Dieser Artikel wurde ursprünglich am 25.03.2013 veröffentlicht:

pinterest-logo-gruender.deSeit ein paar Jahren sprießen immer mehr Social-Media-Plattformen aus dem Boden. Sehr viele davon sind fast genauso schnell Geschichte wie sie gekommen sind, denn gerade bei uns in Deutschland bzw. Europa tun sich viele Plattformen schwer, von den Leuten akzeptiert und letztendlich auch genutzt zu werden.

Vor ca. 5 Jahren waren es Netzwerke wie StudiVZ oder SchülerVZ die den Ton angaben, heute sind es vorzugsweise Facebook, Xing, Twitter und Google+.

Doch gibt es Alternativen zu den großen 4?

Wie so häufig, wenn es um Social-Media geht, schwappt ganz allmählich wieder ein Trend aus den USA rüber zu uns.

Pinterest
– so heißt das Netzwerk was sich von seiner Idee her von den etablierten Netzwerken doch sehr stark unterscheidet. Die Grundidee bei diesem Netzwerk ist, dass der Fokus ganz klar auf die „Macht der Bilder“ gelenkt werden soll und somit immer gleich eine Form der Emotionalität mitgeliefert wird.

Bei Pinterest kann der User nämlich primär „nur“ Fotos hochladen und diese dann kommentieren, liken, teilen, etc. So gesehen ist Pinterest wohl der mittlerweile größte „Fotoladen“ der Welt geworden, denn laut Alexa Rank liegt die Website mittlerweile auf Rank 34 der meist besuchten Webseiten in Deutschland.

Und das natürlich aus einem guten Grund, denn fast alle Menschen sind so gepolt, sich von Bildern im ersten Augenblick stärker fesseln zu lassen als von Texten – und genau auf diese Fesselung zielt Pinterest ab.

Wie können Sie davon profierten?

Die „Macht der Bilder“ ist unter Marketing-Experten unumstritten und genau aus diesem Grund ist Pinterest hoch affin für gezielt platzierte Werbung im Internet.

Als gutes Beispiel könnte wir hier zum Beispiel eine Modefirma XY nehmen, die mit Ihren veröffentlichten Fotos auf Pinterest von einem fast automatisch einsetzendem Zog profitiert.

1. Posten des Bildes auf https://pinterest.com/
2. Automatische Verbreitung durch Likes, Kommentare, etc.
3. Systematischer Aufbau von mehreren Fotos die zu einander passen + Verlinkung

Durch diesen Zog können Sie durch die richtige Linksetzung und durch eventuell spannenden Kollage den Traffic Ihrer Haupt-Webseite oder auch Ihrer Squeezepage steigern – denn letztendlich gilt immer die Faustformel: kein Traffic  kein Umsatz!

Für wen lohnt sich Pinterest am meisten?

Allerdings gibt es auch eine „Schwachstelle“ bei Pinterest beziehungsweise ein Mangel an Affinität je nach Branche.
Wie mein eben aufgeführtes Beispiel schon indirekt gezeigt hat, macht Pinterest meistens für diejenigen Sinn, dessen Produkte sich auf wirkungsvoll als Bild darstellen lassen.

So kann man beispielsweise in der Tourismusbranche, der Textilindustrie, etc. Pinterest als mächtiges Mittel zur Trafficgenereiung einsetzten, die diese veröffentlichen Bilder schüren immer auch ein hohe Emotionalität beim Betrachter und können diesen somit bei seiner Kaufentscheidung beeinflussen.

Schwieriger gestaltet es sich hier bei digitalen Produkten, denn diese kann man zwar als schöne 3D-Grafik darstellen, allerdings beinhaltet eine DVD-Box im Vergleich zu einem Strandfoto aus der Karibik kaum Emotionalität und wird daher mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit keinen positiven Zog für Ihr Business auf Pinterest erzielen.

Fazit:

Man kann also festhalten, dass Pinterest zwar schon sehr affin für gewissen Branchen ist und hier den jeweiligen Unternehmern auch einen hohen Mehrwert liefert, aber gerade im Bereich des Online-Marketings bezogen auf digitale Infoprodukte kaum Emotionalität schürt und somit keinen Mehrwert an Leads liefern kann.

Überprüfen Sie also vorher genauestens, ob Ihre Branche genügend Emotionalität in Form von Bildern rüberbringen kann, bevor Sie sich dazu entschließen, auf Pinterest aktiv zu werden.

Mit besten Grüßen,

Simon Seidl
Projektmanager Gründer.de

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