Kein Existenzgründer sollte jemals die Gestaltung eines guten Logos unterschätzen oder gar vernachlässigen. Schließlich ist es das Aushängeschild jedes Unternehmens. In der Gastronomie kann es sogar die Entscheidung vorbeilaufender Passanten beeinflussen, ein Restaurant zu besuchen oder nicht. Daher hängt viel von der richtigen Gestaltung eines Logos ab. Mit ein paar Tipps und Tricks kannst du die Logoentwicklung sogar selbst in die Hand nehmen.

Logoentwicklung: kostenlose Hilfestellung in Anspruch nehmen

Die großen Marken machen es uns vor, ihre Logos haben einen hohen Wiedererkennungswert und werden stets direkt mit dem Unternehmen in Verbindung gebracht. Doch dahinter verbirgt sich meist die professionelle Arbeit renommierter Designer. Gastronomen und Existenzgründer können sich derartige Dienste oftmals nicht leisten. Das bedeutet jedoch nicht, dass du deshalb auf ein aussagekräftiges Logo verzichten musst. Es gibt Möglichkeiten, sich selbst ans Werk zu machen. Online bekommt man da Einiges an Hilfestellung. Kostenlose E-Books können eine gute und praxisnahe Anleitung sein. Der Verpackungsspezialist RAUSCH gibt dir mit seinem kostenlosen E-Book wertvolle Tipps für die Erstellung eines professionellen Logos für die Gastronomie.

Auch das E-Book widmet sich dieser Frage, um deutlich zu machen, welche Aufgabe einem Logo für den Erfolg in der Gastronomie zukommt. Logos sind die visuellen Erkennungszeichen, die eine Marke, ein Unternehmen, eine Organisation oder ein Produkt repräsentieren. Sie sind die Grundlage für jedes weitere Design-Element: den Internetauftritt, Kaffeebecher und die Visitenkarten.

Grundsätzlich werden dabei Bildmarken und Wortmarken unterschieden. Bildmarken bestehen dabei lediglich aus einem Zeichen oder Symbol, während Wortmarken einen charakteristischen Schriftzug darstellen. Aber auch eine Kombination aus Schrift und Zeichen ist möglich. Einige Marken setzen zudem auf die Verwendung eines Claims. Dabei handelt es sich um eine Art Slogan, der die Marke genauer beschreibt. Kurz gesagt: ein Logo soll die visuelle Verknüpfung zum gastronomischen Betrieb darstellen. Neben der Verwendung im Laden und auf der Internetseite kann es zudem ideal auf To-Go-Bechern, Servietten und ähnlichem verwendet werden, um die Marke zu stärken.

Professioneller Designer oder Logo selbst gestalten?

Es ist der wohl einfachste Weg, für die Erstellung eines Logos die Hilfe eines Designers zu suchen. Doch nicht immer reicht das Budget bei einer Gastronomiegründung für diesen Luxus aus. Viele angehende Gastronomen stellen sich daher die Frage, ob das Logo nicht einfach in Eigenarbeit erstellt werden kann. Für Kreative erscheint es dabei oft selbstverständlich, das eigene Logo aus dem Ärmel zu schütteln oder andere Künstler um Hilfe zu bitten. Doch nicht jedem fällt die Gestaltung so leicht und ein Entwurf auf Papier reicht bei weitem nicht für die professionelle Verwendung aus. Im schlimmsten Fall wird dann ein Logo entworfen, dass von den Kunden als unprofessionell und wenig ansprechend empfunden wird. Wer jedoch mit Bedacht vorgeht und die richtigen Programme verwendet, kann in Eigenarbeit tolle, aussagekräftige Logos erstellen, die zum Betrieb passen.

Best Practice bei der Gestaltung eines eigenen Gastronomie-Logos

Egal ob das Logo vom Designer oder aus der eigenen Hand stammt: Du solltest gut überlegen, welches Zeichen das Restaurant oder Café in Zukunft repräsentieren soll. Die Gestaltung sollte daher nicht nur optisch ansprechend, sondern auch gut konzipiert sein, um das neue Unternehmen optimal widerzuspiegeln. Das E-Book von RAUSCH führt folgende Kriterien auf, die ein gutes Logo ausmachen:

  • Bedeutung: Ein gut kreiertes Logo passt zum jeweiligen gastronomischen Betrieb. Ein skandinavisches Café kann mit passendem Minimalismus im Logo ansprechen. Aber auch die Unternehmensgeschichte kann zum Teil der Gestaltung werden.
  • Einprägsamkeit: Ziel eines Logos ist es auch, einen Wiedererkennungswert zu erzielen. Mithilfe bestimmter Farben und Formen wird Aufmerksamkeit erzeugt. Ein gutes Logo wird immer wieder erkannt und direkt mit dem entsprechenden Restaurant oder der Bar in Verbindung gebracht.
  • Einfachheit: Erfolgreiche Logos bestechen durch einfache und klare Formen, die leicht gemerkt werden können. Weniger ist daher mehr.
  • Originalität: Wenn du einer Verwechslungsgefahr mit Konkurrenten oder anderen Marken entgehen möchtest, solltest du ein unverwechselbares Logo gestalten. Besondere Farbkombinationen, eine einzigartige Schrift oder ein witziges Symbol sind dabei nur ein paar Mittel, um diesen Effekt zu erzielen.
  • Zeitlosigkeit: Ein Logo begleitet einen Gastronomen im besten Fall über Jahrzehnte hinweg. Daher musst du ein Design finden, dass zeitlos ist und nicht bereits nach kurzer Zeit altmodisch wirkt.

In welcher Weise diese Kriterien umgesetzt werden, ist von Betrieb zu Betrieb unterschiedlich. Das Logo eines Sternerestaurants sollte sich wesentlich von dem eines veganen Burger-Restaurants unterscheiden. Dies hängt vor allem damit zusammen, dass andere Zielgruppen angesprochen werden. Zu Beginn jedes Designs steht daher stets die Überlegung, um welche Zielgruppe es sich denn handelt. Entsprechend kannst du dann Formen, Farben und Schriftarten auswählen, die den jeweiligen Kundenstamm ansprechen. Dabei kann es durchaus helfen, dich am Stil (nicht an der genauen Umsetzung) ähnlicher, erfolgreicher Konkurrenten zu orientieren, um mögliche Trends zu erkennen.

Beispiellogo für ein fiktives Café aus dem E-Book von RAUSCH

Fehler, die bei der Gestaltung eines Logos vermieden werden sollten

Ein schlecht gestaltetes Logo schadet jedem Gastronomen mehr als es nützt. Es wirkt unprofessionell und schreckt manchen Kunden sogar davor ab, auf gut Glück ein Restaurant zu betreten. Wie auch im E-Book aufgeführt, sind hier die grundlegenden Fehler bei der Gestaltung dargelegt, die du vermeiden solltest:

  1. Bereits bestehende Designs zu kopieren oder zu imitieren ist unprofessionell. In der Regel erkennen Kunden das Vorbild direkt. Im schlimmsten Fall müssen die Verantwortlichen sogar mit rechtlichen Konsequenzen rechnen.
  2. Mit Stock-Material kannst du kein originelles Logo erstellen. Natürlich laden die zahlreichen Bilder und Kreationen aus dem Internet dazu ein, den einfachen Weg zu wählen. Doch damit hebt sich kein Gastronom von anderen Unternehmen ab und es fehlt der wichtige Wiedererkennungswert.
  3. Unnötiges Kombinieren aller guten Ideen in der Gestaltung führt nur dazu, dass das Logo zu kompliziert wird und von der eigentlichen wichtigen Aussage ablenkt. Daher solltest du gut überlegen, welche Elemente den Kern deines Betriebes am besten treffen.
  4. Es ist einfach mit typografischen Fehlern ein Logo zu verschlechtern. Zu viele Schriftarten oder Typografien, die jeder kennt, zerstören das Gesamtbild. Daher ist die Wahl einer guten Schrift besonders wichtig und sollte bei den Überlegungen für ein neues Logo nicht zu kurz kommen.
  5. Designs, die sich nicht auf allen Medien verwenden lassen, sind eher weniger als Logo geeignet. Schließlich reicht es nicht, es auf Visitenkarten, Servietten und Pappbecher drucken zu lassen. Du solltest die Logos auch auf deiner Internetseite, in den sozialen Medien sowie auf Pappbecher einsetzen können.
  6. Überflüssige Informationen machen ein eigentlich gut gestaltetes Logo unnötig kompliziert. Name, Claim oder das reine Zeichen sollten ausreichen, um Aufmerksamkeit zu erzeugen. Alles Weitere lenkt lediglich von der Kernaussage ab.
  7. Die Verwendung einer falschen Software zur Gestaltung trägt ebenso dazu bei, dass ein Logo unbrauchbar werden kann. So ist Photoshop etwa ungeeignet, um Logos für alle notwendigen Anwendungen zu gestalten. Stattdessen solltest du auf ein Vektor-Programm wie Adobe Illustrator zurückgreifen.

Digitales Business

Das E-Book zur Logo-Erstellung vom Verpackungsspezialisten RAUSCH verrät dir neben diesen wertvollen Tipps über gute Logos und Fehler, die es zu vermeiden gilt, auch, wie du ein Logo Schritt für Schritt selbst erstellen kannst. Es erklärt, wie dir Moodboards und Scribbles bei einem ersten Entwurf helfen können. Aber auch die Umsetzung von der Auswahl einer passenden Schrift über Farbpsychologie und Formen bis hin zu den technischen Grundlagen und dem Druck wird verständlich beschrieben. So fällt dir der Weg zu einem guten Logo, das das Unternehmen noch über Jahre hinweg begleiten wird, einfacher. Mehr Informationen und eine Schritt-für-Schritt-Anleitung kannst du im kostenlosen E-Book nachlesen.

So einfach geht’s! – wie wichtig ein gutes Logo in der Gastronomie ist
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