Es gibt viele entscheidende Faktoren, wenn es darum geht, einen Interessenten zum Käufer zu machen. Einerseits gibt es ein Problem, welches den potentiellen Kunden belastet und welches dein Produkt verspricht zu lösen. Auf der anderen Seite sind es Emotionen, die das Kaufverhalten vieler Menschen bestimmen – sogar Profi-Einkäufer sind davon nicht gefeit. Diese Soft-Facts bzw. Skills können unter anderem den Unterschied zwischen erfolgreichen und nicht erfolgreichen Verkäufern ausmachen.

Ein Aspekt, den viele Menschen unterschätzen, ist die Selbstsicherheit. Beim Verkaufen ist es wichtig selbstbewusst bzw. selbstsicher zu wirken. Das hat verschiedene Gründe. Sei nicht traurig, wenn du dich noch nicht so selbstbewusst fühlst: Wir verraten dir ein paar simple, leicht anwendbare Tricks.

Warum ist Selbstsicherheit wichtig?

Zu aller erst solltest du verstehen, warum es überhaupt wichtig ist, dass du selbstbewusst auftrittst. Einerseits repräsentierst du als Person das Produkt, was du verkaufen möchtest. Es ist sicherlich nicht vorteilhaft, wenn du den Kunden von der Wertigkeit eines Produktes überzeugen willst, während du unsicher wirkst. Andererseits ist einer der meistgenannten und entscheidendsten Verkaufsfaktoren „Vertrauen“. Wir Menschen tendieren dazu eher anderen Leuten zu vertrauen, die selbstsicher sind. Weil wie wollen wir uns der Sachen sicher sein, die diese Leute sagen, wenn es so scheint, als seien sie sich selbst damit nicht so ganz sicher?

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Wie werde ich selbstsicher?

Selbstbewusstsein ist erlernbar und es lohnt sich meist Zeit, Kraft und Mühe in die Verbesserung der Eigenwahrnehmung und Eigendarstellung zu investieren. Um selbstsicher zu werden oder so zu wirken, als sei man es, genügt es aber schon anfangs, wenn man folgende Tipps beherzigt und versucht tagtäglich umzusetzen:

Aussehen

Wie bereits vorher erwähnt, entsteht Selbstbewusstsein im Kopf und kann somit durch Aktionen bzw. Äußerlichkeiten beeinflusst werden. Deshalb lohnt es sich für dich, wenn du dir vornimmst (und es dann natürlich auch tust), dich zu pflegen. Nimm dir Zeit für dein Aussehen. Es wird hier keine Eitelkeit empfohlen, sondern lediglich der Aufbau einer gesunden Beziehung zwischen Körper und Geist. Körperpflege, Shopping und ähnliches tragen zur Zufriedenheit mit der selbst bei.

Und ob du es glaubst oder nicht: Die Menschen spüren, wenn du mit dir selbst zufrieden bist und du wirkst sofort um einiges selbstsicherer. Vielleicht legst du dadurch Schüchternheit ab, da du offener agieren kannst, wenn du dich selbst gut findest.

Rufe noch jetzt deinen Friseur an, rasiere dich, schneide dir die Nägel, gehe duschen, oder tue, was auch immer dir dabei hilft, dich schöner zu fühlen. Nicht umsonst haben Menschen, die sich attraktiv fühlen eine viel positivere Ausstrahlung.

Mimik und Gestik

Die Subkommunikation macht einen großen Teil des Eindrucks aus, den unser Gesprächspartner von uns gewinnen kann. Nur ein kleiner Teil deiner Worte wird bewertet. Vielmehr geht es darum, wie du es gesagt hast. Mimik und Gestik spielen als Elemente der non-verbalen Kommunikation eine große Rolle und haben einen entscheidenden Einfluss darauf, ob du als „vertrauenswürdige“ Person eingestuft wirst. Insgesamt sollte deine Haltung gerade und aufrecht sein – das strahlt Selbstsicherheit pur aus!

Versuche deshalb zu vermeiden die Arme von dem Körper verschränkt zu halten. Das ist eine typische Abwehrhaltung, die man einnimmt, wenn man das Gefühl hat, etwas verstecken zu müssen bzw. angegriffen zu werden. Sei einfach offen, habe Mut auch mal zu gestikulieren und ganz wichtig: lächeln!

Es gibt weniges, was man tun kann, damit man sympathisch wirkt, was besser funktioniert, als ein nettes, freundliches und ehrliches Lächeln. Wenn es dir gut tut, dann stell dich jetzt daheim vor dem Spiegel, denk an etwas Schönes und lächele einfach mal. Positiver Nebeneffekt: Das Gehirn spürt, wenn die fürs Lächeln verantwortliche Muskulatur angesprochen wird und es werden vermehrt „Glückshormone“ ausgesendet, die dir in Interaktionen ein gutes Gefühl geben und dir die eventuell vorhandene Aufregung nehmen.

Sport

Das mag nun etwas weithergeholt klingen, aber tatsächlich kann es dir sehr helfen Sport zu machen. Menschen, die noch nie Sport gemacht haben, haben nie erfahren, was ihr Körper eigentlich in der Lage ist zu leisten. Regelmäßiger Sport – egal welcher – erhöht dein Selbstvertrauen und du kannst in allen Lebenslagen selbstsicherer agieren.

Blickkontakt

Hier scheiden sich die Geister. Auf der einen Seite ist ein intensiver Blickkontakt sehr gut – auf der anderen Seite kann er schnell als aufdringlich und vielleicht sogar unangenehm empfunden werden. Am besten versuchst du ein Gefühl dafür zu entwickeln, wie lange Augenkontakt gehalten werden sollte.
Schaue am besten ganz normal und freundlich. Am besten kombinierst du den Augenkontakt mit einem freundlichen Lächeln.

Sprache

Innerhalb des Bereichs der Sprache gibt es unzählige Faktoren, die auf Selbstsicherheit hinweisen. Zum Beispiel solltest du versuchen nicht gedrungen, langsam und ruhig zu sprechen. Versprecher passieren den Besten und sind kein Grund dich direkt aus dem Konzept bringen zu lassen. Selbstsicher werden bedeutet auch, mit den eigenen Schwächen und Fehlern leben zu können.

Entschuldigen

Es zeugt von Größe, wenn man sich Fehler eingestehen kann und sich auch für diese entschuldigt. Aber es ist nicht nötig sich für seine Meinung oder Bewertungen zu entschuldigen, die man vertritt. Ein selbstsicherer Mensch steht zu seinen Ansichten und formuliert Kritik klar und deutlich – ohne dabei destruktiv zu werden.

Komplimente

Es ist ein schöner Zug Komplimente an seine Umwelt zu verteilen – besonders dann, wenn sie ehrlich gemeint sind und gut gewählt wurden, können sie dich zu seinem echten Sympathie-Bolzen machen.

Wenn du Komplimente zu hören bekommst, dann bedanke dich höflich und nimm sie an. Sie abzustreiten, darüber zu diskutieren oder sie zu ignorieren wäre unangemessen und würde nicht von Selbstsicherheit zeugen.

Raum für Selbstsicherheit?

Es gibt Bereiche und Gebiete (egal ob fachlich oder wirklich räumlich gesehen) in denen du dich besonders wohl fühlst. Hier fällt es dir wahrscheinlich einfach offen zu kommunizieren, da du immer wieder auf dieselben Menschen und Angelegenheiten stößt. Den Verkaufsprofi macht aber aus, dass er sich blitzschnell auf verschiedene, neue Charaktere einstellen kann und selbst in Momente des „nicht-Wissens“ selbstsicher agieren kann.

Selbstsicher werden findet im Kopf statt. Selbstbewusst sein besteht aus dem richtigen Mind-Set in Kombination mit bestimmten, in den Alltag implementierten, Verhaltensmustern, die einen darin bestärken, selbstsicher aufzutreten.

Versuche die nächsten Tage die Tipps, die oben genannt wurden, anzuwenden und du wirst sicherlich überrascht sein, was vermeintliche Kleinigkeiten für einen großen Unterschied machen können.

Selbstsicher werden: So wirkst du souveräner auf deine Kunden
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