Eine Jobvermittlung für Pflegekräfte machte sie "Außergewöhnlich Erfolgreich"

Medwing: So bieten sie dem Pflegenotstand die Stirn

Der Pflegenotstand beschäftigt die Gesundheitsbranche schon seit vielen Jahren. Spätestens die Corona-Pandemie zeigt, dass sich etwas ändern muss. Pflegekräfte sind in Deutschland Mangelware und wer sich für den Job des Pflegers entscheidet, wird mit kleinem Gehalt und schlechten Arbeitsbedingungen belohnt. Kein Wunder, dass der Beruf immer unattraktiver wird und sich Menschen nach Alternativen umsehen.

Um dem entgegenzuwirken, gründeten Johannes Roggendorf und Dr. Timo Fischer das Startup „Medwing”. Hier finden Pflegekräfte und Pflegeeinrichtungen zueinander – auch diejenigen, die wegen der Arbeitsbedingungen eigentlich nicht mehr in der Pflege arbeiten wollen. Mit flexiblen Jobangeboten werden Pflegeberufe wieder interessanter gemacht und auf die persönlichen Bedürfnisse der Arbeitnehmer zugeschnitten. So wollen die beiden Gründer der Gesundheitsbranche Flügel verleihen und den Pflegenotstand bekämpfen – das ist zwar kein einfaches Unterfangen, doch mit der richtigen Motivation haben es die Visionäre schon weit gebracht.

Mit kluger HR das Gesundheitssystem revolutionieren

Johannes begann früh, sich mit Startups und dem Personalbereich zu beschäftigen. Schon während seines BWL-Studiums wollte er sein eigenes Startup gründen, das Studenten in Jobs vermittelt – im Grunde der Vorreiter seines heutigen Geschäftsmodells. Neben seinem Studium war ihm das jedoch zu viel, weshalb er die Idee erst einmal verwarf. Seinem Abschluss folgten ein Praktikum bei „Rocket Internet SE”, ein börsennotiertes Beteiligungsunternehmen und Startup-Inkubator, sowie ein Job als Director of Operations bei „home24”, wo er seinen späteren Geschäftspartner und Mitgründer Timo kennenlernte. 

2015 gründete Johannes das Startup „HeavenHR”, das eine HR-Software für kleine und mittelständische Unternehmen bietet. Mit dieser lassen sich unterschiedliche administrative Prozesse managen, zum Beispiel das Abschließen eines digitalen Arbeitsvertrages, Onboarding-Prozesse, Lohnabrechnungen oder die Arbeitszeiterfassung. HeavenHR bildete Johannes’ Grundlage für Medwing, deren Gründung zwei Jahre später erfolgte. Nicht nur weil Johannes selbst aus einer Ärztefamilie kommt und deshalb früh mit der Branche in Berührung kam, fand er den Gesundheitsbereich von klein auf spannend. Dass es einen Pflegemangel gibt, wusste er schon lange, aber was dieser tatsächlich bedeutet, wurde ihm bewusst, als er sich genaue Zahlen ansah: Weltweit werden bis 2030 rund 20 Millionen Menschen in der Pflege fehlen – so viele wie momentan in ganz Europa im Pflegebereich arbeiten. Gleichzeitig werden Menschen immer älter, weshalb das Problem mit der Zeit nicht verblasst, sondern noch gravierender wird.

Viele ehemalige Pflegekräfte wollen gerne in den Job zurück

Besonders interessant ist, dass es in Deutschland rund 300.000 ausgebildete Pflegekräfte gibt, die aber in einem anderen Bereich tätig sind. Mindestens 50 Prozent von ihnen würden sehr gerne wieder ihrer eigentlichen Berufung nachgehen, jedoch nicht zu den aktuellen Arbeitskonditionen. Dies war für Johannes der entscheidende Trigger und er überlegte, wie man diese Leute zurück in ihren Beruf bringen kann. Er kristallisierte drei Kernpunkte heraus: Verbessertes Gehalt, flexiblere Arbeitszeiten sowie generell überarbeitete Arbeitsbedingungen. Nur so kann sichergestellt werden, dass immer genug Personal eingestellt wird, um sich genug Zeit für alle Patienten zu nehmen. 

Hier setzt Medwing an: Ziel der Plattform im Gesundheitswesen ist, alle Menschen, die in der Pflege tätig sind, zu vernetzen. Das sind zum einen die Kandidaten, die einen Job in der Pflege suchen, zum anderen die Krankenhäuser und Pflegeheime, die Personal einstellen wollen. Durch den akuten Pflegemangel, der im Laufe der Jahre nicht besser geworden ist, sucht die Gesundheitsbranche immer mehr Menschen. Wichtig ist daher, den Beruf wieder attraktiver zu gestalten.

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Über den Autor

Autorenprofil: Leoni Schmidt

Leoni Schmidt

Nach ihrem Abitur studierte Leoni an der Fachhochschule des Mittelstands in Köln Medienkommunikation & Journalismus. In diesem Studium sammelte sie durch Praktika bei der Rheinischen Post und bei Antenne Düsseldorf viele praktische, journalistische Erfahrung. Neben ihres Studiums arbeitete sie als Werkstudentin bei einem Online-Magazin. Bei diesem wurde sie nach ihrem Studium übernommen und arbeitete dort in der Online-Redaktion. Im Mai 2019 wechselte sie dann zu Digital Beat und Gründer.de und arbeitet seitdem dort als Junior-Online-Redakteurin.