Alle Startups der vierten Folge in der Zusammenfassung

DHDL Staffel 12 Folge 4: Dieses Startup brachte die Löwen zum Leuchten

Auch in der vergangenen Folge 3 konnte sich VOX die Marktführerschaft unter den 14- bis 49-Jährigen sichern. Bei Folge 4 von DHDL Staffel 12, wurde es erneut spannend, es lohnte sich also einzuschalten. Es erwarteten uns Online-Akademien, Spiegel und Snacks zum Teilen mit dem Vierbeiner – wenn das nicht großartig klingt?

Auch in der 12. Staffel Folge 4 trauen sich erneut zahlreiche innovative Startups in die Höhle der Löwen, um ein lukratives Investment abzustauben. In der Höhle präsentieren die Gründer dafür ihren DHDL-Pitch und hoffen auf ein mögliches Angebot der Löwen. Die Jury besteht dieses Jahr aus Familienunternehmerin Dagmar Wöhrl, Finanzunternehmer Carsten Maschmeyer, Handelsprofi Ralf Dümmel, Green-Tech-Investor Nico Rosberg, Konzernchef Nils Glagau, Beauty-Expertin Judith Williams sowie Medienmogul Georg Kofler.

1. Flasher – Sicherheit im Dunklen

Wer nachts auf Fahrrad oder E-Scooter unterwegs ist, muss sich sichtbar machen können. Das wollen Dr. Ines Wöckl und Dr. Alexander Rech nun einfacher gestalten. Sie haben Flasher entwickelt: leuchtende Armbänder, die mit integriertem Blink- und Bremslicht ausgestattet sind. Handzeichen gehen so nicht mehr in der Dunkelheit unter. Das System ist dabei bereits patentiert und soll vor allem auch unterstützen, dass das Auto öfters stehengelassen und dafür der E-Roller oder das Fahrrad genutzt werden. Auch städtische Staus sollen so reduziert werden. Die beiden Gründer sind überzeugt, doch sind es die Löwen auch? Um sich auch im Einzelhandel positionieren zu können, benötigt das Startup 150.000 Euro und bietet im Gegenzug zehn Prozent der Firmenanteile.

Deal oder kein Deal?

Die Löwen finden schon ersten Gefallen und spielen mit dem Flasher herum. Es scheint ihnen sichtlich Spaß zu machen. Ralf Dümmel zeigt sich begeistert, äußert aber auch seine Angst vor dem Preis des Produkts. 189 Euro kostet der Flasher, so die Gründerin. Zu hoch , ist das Urteil der Investoren. Seit kurzem sind die beiden auf dem Markt, haben aber bereits innerhalb der ersten 24 Stunden 28.000 Euro Umsatz verbuchen können. Die beiden wünschen sich Kompetenz im Einzelhandel.

Judith Williams ist „geflasht“. Nils Glagau ist ebenfalls begeistert, er macht den Gründern bei DHDL ein Angebot und bietet 150.000 Euro für 20 Prozent der Unternehmensanteile, Williams schließt sich an. Nico Rosberg bekräftigt die Gründer, er hat Anteile an Tier, einem Anbieter für E-Scooter und möchte dieses Netzwerk gerne teilen. Er bietet genauso wie seine Mitstreiter 150.000 Euro für 20 Prozent. Ralf Dümmel und Carsten Maschmeyer legen noch eine Schippe obendrauf und bieten zusätzlich eine Plakatkampagne sowie ein Mentoring für die beiden Gründer. Daraufhin zieht Rosberg sein Offer zurück. Die Gründer beraten sich, sie nehmen das Angebot von Dümmel und Maschmeyer an, knüpfen aber 5 Prozent an die Durchführung der Werbekampagne.

2. NAGOS – Snacks für Hundebesitzer und Vierbeiner

Dieses Produkt lädt Menschen ein, gemeinsam mit ihrem Vierbeiner zu snacken: leckere Chips von NAGOS aus Linsen, die gesund, nachhaltig und vegan sind. Gründer Moritz Röschl stellt das Produkt gemeinsam mit seinem Hund Benni vor. Dabei setzt NAGOS auf Lebensmittelstandards für Menschen, statt nur der Qualitätsansprüche für Futtermittel. Der höchste Nutri-Score beweist die guten Inhaltsstoffe: Zink, Eisen, Magnesium, Folsäure und vieles mehr – gut für Mensch und Tier. Das Produkt ist bereits in einigen Supermärkten zu finden, bei DHDL ist Moritz jetzt auf der Suche nach einem Investor. Er bietet den Löwen 20 Prozent für 100.000 Euro. Werden die DHDL-Investoren da zuschlagen?

Deal oder kein Deal?

Die Löwen probieren das Produkt. Carsten Maschmeyer findet die Chips okay, es ist aber nicht sein Lieblingsprodukt. Auch die anderen Löwen finden die Geschichte süß, aber die Snacks schmecken nach „Nichts“, wie es Georg Kofler äußert. Er stellt das gesamte Konzept infrage, er möchte Mensch und Tier nicht auf eine Ebene heben und ist daher aus dem Rennen. Judith Williams findet es geschmacklich gar nicht schlecht, wie sie selbst sagt. Nils Glagau fragt nach den Kosten – eine Tüte kostet 2,99 Euro. Auch im Einzelhandel ist das Produkt bereits vertreten, 25.000 Euro Umsatz hat der Gründer bereits gemacht. Carsten Maschmeyer ist nicht überzeugt, er findet das Konzept ebenfalls nicht überzeugend. Dem schließt sich auch Nils Glagau an. Auch Dagmar Wöhrl sieht keinen großen Markt für das Produkt und Judith Williams fragt sich, ob das Produkt langfristig überzeugen kann. Kein Löwe möchte investieren, somit geht Gründer Moritz ohne Deal aus DHDL.

3. GURU Granola – Ayurveda und Müsli in einem

Die nächste Gründerin Lara Schäffer hat ein Granola entwickelt, das ayurvedische Heilkunde und natürliche Lebensmittel zu einem einzigartigen Produkt kombiniert. Das GURU Granola ist ein gesunder Snack und besteht aus 20 natürlichen Knusper-Toppings. Es schmeckt auf Joghurt oder auch pur. Die Mahlzeit soll lange satt halten ohne für den typischen Blähbauch zu sorgen und beugt Heißhungerattacken vor. Aufgegossen mit heißem Wasser entfaltet es eine weitere Geschmacks- und Konstistenzvariante. So erhält man durch die aufgequollene Hirse eine wärmende und bekömmliche Mahlzeit. Man merkt: das Produkt ist vielseitiger als gedacht! Ob das auch den Löwen schmeckt, wird sich in der Höhle zeigen. Lara bietet in DHDL 15 Prozent ihrer Firmenanteile an GURU Granola, dafür fordert sie 90.000 Euro.

Deal oder kein Deal?

Die Verkostung wird für die Löwen zur Reise, wie es Nico Rosberg beschreibt. Sie sind hin und weg. Ralf Dümmel interessieren aber auch die harten Fakten. Der Preis des Granolas: 9,30 Euro, die Produktionskosten liegen bei 1,26 Euro. Bislang hat die Gründerin im ersten Jahr 23.000 Euro Umsatz gemacht, im zweiten Jahr 65.000 Euro. Carsten Maschmeyer beschreibt die Gründerin sogar als „Lecker-Entdecker“, ist aber aus dem Rennen, da er nicht in Food-Startups investiert. Nico Rosberg sieht mit der Positionierung im Handel keine Skalierbarkeit, daher möchte er nicht investieren – Judith Williams ist das Produkt leider etwas zu spezifisch und exotisch für den Markt, sie ist raus.

Anders: Ralf Dümmel, er bietet 90.000 Euro für 20 Prozent des Unternehmens. Auch Nils Glagau will „alles geben“, er bietet das gleiche Angebot wie Dümmel. Lara telefoniert mit einem guten Freund und verkündet dann, dass sie ihre Bewertung nicht verändern will und bietet 20 Prozent für 120.000 Euro. Beide Löwen sind damit einverstanden und die Gründerin entscheidet sich für Nils Glagau.

Trifft das Produkt den Geschmack der Löwen?

4. Hyrise Academy – Bildungssystem der Zukunft

Dominic Blank und Michael Land sind die Gründer der Hyrise Academy. In der Online-Akademie können Quereinsteigende auf Basis ihrer Soft-Skills bei Tech-Unternehmen eingestellt und in einem mehrwöchigen Online-Trainingsprogramm zu Vertriebsmitarbeitern ausgebildet werden. Angestellte dieser Branche sind Mangelware und mit dem Programm werden aus Menschen verschiedenster Branchen Vertriebs-Fachkräfte. Abschlüsse oder Ausbildungen sind für eine Bewerbung nicht nötig. In einem persönlichen Gespräch werden Persönlichkeitsmerkmale erfasst und dann, wenn Potenzial besteht, an Digital-Unternehmen vermittelt. Ab dem ersten Tag erhalten die Teilnehmer ein volles Gehalt, nach acht Wochen können sie im Unternehmen eingesetzt werden. Dominic ist sich sicher: „Mit Hyrise setzen wir da an, wo unser veraltetes, starres Bildungssystem nicht helfen kann. Wir schaffen das Bildungsmodell der Zukunft.“ Wird einer der Löwen bei DHDL investieren? 500.000 Euro für zehn Prozent der Firmenanteile lautet das Angebot der Gründer.

Deal oder kein Deal?

Das neue Bildungssystem begeistert die Löwen bei DHDL sehr. Bereits 70 Kooperationen konnte das Unternehmen herstellen, auch das Feedback ist positiv und die Academy wurde schon zu einer der führenden ihrer Art ausgezeichnet. Mitgründer Dominic hat bereits einige Unternehmen gegründet, doch genau das macht es für Damar Wöhrl schwierig, es gibt ihr das Gefühl, dass er nicht lange bei einer Sache bleibt. Sie steigt aus der Verhandlung aus. Dem schließt sich Nico Rosberg an, er ist von den Gründern nicht überzeugt. Ralf Dümmel muss ebenfalls passen, er sieht sich eher als Unternehmenskunde als als Investor.

Es scheint zwischen Judith Williams und den Gründern zu matchen, sie bietet 500.000 Euro für 15 Prozent der Unternehmensanteile. Doch auch Carsten Maschmeyer will mitmischen, er fordert ein neues Angebot der Gründer für etwas mehr als 15 Prozent. Außerdem sagt er ihnen schon jetzt bei Einhaltung des Businessplans ein weiteres Investment von fünf Millionen Euro zu. Doch die Gründer machen ein Gegenangebot, sie möchten lediglich 12 Prozent abgeben. Die Investoren wollen darauf nicht eingehen. Maschmeyers letztes Angebot sind 15 Prozent. Während die Löwen sich beraten, gehen Williams und Maschmeyer ins Gespräch, sie bieten 750.000 Euro für 20 geteilte Prozent. Da können die Gründer nicht ablehnen, sie nehmen den Doppel-Deal an.

5. Easy Mirror – Unzerbrechliche Spiegel

Das Gefühl von eingeengt sein, das möchten Oliver und Simon Rödder vermeiden. Deshalb bieten sie eine Lösung, wie beispielsweise kleine Gärten ganz groß wirken. Der EasyMirror ist ein spezieller Spiegel, der outdoorfähig und nahezu unkaputtbar ist. Die einzelnen Platten könnten für Gärten, aber auch für Sportstudios, Schaufenster und vieles mehr geeignet sein. Unansehnliches kann so versteckt und Schönes verdoppelt werden, sagen die Gründer in DHDL. Außerdem zeichnet die Spiegel ein geringes Gewicht und eine hohe Stabilität aus. Es eignet sich also für Privatpersonen ebenso wie im B2B-Bereich. Vater und Sohn bieten in der Höhle 14 Prozent ihres Unternehmens für ein Investment von 180.000 Euro.

Deal oder kein Deal?

Dagmar Wöhrl macht sich vor allem Gedanken um die Tiere, denen Gefahr droht, wenn sie die Spiegel nicht als solche erkennen. Hier arbeiten die Gründer bereits an einer Lösung durch das Einsetzen von Streifen, die für Vögel sichtbar und für den Menschen unsichtbar sind. Judith Williams sieht auch das leichte Gewicht als großen Vorteil. Dagmar Wöhrl und Nils Glagau machen den Kratztest, den das Produkt leider nicht besteht. Doch ein neuer Lieferant ist bereits im Gespräch mit hochwertigeren Rohstoffen. Auch die Preise werden in DHDL diskutiert. 199 Euro bzw. 349 Euro kostet das Produkt pro Quadratmeter. In den letzten Monaten hat das Unternehmen 10.000 Euro Umsatz gemacht.

Dagmar Wöhrl fehlt die emotionale Bindung, sie wird nicht investieren. Auch Nils Glagau schließt sich an, er könnte sich das im Garten privat nie vorstellen. Für Judith wäre der Innenbereich spannender, doch hier fehlen ihr die Informationen, sie ist aus dem Rennen. Carsten Maschmeyer findet die Bewertung zu hoch, eine Studie liefert hier die Antwort: ein riesiges Marktinteresse. Doch er sieht sich nicht in der Position die Gründer unterstützen zu können, daher ist nicht der richtige Investor. Auch Georg Kofler muss sich zurückziehen, da er eher im B2C-Bereich zu finden ist. Es kommt zu keinem Investment.

Du hast die letzte Folge verpasst oder möchtest dich über die vergangene Staffel informieren? Alle Deals und Highlights findest du in unserer ausführlichen DHDL Staffel 12-Übersicht. Alle bisher veröffentlichten Folgen kannst du außerdem über RTL+ nachsehen.

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Über den Autor

Autorenprofil: Luisa Färber

Luisa Färber

Luisa kommt ursprünglich aus einem kleinen Dorf in Oberfranken und entschied sich nach dem Abitur für ein Studium der Angewandten Medien- und Kommunikationswissenschaft an der Technischen Universität Ilmenau in Thüringen. Durch die vielen praxisnahen Projekte konnte sie bereits Erfahrungen in verschiedenen Tätigkeiten innerhalb der Medienbranche sammeln. In mehreren Praktika entdeckte sie ihre Leidenschaft für die redaktionelle Arbeit und feilte an ihrem Textgefühl. Neben dem Studium war sie ehrenamtlich im Studierendenradio und in verschiedenen anderen Projekten tätig. Im Anschluss an ihren Bachelor macht sie nun seit Februar 2022 ihr Volontariat in der Online-Redaktion von Gründer.de.

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