Alle Startups und Deals der fünften Folge der neuen Staffel

DHDL Staffel 11 Folge 5: Deal für die pflanzliche Garnele!

Die Höhle der Löwen Staffel 11 ist ein voller Erfolg. In Folge vier schalteten 15,7 Prozent unter den 14- bis 49-Jährigen ein und so sicherte sich Vox die Marktführerschaft in dieser Zielgruppe. Auch die fünfte Folge steckte wieder voller spannender Startups, über deren Pitches sich die Zuschauer freuen konnten. Fünf Gründerteams haben wieder innovative Geschäftsideen vorgestellt. Mit dabei waren pflanzliche Meeresfrüchte-Alternativen, ein Gadget für bequeme Fahrradsessel oder auch eine Dating-App. Wir haben alle spannenden News über die Startups und Deals in unserer DHDL-Zusammenfassung Staffel 11 Folge 5.

Auch in der 11. Staffel trauen sich wieder zahlreiche innovative Startups in die Höhle der Löwen, um ein lukratives Investment abzustauben. In der Höhle präsentieren die Gründer ihren Pitch und hoffen auf ein mögliches Angebot der Löwen. Die Jury besteht aus Familienunternehmerin Dagmar Wöhrl, Finanzunternehmer Carsten Maschmeyer, Handelsprofi Ralf Dümmel, Green-Tech-Investor Nico Rosberg, Konzernchef Nils Glagau, Beauty-Expertin Judith Williams und Medienmogul Georg Kofler.

1. Happy Ocean Foods – Die pflanzliche Garnele

Viele vegetarische und vegane Produkte sind heute bereits sehr beliebt und ersetzen ihre fleischigen Pendants. Was für viele aber noch kurios klingt: pflanzliche Meeresfrüchte. Nicht für Julian Hallert und Robin Drummond. Die beiden sind begeisterte Taucher und Surfer und lieben das Meer daher sehr. Doch durch menschliche Hand ist das Meer heute übersäuert, voller Mikroplastik und überfischt. Gerade die Garnele, welcher sich die beiden zunächst gewidmet haben, ist besonders gefährdet. Weder wild gefangen, noch in Aquakultur aufgezogen ist artengerecht und nachhaltig. Die Alternative: Die Shrymps von Happy Ocean Foods. Sie sehen aus wie eine echte Garnele, bestehen aber hauptsächlich aus Algenextrakten, Sojabohnen und Meersalz. Auch Geschmack und Konsistenz sollen der echten Garnele sehr ähnlich sein. Ziel sei es, das Angebot zu erweitern und auch Lachs oder Thunfisch zu ersetzen. Dafür benötigen sie ein Investment von 300.000 Euro und bieten den Löwen bei DHDL dafür 10 Prozent ihres Unternehmens. Wer wird sich diesen Deal holen?

Deal oder kein Deal?

Deal! Die Löwen sind sich des Zustandes des Meeres bewusst: Insbesondere die Mengen an Beifang, nämlich 50 Prozent der gefischten Meeresfrüchte, schockieren die Löwen. Um allerdings über das Produkt urteilen zu können, dürfen die Löwen zunächst die Garnelen probieren. Der Geschmack sorgt für Begeisterung. „Appetit nach mehr“, sagt Dagmar Wöhrl. Ralf Dümmel und auch die anderen DHDL-Investoren interessieren sich genauer für die Faktoren Preis und Produktionskosten. Dagmar Wöhrl und Nico Rosberg gehen ins Gespräch und auch Nils Glagau und Judith Williams scheinen gemeinsame Sache machen zu wollen. Ralf Dümmel zweifelt hingegen aufgrund der hohen Bewertung und ist daher aus dem Rennen.

Das Angebot von Dagmar Wöhrl und Nico Rosberg lautet 300.000 Euro für 20 Prozent der Firmenanteile. Das andere Investorenpaar aus Glagau und Williams schließt sich mit gleichem Angebot an. Doch die Gründer bieten ein Gegenangebot: 300.000 Euro für 12 Prozent. Judith Williams lehnt das direkt ab und auch Nico Rosberg argumentiert dagegen, er bietet die Mitte von 16 Prozent. Das lassen Williams und Glagau nicht auf sich sitzen, sie machen beide noch ein Einzelangebot, erstere für 16 Prozent und letzterer für 15 Prozent. Die Gründer bleiben jedoch beharrlich, sie glauben an die Skalierbarkeit ihres Unternehmens. Sie bieten 14 Prozent für 300.000 Euro. Nach etwas Zögern stimmen Nico Rosberg und Dagmar Wöhrl zu.

2. shower+ – Salzwasserdusche zu Hause

René Sackel, Benedikt „Benni“ Linne und Björn Bourdin haben die Wunderwaffe Salz neu entdeckt. So litt Mitgründer René an Neurodermitis und nur Klinik- und Rehaaufenthalte konnten helfen. Auf der Insel Borkum haben sowohl die salzhaltige Luft als auch die Salzanwendungen seine Beschwerden stark gelindert. In der heimatlichen Dusche konnte er diese Behandlungen jedoch selbst nicht durchführen. Also entwickelte er gemeinsam mit seinen Mitgründern ein Systemprodukt, mit dem das Duschwasser mit Salz angereichert werden kann. Das Produkt hat zwei Elemente: den Applikator „Base+“ und den dazugehörigen Salzstick „Stick+“. Es kann bei handelsüblichen Duschen einfach installiert und mit einem Schalter an- und ausgeschalten werden. Mit ätherischen Ölen wird das Produkt auch zum perfekten Begleiter beim Wellness, so die Gründer im DHDL-Pitch. Sie benötigen für ihr Startup 300.000 Euro für 10 Prozent der Firmenanteile.

Deal oder kein Deal?

Kein Deal! Nico Rosberg und Georg Kofler sind direkt von der Produkt- und Verpackungsqualität begeistert. Carsten Maschmeyer ist vor allem an der Anwendung interessiert. Die Gründer verraten, dass sie ihre Haare sogar nur mit dem Salz waschen und das Produkt vielseitig anwendbar ist. Auch um die Kosten dreht es sich in der Diskussion. Die Löwen scheinen noch sehr unsicher, denn das Unternehmen hat bereits acht Investoren. Dagmar Wöhrl, Ralf Dümmel und Nico Rosberg sind im Gespräch. Georg Kofler ist sich sicher, er möchte nicht Teilhaber Nummer 9 werden und zweifelt auch am Produkt. Das sieht auch Carsten Maschmeyer ähnlich und ist aus dem Rennen. Dagmar Wöhrl ist auch der Meinung, dass zu viele Köche den Brei verderben. Nico Rosberg ist hingegen angetan, denn er leidet selbst unter Neurodermitis. Doch er möchte seine Investments von seinen emotionalen Gedanken trennen und daher nicht bei shower+ einsteigen. Ralf Dümmel holt Dagmar Wöhrl zurück und die beiden machen ein Angebot. Sie würden 300.000 Euro für 20 Prozent der Unternehmensanteile bieten, um das Startup groß zu machen. Doch sie erhalten eine Absage, die Gründer sind nicht für einen Deal zu haben.

Die Gründer von shower+ im DHDL-PichQuelle: RTL / Bernd-Michael Maurer
Die Gründer haben eine Dusche mit ins Studio gebracht, um im DHDL-Pitch ihr Produkt zu demonstrieren.

3. FREIBEIK – Gadget für bequeme Fahrradsessel

Was hat Reiten mit Fahrradsesseln zu tun? Iris-Sabine Langstädtler und ihre Tochter Carmen sind beide Reiterinnen, arbeiten aber auch im familiengeführten Fahrradgeschäft. Dabei sind ihnen die häufigen Beschwerden der Kunden über die Schmerzen nach dem Fahrradfahren aufgefallen. Häufig kam es zu Druckstellen, Scheuerstellen, Taubheitsgefühl und Rückenschmerzen. Den Fehler sehen die beiden darin, dass der Sessel immer fest am Fahrrad montiert ist, denn so kann der Rücken sich nicht bewegen. Durch das Reiten hat sich Iris-Sabine sich sehr mit dieser Biomechanik auseinandergesetzt. Heraus kam: Das FREIBEIK-Sattelgelenk, welches für völlig neue Bewegungsfreiheit sorgt. Bei Bewegung kommt der Sattel in jede Richtung ein wenig mit und revolutioniert so das Fahrradfahren. Jetzt möchte sie mit ihrem Produkt in Serie gehen und bei DHDL für 190.000 Euro 25,1 Prozent ihres Unternehmens abgeben. Wir sind gespannt, ob einer der Löwen anbeißen wird!

Deal oder kein Deal?

Deal! Nils Glagau wagt sich auf den Sattel und auch Judith Williams testet das freibeik Gelenk. Beide sind überzeugt. Noch haben die Gründer zwar kein Gutachten, aber Ärzte und Orthopäden haben sich auf der iENA, einer Erfindermesse, von der Funktionsweise überzeugt. FREIBEIK hat dort die Goldmedaille erhalten. Nils Glagau fragt die Gründer nach dem Verkaufspreis. Anvisiert werden hier 149 Euro. Judith Williams ist nicht für das Thema gemacht, daher steigt sie aus dem Rennen aus. Auch Nils Glagau und Dagmar Wöhrl sind nicht hundertprozentig angefixt. Ralf Dümmel geht jedoch ins Gespräch, er möchte am Verkaufspreis für die Zukunft rütteln. Gemeinsam mit Carsten Maschmeyer bietet er 40 Prozent für 190.000 Euro. Die Gründer sind einverstanden und möchten gemeinsam mit den Investoren nicht nur eine große sondern eine riesengroße Sache aus FREIBEIK machen.

4. WOOLLAA – Mode ohne Ressourcenverschwendung

Hauptberuflich haben Friederike und Florian Pfeffer ein Designbüro. Doch jetzt möchten sie auch in der Modewelt durchstarten. Dabei ist ihnen der Ablauf einer Kollektion ein Dorn im Auge: gestaltet, produziert und dann verkauft. Sie drehen den Spieß um und verkaufen erst und produzieren dann. Das schützt vor Überproduktion, so landen nicht verkaufte Produkte nicht im Müll. Dort sammeln sich nämlich weltweit 40 Prozent aller hergestellten Kleidungsstücke. Die Online-Strickmaschine WOOLLAA strickt nur auf Bestellung. Auf der Website können Kunden so Schals, Kissen oder Babydecken individuell konfigurieren und erst dann findet die Produktion statt. Um noch größer zu werden, benötigt das Gründer-Ehepaar 180.000 Euro für 20 Prozent ihres Unternehmens. Ob den Löwen das gefällt? Wir sind gespannt!

Deal oder kein Deal?

Kein Deal! Die Schals kommen bei den Löwen gut an. Carsten Maschmeyer fragt nach: Babydecken sind für ihn noch keine Mode. Doch hier argumentieren die Gründer, dass sie genau da hinkommen möchten, zu Kleidern, Pullovern und Co. In der Höhle wird heiß über die Kosten und Preispolitik diskutiert. Ungefähr 800 Stück haben die Gründer bisher verkauft, für Nils Glagau zeigt das gemeinsam mit der hohen Firmenbewertung, dass die Produkte nicht angenommen werden und ist daher nicht interessiert. Auch Ralf Dümmel ist das Potenzial nicht hoch genug – Carsten Maschmeyer zweifelt hingegen am Engagement der Gründer. Den Zweifeln schließen sich auch Judith Williams und Georg Kofler an, weswegen es für die Gründer bei DHDL nicht zum Deal kommt.

5. chaanz – Spontane Dates

Eine echte Herzensangelegenheit ist das letzte Startup aus DHDL Folge fünf. Die Idee hatten die Gründer Marwin Grundel, Jakob Hubloher und Nino Reiter aufgrund ihrer eigenen Suche nach neuen Leuten. Denn häufig ist es nervenaufreibend. Man spricht verschiedene potenzielle Partner an und am Ende sind diese vergeben, nicht interessiert oder einfach nicht der oder die Richtige. Optimal wäre es, wenn die passende Personen einfach im Raum aufleuchten würden. Das Startup chaanz war geboren: eine Dating-App, die während des Ausgehens für spontane Treffen in der Nähe sorgt. Im Real-Life-Match-Modus bekommen Nutzer eine Push-Benachrichtigung, wenn sich jemand Interessantes in ihrer Nähe befindet. Für eine Kontaktaufnahme bleiben dann fünf Minuten, niemand soll lange auf eine Nachricht warten müssen. Für diese Idee benötigen die Gründer 125.000 Euro und bieten 30 Prozent ihres Unternehmens. Wird es auch in der Höhle der Löwen zum Match kommen?

Deal oder kein Deal?

Deal! Georg Kofler fragt die Gründer ganz ehrlich: Was ist das Alleinstellungsmerkmal? Die Antwort: chaanz ist als App für unterwegs ideal, statt dem Swipen zuhause. Nico Rosberg findet die Idee spannend, jedoch hat er keine Erfahrung in diesem Bereich und möchte nicht investieren. Judith Williams und auch Ralf Dümmel schließen sich dieser Entscheidung an. Georg Kofler und Carsten Maschmeyer gehen in ein privates Gespräch. Maschmeyer ist der Meinung, dass noch einiges getan werden muss, aber er macht den Gründern und Georg Kofler ein Angebot. 200.000 Euro für 49 Prozent der Firmenanteile. Damit kommt es zum Perfect Match zwischen Investoren und Gründern!

Die drei Gründer von chaanz bei DHDL.Quelle: RTL / Bernd-Michael Maurer
Nino Reiter, Marwin Grundel und Jakob Hubloher zeigen im Pitch, warum chaanz ein voller Erfolg werden kann.

Du hast die letzte Folge verpasst oder möchtest dich über die vergangene Staffel informieren? Alle Deals und Highlights findest du in unserer ausführlichen DHDL Staffel 11-Übersicht. Alle bisher veröffentlichten Folgen kannst du außerdem über RTL+ nachsehen.

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Über den Autor

Autorenprofil: Luisa Färber

Luisa Färber

Luisa kommt ursprünglich aus einem kleinen Dorf in Oberfranken und entschied sich nach dem Abitur für ein Studium der Angewandten Medien- und Kommunikationswissenschaft an der Technischen Universität Ilmenau in Thüringen. Durch die vielen praxisnahen Projekte konnte sie bereits Erfahrungen in verschiedenen Tätigkeiten innerhalb der Medienbranche sammeln. In mehreren Praktika entdeckte sie ihre Leidenschaft für die redaktionelle Arbeit und feilte an ihrem Textgefühl. Neben dem Studium war sie ehrenamtlich im Studierendenradio und in verschiedenen anderen Projekten tätig. Im Anschluss an ihren Bachelor macht sie nun seit Februar 2022 ihr Volontariat in der Online-Redaktion von Gründer.de.

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