SEM - SEO - SEA

Wenn du dich mit Suchmaschinenmarketing befasst, dass spielen für dich vor allem die beiden Teilbereiche Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Suchmaschinenwerbung (SEA) eine wichtige Rolle. Viele konzentrieren sich bei ihrem Marketingkonzept aber nur auf einen dieser beiden Teilbereiche. Das solltest du aber nicht machen, denn sonst verzichtest du auf Synergieeffekte, mit denen du nicht nur deine Reichweite sondern auch deinen Umsatz steigern kannst. Deshalb muss du SEO und SEA zusammen betrachten und aus diesen beiden Teilbereichen eine neue, eine gemeinsame Strategie entwickelt. Diese nennt sich dann Search Engine Marketing Strategie, oder einfach auch nur kurz und knapp als SEM oder SEM-Strategie bezeichnet.

Wie die SEM-Strategie funktioniert, was du dazu machen musst und was es dir bringt, will ich dir im folgenden Artikel näherbringen.

Schaffe durch SEO eine organische Vergrößerung deiner Reichweite

SEO hat in der Regel immer das Ziel, dass du deine Webseite in den Ergebnislisten von Suchmaschinen möglichst weit vorne platzieren kannst. Dies geschieht aber nicht von allein und du musst dich dafür mit der On-Page-Optimierung und der Off-Page-Optimierung befassen. Während du bei der On-Page-Optimierung selbst Einfluss nehmen kannst, ist dies bei der Off-Page-Optimierung nur bedingt möglich. Nur so kannst du dann auch SEO und SEA zu einer gemeinsamen SEM-Strategie entwickeln.

Faktoren die für die On-Page-Optimierung wichtig sind

Bei der On-Page-Optimierung gibt es einige wichtige Faktoren zu betrachten, wenn du damit Erfolg haben willst.

  • Setzen von Meta-Tags, damit die Webcrawler der Suchmaschinen Informationen über deine Seite erhalten

  • Schaffung von hochwertigen und einzigartigen Inhalten auf deiner Seite. Dabei musst du beachten, dass die Inhalte gut formatiert sind, es müssen Überschriften-Tags vorhanden sein und dein Inhalt muss die richtigen Keywords haben

  • Keywords im Content deiner Seite müssen die richtige Dichte haben und müssen vor allem aber richtig ausgewählt werden. Die Keywords sind ein ganz wichtiger Faktor dafür, ob deine Seite im Ranking weit oben gelistet wird

Faktoren die für die Off-Page-Optimierung wichtig sind

Da du bei der Off-Page-Optimierung weniger Einfluss hast, musst du vor allem für eine gute Reputation deiner Seite sorgen. Dies kannst du mit Backlinks schaffen, also Links, die auf anderen Seiten eingebaut werden und auf deine Seite verlinken. Damit dies aber auch von Erfolg gekrönt wird, brauchst du qualitativ hochwertige Backlinks. Dies können Links auf themenrelevante Seiten sein, die ebenfalls in einem hochwertigen Content zu finden sind. Nur so ist es möglich, dass auch ein Backlink höher bewertet wird. Bei der Schaffung von Backlinks können für dich soziale Netzwerke eine große Hilfe sein. Okay, diese Verlinkungen fallen zwar kaum ins Gewicht, aber für einen natürlichen Aufbau von Backlinks sind sie für dich sehr wichtig. Dies liegt vor allem auch daran, dass von Nutzern die Seite auch außerhalb der Netzwerke verlinkt wird. Wie du ein gutes Linkbuilding angehst und worauf du achten muss, kannst du in unserem Artikel Linkbuilding Ratgeber: Gute Backlinks von schlechten Backlinks unterscheiden“ perfekt nachlesen.

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Sprich deine Kunden direkt mit SEA an

Bei SEA, der Suchmaschinenwerbung, werden bei Suchmaschinen direkt konkrete Werbeanzeigen geschaltet. Vielleicht nutzt du ja SEA auch schon, beispielsweise Google AdWords. Mit AdWords kannst du auf Basis von bestimmten Keywords Werbebotschaften so gestaltet werden, dass sie genau passend für die Suchanfragen der Nutzer angezeigt werden. Mag jetzt vielleicht auf den ersten Blick einfach klingen, ist es aber nicht so ganz. Solch eine Kampagne für SEA muss wirklich gut geplant werden und dafür musst du auf jeden Fall eine gründliche Analyse deiner Keywords machen. Nur mit den wirklich passenden Keywords schaffst du es auch, dem Nutzer und potenziellen Kunden das Produkt anzuzeigen, für welches er sich auch tatsächlich interessiert. Mehr über Google AdWords kannst du auch ausführlich in unserem Artikel Adwords nutzen und mehr Kunden im Internet gewinnen“ nachlesen.

So kannst du deine SEA Kampagne bezahlen

Für die Bezahlung deiner Werbekampagnen stehen dir unterschiedliche Bezahlmodelle zur Verfügung. Für dich hat dies den Vorteil, dass du immer eine sehr hohe Kontrolle über deine entstehenden Kosten hast. Am häufigsten wird hier die Cost-prer-Klick Methode angewendet. Du hast hier die Möglichkeit, bei den Kosten für einen Klick variabel zu sein, hat aber auch zur Folge, dass die Kosten auch abhängig von beispielsweise der Qualität deiner Werbeanzeige abhängen. Du kannst aber auch für deine SEM-Strategie bei deinen Werbeanzeigen die Kosten limitieren, also ein gesamtes Budget welches zur Verfügung steht, dafür festlegen. Zahlen musst du aber immer nur dann, wenn auch tatsächlich auf deine Anzeige geklickt wird.

Es gibt aber auch weitere Alternativen, wie du deine aus der Symbiose aus SEO und SEA geschaffene SEM-Strategie bezahlst. So kannst du auch die Methode Cost-per-1000-Impressions wählen. Hier zahlst du für den Zeitraum, in dem deine Werbebotschaften eingeblendet werden. Außerdem gibt es bei AdWords auch noch die Cost-per-Acquisition, bei dem für dich Gebühren fällig werden, sobald du als Sender der Werbebotschaft durch den Klick auf dein Werbebanner tatsächlich einen Abschluss tätigen konntest.

Nutze die SEM-Strategie für deine Landingpage

Durch die Synergien, die durch deine SEM-Strategie durch die Verbindung von SEO und SEA entstehen, hast du auch Vorteile, die du für deine Landingpage nutzen kannst. Nehmen wir beispielsweise den Bereich rund um das Keyword, wie ich es oben unter Off-Page-Optimierung beschrieben habe. So stellt SEA für dich eine kostengünstige Methode dar, um eine entsprechende Marktforschung für SEO zu betreiben. Du kannst bei deiner neuen SEM-Strategie testen, welche Keywords besonders gut funktionieren und kannst daraus ableiten, wie auch deine On-Page-Optimierung damit erfolgreich gestaltet werden kann.

Ich will dir nachfolgend noch aufzeigen, welche Synergieeffekte aus SEO und SEA für deine neue SEM-Strategie entstehen können. Dazu musst du folgende Aspekte analysieren:

  • Die Keyword-Recherche: Welche funktionierenden Keywords hast du bei AdWords und kannst du diese auch für deine Landingpage verwenden? Kannst du gute Keywords unter SEO auch für SEA verwenden um daraus einen höheren Traffic zu generieren?
  • Deine Anzeigentexte: Achte auf die Konsistenz deiner Meta-Tag aus den Ergebnislisten der Suchmaschinen mit deinem Anzeigentext, welcher zur Suchanfrage eingeblendet wird. Wenn dies passt, dann steigt für dich auch entsprechend die Wahrscheinlichkeit, dass deine Seite angeklickt wird.
  • Gibt deiner neuen Seite eine Starthilfe: Du musst immer bedenken, dass SEO ein Prozess ist, der sich nur langsam entwickelt. SEA hingegen kann von dir schneller umgesetzt werden. Schaffst du nun durch deine SEM-Strategie eine Symbiose, dann kannst du schneller Klicks generieren und deine Seite auch schneller bekannt machen.
  • Hol dir Backlinks über das Netzwerk: Kombinierst du SEO und SEA zu einer gemeinsamen SEM-Strategie, bekommst du durch AdWords auch Zugang zum Netzwerk von Google. Das bringt dir den Vorteil, dass du Seiten, welche Bannerwerbung oder Contentwerbung betreiben, direkt kontaktieren kannst und auf diese Weise hochwertige Backlinks setzen lassen kannst.

Fazit:

Die Suchmaschinenoptimierung SEO als auch die Suchmaschinenwerbung SEA haben durchaus ihre Vorteile. Beide Teilbereiche des Suchmaschinenmarketing können gezielt eingesetzt werden. Schaffst du aus beiden Bereichen aber eine Symbiose und generierst daraus deine eigene SEM-Strategie, hast du Möglichkeit, schneller deine Ziele zu erreichen. Diese Ziele lauten Erhöhung deiner Reichweite und Steigerung deiner Umsätze. Ein guter Grund für dich, dir die richtige SEM-Strategie zurecht zu legen.

SEM-Strategie: Mit SEO & SEA deine Webseite positionieren
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