Entscheider im Onlinemarketing stehen immer wieder vor der Frage, wo sie ihre Inhalte im Netz platzieren. Reicht es aus, einen guten Text oder ein unterhaltsames und lehrreiches Video auf der eigenen Webseite und in den eigenen Accounts der sozialen Netzwerke zu platzieren? Oder sollte auf die Strategie des Social Seedings (oder auch: Viral Seedings) zurückgegriffen werden?

Bei Content mit einem hohen viralen Charakter kann es vollkommen ausreichen, die eigenen Kanäle zu nutzen und unter Umständen noch einige wenige Partner und Multiplikatoren zu kontaktieren.

Außergewöhnliche Botschaften oder sehr gut gemachte Videos können sich fast von selbst verbreiten.

Nutzer, die die Webseiten bereits kennen, finden die Inhalte und teilen sie mit anderen. Außerdem kann eine Diskussion auf den eigenen Kanälen stattfinden und kontrolliert werden.

Wenn eine Botschaft allerdings weitläufiger verbreitet werden soll oder auf den eigenen Kanälen keine größere Reichweite erhalten kann, sollte auf das Social Seeding zurückgegriffen werden.

Unternehmen sollten nicht darauf warten, dass sich ihr Content von selbst verbreitet.

Das Social Seeding lohnt sich für eine große Anzahl von Unternehmen: junge Startups, die im Netz bekannt werden wollen; B2B-Unternehmen, die Meinungsmacher und Geschäftskunden erreichen möchten oder kleine und mittelständische Unternehmen, die ihren Kundenstamm erweitern wollen.

Wichtig ist allerdings, dass je nach Zielen und Zielgruppe die geeigneten Communities gefunden werden. Dabei können Publisher helfen, die über virtuelle Marktplätze kontaktiert werden.

Das Social Seeding kann auf den Ergebnissen einer Zielgruppenanalyse geplant werden. Wer ist die Zielgruppe? Was bewegt sie?

Über welche Kommunikationskanäle tauschen sie sich aus? So lassen sich Fanseiten auf Facebook, Gruppen in Foren oder Communities auf Google+ ausfindig machen, in denen sich exakt die anvisierte Zielgruppe virtuell bewegt. Hier sind oft auch Fachblogger, Journalisten oder Branchenexperten aktiv.

Außerdem wirken sich fachliche Beiträge in den entsprechenden Foren positiv auf die Reputation des Unternehmens aus. Auf Fachportalen bewegen sich Mitbewerber ebenso wie Firmenkunden.

Für bildaffine Branchen wie Mode, Fashion oder Lifestyle ist schon jetzt Pinterest ein vielversprechendes Netzwerk. Hier können mit ansprechenden Fotos gezielt Kunden und Geschäftspartner angesprochen.

Ein gut geplantes Social Seeding lohnt sich in vielen Branchen. Ein Unternehmen darf nicht darauf warten, dass sich seine Botschaften von selbst im Internet verbreiten.

Mit besten Grüßen,

Thomas Klußmann
Geschäftsführer Gründer.de

 

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