SEO Pillar-PageQuelle: Pixabay © geralt

Ohne SEO ist es schwierig, sich als Unternehmen im Internet zu behaupten. Begehrte erste Plätze im Suchmaschinenranking sind mit viel Arbeit verbunden.

SEO, also die Suchmaschinenoptimierung, ist ständig im Wandel. Gestern waren Keywords total angesagt, bis hin zum Keyword-Spamming, heute sind es Content-Strategien. Aber nicht nur SEO hat sich verändert, auch das Suchverhalten der User und dadurch auch die Funktionsweise der Suchmaschinen. Wer dennoch im Internet unter vielen Millionen anderer Seiten gefunden werden möchte, muss seine Seiten ständig strukturell verändern und anders organisieren. Dabei sind heute Pillar-Pages überall zu finden. Sie sind das Zentrum des Content Hubs, das sind contentbasierte Onlinestrategien.

Haben Keywords ausgedient?

Den ersten Platz in den Suchmaschinen zu ergattern ist nicht selbstverständlich. Es steckt eine Menge Arbeit dahinter. Bisher waren es die Keywords, die nach einer umfangreichen Recherche sich als geeignet herausstellten, die sich durch eine hohe Suchfrequenz bei geringer Konkurrenz auszeichneten. Dabei gibt es Short-Tail-Keywords, die auch generische Keywords heißen und meist nur aus einem einzigen Wort bestehen, und Long-Tail-Keywords, die sich aus mehreren Begriffen zusammensetzen. Mit der Zeit veränderten sich die Suchanfragen der Internetuser immer weiter, wurden immer spezifischer. Mittlerweile bestehen sie häufig aus ganzen Sätzen. Diese veränderten Suchgewohnheiten sind teilweise auch auf den Einsatz von Sprachassistenten wie Siri, Alexa und Co. zurückzuführen.

Jetzt das Gratis-Ebook "Dein digitales Business" anfordern:
Ich erkläre mich damit einverstanden, dass meine Daten zu Versandzwecken verarbeitet werden und ich weitere Informationen per e-Mail erhalten werde. Lies dazu hier bitte unsere Datenschutzerklärung.
 

Durchdachte Content-Strategie ist heute erforderlich

Aber nicht nur die Suchanfragen, die Spracheingabe und das Userverhalten haben sich verändert. Die Algorithmen der Suchmaschinen passen sich den Trends immer wieder an und entwickeln sich ebenfalls immer weiter. Die Anbieter optimieren diese ständig, um am Ende die Suchanfragen perfekt umzusetzen und wirklich relevante Ergebnisse zu liefern.

Für Marketer bedeutet dies, dass die Orientierung ausschließlich an Keywords nicht mehr funktioniert. Für einen guten Platz im Suchmaschinenranking ist eine durchdachte Content-Strategie notwendig. Erst die strukturierte Umsetzung dieser Strategie ist mit den neuen Anforderungen erfolgversprechend. Für viele Unternehmen stellen diese Neuerungen eine große Herausforderung dar. Insbesondere kleinere Unternehmen haben nur selten einen Marketingexperten an Bord, der sich ausschließlich um diese Dinge kümmert. Das Ergebnis: Das Unternehmen steht im Suchmaschinenranking weit abgeschlagen. Um hier nicht unter ferner liefen zu landen, kann professionelle Hilfe von einer SEO Agentur hilfreich sein.

Die Content-Strategie: Pillar-Content und Cluster-Content

Bevor eine Pillar-Page erstellt werden kann, ist es zunächst notwendig, eine Content-Marketing-Strategie zu entwerfen und den Pillar- sowie den Cluster-Content festzulegen. Dabei ist der Pillar-Content inhaltlich das übergeordnete Hauptthema, dem der Cluster-Content untergeordnet ist. Cluster-Content sind die vielen mit dem Hauptthema verbunden Unterthemen. Mit dieser Strategie ist es möglich, ein breites Themenspektrum abzudecken. Mithilfe von interner Verlinkung lässt sich der Traffic auf der Seite und auch die allgemeine Sichtbarkeit erhöhen.

Was genau ist eine Pillar-Page?

Der Begriff Pillar-Page ist vom englischen Wort „pillar“ für Säule abgeleitet. Sie ist die Basis für ein bestimmtes Thema, das in der Content-Strategie ausgearbeitet wird. Im SEO ist die Pillar-Page die Basis für ein Themencluster. Im Cluster-Content ist es möglich, auf alle Aspekte des Hauptthemas sehr detailliert einzugehen. Wichtig ist, dass die wesentlichen Aspekte auch auf der Pillar-Page vertreten sind. Von dort gibt es Verknüpfungen mithilfe von Hyperlinks zum Cluster-Content.

Auf der Pillar-Page erhalten die Besucher einen Überblick über die Bereiche des Themas. Doch es bleibt alles viel unspezifischer als die Elemente im Cluster-Content. Im Cluster-Content lassen sich noch sehr viele offene Fragen klären. Mithilfe von Verlinkungen kann der Nutzer ein Thema vertiefen – ohne ständige Wiederholungen.

Ein Beispiel aus der Praxis: Eine Pillar-Page kann beispielsweise vom Thema Videomarketing handeln. Sie führt in das Thema ein und greift alle relevanten Fragen auf. Doch die kleinsten Details lassen sich dort nur schwer behandeln. Die Seite würde sonst unendlich lang. Deshalb verlinkt die Pillar-Seite „Videomarketing“ auf verschiedene Cluster-Content-Seiten, die sich beispielsweise mit Tools, Plattformen oder KPI befassen und weitere Details im Zusammenhang mit Videomarketing aufgreifen.

Pillar-Page und Cluster-ContentQuelle: Pixabay © sandra_schoen

Die Pillar-Page bildet die Basis eines bestimmten Themas und liefert grundsätzliche Informationen. Mit dem entsprechenden Cluster-Content lässt sich ein Thema vertiefen.

Was macht Pillar-Pages und Themen-Cluster so wichtig?

Das Ziel der Suchmaschinen ist es, die Suchanfragen der User möglichst gut zu bedienen. Dazu ist es notwendig, auch die Intentionen hinter den Suchanfragen zu verstehen. Nur so ist es möglich, passende Suchergebnisse bereitzustellen. Da sich das Nutzerverhalten sehr stark verändert hat, müssen sich die Suchmaschinen anpassen. Ein Großteil der Suchanfragen besteht heute aus mehr als vier Wörtern. Viele Nutzer googeln zudem ausformulierte Fragen, wie das auch bei Suchanfragen per Spracheingabe der Fall ist. Suchanfragen sind heute viel länger und werden immer komplexer.

User finden sich besser zurecht

Seitenbetreiber versuchen verständlicherweise, möglichst viele Aspekte und Varianten einer Suchanfrage abzudecken. Ziel ist es, von Google als relevant eingestuft zu werden. Pillar-Pager liefern Seiteninhalte mit strukturierten Kernthemen und interner Verlinkung. Damit erfüllen sie gleich mehrere SEO-Benefits. Die angebotenen Inhalte sind sehr tiefgehend und entsprechen damit sehr gut den User-Intentionen. Die Seiteninhalte sind auf Pillar-Pages so organisiert, dass Google sie schnell erfassen und indexieren kann. Durch die logisch vernetzten internen Verlinkungen können User sich besser zurechtfinden. Die Pillar-Page fungiert als Wegweiser durch die gesamte Seite.

Interne VerlinkungenQuelle: Pixabay © geralt

Interne Verlinkungen tragen zu mehr Traffic bei und erhöhen das Ranking.

Warum ist die Pillar-Page SEO-relevant?

Keywords haben heute nicht mehr die Bedeutung, um Reichweite aufzubauen. Ganz besonders die Short-Tail-Keywords sind sehr eng gefasst und liefern nur selten die passenden Suchergebnisse für die User. Die Seiten haben stattdessen ein Thema, das ein gutes Ranking erzielen kann. Erst bei der Erstellung des Cluster-Contents sind Keywords wieder wichtig. Der Content der Seite deckt ein einzelnes Themengebiet inhaltlich sehr umfassend ab.

Canonical Tag: Darum ist es so wichtig für erfolgreiches SEO

Jetzt das Gratis-Ebook "Dein digitales Business" anfordern:
Ich erkläre mich damit einverstanden, dass meine Daten zu Versandzwecken verarbeitet werden und ich weitere Informationen per e-Mail erhalten werde. Lies dazu hier bitte unsere Datenschutzerklärung.