Der Nutzen eines Newsletters steht außer Frage. Dennoch möchten wir Ihnen, bevor wir auf hilfreiche Tipps zum Schreiben eines Newsletters zurückkommen, noch einmal die wichtigsten Punkte ins Gedächtnis rufen. Newsletter können als kurze, einfach gestaltete Kundenzeitschriften verstanden werden – oder als Vertriebsmitarbeiter mit enormer Reichweite.

Durch Newsletter-Marketing Zeit und Kosten sparen

Sie treten in direkten Kontakt mit Ihren Kunden und können mit dem richtigen E-Mail-Adressenbestand viele Menschen erreichen. Vor allem aber Schnelligkeit und Aktualität stehen im Vordergrund. Im Vergleich zu anderen Marketingmethoden können Sie direkt auf Trends und Kundenverhalten reagieren.

Durch variable Bausteine können Nachrichten angepasst und individualisiert werden. Die Personalisierung ist jedoch nicht der einzige Vorteil der direkt auf den Nutzer bezogenen Eigenschaften. Auch die Zielgruppenselektion, die schon mit der Eintragung der E-Mail-Adresse stattfindet, dient der Kundenbindung und der Erhöhung der Rezeption.

Mit Hilfe der richtigen Analysetools wird eine direkte Erfolgsmessung der gesendeten Mails garantiert und bei Bedarf können eventuelle Fehler untersucht werden.

Die Checkliste – 6 Punkte auf die Sie Acht geben sollten

1) Empfänger generieren

Ohne Empfänger keine Newsletter. Der erste und wahrscheinlich wichtigste Schritt ist es qualitativ hochwertige E-Mail-Adressen für die Verbreitung Ihres Newsletters zu generieren.

2) Die Zielsetzung durchdenken

Vor dem Verfassen und Versenden des Newsletters ist es wichtig ein genaues Ziel zu definieren. Dieser für selbstverständlich erscheinende Punkt hilft Ihnen Ihre Zielgruppe abzugrenzen und Erfolgsanalysen durchzuführen.

Dabei können die unterschiedlichsten Absichten formuliert werden: Eine Steigerung der Klickzahlen auf Ihrer Website? Oder das Schaffen einer konstanten Leserschaft?

3-Fragestellungen sollten Sie dabei beantworten:

1.) Was ist das Ziel?
2.) Wie kann das Ziel erreicht werden?
3.) Wie kann ich meine Erfolge messen?

3) Die richtige Frequenz

Die richtige Frequenz zu treffen ist eine große Kunst. Viele Experten streiten sich darüber. Von Empfehlungen wie: „nicht mehr als 12 mal im Jahr“ bis hin zu: „mindestens alle 2 Wochen“ findet man im Internet die unterschiedlichsten Beurteilungen der Thematik.

Je nach Zielgruppe kann die Spanne einer angemessenen Taktung variieren.

Einig ist man sich aber darüber, dass man zu große Zeitspannen vermeiden und Kontinuität erzeugen sollte.

4) Simple Gestaltung

Struktur und Gestaltung spielen eine besondere Rolle im Bereich des Newsletter-Marketings. Denn der Nutzer entscheidet sich oft in nur wenigen Sekunden dafür, ob es sich lohnt einen Newsletter zu lesen oder nicht.

Dabei sollten Sie darauf achten, dass Ihre Mails einen Wiedererkennungswert haben. Kurze Texte und Bilder lassen Ihren Newsletter übersichtlich erscheinen.

Doch achten Sie bitte darauf Ihre Leser nicht visuell zu überfordern. Der Werbeanteil sollte nicht mehr als 25% ausmachen und Farben sollten dezent gewählt werden, damit der Kunde sich nicht überrollt fühlt, sonst wird die Mail schnell als Spam identifiziert.

5) Ein prägnanter Text

Ein Newsletter der nicht nur der Kundenbindung dienen soll, sondern idealerweise auch den Absatz ankurbelt und neue Besucher generiert, sollte kurz, nützlich und präzise sein.

Eine verständliche Sprache fördert genauso wie ein durch Überschriften und Absätze strukturiertes Schriftbild das Verständnis. Je personalisierter der Text ist, desto besser: Emotionalität entsteht und Bedürfnisse können geweckt werden.

Egal ob Blogbeitrag, Pressemitteilung oder Newsletter: Aktualität und Saisonalität sollten immer gegeben sein. Starten Sie mit den wichtigsten Informationen zuerst. Die Betreffzeile muss gut durchdacht sein.

Nicht nur Struktur und Inhalt des Textes bestimmen über den Erfolg Ihres Newsletters, auch das Schriftbild kann viel dazu beitragen. Vermeiden Sie zu viele Satzzeichen oder GROßBUCHSTABEN um Leser nicht zu verschrecken und Ihre Glaubwürdigkeit beizubehalten.

6) An- und Abmelde-Möglichkeiten

Auch dieser letzte Tipp soll Ihre Seriosität unterstreichen. Ermöglichen Sie Ihren Kunden neben der einfachen Anmeldung zu Ihrem Newsletter auch eine unkomplizierte Abmeldung. Mit einem Link zum Abbestellen Ihrer Mails schaffen Sie Sympathiepunkte und vermeiden, dass Ihr Newsletter als Ärgernis aufgefasst wird.

Achten Sie darauf, dass die abgemeldeten E-Mail-Adressen unmittelbar aus Ihrem Verteiler genommen werden.
Tipp: Ein weiterer Aspekt der es Ihnen erleichtert das Vertrauen Ihrer Leser zu gewinnen, ist es bei der Anmeldung nicht nach zu vielen persönlichen Daten zu Fragen und eine Datenschutzerklärung zu integrieren.

Wir hoffen, Ihnen hat dieser Artikel gefallen und Sie konnten einige neue Ideen für Ihren Newsletter ableiten. Wir freuen uns auf Ihre Kommentare.

Mit besten Grüßen,
Simon Seidl
Produkt Manager, Gründer.de

Checkliste: So wird Ihr Newsletter zum Erfolg
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