SevenVentures Pitch Day 2018

Noch bis zum 22. August können sich Gründer für den SevenVentures Pitch Day 2018 auf der diesjährigen DMEXCO bewerben. Dem Gewinner winkt ein umfangreiches Media- und Werbepaket im Wert von mehreren Millionen Euro – und damit auch ein gehöriger Boost an Aufmerksamkeit und Reichweite.

Die Vorjahres-Gewinner des 7VPD, das Startup „HAFERVOLL“, mit v.l. Florian Pauthner (CEO SevenVentures), Robert Kronekker (Hafervoll), Sophia Thiel, Joko Winterscheidt und Philip Kahnis (Hafervoll)

So hart es auch klingen mag: Ohne die fehlende Medienaufmerksamkeit kann deine Idee noch so gut, euer Team noch so sympathisch, das Produkt noch so innovativ und die Marktlücke noch so groß sein. Der Kunde greift am Supermarktregal am Ende dann doch wieder zu den üblichen Produkten, die er aus der Macht der Gewohnheit heraus schon seit Jahren kauft. Die Neuerscheinungen am Markt haben es in diesem Setting oft schwer und verschwinden wegen zu geringer Nachfrage oft nach kurzer Zeit wieder aus den Regalen, ohne dass sie eine richtige Chance darauf hatten, sich am Markt zu etablieren. Was bei diesem Prozess oft fehlt, ist das gewisse Mehr an Aufmerksamkeit und Reichweite, um sich von der Konkurrenz abzuheben und sich der Zielgruppe mit einem lauten „Hallo, hier bin ich!“ immer wieder aufs Neue ins Bewusstsein zu rufen.

Ist euer Start-up einmal an dieser Stufe angekommen – das Team ist eingespielt, das Produkt ist ausgefeilt, am Markt getestet und von vielen Kunden bereits als gut befunden, aber so richtig geht es mit dem Skalieren dann doch nicht voran – stellt sich die entscheidende Frage: Macht ihr einfach weiter wie bisher und hofft auf den Word-of-Mouth-Effekt oder wollt ihr doch lieber die nächste Wachstumsstufe zünden? In der Konsequenz bedeutet das, gezielt in den Markenaufbau zu investieren, neue Markteintrittsbarrieren gegenüber dem Wettbewerb aufzubauen, neue Zielgruppen zu erschließen und zum Sprung aus der Digital-Nische in die Breite anzusetzen. Das geeignetste und reichweitenstärkste Medium für diesen Schritt ist immer noch das TV.

DIE Chance: Der SevenVentures Pitch Day 2018

Hier kommt der SevenVentures Pitch Day (7VPD) ins Spiel – die Gelegenheit für alle, die mit ihrem B2C-Start-up, die nächste Wachstumsstufe erklimmen wollen: SevenVentures, Investment-Arm der ProSiebenSat.1-Gruppe, ist wieder auf der Such nach Unternehmen, die über ein skalierbares Geschäftsmodell verfügen und bereits im richtigen Entwicklungsstadium sind, um die Nachfrage, die aus einer erfolgreichen TV-Kampagne resultiert, zu bewältigen.

Der diesjährige Austragungsort des 7VPD ist die DMEXCO. Als Community und zentraler Treffpunkt aller wichtigen Entscheidungsträger aus digitaler Wirtschaft, Marketing und Innovation passt die Konferenz perfekt zum diesjährigen Motto „From Start-up to brand“. Hier sind neben großen Marken eben auch internationale Kapitalgeber und Meinungsführer aus aller Welt vor Ort. Für euer Start-up bietet sich dadurch hier ein optimales Umfeld, um wertvolle Kontakte zu knüpfen.

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Wer kann sich beim 7VPD bewerben?

Teilnahmeberechtigt sind sowohl deutsche Unternehmen, die ihr Produkt auf den TV-Sendern von ProSiebenSat.1 bewerben möchten, als auch internationale Unternehmen, die noch nicht im deutschen Markt aktiv sind, dies demnächst jedoch ändern möchten. Und die Chancen dafür stehen gar nicht schlecht: Laut Forbes Magazin zählt der 7VPD zu den wichtigsten Gründer-Wettbewerben weltweit. Und das vollkommen zu Recht: Denn Ziel des Wettbewerbs ist es, jungen Start-ups mit einzigartigen Produkten unter die Arme zu greifen, sie mit Mediabudgets und Know-how dabei zu unterstützen, bekannter zu werden und ihnen das zukünftige Wachstum zu erleichtern.

Das erwartet Euch am 7VPD 2018

 Zu gewinnen gibt es ein umfangreiches Media- und Service-Paket, das sich aus drei Millionen Euro an TV-Werbegeldern, 200.000 Euro Online-Marketing-Budget und 30.000 Euro für das Erstellen eines eigenen TV-Spots zusammensetzt. Hinzu kommt ein viermonatiges Mentoringprogramm von Procter & Gamble, dem führenden Konsumgüterunternehmen weltweit. Dabei wird ein Expertenteam von P&G dem Gewinner-Start-up bei Fragen im operativen Geschäft zur Seite stehen. Der Sieger kann damit in Sachen Marketing-Unterstützung, Brand Building und Logistik auf das gesamte Marketing- und Verkaufs-Knowledge aller Preisstifter zurückgreifen.

Und dann dreht man plötzlich den ersten TV-Spot fürs eigene Start-up

Dass diese Experten-Unterstützung bei einem solch großen Budget vor allem für Start-ups, die ihren ersten TV-Spot drehen, besonders hilfreich ist, zeigt die Erfahrung der vergangenen Jahre: „Im Wesentlichen geht es darum, die zentrale Produkt-Message in den Fokus zu rücken. Das ist in nur 20 Sekunden keine leichte Aufgabe. Das Ziel ist es, den Zuschauern Lust auf mehr zu machen, eine emotionale Bindung aufzubauen und gleichzeitig auch noch wichtige Informationen zum Produkt zu vermitteln“, erklärt Birgit Immen von 7Stories, die dem Sieger-Start-up von 2016 – Tinkerbots – nach ihrem Gewinn beratend zur Seite stand.

Ein überzeugender TV-Sport braucht dafür eine interessante Geschichte und spricht dabei viele verschiedene Menschen und Zielgruppen gleichzeitig an. Es geht vor allem darum, der Produkt-Messages Leben einzuhauchen und sie in der Kürze der Zeit optimal rüberzubringen.

Und was sagt die Tinkerbots CEO Adrienne Fischer, Gewinnerin des 7VPD aus dem Jahr 2016, zu der Erfahrung? „Ich würde die Teilnahme am SevenVentures Pitch Day auf jeden Fall weiterempfehlen. Welche anderen Möglichkeiten gibt es für kleine Start-ups, ihre Produkte im Fernsehen einem breiten Publikum zu präsentieren? Gerade am Anfang gehen viele Jungunternehmen davon aus, es genügt, wenn sie ihre Produkte im Social Web bewerben. Doch: Über Social Media erreicht ihr letztlich nicht annähernd so viele Menschen wie über TV-Werbung.“

Rob Kronekker, CEO des letztjährigen 7VPD-Gewinners Hafervoll, ergänzt: „Im Oktober, etwa einen Monat nach dem Pitch Day, begannen wir mit der Planung des TV-Spots. Die erste Version ging dann im Mai des folgenden Jahres – nachdem wir auf vielen Messen unterwegs waren – schließlich auf Sendung. Wir ließen einen 20 Sekunden und einen 10 Sekunden langen Sport produzieren und investierten sogar ein wenig mehr – über unseren Pitch Day-Preis hinaus – in einen dritten, 6 Sekunden langen Spot als sogenannte Online Bumper Ad.“ Und die Ergebnisse? „Der Umsatz unseres Online-Shops wuchs in der ersten Woche, in der der TV-Spot auf Sendung war, um satte 150 Prozent. Auch die Zahl der Besucher unserer Website ist massiv gestiegen“, meint Kronekker weiter.

Was macht einen guten TV-Spot für B2C-Start-ups aus?

TV Spot machen

Die Frage, die sich allen 7VPD-Gewinner-Unternehmen dabei jedes Jahr aufs Neue stellt, lautet, was denn genau einen guten B2C-TV-Spot ausmacht? Hier kommt es natürlich in erster Linie auf euer Produkt, euer Team und euren Brand an. Nichtsdestotrotz gibt es einige Grundregeln, die für die allermeisten Start-up-TV-Spots Erfolg versprechen: „Hard Selling“-Ads sind dabei oft Top-Performer. Hierbei spricht eine Person – ein Moderator, du als Gründer oder ein Testimonial – direkt in die Kamera und erklärt den Zuschauern, was euer Produkt ausmacht. Ganz oft geht es bei einem gelungenen Werbespot aber auch ums Timing. Die Frage hier ist: Wann schaut die Zielgruppe, die ihr erreichen wollt, am meisten Fernsehen? Ads in Unterhaltungsshows zur Primetime liefern hier oft die besten Ergebnisse. Das Engagement mit der TV-Show ist für den sogenannten Second Screen-Effekt von entscheidender Bedeutung, damit er erst richtig zum Tragen kommt. Eine ideale Programm-Umgebung ist beispielsweise die letzte Folge einer beliebten TV-Serie, die die Menschen aufmerksam verfolgen und gleichzeitig ein Telefon in der Hand halten, um sich via Chat mit ihren Lieben darüber auszutauschen.

So könnt ihr dabei sein

Wer sich jetzt denkt „Das kling doch ganz gut, so ein TV-Spot ist tatsächlich der next step für mein Unternehmen“, dem sei gesagt: B2C-Jungunternehmen aus der ganzen Welt können sich bewerben. Als Teilnahmebedingungen gelten einzig und allein das Vorhandensein eines skalierbaren Geschäftsmodells, ein Jahres-Mindestumsatz von einer Million Euro beziehungsweise eine klare Monetarisierungsstrategie sowie der Nachweis einer schlüssigen Wachstumsentwicklung.

Bis zum 22. August 2018 können alle Start-ups, die diese Kriterien erfüllen, ihre Bewerbung hier. Aus diesem Pool werden drei Finalisten für das große Finale auf der DMEXCO ermittelt. Das vierte und letzte Finalticket geht an eines der auf der DMEXCO ausstellenden Start-ups, das mittels Wildcard am SevenVentures Pitch Day teilnehmen wird. Denn: Durch den Einzug des SevenVentures Pitch Day auf der DMEXCO 2018 wird die Bewerbungsfrist für das Start-up Village auf den 31. Juli 2018 verlängert, um noch mehr aufstrebenden Unternehmen die Möglichkeit auf die Wildcard und die drei Millionen Euro Preisgeld beim 7VPD zu geben. Unter bit.ly/DMEXCO_Start-up_village können sich Start-ups ab sofort um einen der begehrten Ausstellerplätze bewerben.

Ihr habt euch entschieden und wollt euch bewerben – wie geht es dann weiter?

Ok, die Voraussetzungen stimmen – ihr seid ein deutsches Start-up das schnell wachsen und den heimischen Markt erobern will? Oder aber ihr seid ein international tätiges Wachstumsunternehmen, das auf eurem Heimatmarkt bereits etabliert ist und nun auf den deutschen Markt expandieren möchte – dann stellt uns eure Vision vor, wie ihr eine der weltweit führenden Marken werden wollt! Start-ups aus der ganzen Welt und aus allen Branchen können sich bewerben. Was wir von euch dafür brauchen, ist ein Company Pitch Deck in Form einer Powerpoint-Präsentation. Diese sollte auf einer Seite eine Executive Summary beinhalten in der ihr beschreibt, warum ihr fit für Fernsehwerbung seid. Das Jahr eurer Gründung, Status der Finanzierungsrunde(n), bisherige Investoren, Umsätze und KPIs sollten ebenfalls enthalten sein. Auf zwei bis drei Seiten wollen wir dann eine Firmenbeschreibung von eurem Start-up lesen: Wer ist das Management-Team und wie sieht die aktuelle Ist-Situation bei euch aus? Auf weiteren zwei bis drei Seiten gilt es dann, euer Geschäftsmodell, eure Produkte und/oder Dienstleistungen sowie eure USPs zu erklären. Im Anschluss daran interessiert uns noch – auf etwa zwei Seiten – wie ihr eure Wettbewerber seht und wie ihr generell den Markt einschätzt. Passend dazu interessiert uns auf der nachfolgenden Seite auch euer Konzept zur Marktführerschaft. Als letzte Seite im Campany Pitch Deck benötigen wir dann eure Kontaktinformationen. Hier sollte die Fragen geklärt werden, wer auf der DMEXCO präsentieren würde. Außerdem sollte hier auch ein kurzes Firmenprofil von eurem Start-up (max. 250 Wörter), Fotos von euch Gründern sowie das Firmenlogo und Videomaterial vom Unternehmen oder Produkten (falls vorhanden) zu finden sein.

So klappt es mit dem Pitch

Wer sich aktuell noch fragt, ob er schon dafür bereit ist, auf der großen Bühne zu stehen und andere von seiner Idee zu begeistern, dem sei gesagt: Aufregung herrscht bei so einer riesigen Gelegenheit bei jedem vor. Hier heißt es dann „Vorbereitung ist alles“. Wer sich richtig auf den Pitch vorbereitet, tritt im entscheidenden Moment auch souveräner auf und kann auch in kritischen Situationen problemlos auftrumpfen. Dabei gilt aber von Anfang an: Weniger ist mehr! Kommt auf der Bühne schnell zum Kern eurer Idee. Orientiert euch dabei am besten an den vier W-Fragen: Aus welchem Grund (warum) schafft ihr mit eurem Start-up durch welches Angebot (wie) für welche Zielgruppe (wer) welchen Wert (was)? Fragt euch im Vorfeld außerdem immer „Was könnten die Zuhörer noch wissen wollen?“ und integriert diese Informationen in euren Pitch.

Steht ihr erst einmal auf der Bühne, geht es aber um viel mehr als um das Vermitteln von bloßen Fakten, ihr müsst Jury und Publikum auch emotional abholen. Dabei ist gelungenes Storytelling entscheidend! Versucht in eurem Pitch eine Geschichte zu erzählen, baut einen Spannungsbogen auf und visualisiert den Mehrwert eures Produkts verbal. Der beste Weg um dabei zu überzeugen und mit Publikum und Jury eine Verbindung aufzubauen, ist  authentisch zu bleiben. Die Zuschauer müssen das Gefühl haben, dass ihr zu einhundert Prozent hinter eurer Marke steht. Deshalb kann es durchaus Sinn machen, neben dem Produkt, auch das Team und eure Geschichte in den Fokus eines Pitches zu rücken.

Diese Jury gilt es auf dem Weg zum eigenen TV-Spot zu überzeugen

Die Juroren des diesjährigen SevenVenture Pitch Day bringen ein breites Spektrum an unternehmerischen Kenntnissen, Erfahrungen und Backgrounds ein: Zum einen gehört der Unternehmer, Stifter, Ex-Tennis-Profi und Olympia-Sieger Michael Stich dazu. Neben ihm in der Jury, ist Astrid Teckentrup, die seit 2015 Geschäftsführerin Vertrieb von P&G in Deutschland, Österreich und der Schweiz, einer der größten Märkte für P&G weltweit ist. Auf globaler Ebene ist sie für einen weltweiten Großkunden verantwortlich. Für SevenVentures sind Florian Pauthner & Eun-Kyung Park Teil der Jury. Eun-Kyung ist Geschäftsführerin der SevenVentures GmbH. Seit ihrem Start bei der ProSiebenSat.1 Gruppe 2009 bekleidete sie schon verschiedene Geschäftsführerpositionen und verantwortete dabei die Bereiche ProSiebenSat.1 Digital (Video), den TV Sender sixx und die SevenOne AdFactory. Florian Pauthenr ist ebenfalls Geschäftsführer der SevenVentures GmbH. Vor seinem Eintritt bei der ProSiebenSat.1 Media SE im Januar 2014 war er als M&A-Berater für eines der größten Finanzinstitute Nordeuropas sowie für eine der weltweit führenden Unternehmensberatungen tätig. Beide werden die Leistungen der Start-ups als Zweierteam gemeinsam bewerten.

Und worauf schaut die Jury besondere?

Startup Team

„Das wichtige bei jedem Start-up ist vor allem das Team! Das Start-up lebt von seinem Gründerteam – das sind die Personen, die das ganze Geschäft treiben und die auch dann im Laufe der Zeit das weitere Team anziehen“, meint Florian Pauthner auf die Frage nach den drei wichtigen Punkten, auf die er bei Start-ups immer zuerst schaut. Der zweite Punkt der wichtig für jedes Start-up ist, ist aus seiner Sicht ganz klar das Netzwerk, das das Start-up mitbringt. „Ein ordentliches Netzwerk an Investoren und Angel Investors die eben mit mir zusammen das Start-up groß machen, die sich gegenseitig unterstützen, sich Hilfestellung und Unterstützung geben – sei es in Richtung eCommerce oder in Richtung Logistik unterstützen“, sei hier dann von enormer Bedeutung und mache oft eben den Unterschied aus. eCommerce und Logistik sind dabei nur zwei Gebiete von vielen, bei denen es einfach extrem wichtig ist, ein gut funktionierendes Netzwerk zu haben. Als dritten Punkt spricht Florian noch das Thema Passion an. Dabei geht es ihm vor allem darum zu sehen, dass alle, nicht nur das Führungsteam, hinter der Idee stehen und für das brennen, was sie da tun.

Beim letztjährigen Gewinner Hafervoll gaben beim 7VPD auf der DLD folgende Punkte den Ausschlag zum Sieg: „Hafervoll vereint genau die Aspekte, die uns in diesem Jahr besonders wichtig waren: Ein einzigartiges physisches Produkt samt Geschäftsmodell, das beliebig skalierbar ist. Ich bin mir sicher, dass Hafervoll den Markt mit unserer Unterstützung ordentlich aufmischen wird“, kommentierte im letzten Jahr Mitjuror Florian Pauthner die Wahl von Hafervoll.  

7VPD – was hat es den Gewinnern gebracht?

Und was sagt der Gewinner aus dem letzten Jahr selbst über seine Erfahrung beim 7VPD?  „Wir haben den Preis gesehen und dachten ‚wow’!“, schwärmt Rob Kronekker, der CEO von Hafervoll. Das TV-Werbebudget von 3 Millionen Euro sowie das Online-Budget, der TV-Spot und die Unterstützung von Sophia Thiel stachen im Vergleich zu anderen Start-up-Wettbewerben echt heraus. Eine Teilnahme schien uns auch eine gute PR-Möglichkeit für unser Produkt zu sein. Wir haben den gesamten Bewerbungsprozess und den Pitch Day an sich von Anfang bis Ende genossen.“ Aber nicht nur die PR-Nebeneffekte haben das Start-up begeistert – auch das enorme Networking-Potential wusste zu überzeugen: „Beim 7VPD in Berlin erhielten alle Finalisten einen Stand, um ihre Produkte zu bewerben und damit das Publikum die Produkte testen konnte. Das war toll – unser Motto war ‚Votes for Oats’! Es war auch eine ausgezeichnete Networking-Veranstaltung. Wir haben viele wertvolle Kontakte zu anderen Start-ups und Pressekontakten wie der Huffington Post geknüpft.“

Wenn man die Gründer von Hafervoll fragt, was sie dieses Mal denn anders machen würden, dann haben sie einen ganz besonders wichtigen Tipp für alle Teilnehmer: „Unser einziger Fehler war, in der Nacht nach dem Wettkampf direkt in den Zug zu steigen – wir wünschten, wir wären etwas länger geblieben, um das Siegergefühl etwas mehr genießen zu können!“

7VPD und dann?

Die Erfahrung der vergangenen 7VPD-Gewinner hat gezeigt, dass der Sieg es ihnen ermöglichte, sehr schnell eine breite Masse an Publikum zu erreichen. Das war für viele von ihnen gleichbedeutend mit dem nächsten Schritt in ihrer Unternehmensentwicklung. Das Team von Hafervoll, die Gewinner aus dem letzten Jahr, haben den Bekanntheits-Boost genutzt und damit ihre Position im Handel gefestigt. Tinkerbots, das Sieger-Start-up von 2016, erhielt in den Folgemonaten nach Gewinn und Ausstrahlung des TV-Spots viele Listings und Withings, das Sieger-Start-up von 2015, wurde an Nokia verkauft.

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