Das Internet steht 24 Stunden am Tag zur Verfügung und bleibt die erste und beste Lösung, wenn es darum geht, nach etwas zu suchen, mit anderen Personen in Kontakt zu treten oder das eigene Business voranzutreiben. Mit der Weiterentwicklung des Internets gehen veränderte Erwartungen der Nutzer einher. Das Internet wird immer schneller, deshalb erwarten auch deine Kunden, dass du auf Fragen immer schneller reagierst, dass die Ware schneller bei ihnen ist und dass die Bezahlung beziehungsweise Rückerstattung im Idealfall innerhalb weniger Stunden abgewickelt ist.

Chatbots für schnelle Reaktion

Die Situation dürfte dir nicht fremd sein, wenn du ein Onlinebusiness betreibst: Ein Kunde hat eine Frage zu deinem Produkt und schreibt dir eine Nachricht. Schon nach einer halben Stunde kommt eine zweite Botschaft, in der sich der Kunde darüber beschwert, dass du ihm nicht antwortest. Je mehr Anfragen du bekommst, umso schwerer wird es dir fallen, sie alle zeitnah zu beantworten.

Für diesen Fall wurden Chatbots entwickelt. Damit ist ein textbasiertes Dialogsystem gemeint, das es dem Kunden erlaubt, mit ihm als technisches System zu kommunizieren. Er stellt seine Frage also einem Programm, das so „intelligent“ ist, dass es eine adäquate Antwort geben kann. Allerdings ist nicht die Intelligenz des Programms für eine schnelle Antwort verantwortlich, sondern seine Zugriffsmöglichkeit auf umfangreiche Datenbanken, aus denen das Programm die passende Antwort herausfiltert. Inzwischen nutzen immer mehr Unternehmen diese Methode, um mit ihrer Zielgruppe in Kontakt zu bleiben und diese zu pflegen. Beim Facebook-Messenger finden sich bereits über 100.000 solcher Chatbots und diese Zahl wird 2018 vermutlich noch deutlich steigen.

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Vergänglicher Content

Vor allem immer mehr jüngere Leute nutzen den sogenannten vergänglichen Content bei Snapchat, Instagram oder Facebook. Bei dieser Art Content handelt es sich um Nachrichten („Posts“), die vom jeweiligen Anbieter nach kurzer Zeit (nach einigen Sekunden, aber maximal nach 24 Stunden) automatisch gelöscht werden. Allein bei Instagram nutzen jeden Tag bis zu 250 Millionen User diese Art von Einträgen.

Hauptsächlich wird vergänglicher Content von der „Generation Z“ genutzt, also von Benutzern, die zwischen 1995 und 2010 geboren sind. Sie verwenden solche Posts, weil sie sehr prominent platziert werden, authentischer wirken als beispielsweise Werbeposts und weil viele junge Leute aufgrund der sehr kurzen Verfügbarkeit solcher Beiträge befürchten, etwas zu verpassen und sie diese erst recht anschauen. Dieser auch als „Real-Time-Content“ bezeichnete Inhalt ist also in der Lage, das Interesse deiner Follower oder auch potenzieller Kunden auf unmittelbare Weise zu wecken und sie zum Handeln zu motivieren. Marketingexperten erwarten, dass die Beliebtheit des vergänglichen Contents auch 2018 weiter steigen wird. Es ist demnach nicht falsch, wenn du diese Methode in deine Marketingstrategie einfließen lässt. Einzelne Posts werden aber nicht zum Erfolg führen, dazu bedarf es einer eigenen Strategie im Umgang mit Real-Time-Content.

Augmented Reality (erweiterte Realität)

Kunden möchten über ein Produkt möglichst umfassend informiert werden, bevor sie es kaufen. Im Idealfall versetzt der Verkäufer sie in die Lage, das Produkt mit allen Sinnen zu studieren, es von allen Seiten anzuschauen, zu befühlen und falls es möglich und sinnvoll ist, zu schmecken und zu riechen. Hier setzt der Social-Media-Trend 2018 an, den man als „Augmented Reality“ bezeichnet. Man könnte sie als Möglichkeit beschreiben, die menschliche Wahrnehmung der Realität zu erweitern, und zwar auf Basis eines Computerprogrammes. Ein gutes Beispiel aus der Werbung wäre hier IKEA. Das Unternehmen hat schon vor einigen Jahren einen Katalog an seine Kunden verteilt, aus welchem sie einzelne Möbel mithilfe einer speziellen App herausscannen und dann auf virtuellem Weg an unterschiedlichste Plätze im eigenen Wohn- oder Schlafzimmer projizieren konnten. Wer Snapchat nutzt, kann mittels einer eigens entwickelten Software (Bitmoji) einen virtuellen Avatar von sich selbst herstellen und in einen Raum projizieren.

Als Betreiber eines Onlinebusiness solltest du dich auch mit diesem Thema befassen, denn es ist eine spannende und sehr effektive Art, Kunden für das eigene Produkt zu interessieren und sie zum Kauf zu animieren. Die Augmented Reality wird deine Marketingstrategien sicher beleben und in den nächsten Jahren stark an Bedeutung zunehmen.

Live Streaming

Ein Trend, der bisher vor allem im Gaming-Bereich eine Rolle spielte und der sich zunehmend auch einen Platz im Marketing erobert, ist Live Streaming. Streaming ist eine sehr effiziente Methode, deine Zielgruppe anzusprechen. Wen du ein Livevideo erstellst, kannst du deine Kunden auf eine sehr viel verbindlichere Art ansprechen als mit einer Textanzeige.

Der Vorteil beim Live Streaming ist, dass du tatsächlich die erreichst, die sich wirklich für dein Produkt interessieren und deshalb bereit sind, sich das Video auch anzusehen. Hier kommt es zu einer intensiven Interaktion, an deren Ende meist der Kauf des im Video beworbenen Produkts steht. Wer dein Produkt nicht spannend findet, wird schlicht nicht auf den Startbutton deines Videos klicken, sondern weiterziehen.

Videocontent

Mit witzigen, spannenden, informativen und kurzweiligen Videos für etwas zu werben, ist eine immer wichtigere Form der Werbung. Mit gut gemachten Videos kannst du dein Business beleben und deinen Kunden mithilfe bewegter Bilder dein Unternehmen und deine Produkte oder Dienstleistungen näherbringen. Videocontent mit dir als Hauptdarsteller bietet dir die Möglichkeit, die Zuschauer sehr authentisch und persönlich anzusprechen. Du hast die Gelegenheit, dein Produkt im Rahmen einer kleinen Story vorzustellen oder seine Funktionsweise zu erklären. Mit einem Video kannst du die Zuschauer neugierig machen auf das, was du zu bieten hast. Ob YouTube, Facebook oder Livestream, erfahre in unserem Artikel So startest du dein YouTube-Business für unter 1000 Euro [Tipps] was du für den Start brauchst.

Influencermarketing

Zu den wichtigen Social-Media-Trends 2018 zählt auch das Influencermarketing. Ein immer größerer Teil der Konsumenten lässt sich beispielsweise durch Videos von sogenannten Influencern zum Kauf animieren und nicht mehr durch eine Werbeanzeige in der Zeitung. Diese Influencer sind oft Prominente, die sich für einen solchen Videocontent gut bezahlen lassen. Da Unternehmen nicht mehr uneingeschränkt bereit sind, die geforderten Summen zu zahlen, gewinnen die sogenannten Microinfluencer immer mehr an Bedeutung. Das sind Leute, die bezüglich ihrer Followerzahlen eher im niedrigen Bereich angesiedelt sind. Dafür erweisen sich aber die vorhandenen, themenaffinen Followers als überaus engagiert, stehen in engem Kontakt mit ihm und schätzen seine Meinung sehr hoch ein. Deshalb werden sie meist seinen Rat befolgen, wenn er den Kauf eines bestimmten Produkts für gut befindet.

Wenn du klug bist, dann nutzt du die oft kostenlosen oder zumindest deutlich günstigeren Dienste von Microinfluencern, um für dein Produkt zu werben. Schau dich nach jemandem um, dessen Thema möglichst nah an deinem Produkt liegt und du kannst mit großer Sicherheit deine Einnahmen steigern.

Voice Search

Immer mehr Leute starten ihre Suche im Internet über ein mobiles Gerät und zwar nicht durch Eintippen, sondern über die Sprachsteuerung. Nicht umsonst sind die Stimmen von Siri, Cortana, Alexa oder Bixby bei immer mehr Menschen auf dem Smartphone oder im Haushalt zu finden. Ein Grund für diesen auch im Jahr 2018 beherrschenden Trend ist schlichtweg die Bequemlichkeit des Menschen. Es ist so viel leichter, einfach unsere kleinen technischen „Helferlein“ zu fragen als einen Begriff in die Tastatur des Handys oder des Computers zu tippen. Außerdem bekommen wir die Antwort von einer sympathischen Stimme übermittelt.

Voice Search gehört zu den spannenden Social-Media-Trends 2018, denn es bietet viele Möglichkeiten. Über Voice Search kann beispielsweise das Suchverhalten von Kunden intensiv analysiert werden. Zudem lässt sich über die durch die Sprachsteuerung gegebene Antwort das Kaufverhalten beeinflussen.

Social Media Trends 2018, die du nicht verpassen darfst
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