Alle Startups und Deals der siebten Folge in der Zusammenfassung

DHDL Staffel 12 Folge 7: Triggerknopf-Deal für Dümmel und Maschmeyer

Von stylischen Kühltaschen über Kläranlagen für Schiffe und Knöpfen, die gegen Verspannungen helfen sollten – die siebte Folge von DHDL hielt wieder einiges für die Zuschauer bereit. Und erneut haben wir uns vor den Bildschirmen gefragt: Welches Startup erhält einen Deal? Welcher Gründer überzeugt die Investoren und hält den komplexen Fragen der Löwen stand? In unserer Zusammenfassung erfährst du alle Antworten auf deine Fragen.

Auch in der 12. Staffel Folge 7 trauen sich erneut zahlreiche innovative Startups in die Höhle der Löwen, um ein lukratives Investment abzustauben. In der Höhle präsentieren die Gründer dafür ihren DHDL-Pitch und hoffen auf ein mögliches Angebot der Löwen. Die Jury besteht dieses Jahr aus Familienunternehmerin Dagmar Wöhrl, Finanzunternehmer Carsten Maschmeyer, Handelsprofi Ralf Dümmel, Green-Tech-Investor Nico Rosberg, Konzernchef Nils Glagau, Beauty-Expertin Judith Williams sowie Medienmogul Georg Kofler.

1. TRIGGid – Knopf gegen Verspannungen

Viele Menschen haben heutzutage Verspannungen, die die Behandlung eines Physiotherapeuten benötigen. Mithilfe von myofaszialer Techniken können diese Triggerpunkte aktiv behandelt werden. Doch diese Behandlung kann immer nur mit zeitlichen Intervallen durchgeführt werden und ist an Räumlichkeiten wie Praxisräume oder Fitnessstudios gebunden. Jan Winter und Bastian Hehner sind die Gründer von TRIGGid und haben einen Triggerknopf entwickelt, der die Triggerpunkte auch über den ganzen Tag hinweg, genauer 24 Stunden behandelt. Mit kinesiologischem Tape kann der Knopf angebracht und nach der Nutzung wieder desinfiziert und erneut benutzt werden. Bei DHDL suchen die Gründer 120.000 Euro und würden hierfür zehn Prozent der Firmenanteile abgeben.

Deal oder kein Deal?

Deal! Nils Glagau erklärt sich bereit, den Triggerknopf auszuprobieren. Die Löwen scheinen begeistert, sie schauen sich den TRIGGid ganz genau an. 14,99 Euro kostet ein Knopf, der hohe Preis sorgt für Erstaunen bei Carsten Maschmeyer. Ein Umsatz von über 14.000 Euro konnte so bereits generiert werden. Momentan verkaufen die Gründer über Kontakte zu Physiotherapeuten, doch über Social Media sollen auch Privatkunden erreicht und ihnen die Anwendung des Knopfes erklärt werden. Trotz aller Begeisterung ist es für Judith Williams nicht das richtige Produkt, sie lehnt eine Kooperation ab. Dem schließt sich auch Dagmar Wöhrl an. Doch Ralf Dümmel und Carsten Maschmeyer gehen ins Gespräch, auch Nils Glagau zeigt sich interessiert. Letzterer bietet ein großes Netzwerk zu Sportlern, Physiotherapeuten und der Medizin-Welt. Allerdings möchte er 20 Prozent für 120.000 Euro, Dümmel und Maschmeyer möchten hingegen 25 Prozent für dieselbe Investitionssumme. Die Gründer fordern 23 Prozent statt 25 von Ralf Dümmel und Carsten Maschmeyer, da schlagen die beiden Investoren aus DHDL ein.

2. enteron –  Vollbiologische Mini-Kläranlage

Thomas „Tom“ Logisch kommt mit seinen Kindern Josephine, Leonard, und Jonas in die Höhle der Löwen. Alle Mitglieder der Familie sind sehr segelbegeistert. Bei DHDL stellen sie ihr Produkt, die kleinste zertifizierte vollbiologische Mini-Kläranlage für Yachten und Hausboote vor. Aktuell ist die Abwasserentsorgung auf dem Schiff ein Problem, denn das Schwarzwasser muss in Tanks gesammelt werden. Häufig wird es dort mit Chemikalien versetzt, um unschöne Gerüche an Bord zu vermeiden. Eigentlich wird das Wasser dann an Land entsorgt, doch die Realität sieht anders aus. Viele müssen ihr Abwasser aufgrund fehlender oder untauglicher Möglichkeiten ins Meerwasser ablassen. Das führt zu einem großem Problem für die Umwelt, welches die Gründer mit enteron beseitigen möchten. Das Abwasser durchläuft hier verschiedene Stadien wie die Zerkleinerung, Aufarbeitung und Filterung. Am Ende entsteht Wasser, welches einfach in umliegende Gewässer abgeleitet werden kann. Für eine internationale Skalierung benötigt das Unternehmen 150.000 Euro und geben dafür 25 Prozent ihres Unternehmens ab.

Deal oder kein Deal?

Deal! Die Löwen erhalten ein Wasser, welches mithilfe eines der Produkte der Familie gefiltert wurde. Dagmar Wöhrl schmeckt das Wasser sogar besser als das aus der Flasche. Das Filtersystem für Abwasser kostet den Kunden 10.000 Euro, die Trinkwasserfilteranlage lediglich 4.500 Euro. Auch eine kleinere Abwasserfilteranlage ist geplant. Für Nico Rosberg sind das zu viele Produkte auf einmal, ihm fehlt der Fokus des Startups. Die enteron konnte bereits 220 Mal verkauft werden, mit den anderen Produkten zusammen haben die Gründer 1,5 Millionen Euro Umsatz erwirtschaftet. Doch die Firmenbewertung liegt etwas unter Wert vermutet hier Carsten Maschmeyer, „extrem fair“ nennt es Ralf Dümmel. „Warum seid ihr hier?“, fragt Dagmar Wöhrl daher. Insbesondere in der Expansion brauchen die Gründer Expertise. Carsten Maschmeyer könnte hier die Connections in die USA herstellen. Ralf Dümmel kann hingegen nicht helfen, er ist aus dem Rennen. Das sehen auch Dagmar Wöhrl und Nils Glagau so, sie könnten den Gründern nicht die fehlende Expertise bieten.

Carsten Maschmeyer möchte für 150.000 Euro 25,01 Prozente, er will die Sperrminorität und bei großen strategischen Entscheidungen mit involviert sein. Aber auch Nico Rosberg kämpft um ein Investment, er brennt dafür und macht den Gründern dasselbe Angebot wie Maschmeyer. Die Gründer möchten einen gemeinsamen Deal, doch das lehnt Nico Rosberg ab. Er kann den Deal sichern und die Familie für sich gewinnen.

3. Brunch Bag – Kühltasche, aber schick

Gründerin Sabrina Döbler hat bereits viele Schicksalsschläge mitmachen müssen und als Mutter von zwei kleinen Kinder hatte sie kaum Zeit, um in der Mittagspause mit Kollegen essen zu gehen. Stattdessen wurde es oft ungesund oder sie hat die Pause ganz ausgelassen. Die Lösung: Mealprepping. Doch herkömmliche Kühltaschen waren Sabrina nicht stylisch genug. Daher entwickelte sie eigene Modelle, aus veganem Leder und mit maximaler Funktionalität. Die Produkte werden über ihre eigene Website vertrieben, doch sie benötigt weitere Unterstützung durch einen Investor. In DHDL bietet sie 30 Prozent ihres Unternehmens für 30.000 Euro der Firmenanteile.

Deal oder kein Deal?

Kein Deal! Judith Williams testet die Brunch Bag direkt aus. Carsten Maschmeyer klingt direkt interessiert an einer Version für Männer. Auch die Verarbeitung kommt gut an bei den Investoren. Doch die Frage kommt auf, ob die Brunch Bag die normale Handtasche ersetzen kann. Dies sei nicht der Fall, so die Gründerin. Im Verkauf kostet das Produkt 129 Euro, die Herstellung kostet 25 Dollar. Bislang gibt es die Taschen im Online-Shop, erst 35 davon hat sie verkauft. Nils Glagau ist der Meinung, dass das Produkt sich nicht unbedingt durchsetzen kann und wird nicht investieren. Carsten Maschmeyer ist von dem Produkt hingegen angetan, ihn interessiert genauer die Businessplanung des Jahres. Doch die Zahlen können ihn nicht überzeugen, auch in die Handtaschenbranche möchte der Investor nicht investieren. Dem muss sich auch Georg Kofler anschließen. Auch Dagmar Wöhrl glaubt nicht, dass eine externe Brunch Bag ein Produkt ist, welches praktikabel ist. Deshalb interessiert sie sich nicht für ein Investment. Auch für Judith Williams reicht es nicht für einen Deal.

4. TASTE LIKE – Vegane Herings-Feinkostsalate

Martina Kühn und ihr Sohn Alexander Jens kommen aus dem Norden, die Familie hatte sogar über dreißig Jahre mehrere Fischwagen. Ehemann Jürgen war ebenfalls Fan von den Gerichten aus Martinas Familie. Doch irgendwann wird die 63-Jährige aus ethischen Gründen vegan, ein Schock für ihren Mann. Also war das Ziel eine vegane Alternative zu entwickeln. 14 Monate Entwicklungszeit benötigte es bis Martina die perfekte Rezeptur fand. Mit der Gründung von TASTE LIKE gibt es endlich die Alternativen für Feinkostsalate wie Rote Beete-Hering-Salat, Matjessalat oder den Dill-Happen. Fisch wird durch Aubergine ersetzt und die klassischen Zutaten für den Salat ebenfalls veganisiert. Häufig können die Kunden das Produkt kaum vom Original unterscheiden. Für ein Investment von 100.000 Euro bieten die beiden Gründer den Löwen bei DHDL 20 Prozent von TASTE LIKE. Welchem Löwen wird das besonders schmecken?

Deal oder kein Deal?

Deal! Die Löwen begeistert zunächst die Deko der Gründer. Die Investoren probieren sich durch das Sortiment. Ralf Dümmel ist begeistert, für ihn riecht und schmeckt das Produkt nach echtem Fisch und ist daher ein echter Ersatz für seine Lieblings-Fisch-Salate. Judith Williams schmeckt das Produkt sogar besser als Fisch. Nico Rosberg ist der Fischgeschmack etwas zu wenig. 100 Gramm des Produkts kosten 2,89 Euro im Onlineshop. Carsten Maschmeyer ist kein Fan von Ersatzprodukten, deswegen wäre er ein unglaubwürdiger Investor. Insgesamt haben die Gründer bereits einen Umsatz von 115.000 Euro gemacht. Ralf Dümmel sieht ein Problem mit dem Haltbarkeitsdatum, denn dieses ist deutlich kürzer als das der Alternativen mit Fisch. Judith Williams ist aus dem Rennen, sie möchte nicht in ein Kühlprodukt investieren. Auch für Ralf Dümmel sind die Herausforderungen zu groß, das hindert Dagmar Wöhrl nicht an einem Investment. Sie bietet 100.000 Euro für 30 Prozent. Das nehmen die Gründer an!

5. OPLE Props – Belüftungssystem für Helme

Marc Opletal ist Fan von Kostümen aller Art, er hat eine Leidenschaft für Verkleidungen als Lieblingscharaktere aus Film, Fernsehen, Büchern oder Comics. Es gibt nur ein einziges Problem: Unter den Helmen und Masken wird es schnell heißt, das Atmen fällt schwer und die Visiere beschlagen. Mit OPLE Props hat er ein Belüftungssystem für diese Situationen entwickelt. Dieses kann in verschiedenen Größen und Stärken individuell eingebaut werden und spricht vor allem Sportmaskottchen, Freizeitparkbetreiber und auch Film- und Fernseh-Produktionsfirmen an. Die Löwen testen das System direkt aus, aber werden sie auch überzeugt sein? Marc Opletal benötigt 100.000 Euro und bietet dafür 10 Prozent der Unternehmensanteile.

Deal oder kein Deal?

Kein Deal! Nico Rosberg testet den Helm und die Belüftung direkt aus, auch Dagmar Wöhrl traut sich in ein Kostüm. Auch die Technik selbst wird von den Löwen unter die Lupe genommen. Die Marge des Produkts beläuft sich zwischen 30 und 40 Prozent. Umsatz hat der Gründer ebenfalls bereits gemacht, 100.000 Euro konnte er hier generieren. Doch er hat es nicht leicht in der Höhle der Löwen, die Investoren zweifeln. Dagmar Wöhrl ist aus dem Rennen, sie ist nicht im richtigen Fachbereich angesiedelt. Auch dass das Produkt erklärungsbedürftig ist, überzeugt die Löwen nicht. Deshalb sind auch Nils Glagau und Ralf Dümmel nicht interessiert. Carsten Maschmeyer ist ebenfalls nicht der richtige Löwe für das Thema Verkleidungen. Nico Rosberg findet als Rennfahrer-Experte auch die Belüftung von Helmen spannend, doch mittlerweile ist er aus dem Business heraus und möchte sich daher auch nicht mit einem Investment beteiligen.

Investor Ralf Dümmel nimmt die Lüftungssysteme für Kostüme von „OPLE Props“ genau unter die Lupe.

Du hast die letzte Folge verpasst oder möchtest dich über die vergangene Staffel informieren? Alle Deals und Highlights findest du in unserer ausführlichen DHDL Staffel 12-Übersicht. Alle bisher veröffentlichten Folgen kannst du außerdem über RTL+ nachsehen.

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Über den Autor

Autorenprofil: Luisa Färber

Luisa Färber

Luisa kommt ursprünglich aus einem kleinen Dorf in Oberfranken und entschied sich nach dem Abitur für ein Studium der Angewandten Medien- und Kommunikationswissenschaft an der Technischen Universität Ilmenau in Thüringen. Durch die vielen praxisnahen Projekte konnte sie bereits Erfahrungen in verschiedenen Tätigkeiten innerhalb der Medienbranche sammeln. In mehreren Praktika entdeckte sie ihre Leidenschaft für die redaktionelle Arbeit und feilte an ihrem Textgefühl. Neben dem Studium war sie ehrenamtlich im Studierendenradio und in verschiedenen anderen Projekten tätig. Im Anschluss an ihren Bachelor macht sie nun seit Februar 2022 ihr Volontariat in der Online-Redaktion von Gründer.de.

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