Privatdetektiv für Gründer

Zwischen einer guten Idee und einer Gründung liegt nur eines: die Entscheidung, ein Vorhaben in die Wirklichkeit umzusetzen. Ist die Idee auch noch so gut – mit jeder Gründung geht das Risiko einher, zu scheitern. Und dieses Scheitern ist leider schlecht planbar, weil es allzu oft auf das Fehlverhalten Dritter zurückzuführen ist.

Wann du als Gründer vertrauen musst

Es gibt verschiedene Arten von Menschen, die den Schritt wagen, ihr eigenes Unternehmen zu gründen. Auch wenn zu manchen Gründungen sicher eine Prise Abenteuerlust gehört, sind die meisten Gründer doch eher vorsichtige und zuweilen sogar misstrauische Menschen. Wer sich für eine Gründung entscheidet, neigt oft dazu, auch die kleinsten Schritte, die auf diesem Weg zu gehen sind, genau verstehen und abwägen zu wollen. Manchmal ist es als Gründer aber einfach wichtig, zu vertrauen.
Hast du dich dafür entschieden, dich bei deiner Gründung eng von einem Berater begleiten zu lassen, der dich mit seinem Knowhow unterstützt? Dann musst du diesem Berater dein volles Vertrauen schenken. Ganz gleich, ob er dir drei, fünf oder zehn Wege vorstellt, mit denen du Geld für die Gründung sammeln kannst und ganz egal, ob er dir zu einem Büro im Gründerzentrum oder einem repräsentativen Geschäftsraum in der Stadtmitte rät – letztlich präsentiert dir ein Berater immer nur eine Auswahl aus einer Vielzahl an Möglichkeiten. Und diese Auswahl hat er zumindest teilweise aufgrund von subjektiven Kriterien getroffen.
Auch der Banker, der dich in Sachen Gründungskredit berät, der Mitarbeiter des Accelerators, der dein Startup groß rauskommen lassen will und dein Versicherungsmakler leben davon, dass du ihnen vertraust. In den meisten Fällen wirst du im Jahr deiner Gründung auf Menschen treffen, die dir wohlgesonnen sind oder mit dem Ziel, selbst von deiner Idee zu profitieren, deinen Weg gewinnbringend vorantreiben. Doch leider gibt es immer wieder auch Fälle, in denen dein Vertrauen missbraucht wird. In einigen dieser Fälle reicht es nicht aus, sich von falschen Beratern zu trennen. Manchmal solltest du Anzeige erstatten oder einen Privatdetektiv beauftragen, der dir dabei hilft, den Schaden zu begrenzen und Material zu sammeln, das ein geschäftsschädigendes Verhalten belegt.

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Was du dir nicht gefallen lassen solltest

Als Gründer wirst du dir ein dickes Fell zulegen müssen. Schließlich gibt es ganz sicher auch in deinem Umfeld einige Menschen, die dich in deinem unternehmerischen Tatendrang ausbremsen wollen und nichts Besseres zu tun haben, als dir einzureden, dass deine Geschäftsidee zum Scheitern verurteilt ist. All diese Schlechtmacher darfst du ohne schlechtes Gewissen ignorieren oder versuchen, diese Kritik an dir abprallen zu lassen. Es gibt aber einige Dinge, die du dir auf keinen Fall gefallen lassen solltest und bei denen größte Vorsicht geboten ist.

1. Ideenklau

Man kann von deiner Geschäftsidee sicher halten, was man will. Doch es gibt, wie in diesem Artikel nachzulesen ist, ganz sicher auch Menschen, die sich ärgern, weil sie nicht selbst auf die geniale Idee gekommen sind, mit einer Geschäftsidee wie deiner ein Unternehmen zu gründen. Wenn du das Gefühl hast, dass jemand aus deiner Mastermindgruppe, einer deiner Bankberater, dein Coach oder dein Cousin, dem du von deinen Plänen erzählt hast, deine Idee klauen will, sollten bei dir die Alarmglocken läuten! Ein Privatdetektiv kann ermitteln, ob jemand damit beginnt, plötzlich in dem Markt zu netzwerken, in dem du aktiv werden willst. Er kann herausfinden, ob dich jemand aktiv schlechtmacht, um sein eigenes Vorhaben besser dastehen zu lassen. Und er kann gerichtsfähige Materialien zusammentragen, die belegen, dass durch den Ideenklau deine Rechte verletzt werden.

2. Abwerben von Mitarbeitern

Die Personalgewinnung ist für Gründer eine der größten Herausforderungen überhaupt. Der Tagesspiegel berichtete jüngst, dass Berliner Startups mittlerweile ein riesiges Problem damit haben, geeignete Bewerber zu finden, die bereit sind, für ein angemessenes Gehalt in einem neugegründeten Unternehmen anzufangen. Flexible Arbeitszeiten, flache Hierarchien und interessante Tätigkeiten werden leider noch immer oft der Bezahlung untergeordnet. Es ist längst gang und gäbe, Headhunter einzusetzen, die versuchen, die fähigsten Mitarbeiter eines Unternehmens abzuwerben. Dich als Gründer kann es empfindlich treffen, wenn ein Headhunter deinen Mitarbeiterstab von einem Monat auf den anderen dezimiert. Das Abwerben ist grundsätzlich erlaubt, wie die IHK Pfalz hier übersichtlich darstellt. Allerdings kann es sein, dass der Headhunter mit dem Abwerben entweder einen verwerflichen Zweck verfolgt oder bei seiner Tätigkeit verwerfliche Mittel einsetzt. Auch hier kann dir ein Privatdetektiv gute Dienste leisten. Findet der Detektiv heraus, dass der Headhunter deine Mitarbeiter beispielsweise zum Vertragsbruch überredet, kannst du rechtliche Schritte einleiten.

3. Fehlverhalten von Mitarbeitern und Geschäftspartnern

Flache Hierarchien und ein tolles Betriebsklima sind prima. Was aber, wenn dein Vertrauen schamlos ausgenutzt wird, dein Geschäftspartner dein Geld verprasst und sich deine Angestellten krankschreiben lassen, um in der Zeit, in der du ihnen weiterhin ihr Gehalt zahlst, schwarz für ein anderes Unternehmen zu arbeiten? Große Detektivbüros wie die Detektei Lentz in Frankfurt sind auf Wirtschaftsermittlungen aller Art spezialisiert. Deine Mitarbeiter werden von den professionellen Nachforschungen gar nichts mitbekommen, während der geschulte Privatdetektiv diskret und unter Befolgung aller gesetzlichen Bestimmungen gerichtsfähiges Material zusammenträgt.
Die Investition in einen Privatdetektiv kann aus verschiedenen Gründen ein wichtiger Schritt sein. Wenn du die Nachforschungen in professionelle Hände gibst, kannst du dir viel Ärger ersparen. Schließlich wirst du kaum im Bilde über sämtlichen juristischen Details sein und genau wissen, was du bei eigenen Nachforschungen tun darfst. Auch werden ungute Konfrontationen mit untreuen Mitarbeitern, übereifrigen Headhuntern oder betrügerischen Ideendieben vermieden.
In manchen Fällen kann der richtige Privatdetektiv dir dabei helfen, dein Unternehmen vor dem Ruin zu retten. Schließlich kommt es gerade in der Gründungsphase schnell zu Situationen, in denen dir das Geld ausgeht, du aufgrund von Mitarbeitermangel nicht mehr in der Lage bist, deine Kunden zu beliefern oder du feststellst, dass die Nische, die du dir ausgesucht hast, in Windeseile von einem Mitbewerber besetzt wurde.

Fazit: Wachsam sein!

Bei aller Vorsicht und allem Streben, bei sämtlichen geschäftlichen Entscheidungen selbst den Überblick zu behalten, ist es wichtig, dass dir dein Bauchgefühl nicht abhandenkommt. Es ist ungemein wichtig, zu lernen, nicht frei auszuplaudern, welchen Schritt du als nächstes unternehmen wirst. Und wenn dir dein Bauchgefühl sagt, dass du einem vermeintlich freundlichen Ratgeber nicht trauen solltest, ist es nie falsch, auf dieses Misstrauen zu hören und Vorsicht walten zu lassen!

 

Zwischen Vertrauen & Vorsicht: Wann brauchen Gründer einen Privatdetektiv
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