigt alle Konzepte, stellt die Gründer vor und verrät die abgeschlossenen Deals.

Gestern Abend kämpften bei Die Höhle der Löwen Folge 7 wieder innovative Startups um ein lukratives Investment. Bevor die Gründer jedoch ein lukratives Investment mit nachhause nehmen können, müssen sie die DHDL-Jury überzeugen. Diese besteht aus Green-Tech-Investor Nico Rosberg, Familienunternehmerin Dagmar Wöhrl, Konzernchef Nils Glagau, Beauty-Expertin Judith Williams, Medienmogul Dr. Georg Kofler, Finanzunternehmer Carsten Maschmeyer und Handelsprofi Ralf Dümmel. Unsere DHDL-Zusammenfassung zeigt, wer in Staffel 9 Folge 8 die Jury überzeugen wollte:

GreenBill – Die Kassenbon-Alternative

Prominenz in der Höhle der Löwen: Giulia Siegel und ihr Partner Ludwig Heer sind unter die Gründer gegangen. Mit GreenBill möchten sie das Kassenbon-System digitalisieren und so Müll vermeiden. Denn GreenBill ermöglicht es Einzelhändlern, Gastronomen und Hoteliers, digitale Belege auf einfachste Weise zu erstellen und direkt an den Endkunden zu übertragen. Dabei ist die GreenBill Box für alle bestehenden Kassensysteme nutzbar und nach Abschluss des Beleges erscheint dieser innerhalb weniger Sekunden auf einem Tablet.

Alternativ besteht auch die Möglichkeit, sich den Beleg per Email zu senden. Und anders als bei der Konkurrenz ist keine App nötig. Um expandieren zu können, benötigen die Gründer nun allerdings 250.000 Euro und bieten dafür zehn Prozent ihrer Firmenanteile an. Aber eine Frage bleibt innerhalb dieser DHDL-Vorschau offen: Kann Giulia Siegel von ihrem Promi-Bonus profitieren oder wird die hohe Firmenbewertung auch ihrem Startup zum Verhängnis?

DEAL ODER KEIN DEAL?

Doch kein Deal! Was für eine zähe Verhandlung? – Mit 10 Prozent Firmenanteil wollen sich die Löwen nicht zufrieden geben. Nach einer Beratung des Trios unterbreitete es als Angebot 18 Prozent – sechs Prozent für jeden Juror. Die Löwen willigen ein und sind bereit 250.000 Euro für die gewünschten 18 Prozent in die Firma zu stecken.  Die Greenbill-Gründer sehen allerdings noch das Problem, dass ihre Firmenbewertung von ursprünglich 2,5 Millionen Euro so auf nur noch ca. 1,4 Millionen Euro gedrückt werde würde. Beide Parteien einigen sich am Ende auf einen Kompromiss: Dagmar Wöhrl, Nils Glagau und Cartsen Maschmeyer bekommen 18 Prozent für 250.000 Euro und sagen zu, in der Zukunft gegebenenfalls weitere 150.00 Euro zu investieren.

Doch im Nachgang der Sendung platzte laut Gründerszene der Deal! Der Grund: Der als Technikchef vorgestellte Tobias Kiessling war bis zum Zeitpunkt der Sendung kein Gesellschafter des Unternehmens. Da die Löwen in der Sendung in ein „komplementäres Dreiergespann“ investieren wollten zogen sie ihre Finanzierungszusage zurück.

DHDL Vorschau Staffel 9 Folge 8Quelle: TVNOW / Bernd-Michael Maurer
Investor Nils Glagau scheint bei den digitalen Belegen von GreenBill noch skeptisch zu sein.

BADESOFA – Das innovative Badekissen

Dem stressigen Alltag mit einer Auszeit in der Badewanne entfliehen – eine verlockende Vorstellung. Doch oft sind Badewannen eher unbequem und das Baden wird für kleinere Menschen eine Herausforderung, da sie nicht den nötigen Halt finden. Als berufstätige Mütter wissen Annika Götz und Natalie Steger, wie wichtig kleine Auszeiten zur Entspannung sind. Allerdings konnten sie dabei kein passendes Zubehör finden und entwickelten deshalb mit BADESOFA ein Kissen, das durch Komfort, Funktionalität und Design überzeugen soll.

Das Kissen ist wasserdurchlässig und aus einem hochwertigen, langlebigen Material gefertigt, um speziell den Kontakt mit Wasser gut zu überstehen. Nun ist das Ziel der Gründerinnen bei DHDL, neue Märkte zu erschließen und dafür benötigen die beiden Unternehmerinnen einen strategischen Partner an ihrer Seite. Aber steigt ein Löwe für 150.000 Euro und 15 Prozent der Firmenanteile ein? Oder müssen die Gründerinnen ohne Deal das Studio bei der Höhle der Löwen verlassen?

DEAL ODER KEIN DEAL?

Deal! Nach der Vorstellung von Annika Götz und Natalie Steger sind die Meinungen der Löwen über die Badekissen sind weitaus positiv. Nur können die meisten Juroren keine geeigneten Möglichkeiten für die beiden Gründerinnen anbieten. Auch der Preis von 149 – 199 Euro schreckt die Löwen ab und raten zu Preisvorteile für Kunden.  Schlussendlich lässt Judith Williams Ralf Dümmel den Vortritt. Er verlangt ganze 33 Prozent der Firmenanteile für 150.000 Euro. Diese Zahl ist deutlich höher als gedacht, doch die beiden Gründerrinnen können nicht widerstehen und nehmen das Angebot voller Vorfreude auf die Zusammenarbeit an.

BADESOFA DHDL Vorschau Staffel 9 Folge 8Quelle: TVNOW / Bernd-Michael Maurer
Annika und Natalie aus Köln präsentieren bei DHDL ihr innovatives Badewannenkissen.

Marée Fischwurst – Spezielle Fleisch-Ersatzprodukte

Der Gründer Andreas Tatzel ist gelernter Fleischermeister und arbeitet nebenberuflich als Busfahrer. Doch seine Leidenschaft ist und bleibt das Metzgerhandwerk. Deshalb möchte Andreas den Löwen auch seine ganz eigenen Wurst-Kreationen präsentieren. Das Besondere: Seine Wurst wird nicht aus Fleisch hergestellt, sondern aus Fisch. Dafür verwendet er den Wels, der einen hohen Anteil an Eiweiß besitzt und gleichzeitig geschmacksneutral bleibt.

Alle seine Produkte werden nach traditionellem Fleischerhandwerk hergestellt und beinhalten keine Konservierungsstoffe oder Geschmacksverstärker. Um mit seinen Produkten durchstarten zu können, benötigt Andreas nun 40.000 Euro und bietet 25 Prozent seiner Firmenanteile an. Doch eine Tatsache steht schon in dieser DHDL-Vorschau fest: Generell ist es bei der Höhle der Löwen immer schwer, die Jury mit tierischen Produkten zu überzeugen.

DEAL ODER KEIN DEAL?

Kein Deal! Obwohl die leidenschaftliche Idee des gelernten Metzgers von den Löwen gelobt wird und ebenfalls vier der fünf Juroren gut schmeckt kann sie nicht komplett überzeugen. Der Erklärungsbedarf des Produktes ist zu groß und stellt viele Fragen auf. Die Löwen sehen keine große Zukunft für die Fischwurst und steigen aus. Davon lässt sich Gründer Andreas Tatzel nicht unterkriegen und möchte mit seiner Idee weitermachen wie bisher.

aidhere – Eine digitale Abnehm-Beratung

Allein in Deutschland ist jeder Vierte stark übergewichtig und das bedeutet oft psychisches und physisches Leid. Deshalb gründeten Dr. Tobias Lorenz, Dr. Nora Mehl und Henrik Emmert ihr Startup aidhere und entwickelten auch die App zanadio. Dabei handelt es sich um ein individuelles Behandlungsprogramm für Adipositas-Patienten. Das Programm soll bei der Ernährungsumstellung helfen und mehr Bewegung ins Leben bringen. Innerhalb des digitalen Angebots sind die Experten bei Problemen auch per Chat ansprechbar.

Zusätzlich ist das aidhere-Programm sogar schon als Medizinprodukt zugelassen. Um den Bereich Marketing und Vertrieb zu verbessern, versuchen die Gründer nun einen Löwen an Bord zu bekommen. Dafür bieten sie acht Prozent ihrer Firmenanteile für 500.000 Euro an. Aber lassen sich die Investoren von dieser Idee überzeugen oder wird die hohe Firmenbewertung für Diskussionen sorgen?

DEAL ODER KEIN DEAL?

Kein Deal! Der sympathische Auftritt und die spannende Idee des Gründer Trios reicht nicht hier aus um die Löwen zu überzeugen. Besonders die Wirtschaftlichkeit auf einem noch nicht existenten Markt sorgt bei den Juroren für großes Bedenken. Auch den Prozess, Ärzte für das Produkt zu gewinnen, bewertet Carsten Maschmeyer als durchaus schwierig. Am Ende ist es die Unsicherheit und das Risiko, dass alle Löwen aussteigen lässt.

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Udo – Der flexible Mehrwegdeckel

Für den Gründer Dennis Krey ist die Löwenhöhle ein bekanntes Revier. Denn bei den ersten Staffeln arbeitete er als Aufnahmeleiter bei DHDL und entwickelte währenddessen eine eigene Idee. Denn Dennis fiel auf, dass zwar viele Mehrwegbecher existieren. Doch er stellte sich dabei eine Frage: Warum muss ich einen Becher kaufen, wenn ich zuhause einen Schrank voller Tassen besitze? Deshalb erfand er zusammen mit seiner Co-Gründerin Carina Frings den Udo Mehrwegdeckel, der auf fast alle Becher und Tassen passt. Für weitere Vertriebslinien suchen die Gründer nun für 100.000 Euro und 20 Prozent der Firmenanteile einen Investor. Doch reicht die Innovation des Deckels für einen Deal oder müssen beide ihren Vertrieb alleine ausbauen?

DEAL ODER KEIN DEAL?

Deal! Auch hier gehen die Meinungen stark auseinander. Die Message der Nachhaltigkeit hinter dem Mehrwegdeckel wird von allen Juroren geteilt. Doch es besteht leichte Kritik in der nicht klar definierten Zielgruppe und den bisher nicht überwältigenden Erfolgen. Auch die tatsächliche Nutzbarkeit durch eine fehlende Öfnung im Deckel wird von Carsten Maschmeyer bemängelt. Ralf Dümmel sieht jedoch großes Potenzial in der Firma und schlägt auch hier zu. Er sichert sich für 100.000 Euro 33 Prozent der Firmenanteile. Erleichtert und glücklich verlässt das Gründer-Team das DHDL-Studio und freut sich auf die Zusammenarbeit.

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Über den Autor

Autorenprofil: Insa Schoppe

Insa Schoppe

Direkt nach dem Abitur entschied sich Insa für ein „Multimedia Production“-Studium in Kiel, danach folgten praktische Erfahrungen in einer Fernsehproduktionsfirma. Anschließend startete sie ein Volontariat in der Redaktion eines Radiounternehmens und wurde als Redakteurin übernommen. Zu ihren Aufgaben gehörten neben der Recherche und Texterstellung auch tägliche Nachrichten sowie die Verantwortung für mehrere Magazine. Im März 2020 wechselte Insa von der Radio-Redaktion in die Online-Redaktion von Gründer.de und unterstützt seitdem das Team als Junior-Online-Redakteurin.

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