Der Erfolg eines Unternehmens hängt maßgeblich auch von seinen Mitarbeitern ab. Denn nur qualifiziertes und motiviertes Personal ist dazu in der Lage, gute Arbeit zu leisten, neue Kunden für das Unternehmen zu gewinnen und somit langfristig den Umsatz zu steigern.

Umso wichtiger ist es für dich als Gründer zu wissen, mit welchen Strategien du an gute Mitarbeiter kommst, die dir zum Erfolg verhelfen, und wie du sie dauerhaft an dein Unternehmen bindest.

Was gute Mitarbeiter in deinem Unternehmen bewirken

Die Qualität der Mitarbeiter spielt eine große Rolle, wenn es darum geht, ob dein Unternehmen auf lange Sicht gesehen Erfolg haben oder scheitern wird. Daher solltest du die drei Typen von Mitarbeitern (A-, B- und C-Mitarbeiter) kennen und wissen, wie du anhand dieser Kategorisierung dein Personal sinnvoller aussuchst.

Über A-, B-, und C-, Mitarbeiter

Die Mitarbeiter eines Unternehmens lassen sich in A-, B- und C-Mitarbeiter aufteilen oder anders gesagt: in Mutmacher, Mitmacher und Miesmacher. Diese Aufteilung zeigt schon, wie unterschiedlich Mitarbeiter sein können. Wobei das an sich ja erst einmal nichts Schlechtes ist: Verschiedene Köpfe haben verschiedene Ideen, die das Unternehmen auf kreative und innovative Weise voranbringen.

Allerdings können Unterschiede auch anderweitig erfolgsentscheidend sein, nämlich in Hinblick auf die Arbeitseinstellung. Ist diese schlecht, kann das negative Konsequenzen für dein Unternehmen haben. Um dich vor dem Scheitern zu bewahren, ist es wichtig, die drei Mitarbeitertypen zu kennen:

  • A-Mitarbeiter, die Mutmacher, sind sehr ambitioniert und überdurchschnittlich engagiert: Sie erreichen gesteckte Ziele nicht nur, sie übertreffen sie sogar und sind damit absolut gewinnbringend.
  • B-Mitarbeiter, die Mitmacher, erledigen ihre Aufgaben, tun aber nicht mehr als sie unbedingt müssen. Sie fallen weder positiv noch negativ auf, sondern laufen sozusagen nebenher mit.
  • C-Mitarbeiter, die Miesmacher, können durchaus schädlich für dein Unternehmen sein. Sie sind leistungstechnisch eher schwach, nur bedingt motiviert und haben innerlich bereits gekündigt.

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Es muss zusammenpassen

Grundsätzlich musst du wissen, welche Erwartungen du an die einzelnen Mitarbeiter hast und ob sie von ihren Kompetenzen und vom Charakter her überhaupt zu deinem Unternehmen bzw. in das Team passen.

Außerdem solltest du dich fragen, wie viele B- oder C-Mitarbeiter dein Unternehmen auf Dauer verträgt, ohne dass der Erfolg Schaden nimmt. In einem nächsten Schritt ist zu überlegen, wie du mit C-Mitarbeitern umgehst.

Zunächst einmal solltest du überprüfen, ob die betreffende Person aufgrund ihrer Persönlichkeit vielleicht einfach nicht den richtigen Posten im Unternehmen hat und woanders bessere Leistungen erbringen würde.

Sollte das nicht helfen, bleibt nur noch die Frage, ob deinem Mitarbeiter fachliche Kompetenzen fehlen, die ihn daran hindern, richtig zu arbeiten, oder ob es an mangelnder Motivation fehlt. Ist das der Fall, solltest du dich lieber um Ersatz bemühen, denn falsche Mitarbeiter kosten Geld, werfen aber kaum Gewinne für dich ab.

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Strategien für die Suche nach neuen Mitarbeitern

Gerade, wenn man als Gründer mit seinem kleinen Unternehmen erst am Anfang steht und noch kein routiniertes Team um sich geschart hat, ist die Suche nach neuen Mitarbeitern nicht so leicht.

Wenn noch kein großes Team besteht, das dafür sorgt, dass grobe Fehler von neuen Mitarbeitern nicht zum Problem werden, bist du als Gründer auf gute Mitarbeiter angewiesen, die motiviert und kompetent bei der Sache sind und dem Unternehmen zum Erfolg verhelfen. Aber die muss man erst einmal finden.

Dafür gibt es ganz verschiedene Strategien, mit denen du effektiv auf dein Unternehmen aufmerksam machst und somit einen großen Kreis an potentiellen Bewerbern erreichst.

Stellenausschreibungen in verschiedenen Kanälen

Stellenausschreibungen sind nicht nur eine gute Möglichkeit, um an neue und qualifizierte Mitarbeiter zu kommen, sie lassen sich außerdem ganz vielfältig einsetzen. Dadurch erreichst du potentielle Kandidaten auf ganz unterschiedlichen Kanälen beziehungsweise kannst dir gezielt Kanäle zu diesem Zweck auswählen und die Mitarbeitersuche damit auf einen bestimmten Personenkreis eingrenzen.

  1. Internet

Das Internet bietet eine ganze Reihe an Möglichkeiten, wie du dein Stellenangebot publizieren kannst. Nutze dafür auf jeden Fall Jobbörsen und Karriereportale, denn mittlerweile wird ein erheblicher Teil der Stellen über solche Seiten vermittelt. Hier kannst du Stellenausschreibungen online stellen, aber auch gezielt nach möglichen neuen Mitarbeitern suchen.

Weiteres Potential bieten soziale Netzwerke wie Xing und LinkedIn, in denen die Mitglieder vor allem berufliche Kontakte verwalten und neue Kontakte knüpfen können. Das Profil ist so ausgelegt, dass man dort unter anderem seine bisherige Ausbildung und beruflichen Erfahrungen sowie fachliche und soziale Kompetenzen eintragen kann. So kannst du einschätzen, wen du mit an Bord haben möchtest und aktiv Kontakt aufnehmen.

Nicht zu vergessen ist eine Stellenausschreibung auf der firmeneigenen Webseite und auf der Facebook-Profilseite deines Unternehmens, falls vorhanden.

Grundsätzlich ist es für Bewerber attraktiv, wenn die Option einer Online-Bewerbung besteht. So können sie die Bewerbung ganz bequem von zuhause aus fertigstellen und müssen nicht befürchten, dass die Unterlagen auf dem Postweg verloren gehen.

  1. Printmedien

Selbst wenn in der heutigen Zeit Stellenausschreibungen eher online inseriert werden, sind Printmedien weiterhin ein wichtiger und vielfältiger Distributionskanal und sollten daher nicht vernachlässigt werden.

Abgesehen von regionalen oder überregionalen Zeitungen sind auch Zeitschriften für Stellenausschreibungen geeignet, hier vor allem Branchen- und Fachzeitschriften. Denn für die Suche nach passenden Bewerbern kann es – je nach Bereich – sinnvoller sein, die Printmedien gezielt auszuwählen.

Personen, die solche Zeitschriften lesen, verfügen in der Regel auch über ein entsprechendes Fachwissen – und das kommt wiederum deinem Unternehmen zugute.

  1. Arbeitsagentur

Informiere zudem die Bundesagentur für Arbeit über verfügbare Stellen in deinem Unternehmen und setze die Stellenausschreibung direkt auf das entsprechende Portal des Arbeitsamtes. So können die Mitarbeiter dort ihre Klienten direkt auf dich verweisen bzw. Klienten bei ihrer Recherche dein Stellenangebot finden.

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Nach geeigneten Mitarbeitern Ausschau halten

Eine weitere Möglichkeit, um an die gewünschten Mitarbeiter zu kommen ist es, als Gründer selbst aktiv zu werden und immer mal wieder selbst nach geeigneten Kandidaten Ausschau zu halten.

Schließlich kommst du in deinem beruflichen Alltag ständig mit Menschen aus anderen Bereichen in Kontakt. Vielleicht ist da jemand dabei, der für dein Unternehmen interessant sein könnte. Es lohnt sich jedenfalls, solche Kontakte aufrechtzuerhalten.

Möglich ist auch, dass deine Geschäftspartner oder Lieferanten jemanden aus dem beruflichen oder privaten Kreis kennen, der in dein Unternehmen passen könnten.

Geeignete Bewerber, die sich nach einem erfolgreichen Bewerbungsverfahren schlussendlich doch gegen dein Unternehmen entschieden haben, solltest du nicht abschreiben und stattdessen ihre Bewerbungen inklusive Kontaktdaten aufbewahren. Immerhin besteht die Möglichkeit, dass du sie zu einem späteren Zeitpunkt doch noch für dein Unternehmen gewinnen könntest.

Scheue dich außerdem nicht davor, in deinen eigenen Reihen nach Bewerbern zu suchen. Sicherlich kennen deine bereits eingestellten Mitarbeiter den ein oder anderen potentiellen Kandidaten aus ihrem privaten Umfeld oder über berufliche Kontakte.

Der Vorteil: Deine Mitarbeiter können gut einschätzen, ob jemand in das Team passt und ob er die Aufgaben im Sinne des Unternehmens erfüllen kann. Solche „Wunschkandidaten“ sind demnach mit hoher Wahrscheinlichkeit gut für dein Unternehmen.

Schaue dich auch in deinem privaten Umfeld um, denn die Menschen in deinem Familien-, Freundes- oder Bekanntenkreis kennen eventuell jemanden, der gerne für dich arbeiten würde, oder sind möglicherweise selbst geeignete Kandidaten.

Gesucht und gefunden – Neue Mitarbeiter einstellen

Die Suche nach neuen Mitarbeitern wird durch eine gute Stellenausschreibung auf verschiedenen Kanälen deutlich vereinfacht. Damit dieses Verfahren auch wirklich effektiv ist und dir möglichst nur geeignete Kandidaten liefert, sollte die Stellenausschreibung unbedingt die wichtigsten Stellenanforderungen und Auswahlkriterien enthalten.

Auswahlkriterien und Stellenanforderungen definieren

Bevor die Suche nach neuen Mitarbeitern also richtig starten kann, musst du dir unbedingt darüber im Klaren sein, in welchem Bereich du zusätzliche Arbeitskräfte benötigst, welche Anforderungen du an deine neuen Mitarbeiter stellst (fachliche Kompetenzen, persönliche Eigenschaften) und welche Aufgaben sie konkret übernehmen sollen.

Zentrale Fragen sollten dabei sein:

  • Wo braucht dein Unternehmen Unterstützung?
  • Was ist dir an neuen Mitarbeitern wichtig?

Damit erstellst du ein präzises Anforderungsprofil, das sich in der Stellenausschreibung wiederfindet. Wichtig ist es hierbei auch, sich klarzumachen, welche Eigenschaften der neue Mitarbeiter auf keinen Fall haben darf, damit er zum Unternehmen passt.

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Eine sinnvolle Vorauswahl treffen

Läuft die Suche nach neuen Mitarbeitern erfolgreich, werden recht bald die ersten Bewerbungen auf deinem Tisch liegen. Grundsätzlich empfiehlt es sich, durch umfangreiche Überlegungen eine sinnvolle Vorauswahl zu treffen, um nicht aufgrund von Fehlentscheidungen viel Zeit und später vor allem viel Geld für unpassende Kandidaten zu verschwenden und sich stattdessen direkt auf die wirklich qualifizierten Bewerber zu konzentrieren.

Wie geht man bei einer solchen Vorauswahl am besten vor? Zunächst einmal solltest du dir die Qualifikationen des Bewerbers genau anschauen und prüfen, ob und inwiefern sie zu den Anforderungen der zu besetzenden Stelle passen. Bei diesem Abgleich wirst du sicherlich schon die ein oder andere Bewerbung aussortieren können. Je höher die ausgeschriebene Position ist, desto stärker ist auf die optische Aufmachung und Strukturierung der Unterlagen zu achten.

Bei der Vorauswahl sollten die Bewerbungsunterlagen auch auf gewisse formale Anforderungen hin überprüft werden wie etwa eine bestimmte Ausbildung oder bereits absolvierte Berufsjahre.

Außerdem kann es helfen, die Bewerbungsunterlagen als eine Art erste Arbeitsprobe des Bewerbers zu betrachten. Ein Augenmerk sollte daher auf dem Erscheinungsbild sowie auf der Rechtschreibung und Zeichensetzung liegen. Unsaubere oder unvollständige Unterlagen, möglicherweise noch mit einem schlampigen Bewerbungsfoto sind in den meisten Fällen ein Ausschlusskriterium.

Häufen sich Schluderfehler oder ist der Lebenslauf nicht auf dem neusten Stand, kann das ein Hinweis auf eine unkonzentrierte und nicht sehr sorgfältige Arbeitsweise sein. Häufige Stellenwechsel können ebenfalls ein Warnsignal sein, müssen es jedoch nicht zwangsläufig.

Für eine gute Vorauswahl ist es sinnvoll, die Bewerbungen in drei Kategorien einzuteilen und dementsprechend weiter mit ihnen zu verfahren:

  • Bewerber, deren Profil ideal zur Ausschreibung passt und die sofort zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen werden können
  • Bewerber mit guter Eignung als Nachrücker
  • Bewerber mit eher geringen Chancen als Reserve

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Bewerbungsgespräche erfolgreich führen

Die Bewerber, die nach der Vorauswahl noch im Rennen sind, werden zum persönlichen Vorstellungsgespräch eingeladen. Ganz entscheidend ist es hier, mit Struktur an die Sache heranzugehen, damit die Bewerber möglichst nach den gleichen Kriterien bewertet werden können und du nachher leichter sagen kannst, wer für dein Unternehmen infrage kommt und wer nicht.

Dabei hilft ein Leitfaden mit vorformulierten Fragen, denn nicht nur die Bewerber müssen für das Gespräch gut vorbereitet sein, sondern auch du solltest im Vorfeld wissen, was du sie fragen und wie du umgekehrt auf ihre Fragen antworten möchtest. Realistische und relevante Informationen helfen dem Bewerber, die Entscheidung für oder gegen dein Unternehmen zu treffen.

Außerdem solltest du ein Bewerbungsgespräch nie alleine, sondern im Beisein wenigstens einer, besser zwei weiterer Personen führen. Das verhindert, dass der Bewerber nur aufgrund subjektiver Eindrücke abgelehnt oder eingestellt wird. Die Begutachter sollten sich bei der Entscheidung einig sein.

Neben den fachlichen Kompetenzen muss ein Bewerber auch die gewünschten Charaktereigenschaften mitbringen. In Bewerbungsgesprächen erhältst du gute Eindrücke darüber, wie sich der Bewerber verhält, wie er auftritt, sowie welche persönlichen Wertevorstellungen und Ziele er hat.

Um wirklich nur die besten Mitarbeiter abzugreifen und C-Arbeiter von vornherein zu vermeiden, bietet sich ein mehrstufiger Einstellungsprozess an. Nach dem Bewerbungsgespräch kann der Arbeitgeber mittels Personalfragebogen dem Bewerber auf den Zahn fühlen und ihn um Angaben über den aktuellen persönlichen Verhältnissen, dem beruflichen Werdegang und – sofern es für die Ausübung der Tätigkeit relevant ist – nach dem Gesundheitszustand befragen. Hier müssen allerdings ein paar Stolperfallen bedacht werden, denn nicht alle Fragen sind rechtlich erlaubt.

Mit kleinen Testaufgaben kannst du dir einen ersten Eindruck über die praktischen Fähigkeiten und der Arbeitsweise des Bewerbers verschaffen. Auch das Probearbeiten ist in bestimmten Bereichen durchaus üblich. Hast du geeignete Bewerber gefunden und sie eingestellt, sind konkrete Etappenziele während der Probezeit eine gute Möglichkeit, um die Entwicklung zu beobachten und beurteilen zu können, ob die neuen Mitarbeiter in Zukunft ihre Aufgaben in deinem Sinne erledigen. 

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Neue Mitarbeiter richtig einarbeiten

Wenn du geeignete Mitarbeiter gefunden hast, besteht der nächste Schritt darin, sie in das Unternehmen einzugliedern, und zwar fachlich wie menschlich. Mitarbeiter nicht richtig einzuarbeiten, sprich das Onboarding zu vernachlässigen bedeutet, hohe Geldsummen zu verschwenden.

Das Geld, dass für die Stellenausschreibung nötig ist, kann nur dann wieder eingefahren werden, wenn die neuen Mitarbeiter gewinnbringend arbeiten. Und das geht wiederum nur, wenn sie umfassend eingearbeitet, mit den Arbeitsabläufen und mit den Kollegen vertraut gemacht werden.

Gutes Onboarding beginnt ab dem ersten Arbeitstag eines neuen Mitarbeiters. Alles sollte für den Neuankömmling vorbereitet sein und Arbeitsmaterialien wie Schreibtisch, Rechner und die Zugänge zu allen nötigen Programmen des Unternehmens bereitstehen. Dies zählt auch als Wertschätzung des künftigen Mitarbeiters. Zudem ist so gewährleistet, dass der neue Mitarbeiter direkt mit seiner Arbeit beginnen kann. Exemplarisch kann diese Liste als Leitlinie für ein sinnvolles Vorgehen dienen.

Er sollte durch das Unternehmen geführt und den anderen Mitarbeitern vorgestellt werden. Außerdem sollten zumindest die direkten Kollegen des neuen Mitarbeiters frühzeitig darüber Bescheid wissen, wann er seine Tätigkeit aufnimmt, damit sie ihn an dem Tag entsprechend empfangen können und nicht erstaunt sind, dass da plötzlich jemand Neues auftaucht.

Andernfalls fühlt sich der neue Mitarbeiter schon direkt am ersten Tag unwohl und der Rest des Teams ist nicht vorbereitet und daher überfordert. Das bedeutet nur Stress für alle Beteiligten und ist daher zu vermeiden.

Die Organisation des Onboarding-Prozesses sollte bei dir als Unternehmensleiter liegen: Du musst den Überblick und den Plan über die Einarbeitung haben und dir viel Zeit für den neuen Mitarbeiter nehmen.

Am besten ist es, einen erfahrenen Mitarbeiter als Ansprechpartner auszuwählen, an den sich der neue Mitarbeiter jederzeit wenden kann und der ihn in fachlichen Belangen in Bezug auf Fachliches wie auch auf die Unternehmenskultur unterstützt.

So bindest du Mitarbeiter an dein Unternehmen

Hast du als Unternehmensleiter geeignete und qualifizierte Mitarbeiter gefunden, gilt es nun, diese auch zu halten und langfristig an das Unternehmen zu binden. Dazu gibt es mehrere Möglichkeiten.

Das Unternehmen attraktiv machen

Mache dein Unternehmen für all deine Mitarbeiter so attraktiv wie möglich. Die Arbeitsbedingungen und eventuell vorhandene Zusatzleistungen sind für Mitarbeiter ausschlaggebend dafür, ob sie dauerhaft bei einem Unternehmen bleiben oder nicht.

Im Rahmen des Employer Brandings gibt es viele Möglichkeiten, um dein Unternehmen zu einem, attraktiven Arbeitsplatz für deine Mitarbeiter zu machen und dich von der Konkurrenz durch eine gute Arbeitgebermarke abzuheben.

Arbeitsprozesse und die technische Infrastruktur sind wichtige Punkte, die du in einer Mitarbeiterbefragung ermitteln und gegebenenfalls optimieren beziehungsweise auf den neusten Stand bringen solltest.

Außerdem sind attraktive Benefits entscheidend für die Mitarbeiterbindung. Das können flexible Arbeitszeiten, die Option Home-Office, Angebote zur Weiterbildung deiner Mitarbeiter sowie Aufstiegsmöglichkeiten in deinem Betreib sein.

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Der richtige Umgang mit Ihrem Personal

Für ein gutes Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Verhältnis ist es entscheidend, dass sich die Unternehmensleitung die Bedürfnisse der Mitarbeiter respektiert und nach Möglichkeit ihre Wünsche oder Veränderungsvorschläge umsetzt.

Das ist eine gute Möglichkeit, sich im Vergleich zu anderen Arbeitgebern gut zu positionieren und so das Unternehmen für die guten Mitarbeiter noch attraktiver zu machen.

Die häufigsten Forderungen sind mehr Geld in Form von Sonderzahlungen wie Weihnachtsgeld sowie mehr Urlaubstage. Vor allem die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr hätten die meisten Arbeitnehmer gerne zur freien Verfügung.

Da das nicht in jedem Unternehmen möglich ist, sind flexible Arbeitszeiten oder die Option Home-Office oft ein guter Kompromiss für beide Parteien.

Generell kommt es auf einen guten Umgang mit deinen Mitarbeitern an. So solltest du ihnen stets Respekt und Anerkennung entgegenbringen und dich hin und wieder nach ihrem Wohlbefinden im Unternehmen erkundigen, Feedback geben und gegebenenfalls Probleme besprechen.

Lob und Rückmeldungen über die bisherigen Leistungen sind wichtig für die Motivation deiner Mitarbeiter, ebenso das Vertrauen in sie und ihre Fähigkeiten. Motivierte Mitarbeiter sind der Schlüssel zu deinem Erfolg, denn nur sie werden vollen Einsatz zeigen.

So bekommen Gründer das Personal, das sie brauchen
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