In der fünften Folge von DHDL Staffel 18 standen spannende Produkte und emotionale Momente im Mittelpunkt. Das Vater-Tochter-Duo von Alla Mamma entführte die Löwen direkt nach Italien, während EazyStep zeigte, wie innovative Technik Senioren im Alltag unterstützt.
Diese Löwen waren in der fünften DHDL-Folge von Staffel 18 mit dabei:
Alla Mamma
Guido und Sarina Mondi brachten mit ihrem Startup Alla Mamma echtes italienisches Familienflair in die Höhle der Löwen. Die beiden präsentierten authentische Pasta-Gerichte nach Rezepten aus dem eigenen Restaurant in Regensburg, die schnell zubereitet, lange haltbar und ohne Zusatzstoffe sind. Die Vielfalt des Sortiments mit 21 Sorten beeindruckte die Löwen, darunter Klassiker wie Spaghetti Bolognese und glutenfreie Varianten. Besonders hervorgehoben wurde die Zubereitungszeit von nur drei bis vier Minuten in der Mikrowelle.
Die Produktion findet ausschließlich in Italien statt, wodurch das Label „Made in Italy“ gesichert ist. Guido und Sarina setzten auf ihre Leidenschaft für italienische Küche, um die Investoren zu überzeugen. Sie boten 20 Prozent ihrer Firmenanteile für 150.000 Euro.
DEAL ODER KEIN DEAL?
Kein Deal! Schon beim Probieren der Produkte waren alle Löwen vom Geschmack begeistert – Judith Williams nannte ihn sogar „fantastisch“. Trotzdem gab es gleich mehrere Hürden: Ralf Dümmel fand das Sortiment viel zu breit und die Preise zu hoch. Frank Thelen kritisierte, dass dem Gründer Erfahrung in Bereichen wie Marketing und Finanzen fehle.
Auch Carsten Maschmeyer konnte sich mit Pasta aus der Mikrowelle nicht anfreunden und stieg aus. Dagmar Wöhrl erklärte, dass sie generell kein Fan von Mikrowellen-Gerichten sei. Am Ende ging Alla Mamma ohne Deal nach Hause, auch wenn der Geschmack durchweg für Begeisterung sorgte.
EazyStep
Ayub Elsanukaev und Alexander Banchukov stellten mit EazyStep eine Mobilitätshilfe für Senioren vor, die sogar Löwin Dagmar Wöhrl in die Luft beförderte. Das System bestand aus stabilen Schienen, einer beweglichen Mittelschiene und einem mobilen Sitz, der sichere Bewegungen im Badezimmer ermöglichte. Unterstützt wurden die Gründer von Carmen Fensch und Herbert Rust, die ihre Erfahrungen und die Alltagstauglichkeit demonstrierten.
Besonders Carmen beeindruckte mit ihrer Lebensgeschichte und ihrem aktiven Lebensstil. EazyStep zielt darauf ab, Pflegebedürftigen mehr Selbstständigkeit und Lebensqualität zu ermöglichen. Die Kosten werden dabei komplett von der Krankenkasse übernommen. Am Ende forderten Ayub und Alexander 20 Prozent ihrer Anteile für 125.000 Euro.
DEAL ODER KEIN DEAL?
Kein Deal! Schon beim Pitch merkten die Löwen, dass es schwierig werden könnte. Dagmar Wöhrl störte sich sofort an der hohen Firmenbewertung ohne vorhandene Aufträge und stieg aus. Judith Williams sah das Risiko ebenfalls als zu groß an. Frank Thelen erklärte, dass das Produkt leicht nachzubauen sei.
Auch Ralf Dümmel winkte ab, da er in diesem Bereich keinerlei Netzwerk habe. Carsten Maschmeyer war zwar von der Idee begeistert, hielt das Projekt jedoch für zu riskant. Am Ende gingen die Gründer ohne Deal nach Hause.
Vlippy
Bianca und Malte Fürstenberg präsentierten mit Vlippy einen cleveren Tür- und Fensterstopper, der Kinder, Haustiere und Möbel schützt. Das Produkt verhindert das Zuschlagen von Türen und Fenstern und lässt sich einfach per Klebepad oder Schrauben befestigen. Besonders die stabile Konstruktion und die langlebige Geometrie überzeugten die Löwen. Bianca und Malte erklärten, dass ihre Motivation aus dem Alltag mit Kindern stammt und sie bereits über 20 Patente angemeldet haben.
Die Erfinder demonstrierten, wie Vlippy in verschiedenen Situationen zuverlässig funktioniert, etwa beim Stoßlüften oder in Kinderzimmern. Ihr humorvoller Pitch mit einem „Goldenen Vlippy-Pokal“ sorgte für charmante Momente. Zudem betonten sie, dass die Anwendung in jedem Haushalt sinnvoll ist. Die Gründer boten 20 Prozent ihrer Firmenanteile für 25.000 Euro.
DEAL ODER KEIN DEAL?
Deal! Das Produkt beeindruckte viele, doch nicht jeder Löwe sah sich als passenden Partner. Dagmar Wöhrl erklärte, dass sie keine Lizenzprodukte unterstützen wolle, da ihr Fokus auf Markenaufbau liege. Auch Judith Williams lobte das Produkt, sah die Leidenschaft der Gründer allerdings mehr in der Ideenentwicklung als im Aufbau eines Unternehmens.
Carsten Maschmeyer hielt die Bewertung zwar für attraktiv, fühlte sich in diesem Segment aber nicht zu Hause. Ralf Dümmel hingegen griff zu und bot 25.000 Euro für 20 % der Anteile. Die Gründer nahmen den DHDL-Deal an.
kniti
Manuela Miller-Feigl und Franziska Nowak präsentierten mit kniti nachhaltige Textilwindeln, die den Komfort von Stoff- und Einwegwindeln vereinen. Die atmungsaktive Außenhülle lässt sich leicht reinigen, während die herausnehmbare Einlage extrem saugfähig ist. Ziel war es, Müll im Windelbereich zu reduzieren und gleichzeitig die Haut der Kinder zu schützen. Die Löwen stellten kritische Fragen zu Umsatz und Unternehmensbewertung, doch die Gründerinnen blieben souverän.
Das Material der Einlage könnte zudem in anderen Branchen wie Inkontinenzprodukten oder Menstruationsartikeln eingesetzt werden. Franziska und Manuela erklärten, dass ihre Idee direkt aus dem Familienalltag entstand und sie selbst Mütter sind. Ihre nachhaltige Lösung beeindruckte vor allem durch Umweltbewusstsein und Alltagstauglichkeit. Sie boten 10 Prozent ihrer Anteile für 50.000 Euro an.
DEAL ODER KEIN DEAL?
Deal! Die Gründerinnen mussten sich einiges anhören, denn fast alle Löwen hielten die Firmenbewertung für viel zu hoch. Janna Ensthaler war die Erste, die deshalb ausstieg. Auch Carsten Maschmeyer fand die Idee zwar stark, doch die Bewertung ließ ihn aussteigen. Dagmar Wöhrl betonte zwar, wie sehr sie hinter der nachhaltigen Vision stehe, sah aber zu viel Risiko. Am Ende blieb nur Judith Williams, die mit den Gründerinnen eine kreative Lösung fand. Sie investierte 400.000 Euro für 15 %, davon aber 200.000 in Form von Royalties, plus eine Option auf weitere Anteile bei Meilensteinen. In dieser DHDL-Folge kam es also tatsächlich zu einem Deal!
BetterCakez
Isabelle Forster brachte mit BetterCakez gesunde Snack-Kuchen in die Höhle, die glutenfrei, vegan und ohne Industriezucker hergestellt wurden. Mit bis zu 30 Prozent Gemüse in den Rezepten kombinierte sie Geschmack, Gesundheit und Bequemlichkeit. Die Löwen waren überrascht, wie lecker die Kuchen trotz gesunder Zutaten schmeckten. Isabelle erklärte, dass sie ihre Juristenkarriere aufgab, um ihrer Leidenschaft fürs Backen zu folgen. Die Produkte sind lange haltbar und richten sich an Menschen mit Unverträglichkeiten oder einem bewussten Ernährungsstil. Ralf Dümmel lobte die clevere Idee, während Frank Thelen großes Wachstumspotential sah. Isabelle bot 10 Prozent ihrer Firmenanteile für 150.000 Euro an.
DEAL ODER KEIN DEAL?
Kein Deal! Auch hier war der Pitch spannend, aber die Bewertung sorgte schnell für Diskussionen. Ralf Dümmel gefiel das Produkt zwar, doch er hielt den Preis für die angebotene Menge für deutlich zu hoch. Carsten Maschmeyer erklärte direkt, dass er generell nicht gerne im Food-Markt investiere, und war damit raus. Dagmar Wöhrl fand die Firmenbewertung nicht überzeugend und glaubte nicht an die Skalierbarkeit des Produkts.
Janna Ensthaler sah das Thema zwar als interessant, aber der Geschmack und der Preis konnten sie nicht restlos überzeugen. Zum Schluss machte Frank Thelen ein klares Angebot: 150.000 Euro für 25 %, allerdings „nicht verhandelbar“. Die Gründerin wollte so viele Anteile jedoch nicht abgeben und lehnte ab. In dieser DHDL-Folge endete BetterCakez somit ohne Deal.
Sammelband
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Jana Blümler