Alle Startups und Deals der siebten Folge der neuen Staffel

DHDL Staffel 11 Folge 7: Kofler macht das schnellste Angebot ever!

Schuhe mit Nägeln unter der Sohle, natürliche Wespen-Abwehr und Beauty-Produkt mit Blaulicht-Filter – das erwartete uns in Folge sieben von Die Höhle der Löwen. Fünf Startups versuchten die Gunst der Investoren zu gewinnen und sie von ihren spannenden Produkten zu überzeugen. Doch wer hat hier einen der Löwen von sich überzeugen können? Wir haben uns die Gründer und ihre Geschäftsideen sowie die Pitches in unserer DHDL-Zusammenfassung einmal genau angeschaut.

Auch in der 11. Staffel trauen sich wieder zahlreiche innovative Startups in die Höhle der Löwen, um ein lukratives Investment abzustauben. In der Höhle präsentieren die Gründer ihren Pitch und hoffen auf ein mögliches Angebot der Löwen. Die Jury besteht aus Familienunternehmerin Dagmar Wöhrl, Finanzunternehmer Carsten Maschmeyer, Handelsprofi Ralf Dümmel, Green-Tech-Investor Nico Rosberg, Konzernchef Nils Glagau, Beauty-Expertin Judith Williams und Medienmogul Georg Kofler.

1. NiceTarts – Eistörtchen aus Superfood

Gesunde Leckereien, die jedem schmecken, das war die Mission bei der Entwicklung ihrer süßen Teilchen. Während Andrea Schlumpp regelrecht zuckersüchtig ist, ernährt sich Sportler Markus Smarzoch möglichst clean. Eine Beziehung, die zum Scheitern verurteilen scheint. Doch damit das nicht passiert, kreieren die beiden NiceTarts. Die Mini-Tartes aus dem Tieflkühlfach bestehen aus einem Mandel-Dattel-Boden mit einer Cremefüllung aus Früchten, Nüssen und verschiedenem Superfood. Die kleinen Köstlichkeiten werden nicht gebacken, stattdessen werden alle Vitamine und Nährstoffe erhalten. Werden die vier Geschmacksrichtungen den Löwen schmecken und wer wird in das Unternehmen NaschNatur investieren? Die beiden Gründer bieten 20 Prozent ihrer Firma für 150.000 Euro. Wir sind gespannt, ob sich einer der DHDL-Investoren auf die Herausforderung im Tiefkühlbereich einlässt.

Deal oder kein Deal?

Deal! „Lecker!“ Tönt es aus DHDL. „Je mehr man isst, desto besser“, so Georg Kofler. Insgesamt scheinen alle sehr begeistert, denn die Gründer pflanzen pro Packung auch noch einen Baum. Die noch sehr hohen Preise von teilweise fast 7 Euro erklären die beiden damit, dass alles noch handgefertigt ist. Bislang haben sie 17.000 Euro Umsatz mit 3.000 Packungen gemacht. Carsten Maschmeyer fängt an: Er hat grundsätzlich die Strategie, nicht in Food-Startups zu investieren, verspricht den Gründern aber ein Angebot, falls kein anderer investieren sollte. Da schließt sich Georg Kofler an. Danach ergreift Judith Williams das Wort. Sie sieht den Bereich Tiefkühl als sehr schwierig an, es ist nicht ihre Kompetenz und überlässt dieses Feld lieber anderen. Ralf Dümmel macht hingegen ein Angebot: 150.000 Euro für 30 Prozent. Doch auch Nils Glagau möchte mitmischen, denn er hat hier laut seiner Aussage einen Vorsprung zu Ralf Dümmel und bietet den Gründern das gleiche Angebot. Sie entscheiden sich jedoch schlussendlich für Dümmel.

Judith WIlliams probiert in DHDL Staffel 11 Folge 7 die NiceTarts.Quelle: RTL / Bernd-Michael Maurer
Judith Williams nimmt die Superfood-Eispralinen genau unter die Lupe.

2. Mijasi – Beauty-Fluid mit Blaulichtfilter

Isabel Bäring und das Blaulicht haben eine ganz besondere Beziehung. Früher ist sie als Polizistin damit durch die Straßen gefahren, heute hat sie ein Produkt, dass die Haut vor Blaulicht schützt. In ihrem Traumberuf ist die damals 30-Jährige erfolgreich und glücklich, doch plötzlich endet ihre Karriere. Sie wird angeschossen und ein Projektil verletzte sie an Hand und Arm sowie im Gesicht. Durch ihren Neuanfang beschäftigt sie sich mit den Themen Dermatologie und Anti-Aging-Behandlungen. Dabei hat das Blaulicht digitaler Bildschirme verschiedene Eigenschaften, die die Haut stressen und zu Hautalterung und Faltenbildung führen können. Hier schafft Isabels Produkt „Beautyflash“ Abhilfe. Es besteht aus der Wirkstoffkombination Tara-Tanninen und Bio-Sonnenblumensprossen sowie Hyaluronsäure als Feuchtigkeitsspender. Insbesondere im Bereich Marketing und Vertrieb benötigt die Gründerin Unterstützung. Hierfür sind die gewünschten 50.000 Euro nötig. 20 Prozent ihrer Firmenanteile an Mijasi würde sie dafür abgeben.

Deal oder kein Deal?

Kein Deal! Besonders Judith Williams ist als Beauty-Expertin sehr gespannt. Dagmar Wöhrl fragt sich, wie viel der Strahlung gefiltert wird. „62 Prozent“, so die Gründerin. Noch hat sie nicht viele ihrer Produkte verkauft, ihr fehlt das Budget zum Aufbau einer Website. Carsten Maschmeyer zieht sich gleich aus dem Rennen. Er hat Anteile an Green MNKY, einem Startup, das bereits Folien mit Blaulichtfilter entwickelt hat. Auch Nico Rosberg ist raus, er hat keine Expertise im Beautybereich. Dagmar Wöhrl hat andere Gründe: ihr ist das Risiko der Nachahmung zu hoch und ist daher nicht an einem DHDL-Investment interessiert. Judith Williams findet die Sparte des Blaulichtfilters auch nicht innovativ bzw. die Idee nicht groß genug. Auch Nils Glagau zweifelt, doch er macht ein Angebot. Er möchte 30 Prozent der Anteile für 50.000 Euro und die Gründerin schlägt ein.

3. NIVILLI – Für Handwerker und Hobbygärtner

Wilhelm „Willi” Frank ist Fliesenleger und hat einen Meisterbetrieb mit mehreren Mitarbeitern. Er hat ein Produkt entwickelt, was ihm und seinen Kollegen die Arbeit erleichtern soll: er präsentiert bei DHDL den Nagelschuh-Clog NIVILLI. Denn das richtige Schuhwerk beim Nivillieren hat bislang immer gefehlt. Wird flüssige Spachtel- und Nivilliermasse aufgeschüttet, dürfen die Handwerker keine Schuhe tragen, die den Boden direkt berühren. Dafür gibt es Tragesohlen, die per Klettverschluss an den eigenen Schuh angebracht werden. Diese sind jedoch schwer anzubringen und die Arbeiter knicken darin um und verletzen sich. Der Kunststoff-Clog hat Nägel an der Sohle, die nach Bedarf ausgetauscht werden können. Nach der Arbeit kann der Schuh einfach abgewaschen werden. Neben dem klassischen NIVILLI WORK hat Wilhelm auch den NIVILLI AIR entwickelt, mit dem man den Rasen im Garten durch Darüberspazieren einfach belüften kann. Sein Angebot an die DHDL-Löwen: 300.000 Euro für 15 Prozent der Unternehmensanteile.

Deal oder kein Deal?

Kein Deal! Die Löwen müssen aufpassen, dass sie sich nicht an den scharfen Nägeln verletzen. Judith Williams testet die Schuhe direkt in Aktion, sie ist begeistert. Carsten Maschmeyer zweifelt hingegen, dass das Rasen-Produkt für große Flächen geeignet ist – tatsächlich eher für 100-150 Quadratmeter, so Willi. Auch auf der Nivilliermasse testet die DHDL-Investorin die Schuhe. In der Höhle der Löwen werden die Preise und Herstellungskosten diskutiert: Bislang hat der Gründer 47.000 Euro Umsatz gemacht. Carsten Maschmeyer kritisiert die hohe Bewertung von 2 Millionen Euro. Der Gründer argumentiert: Er hat bereits 240.000 Euro investiert und plant mit hohen Umsatzzahlen.

Die Löwen sprechen Klartext. Judith Williams findet den Schuh zu teuer, sie ist keine Expertin und daher aus dem Rennen. Dagmar Wöhrl bemängelt hingegen, dass Gründer Wilhelm weiterhin im Handwerksbetrieb arbeiten möchte, Carsten Maschmeyer bezeichnet das Produkt als „nicht sein Ding“ und auch Nico Rosberg ist nicht vollends überzeugt. Sie möchten nicht investieren. Schlussendlich bleibt Ralf Dümmel, doch der schätzt die Bewertung endgültig als zu hoch ein und macht kein Angebot.

4. Aivy – Stärken kennen durch App

Die Stärken und Schwächen im Bewerbungsgespräch herauszukitzeln ist häufig nicht einfach. Oft wissen die Bewerber selbst nicht, wo ihre Fähigkeiten liegen. Florian Dyballa, Boas Bamberger, David Biller und Arbnor Raci haben eine App entwickelt, die das möglich macht. Bei DHDL präsentieren die Gründer „Aivy“, eine spielebasierte Karriere-App. Durch das Spielen von wissenschaftlich fundierten Challenges erkunden Nutzer ihre Talente und erhalten ein Stärkenprofil. Dieses kann der Bewerbung beigelegt oder auch von den Unternehmen direkt genutzt werden. Alter, Geschlecht und Herkunft sind so weniger relevant und die Chancengleichheit wird erhöht. Die vier Gründer benötigen 450.000 Euro, um weiter zu wachsen. Die Investoren sollen dafür 10 Prozent der Anteile erhalten. Wie wird das bei den Löwen ankommen?

Deal oder kein Deal?

Deal! Ralf Dümmel traut sich ans Smartphone und testet sein Können in dem Spiel „Hochstapler“. Doch Judith Williams muss den Löwen unterstützen. Er scheint eher ein proaktiver Mensch als ein vorausplanender zu sein. In der Höhle werden Preise und Umsätze erfragt. 60.000 Euro haben die Gründer von Aivy mit 20 Kunden bereits umgesetzt. Ralf Dümmel glaubt an die Idee, „Hammer“, sagt er. Trotzdem ist er nicht an einem Investment interessiert, auch Judith Williams ist zu weit vom Thema entfernt. Dagmar Wöhrl fragt sich, was die Gründer in der Höhle suchen. Vor allem einen Mentor und Türenöffner, so die vier. Nils Glagau ist nicht überzeugt, er hält es eher für einen Trend. Dagmar Wöhrl und Carsten Maschmeyer gehen ins Gespräch, sie fordern 20 Prozent für 450.000 Euro. Die Gründer bieten 15 Prozent und möchten davon 5 Prozent an einen Meilenstein koppeln, welche die Investoren erst bei Erreichung erhalten. Doch die Investoren bestehen auf den 20 Prozent, lassen sich aber auf 10 Prozent nach Meilensteinerreichung ein.

Doch Berichten von Gründerszene zufolge ist der Deal wieder geplatzt. So habe es bei der Verhandlungen der zu erfüllenden Meilensteine Probleme gegeben. Mittlerweile soll Aivy jetzt andere Formen der Finanzierung erhalten haben.

5. VapoWesp – Natürlicher Schutz vor Wespenstichen

Viele Menschen haben nicht nur Angst vor Wespen, jeder vierte Deutsche reagiert auch allergisch auf die Insekten. Um sie zu vertreiben, greift man häufig auf chemische Produkte oder Hausmittel zurück. Auch Claudia Eckert hat eine Allergie und häufig Kaffee zur Vertreibung verbrannt. Dieser hat jedoch alle Gefäße durchschmort und auch der entstandene Rauch war schwer zu regulieren. Gemeinsam mit ihrer Tochter Leslie Eckert entwickelt sie VapoWesp. Die Räucherbox aus Bambus beinhaltet ein innenliegendes Gefäß aus Edelstahl. So kann der Kaffee einfach verglimmen ohne dass man sich die Hände verbrennt. Auch der Rauch kann mithilfe eines Drehschiebers reguliert werden. Gegen den Geruch gibt es zusätzlich drei Sorten an VapoPulver, das hinzugefügt werden kann. Die beiden bieten den Löwen bei DHDL 35 Prozent ihres Unternehmens für 75.000 Euro. Georg Kofler macht den beiden das schnellste Angebot in der Geschichte von Die Höhle der Löwen. Doch vielleicht werden auch die anderen Löwen mitziehen?

Deal oder kein Deal?

Deal! Das schnellste Angebot überhaupt in DHDL macht Georg Kofler an VapoWesp: er bietet die 75.000 Euro für 35 Prozent bereits direkt im Anschluss an den Pitch. Doch Ralf Dümmel möchte mitmischen. Er will zunächst mehr erfahren und die Produkte testen. Die Investoren fragen nach, ob das auch gegen andere Insekten wirkt. Die eindeutige Antwort: Ja! Natürlich spielen auch die Preise eine Rolle. Carsten Maschmeyer ist nicht der richtige Investor, so auch Nico Rosberg. Ralf Dümmel hingegen bietet den Gründern seine Unterstützung an und würde die geforderten Konditionen der Gründer ebenfalls annehmen. Zuletzt kommt Judith Williams zu Wort. Sie schließt sich ihren Kollegen an und macht das gleiche Angebot.

Doch dann macht sich Nico Rosberg auf den Weg, er bietet den Gründern seine Beratung an. Das passt den anderen jedoch nicht, Judith Williams und Ralf Dümmel unterbrechen die Diskussion. Die Gründer äußern den Wunsch von zwei Löwen als Investorenpaar. Deshalb bieten Judith Williams und Ralf Dümmel gemeinsam einen vierten Deal von 40 Prozent für die geforderten 75.000 Euro. Dafür entscheiden sich die beiden letztendlich auch.

Kurz nachdem die Gründer die Höhle verlassen haben, entbrennt eine Diskussion. Georg Kofler ist sauer, da Nico Rosberg nicht verrät, was er den Gründern in ihrer Beratungszeit angeboten hat. Er findet, das ist gegen die Spielregeln. Kofler verlässt entnervt das Studio.

Du hast die letzte Folge verpasst oder möchtest dich über die vergangene Staffel informieren? Alle Deals und Highlights findest du in unserer ausführlichen DHDL Staffel 11-Übersicht. Alle bisher veröffentlichten Folgen kannst du außerdem über RTL+ nachsehen.

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Über den Autor

Autorenprofil: Luisa Färber

Luisa Färber

Luisa kommt ursprünglich aus einem kleinen Dorf in Oberfranken und entschied sich nach dem Abitur für ein Studium der Angewandten Medien- und Kommunikationswissenschaft an der Technischen Universität Ilmenau in Thüringen. Durch die vielen praxisnahen Projekte konnte sie bereits Erfahrungen in verschiedenen Tätigkeiten innerhalb der Medienbranche sammeln. In mehreren Praktika entdeckte sie ihre Leidenschaft für die redaktionelle Arbeit und feilte an ihrem Textgefühl. Neben dem Studium war sie ehrenamtlich im Studierendenradio und in verschiedenen anderen Projekten tätig. Im Anschluss an ihren Bachelor macht sie nun seit Februar 2022 ihr Volontariat in der Online-Redaktion von Gründer.de.

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