Um als Unternehmer erfolgreich zu sein, musst du Ziele definieren. Für dich, für dein Unternehmen und auch für deine Mitarbeiter. Das können Ziele sein wie den Umsatz erhöhen, Kosten zu senken, denn Gewinn steigern, mehr Kundenzufriedenheit, um nur ein paar Beispiele für dich zu nennen. Doch wenn du es bei diesen Formulierungen belässt, dann wirst du diese Ziele bestimmt nicht erreichen. Ziele musst du klar formulieren, damit du sie selbst verstehst und auch gegeben falls deine Mitarbeiter sie verstehen. Ziele dürfen von dir nicht als Wunsch oder Hoffnung definiert werden. Am besten kannst du deine Ziele oder auch nur dein Ziel mit der SMART-Formel definieren. Wie das geht und was du dafür machen musst, will ich dir im folgenden Artikel näher bringen.

Definiere mit der SMART-Formel messbare, konkrete und machbare Ziele

Wenn du für den Erfolg deines Unternehmens und den Erfolg für dich als Gründer die Grundlage legen möchtest, dann musst du deine Ziele „smart“ formulieren und definieren. Der Begriff SMART kommt aus dem Amerikanischen und die Buchstaben stehen für „spezifisch, messbar, akzeptiert und terminiert“. Kurz gesagt, du musst für dich und ggf. auch für deine Mitarbeiter smarte Ziele formulieren. Das mag zwar etwas unverständlich klingen, geht aber ganz einfach. Ich will dir einfach ein Beispiel nennen. Du hast als Ziel, den Umsatz für dein neues Produkt bis zum 31.07. diesen Jahres um 5 Prozent zu steigern. Dies ist ein Ziel, welches du mit der SMART-Formel klar definiert hast. Es ist spezifisch und messbar, es ist akzeptierbar, es ist realistisch, denn die 5 Prozent sollten erreichbar sein und terminiert hast du das Ziel auch.

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Zielsetzungen sollten immer Smart sein

Wenn du deine Ziele definierst, dann solltest du immer darauf achten, dass du nicht einfach nach dem Motto vorgehst, ich oder wir müssen besser werden. Ich denke, dass dies jeder Unternehmer möchte, aber als konkretes Ziel kann es nicht verstanden werden. Also immer mit der SMART-Formel herangehen:

  • Du brauchst ein Ziel, welches spezifisch vorgegeben wird. Wo willst du ansetzen? Was willst du machen, um die Kundenreklamationen zu senken? Das ist spezifisch.

  • Dein Ziel muss immer messbar sein. Wenn du dir quantitative Ziele setzt, also beispielsweise wieder diese 5 Prozent Umsatzsteigerung, dann kannst du dies gut messen. Schwieriger wird es bei qualitativen Zielen, also wieder zum Beispiel die Senkung der Kundenreklamationen. Hier musst du genauso Zahlenvorgaben setzen, also etwa die Reklamationen müssen um 5 Prozent sinken.

  • Du selbst und auch Mitarbeiter wenn du sie hast, müssen das Ziel akzeptieren. Das bedeutet, dass ein Ziel immer auch Ansporn sein muss und neue Motivation freisetzt.

  • Es ist immer wichtig, dass ein Ziel auch realistisch ist. Ist die Zielsetzung zu hoch angesetzt, dann resigniert man viel schneller, es fehlt der Mut für Neuerungen und im Kopf hast du immer den Gedanken, es sowieso nicht zu schaffen. Das hemmt dich in deinem Einsatz.

  • Vergiss nicht, deinem Ziel auch einen zeitlichen Rahmen zu geben. Du musst dein Ziel terminieren, also beispielsweise bis zum Ende des Quartals, bis zum Ende des Jahres etc. Kurzum gesagt, es muss einen Messpunkt für dein Ziel geben.

Wo kann die SMART-Formel eingesetzt werden?

Die SMART-Formel wird sehr häufig auch als Instrument für die Mitarbeiterführung eingesetzt. Da unser Arbeitsleben, vor allem als Gründer und Unternehmer, mit immer mehr Aufgaben belastet wird, kannst du SMART-Formel nicht nur zur Definition von Unternehmenszielen einsetzen, sondern auch deinen Arbeitsalltag besser strukturieren. Mit der SMART-Formel kannst du eine zeitliche Aufteilung schaffen, wie und wann gewisse Arbeiten von dir zu erledigen sind. Auch das musst du aber als Ziele definieren und vor allem solltest du diese Ziele auch für dich schriftlich festlegen.

Vor der SMART-Formel kommt das Pareto-Prinzip

Wie bereits ober erwähnt, kannst du die SMART-Formel auch anwenden, um für die nötige Strukturierung und die zeitliche Einteilung von vorhandenen Aufgaben zu sorgen. Viele Aufgaben, die dir vielleicht wichtig erscheinen, können aber sehr oft erstaunlicherweise auch vernachlässigt oder sogar ganz weggelassen werden. Bevor du aber nun mit der SMART-Formel diese Aufgaben angehst, solltest du eine Vorauswahl treffen, welche relevanten Aufgaben eigentlich so anstehen. Hier gehst du am besten mit dem Pareto-Prinzip vor. Was das Pareto-Prinzip ist und wie du es für dich am besten anwendest, kannst du ausführlich in unserem Beitrag Pareto-Prinzip – So gestaltest du dein Business effektiver nachlesen. Kurz beschrieben besagt das Pareto-Prinzip, dass nur ein geringer Teil der täglichen Aufgaben wirklich relevant ist für die Erreichung der zentralen Ziele. Es geht sogar so weit, dass es besagt, dass 80 Prozent der Ziele mit nur 20 Prozent des Aufwands erreicht werden kann. Der Großteil der Anstrengungen wird auf das Erreichen der letzten oft nicht mehr wirklich wichtigen 20 Prozent verwendet oder geht überhaupt ins Leere.

Mit der SMART-Formel Stressbelastung verringern

Und nach der Vorsortierung mit diesem Prinzip, kannst du dich auf die SMART-Formel konzentrieren. Egal ob du sie als Werkzeug zur Mitarbeiterführung oder für dich persönlich zum Definieren deiner Ziele anwendest, verzichten solltest du nicht darauf. Je strukturierter du deine Arbeit auch mit Hilfe der SMART-Formel gestalten kannst und dir selbst klare Ziele setzt, umso mehr kannst du auch für ein effizientes Arbeiten sorgen. Und Ziele sind auch wichtig für dich in deiner Entwicklung als Unternehmer. Wenn du noch mehr zum Thema richtige Ziele setzen lesen willst, dann würde ich dir unseren Beitrag Warum du keinen Erfolg hast ohne die richtigen Ziele empfehlen.Du musst dir immer vor Augen halten, dass du durch eine klare Strukturierung und durch klar definierte Ziele auch deine Stressbelastung um einiges verringern kannst. Mit Anwendung der SMART-Formel sorgst du dafür, dass es für dich deutlich weniger Unsicherheit gibt und es auch keine unklaren Zeitfenster mehr für dich gibt. Voll entwickelt die SMART-Formel ihre Wirksamkeit in Kombination mit einer rigorosen Konzentration auf deine wesentlichen Aufgaben.

Deine 7 Schritte zur Zielerreichung mit der SMART-Formel

  • Schritt 1: Entscheide genau, was für du erreichen möchtest und wie konkret dein Ziel ist

  • Schritt 2: Halte dein Ziel „smart“ immer schriftlich fest

  • Schritt 3: Erstelle eine Maßnahmen-Liste mit all den Aktivitäten, die von dir zum Erreichen deiner Ziele eingeleitet werden müssen

  • Schritt 4: Aus dieser Maßnahmen-Liste musst du einen Plan erstellen. Alle Maßnahmen musst du nach Prioritäten und mit einer zeitlichen Abfolge ordnen

  • Schritt 5: Die einzelnen Schritte solltest du visuell darstellen und dann den Plan so aufhängen, dass du ihn jederzeit im Blick hast

  • Schritt 6: Verschiebe die erste Aktivität nicht, sondern beginne sofort diese auch in die Tat umzusetzen.

  • Schritt 7: Du musst jeden Tag an diesen festgelegten Aktivitäten arbeiten. Punkte die von dir erledigt wurden, kannst du von der Liste deutlich sichtbar streichen. Das steigert die Motivation und hilft dir auf dem Weg dein Ziel oder deine Ziele zu erreichen.

SMART-Formel: Klare Ziele für dein Business
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