Erfolgreiches und effizientes Marketing stellt gerade in der Anfangsphase für jeden Gründer eine große Herausforderung dar. Viele machen den Fehler, dass sie in ihre Marketingmaßnahmen viel Aufwand und viel Geld investieren, ohne klar zu prüfen, ob bestimmte Kampagnen auch den Erfolg bringen, den man sich erhofft und letztendlich damit auch wirtschaftlich arbeitet. Dies kannst du aber auf recht einfache Weise prüfen und helfen kann dir dabei auf jeden Fall der Return on Investment, kurz auch nur ROI genannt.

Was bedeutet Return on Investment?

Kurz und einfach dargestellt bedeutet der Return on Investment im Bereich Marketing die Rendite auf das Kapital, welches du für das Marketing eingesetzt hast. Es ist ja schließlich deine Bestreben, mit deinen Marketingmaßnahmen so viele Kunden wie möglich gewinnen. Ob es aber auch wirtschaftlich für dich ist, kannst du messen, aber dafür brauchst du eindeutige Kennzahlen. Wenn Marketingmaßnahmen erfolgreich sind, dann kann das immer an einem hohen Return on Investment festgemacht werden. Im Klartext heißt das, dass du mit wenig eingesetztem Kapital einen hohen Umsatz erwirtschaften kannst, der für dich wiederum zu einem Unternehmensgewinn führt.

So kannst du deinen Return on Investment berechnen

Es ist für dich recht einfach, den Return on Investment zu berechnen. Der sogenannte ROI ergibt sich daraus, dass du den erzielten Gewinn einfach durch die Kosten teilst, du die für dein Marketing eingesetzt hast. Das Ergebnis, welches dabei herauskommen sollte, dürfte für dich auch klar sein. Der Wert muss immer größer als 1 sein, denn wenn dies nicht der Fall ist, dann war deine Kampagne einfach nicht wirtschaftlich und damit auch nicht effektiv. Ok, das mag jetzt für dich auf den ersten Blick zwar recht einfach wirken, aber ganz so einfach ist es nun doch nicht. Deshalb möchte ich dir in diesem Artikel Tipps geben, wie du wirklich einen klaren und aussagefähigen Return on Investment berechnen kannst.

Klare Zuordnung ist von entscheidender Bedeutung

Damit du deinen Return on Investment auch eindeutig benennen kannst, musst du zunächst immer die Kosten genau zuordnen. Bei den Kosten darfst du aber nicht nur die direkten Ausgaben mit einbeziehen. Für die Berechnung des Return on Investment gehören auch

  • deine entstandenen Planungskosten
  • die Kosten die durch den zeitlichen Aufwand entstanden sind
  • die entstandenen Kapitalkosten
  • alle sonstigen angefallenen Nebenkosten

Nun geht es weiter mit dem Gewinn. Den darfst du nicht pauschal als ganzes betrachten, sondern du musst deinen Gewinn dann auch der entsprechenden Kampagne zuordnen. Ok, ich gebe zu, dass dies nicht immer so eindeutig möglich ist. Aber du solltest versuchen zu definieren, ob ein Kunde aufgrund deiner Kampagne bei dir gelandet ist oder es sich um einen Kunden handelt, der sich zufällig zu dir in den entsprechenden Marketingkanal „verirrt“ hat. Auf diese Weise kannst du jeden von dir genutzten Kanal und jede durchgeführte Marketingmaßnahme messen, ob sie effektiv und für dich auch wirtschaftlich war.

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Prüfe auch andere Kennzahlen für ein erfolgreiches Marketing

Mit der Berechnung des Return on Investment hast du nun schon einen großen Schritt zu einem wirtschaftlichen und auch effektiven Marketings getan. Doch allein der ROI wird dir auf Dauer nicht weiterhelfen und du musst auch unbedingt andere Kennzahlen betrachten. Damit du deinen Kampagnen auch noch auf weitere Faktoren prüfen kannst, spielt für dich auch der KPI eine wichtige Rolle. Der KPI (Key Performance Indicator) ist eine wichtige Leistungskennzahl, mit der du deine Marketingmaßnahmen messen kannst. Du willst bzw. sollst ja schließlich auch wissen, wie

  • die Leadgenerierung im Allgemeinen aussieht
  • es um die Zahl der Converted Leads steht
  • hoch sich das Verhältnis zwischen einmaligen Kunden und Mehrfach-Kunden prozentual verhält
  • hoch für dich die Gesamtkosten für einen Lead sind

Diese Zahlen sind neben dem Return on Investment für dich genauso wichtig. Denn nur wenn du diese Zahlen genau kennst, kannst du deine Marketingmaßnahmen bei Bedarf auch optimieren. Hier gilt der Grundsatz, dass je mehr Leads bei einer Kampagne generiert werden, umso erfolgreicher war deine Kampagne. Ok, die Leads allein helfen dir natürlich nicht um das Geld in die Kasse zu spülen, denn aus diesen Leads müssen dann immerhin noch Kunden generiert werden und dann spricht man von der sogenannten Conversion Rate. Aber du kannst hier auch etwas entscheidendes erkennen. Werden viele Leads generiert und die Conversion Rate ist schlecht, dann wirst du deine Zielgruppe verändern müssen. Hast du eine hohe Conversion Rate bei niedrigen Leads, dann kannst du deine Kampagne ruhig noch etwas offensiver und breiter gestalten.

Tipps für dich, wie du den Return on Investment steigern kannst

In den obigen Absätzen habe ich dir aufgezeigt, welche Zahlen für dich wichtig sind und wie du sie ermitteln kannst. Nun aber auch für die praktische Anwendung ein paar Tipps für dich, wie du den Return on Investment steigern kannst.

Tipp 1: Du musst immer wieder dein Targeting prüfen. Im Klartext gesagt, einfach prüfen, ob du auch die Leads erreichen kannst, die dann später erfolgreich sein können.Ist dies nicht der Fall, dann musst du deine Kampagne entsprechend optimieren.

Tipp 2: Schau dir immer wieder deine Conversion Rate an. Je besser hier der Wert ist, umso effektiver ist deine Kampagne. Kannst du die Conversion Rate steigern, so steigerst du automatisch auch deinen Return on Investment.

Tipp 3: Versuche Multiplikatoren zu generieren. Gerade in sozialen Netzwerken kannst du Multiplikatoren genieren, die deine Mitteilungen teilen. Für dich bedeutet dies, dass du deine Kosten minimieren kannst und damit den Return on Investment steigern kannst.

Tipp 4: Suche das Herzstück deiner Kampagne. Deine Aufgabe ist es herauszufinden, welcher Teil von deiner Kampagne besonders gut läuft. Um den Return on Investment zu steigern, kannst du deine Kampagne genau auf dieses Herzstück reduzieren.

Tipp 5: Immer wieder deine Kampagne anpassen. Lass deine Kampagne nicht einfach so laufen. Achte auf Feedbacks die du bekommst, nimm Kommentare ernst und optimiere dann danach. Zu musst dir immer vor Augen halten, dass eine Kampagne und die Optimierung ein ständiger Prozess ist, der immer wieder angepasst werden muss.

Return on Investment (RoI) berechnen und optimieren
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