Perfekte Kundenbindung für Freelancer

Die Arbeitswelt hat sich drastisch gewandelt und während man als Freelancer vor ein paar Jahren noch mehr oder weniger nicht nachgefragt war, kann man heute so ein super Geschäft aufbauen. Sowohl kleine, als auch große Unternehmen, suchen immer mehr nach s. g. Freelancern, um ihre Abteilungen zu ergänzen. Diese Chance kannst du für dich nutzen und dir vertrauenswürdige Partner suchen, mit denen du langfristig zusammenarbeitest und von denen du immer wieder Aufträge bekommst.

Als Freelancer bist du wahrscheinlich Spezialist für eine bestimmte Sache. Firmen werden dich an den Stellen einsetzen, wo sie mit ihrem Know-How nicht weiterkommen bzw. wo sie Hilfe brauchen und diese Hilfe ist wertvoll. Deshalb ist es auch ein Klischee, dass man als Freelancer deutlich weniger verdient, als ein Festangestellter. Manchmal verdient der eine mehr, manchmal der andere… Es kommt immer darauf an. Pauschal aussagen sind aber nicht angemessen.

Was macht die Arbeit eines Freelancers aus?

Ein Freelancer ist kein Arbeitnehmer des Auftraggebers, sondern führt seine Aufträge selbstständig und oft selbst aus. Somit sind die Konditionen und Bedingungen nicht an einen Dienst- oder Werkvertrag verknüpft, was für beide Parteien eine gewisse Flexibilität schafft. Du kannst in der Regel grob entscheiden, wann und wo du arbeitest. Das ist für viele Menschen sehr wichtig. Damit diese Flexibilität nicht im Chaos endet, solltest du dir mit deinem Auftraggeber aber immer möglichst genau einig sein, wann, was, bis wann zu tun ist.

Tipps für Freelancer – warum ist die Kundenbindung so wichtig?

Für manche mag es einen Reiz haben, mit vielen unterschiedlichen Firmen zu arbeiten und diese auch hin und wieder zu wechseln. Trotzdem solltest du darauf achten, möglichst zukunftsträchtige Geschäftsbeziehungen aufzubauen. Das ist deshalb wichtig, da du natürlich auch ein regelmäßiges Einkommen haben willst / brauchst. Wenn es dann mal mit der Akquisition gerade nicht so läuft, kann es sonst sein, dass du mit leeren Händen dastehst und deine Rechnungen nicht mehr zahlen kannst.

Außerdem darfst du nicht vergessen, dass die Konkurrenz nicht schläft. Nicht nur, dass sie nicht schläft, sie wächst im Freelancer-Markt von Tag zu Tag. Immer mehr Menschen wollen die Freiheiten eines freien Mitarbeiters nicht mehr missen und so entbrennt ein Kampf um die begehrten „Arbeitsplätze“. In einem Markt, mit großer Konkurrenz solltest du dich in gewisser Weise etablieren. Und selbst wenn es nicht für eine langfristige Geschäftsbeziehung ausreicht, ist es wichtig positives Kundenfeedback zu erhalten, mit dem du wiederum für dich werben kannst.

Summa summa rum bekommst du deshalb im Folgenden drei wertvolle Tipps, die dir dabei helfen sollen, feste Größen für dein Unternehmen zu gewinnen und so auch langfristig Fuß zu fassen!

Sei bereit dich in das Unternehmen einzuarbeiten

Du bist als freier Mitarbeiter mehr oder weniger von dem eigentlichen Organisationsprozess des Unternehmens ausgegliedert. Das sollte dich aber nicht aufhalten, dich in die Materie des Unternehmens einzuarbeiten und zu verstehen, was der Kunde genau braucht und wofür er es braucht. Wenn du das nämlich verstanden hast, kannst du noch zielgerichteter arbeiten, als es der Kunde sowieso schon erwartet und somit sammelst du Bonus-Punkte.

Sei auch so mutig und eröffne in passenden Momenten dein fachlich fundiertes Wissen, sodass ich vielleicht neue Perspektiven für die Firma eröffnen. Sei aber vorsichtig und kenne deinen Platz. Tue nicht, wozu du nicht befugt bist und denk daran, dass die Entscheidungsgewalt immer beim Auftraggeber liegt. Überdurchschnittliche Leistung wird auch überdurchschnittlich vergütet – und wenn es nicht in Geld ist, dann vielleicht in Freiheiten, Vertrauen und langfristiger Kooperation. Denk daran: Freelancer sind eine Goldgrube für Unternehmen. Du bist wichtig und diese Wertschätzung solltest du auch dem Unternehmen zukommen lassen.

Nutze deine Freiheiten mit Bedacht

Als freier Mitarbeiter kann es gut sein, dass du manchmal für mehrere Unternehmen gleichzeitig arbeitest und somit unterschiedlichste Aufgaben auf dem Tisch hast. Das ist in Ordnung, aber du musst deine Prioritäten kennen. Wenn es Aufgaben gibt, die ein zeitliches Limit haben, dann solltest du dafür sorgen, dass du diese zum Zeitpunkt der Deadline auch fertig hast. Freelancer zu sein, bedeutet also auch, dass du dich selbst organisieren musst.

Wenn du langfristig mit wichtigen Unternehmen zusammenarbeiten willst, dann kannst du es dir nicht erlauben unzuverlässig zu sein. Liefere gute Arbeit zum vereinbarten Termin ab und du bist auf der sicheren Seite.

Auf der anderen Seite, lass dir keine zu große Last durch den Auftraggeber auftragen. Er kann nicht von dir verlangen, dass du um 3 Uhr in der Nacht für Anrufe jeglicher Art bereit bist. Ziehe hier klare Grenzen – im Voraus, wenn möglich.

Oft werden Freelancer auch dann eingesetzt, wenn es sich um zeitkritische Projekte handelt, sodass deine volle Aufmerksamkeit gefragt ist. Solltest du dann nicht die Kapazitäten haben – und sie dir auch nicht freischaffen können – bist du meist besser damit bedient, höflich abzusagen. Schaffst du es aber bei solchen, wichtigen Projekten zu helfen, erhöht das massiv das Vertrauen in dich und deine Arbeit, was wiederum die Kundenbindung für die Zukunft stärkt.

Grenz dich nicht ab – sei ein Teil vom Ganzen

Das mag nun wie Punkt 1 klingen, meint aber etwas anderes. Als Freelancer findet man sich oft in einer Situation wieder, in der man umgangssprachlich als Fach-Idiot abgestempelt wird. In vielen Bereichen gibt es aber Überschneidungen. Du kannst dein Wissen symbiotisch einsetzen und so noch mehr Mehrwert liefern. Frage doch einfach das nächste Mal, wenn du fertig mit einer Aufgabe bist, ob es noch etwas anderes gibt, was du erledigen kannst.

Oft entstehen durch solche Dialoge auch persönliche Beziehungen, die für die Kundenbindung noch wichtiger sein können, als reine Geschäftsbeziehungen. Interessiere dich für dein „Gegenüber“.

Du würdest kaum glaube, was ein lockerer Dialog alles zu Tage bringt und was sich so für unglaubliche Möglichkeiten ergeben. Neue Projekte, neue Aufgaben und alles in allem eine weitreichendere Kundenbindung. Du kannst dir vorstellen, dass jede erledigte Aufgabe ein dickes Plus auf deinem Vertrauens-Konto beim Auftraggeber macht. Und je mehr dieses Konto im Plus ist, umso wahrscheinlicher sind weitere Aufträge und umso größer wird das Plus auf deinem Bankkonto. Ziemlich einfache Rechnung!

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